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Archive for the ‘Reisen’ Category

Seit „Jena“, vgl. eine Reihe vorangegangener Beiträge, ist allerhand Zeit vergangen. Viel Wasser ist nach schubweisem Schütten bachab geflossen, hat in Jena Kies transportiert, in Wedel und Umrum neuen Kies und Aufmerksamkeit „neuer Personen“ und „neuer Tiere“ erhalten. Dazu folgen demnächst die zugehörigen Berichte.

Hier biete ich eine Zusammenfassung diverser Aspekte vorweg.

Start einer Radrunde – über mir heiseres Bellen.

Gänseformationen fliegen Nordost – Südwest übers Haus – Richtung Marsch.

Nass ist sie, die Marsch ringsum.

Herbstfarben in der Hetlinger Marsch – Weissdornfrüchte, reichlich, Ahorn- und Eschenherbst.

Mehr Farben – eingeschoben – nein, das ist kein rasender Kreisel oder Diskus. Es handelt sich um Digicam-Versagen beim Scharfstellen einer Gartenschnecke …

Sieh an, vor dem alten Hetlinger Deich, fast noch neu hier im Herbst 2023 – Schwarz-Weiss, mehr und mehr Nonnengänse treffen ein.

Hetlinger Elbdeich – Herbstfarben im Aussendeich und auf der Elbe, großer Containerfrachter bei Thw.

Binnendeichs Nonnengänse …

Da schwebt was über bunter Rinderherde – Nonnengänse jede Menge, hinten an den Baumkronen ein Starenschwarm

Der Starenschwarm, sehr aktiv, hin und her – wenig später landet er zwischen Deichschafen. Da scheint allerhand Nahrung zu locken.

Emsiges Geschehen Richtung „dichte Packung“ bei den Nonnengänsen – schreitend, fliegend, landend.

Wolkig, zwischendrin Nieseln, am Hamburger Yachthafen, Wedel – noch recht viele Boote im Wasser. Hinten passiert ein großer Containerfrachter.

Blick Ost – nach dem Nieseln wird uns was geboten: ein Regenbogen.

Blick Ost gen HHHafen über die Ausfahrt Schulauer Hafen, Maritimes – Massengut-, Saugbagger- und Segelschiff.

Kurz vor Schluss der Tour – die Grüppen auf einigen Marschwiesen wurden neu gefräst. Von der Geest her: Wedels Kirchturm spiegelt sich im hoch anstehenden Wasser.

Mal sehen wann und wie es hier im Blog weitergeht, sowohl wässrige als auch bunte Themen warten …

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Wir gehen das Gembdental bachauf, herbstlich.

Neben Analogien zu unserem Kies-Experiment, Erosion an Steilhängen entschärfen, Nutzen des Gefälles und V-Einschnitt des Tales für Kiesrauschen als Laichbetten, sehen wir uns interessante Besonderheiten an: Wasserfälle, Absturz an Felsgrund.

Einer davon, Blick bachauf.

Und seitlich – angesichts Bündelung des Wassers und darunter liegendem Strudelloch (Kolk) besteht hier für die Fischregion „Forelle“ Durchgängigkeit. Bei höheren Abflüssen passieren z.B. laichwillige Tiere diese Höhen locker bachauf.

Auch dieser höhere Wasserfall stellt bei stärkerem Abfluss kein Problem dar.

Eine Besonderheit für den Menschen ist an diesem Winzbach der große Kolk – gern genutzt an heissen Tagen als „Badewanne / -anstalt“.

Auf zu den Fahrzeugen – vorbei am leuchtenden Herbst, Clematis und Wein.

Wir sind zufrieden …

Ehrenhaft bekränzt – herzlichen Dank hiermit symbolisch an alle Organisatoren und alle so Aktiven ringsum!

Da, eine Spur – oben liegen aber nicht 3 Fußzehen, es ist „nur“ ein Ahornblatt.

Am Erlkönig – die zugehörige Tafel, „Saurierpfad“.

Da steht auch einer, …

… guckt wie wir in die Saale-Aue. – Wenn „Mensch“ im bebauten Raum große Flächen sucht, kommt er nach wie vor auf Auenflächen, die früher extensiver Weidenutzung vorbehalten waren. – Bitte nicht wundern, wenn die statistisch immer mal unter Wasser stehen, zunehmend in Zeiten des Klimawandels.

Die Alternativstichworte „Trockenheit, Dürre“ belegen ein noch krasseres Geschehen, das wir immer noch nicht ernsthaft verinnerlicht haben.

Es bleibt viel zu tun.

Gen Hotel – wo immer man fährt oder geht, der JenTower „is watching us“.

Schattenspiel vor dem Hotel – besten Dank auch für Süßes! – Der Regenschirm ist inzwischen leidlich trocken.

Schnell die Regen- und Exkursions-Klamotten umziehen, für den Abend.

Wanderung in die Saale-Aue unter illustrem Himmel.

Kernberg mit segelnden Kolkraben und andere Hänge lasse ich hinter mir.

In der Saale-Aue – oha, pirscht sich da ein Krokodil an irgendeinen Vierbeiner an?

Der Weg ist gut mit Lampen bestückt – keine Sorge also für den Rückweg.

Abendschein über der – leider allzu oft eingestauten – Saale.

Der Herbst schreitet voran.

Andere Brückenseite – Abendschein, gespiegelt.

Lernen am Gewässer – die Fischfauna, als Beispiel.

Gefunden …

Treffpunkt mit schickem Gewässer-Symbol.

Draussen findet eine open air-Veranstaltung statt.

Wir treffen uns drinnen. – Da habe ich doch verpasst, meine ausgezeichnete Essenswahl zu fotografieren! Das kompensiere ich hier mit dem Spektrum des Angebots – alles lohnend, wie unsere Tischrunde im Lauf des Abends feststellt. – Meine Empfehlung (und die anderer) „A Forest“.

Nach guter Nachtruhe geht`s tags drauf zurück Richtung Norden, Hamburg, Wedel, SH.

Abschied in Morgensonne.

Wir können nicht anders … – es ist noch Zeit, ein Bahnhof-nahes Saalewehr anzusehen.

Hier ist ein Schlitzpass für die Fischwanderung eingebaut.

Allerhand Treibgut wird entnommen.

Ich erfahre, dass auf Kies / Geröll unterhalb des Fischpasseinstiegs während der Laichzeit unter anderem Barben anzutreffen sind. – Mein Hinweis … „mehr Kies und Geröll anbieten“ (was sonst?).     🙂

Es geht los – Tschüß, Jena! Vielleicht bis zu einem nächsten Mal.

Umsteigen in Leipzig.

Weiter nordwärts – Gegenlicht, bizarr.

Queren der Elbe bei Lutherstadt Wittenberg.

Letzter Stopp (vor HH) – Berlin-Spandau.

In schneller Fahrt geht`s durch das Land.

Und: wir vergessen nicht (man muss schon sehr genau hinsehen) „Das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach.“ – Stichwort Moräne.

Gut und pünktlich in Wedel angekommen – später geht`s, es regnet, gut beschirmt zum Griechen.

Wie bekannt: Wir brauchen den Regen!

Unsere Bäche sind inzwischen zweimal knapp unter Mittlerem Hochwasser geflossen, immerhin …

Auch der hier im Blog als Anzeiger der Situation von stehenden Gewässern gern gezeigte „Pferdetümpel“ entwickelt sich zum dauerhaft über die kühle Jahreszeit bestehenden Gewässer.

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Auf geht`s, bachab Richtung Saale-Aue.

[Wem`s auffällt: Ja, ich habe den bisher konsequent falsch benannten Bach nun mit seinem „fehlenden b“ versehen. Nach-Korrekturen auch in den Texten können ggf. zu Verlust von Verlinkungen führen.]

Querung Gembdenbachtal / Am Erlkönig – linkerhand die Großbaustelle der recht dicht an der Schluchtkante stehenden Neubauten. Die Rohrzuleitung im steilen Prallhang wird über die Jahre sicher allerhand „Entwicklung“ bieten.

Vom Gewässerunterhaltungsverband hören wir, dass dieses scharfe Freischneiden des Bachumfelds wohl von anliegenden Kleingärtnern erfolgte.

Weiches, ungeschütztes Ufer erodiert erheblich.

Turbulenz bei geringer Bachbreite hält den über die gesamte Strecke bis zur Mündung in die Saale transportierten Naturkies frei.

Bachkies wird bei Erosions-Überbreite von Feinmaterial überdeckt.

Eine von vielen Einleitungen … – Doppel-etagige Landgewinnung durch Kleingärtner „… zum Uferschutz …“. – Aha!

Ein dem Licht folgender, im HW-Querschnitt wachsender Baum führt zu linksseitiger Erosion des Auenbodens.

Wir testen, ob der Weg von diesem Erosionsdruck entlastet werden kann.

Mit dem Baum müssen sich Zuständige beschäftigen.

Ich klopfe ein paar Beispiel-Stöckchen vor, Tieflage am Bachrand – dicht an dicht, mit dem Ufer aufsteigend.

Saaletreffer ergänzen bis hoch ins Ufer.

Das sieht doch schon gut aus.

Die Sohle lassen wir angesichts Kiestransports, vor allem aber wegen des Baums frei (KEIN Treibselsammler, also).

Zeit zum Abschied von den meisten – das Umfeld im Auge behaltend.

Diese Eintagsfliege, 2 Schwanzanhänge, konnten wir aus einem Brückengeländer-Spinnennetz befreien (arme Spinne!).

Arme Spitzmaus …

Rest-Hölzchen und -Stöckchen werden gekonnt zu weiterer Nutzung abtransportiert.

So schön kann gewässernahes Umfeld aussehen. Wir gehen bachauf.

Im Weiteren … – Leider sieht gewässernahes Umfeld, mit allen Konsequenzen, meist so aus.

Wieder „Am Erlkönig“ – Hier wären Otterbermen erforderlich und möglich. (Am Übergang vom Brückenunterbau gut erkennbar: Erosiver Abriss – und angepasste NW-Breite)

Dass angesichts des hohen Holztransports durch das V-Tal solch beengter, schräger Hochwasser-Querschnitt gewählt wurde … ???

Ein „kleiner harter Kern“ wird noch Besonderheiten im oberen Teil des Gembdenbach-Tales ansehen. Es folgen der Abschiedsabend und die Rückreise nach Wedel.

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Eine Vielzahl Interessierter ist zwischenzeitig angekommen – meist mit eigener Muskelkraft.

Das Restaurieren mit Kies ist abgeschlossen, das Verhalten des Gembdenbachs wird über unterschiedliche Wasserführung und über die Zeit beobachtet.

Der Verbandsingenieur des Gewässerunterhaltungsverbands Untere Saale / Roda bietet an, weitere Prallhänge im Steilhang anzusehen und über Entschärfen des Uferangriffs zu beraten.

Wir blicken auf zum Jenzig, hoch über uns.

Angesichts der beeindruckenden geologischen Formationen habe ich gleich etwas über die „Germanische Trias“ gelernt.

Neben uns, allzu gruftig: Schluchtkante neben der Straße – man erkennt die Nachbarschaft zu Kleingärten. – Was geht dort in den Köpfen vor?

Ist diese Schnecke das zugehörige Symbol für Fortschritt? Allzu langsam?

Wir sind zur Bachsohle runtergeklettert – schicker Fischunterstand.

Kies im Gembdenbach – schön lassen sich die Prinzipien des Kiesbachverhaltens ablesen. Hier: Rausche mit Übergang zu tieferem Wasser, Kolk.

Und hier, zwischen Niedrig- und Mittelwasserabfluss: Gleithang mit Übergang zu tieferem Wasser, im Prallhang.

Der Verbandsingenieur – vorweg führend durch Sukzessionsauengrund.

Schöne Gembdenbachstrecke mit Gefälle, Struktur.

Ein Prallhang, am Steilhang nagend – oben, reichlich dicht dran, Neubauten.

Im Weitergehen kommen wir an einem Biberdamm-ähnlichen Holzverhau vorbei. – Hier stört der nicht.

Noch`n Steilhang, angenagt – wie unsere Experimentierkurve an der Straßenseite.

Oha, jetzt wird`s kriminell – Beton-Ufer mit (nicht mehr benötigtem?) Einlaufrohr, unmittelbar im Steilhang – – HART trifft Weich(er)es. Das kann nicht gutgehen, wie zu erkennen ist.

Totale, schräb bachab – der Gembdenbach tobt sich bei Hochwässern hinter dem Beton im Ufer aus.

Interessante Schichtung – Fels, Kieslager im Buntsandstein (?), im Übergang zur Organik obendrauf Röhren. Diese stammen wohl nicht vom Eisvogel, sondern sind angeschnittene Mausgänge, so die Vermutung.

Wir sind einig, dass harter Verbau in diesem dynamischen System eine ultrateure, nicht sinnvolle Aktion bedeuten würde. Dynamischer Uferschutz, experimentell getestet, wäre das Mittel der Wahl.

Die Betonmauer sollte mindestens im freigespülten Teil „weggetickert“ werden. Eventuell ist das hinreichender Aufwand und reicht bei dynamischem Uferschutz aus.

Wir sind am Ausgangspunkt zurück – es liegen noch Hölzchen und Stöckchen bereit.

Um zu sehen, ob auch die hier verwendbar sind, steuern wir einen mündungsnahen Bereich des Gembdenbachs, nahe der Saale an (nächster Beitrag).

Fazit der Steilhang-Überlegungen: „Bauen mit dem Fluss“ ist die Methode der Wahl. – Zu solch einer Veranstaltung ruft es mich nächste Woche, DWA-Veranstaltung in Bad Vilbel.

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Blick aus der Schlucht aufwärts – alle warten, wie es weitergeht.

Zwischendrin werden Lücken unter der durch Erosion freigelegten Weidenfaschine mit Kies hinterlegt.

Der Bach wirkt fortwährend mit unserer Kieszugabe. Zwei von den Zugabeorten abwärts getrennte, wachsende Kieshügel zeigen, wo der Bach neue Rausche-Positionen für erforderlich und richtig hält.

Das zu erleben ist ultimativ faszinierend – für Jung und Alt.

Kurvenausgang, Übergang in einen Drehkolk, der durch vollständige Entnahme eines Sturzbaums vor Zeiten entstand (Empfehlung: mindestens einen Winz-Stumpf mit Wurzelteller erhalten!).

Je nach Ziel schütten wir auch von ganz oben in den Abriss des Steilhangs.

Wir schützen einen jungen Restbaum in der erosiven Wasserlinie in Ergänzung zur Lebensverlängerung der Weidenfaschine.

Das hat prima geklappt!

Blick längs des Prallhangs – wir sind gespannt, was die kommenden Hochwässer mit unserem Material anstellen, wohin es transportiert wird.

Der Übergang zum Drehkolk – Reste Kies wollen wir nutzen, linksseitig die Durchflussstrecke oberhalb Mittelwasser etwas aufzuhöhen.

Der Hydraulikgreifer kann gerade so weit ausgefahren werden.

Das war`s dann – optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Kieses. – Das Experiment kann seinen Lauf nehmen.

Fertig. – Abgang aufwärts zur Brücke.

Wir werden weitere, für umgebende Nutzungen allzu erosive Stellen ansehen.

Auch der mündungsnahe Bereich zur Saale, wo der Bach mit geringerem Gefälle fliesst, wird noch unser Ziel sein.

Dortige Ansichten folgen demnächst.

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Das Greiferfahrzeug ist vor Ort. Wind schüttelt Regen von den Blättern. Wasserstand steigt an.

Die Straße bedrohendes Prallhanggeschehen, Stein- und Faschinensicherung vergehen. Wir versuchen eine dynamische Ufersicherung – mit Kiesdepots im Prallhang.

Ein schönes Beispiel für „Vortex Weir“ bachauf, vorübergehender Blattrückhalt, flottierende Weidenwurzeln.

Die erste Greiferschaufel kommt.

Einweisen, so sieht das von oben aus – die Entfernungen werden deutlich.

Eingewiesen – uuuund: Öffnen!

Der Vorgang wiederholt sich – prima Zusammenarbeit zwischen „unten und oben“.

Mal was Neues – Einweisen vor Steilhang, Konzentration für den Weg von oben nach unten. Die Fotos und ein Video aus professioneller Hand werden am Abend im Tagesausklang für Amüsement sorgen: Interprätation führt zu der Annahme, dass ich in einem früheren Leben Dirigent gewesen sein müsse! 🙂 Ich stimme dem zu.

Wir fokussieren uns auf die Schwachpunkte, beschicken sie, nach und nach …

… Punkt für Punkt …

Großes Interesse ringsum.

Die Weidenfaschine ist durch Erosion trockengelegt, vergeht beim Zugucken. Das ändern wir, schützen das Baumumfeld und das Prallufer oberhalb der Weidenfaschine.

Zwischenspiel Hund – da ist eine Walze Weidenwurzeln vor Zeiten ins Trockene, aufs Ufer turbulenziert. Offenbar gut markiert mit Interessantem, muss man schnüffelnd ergründen. …

… Und muss sich selbstverständlich mit diesem unverwechselbaren Duft, schubbernd, imprägnieren!

Anschliessender Besuch in der Apotheke kann nicht schaden, Gras fressen.

Hund und Halterin sind zufrieden, begeistert. – An diesem Foto, beispielhaft, danke ich den so aktiven Organisatorinnen und Unterstützerinnen!

Blick bachauf – die dynamische Ufersicherung im Kurvenanstrom, perlenkettenartige Kies-Depots.

Bachab, Prallhang mit Weidenfaschine bis Übergang in den Kolk, geht`s im nächsten Beitrag weiter.

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„Waterproof“ – nach dem Regenguss treffen die E-Fischer von bachauf ein. Arten- und Längenfeststellung steht an.

Eine Elritze, ein Stichling.

Eine Bachforelle, ein Stichling.

Eine große Elritze.

Eine große Bachschmerle.

Bachforellen vermessen – – kann bei ungeduldigem Fisch schwierig sein. Gelegentlich springt schonmal einer in den unten stehenden Bottich mit den bereits vermessenen – geschätzter Eintrag folgt.

Na also, geht doch! – Besten Dank.

Bachschmerle und Elritze.

Zwei Bachschmerlen.

Dargestellt sind nicht alle festgestellten, vermessenen Fische. Vielleicht bekomme ich die Tabelle gelegentlich.

Vom Artenvorkommen und von der Längenverteilung handelt es sich um die charakteristische Zusammensetzung einer Bachforellen-Kinderstube. Man könnte – warum auch immer sie nicht angetroffen wurden, noch Bachneunauge und Mühlkoppe erwarten.

Alle aus der vorgesehenen Restaurierungsstrecke abgefischen Tiere werden wieder in ihren Lebensraum, ein Stück entfernt, ausgesetzt.

Der Greifer-Lkw mit dem Kies setzt sich in Bewegung. Das Restaurieren kann losgehen.

Dazu demnächst mehr.

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Herbstlich am Hang, der Restaurierungsmorgen – gut gefrühstückt. Um 9 Uhr werde ich abgeholt.

Blick über alles, Bewölkung nimmt zu.

Eine schwere Sturm- und Regenfront war (für irgendwann am Morgen) durchziehend vorausgesagt.

Ich habe noch Zeit, sehe mir an, was geboten wird.

Oha, da jagt etwas heran – wird es uns erwischen? Wenn ja, wie lange wird das Ganze anhalten?

Ein Horizont nach dem anderen verschwindet. – Von dort her zieht der heftige Schütt auf.

Alles geht ziemlich schnell. Nun ist auch der JenTower fast verschluckt.

Am Hotel angekommen – es stürmt und prasselt. Die Fenster habe ich vorab schnell geschlossen.

Und – oh Wunder – die Abholzeit naht, der Regen lässt nach. – Gut wetterbezogen verpackt gehe ich zum Treff.

Nach kurzer Autofahrt kommen wir am Gembdenbach an. Das Niedrigwasser hat vom Regen – noch – nichts bemerkt.

Am Ende dieser Strecke, scharfe Linkskurve, wartet unser Experimentierfeld – ein im Prallhang liegender Steilhang auf uns.

Hier verläuft der Gembdenbach in einem recht schmalen V-Tal, gut und variabel bebaumt.

Der Weg auf der Höhe des Talrands – manch Prallhang nagt eifrig, tief drunten …

Mit solch Ausrüstung lässt sich prima experimentieren – Lkw, kiesbeladen, mit Hydraulik-Telegreifer.

Wesentlicher Kooperationspartner ist der Unterhaltungszuständige – Dank für Offenheit und Interesse!

Da liegen Hölzchen und Stöckchen – ob wir die auch nutzen können? – Und ein erster der Begossenen, E-Fischer, erscheint mit einem Teil des Geräts.

Vorweg war die zu restaurierende Strecke E-befischt worden. Wir werden die Arten und Individuen notieren und vermessen. Dazu Details im nächsten Beitrag.

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Vorgeschichte: Im Rahmen der FLOW-Kontakte war mir bereits vor geraumer Zeit berichtet worden, „meine“ Art des Restaurierens von Bächen und kleinen Flüssen habe ultimative Fans in Jena. Man hoffe auf Kooperation und Experimentier-Restaurieren dort.

Und so ergab es sich. Lange kennen wir uns nun virtuell, über das Projekt „Lebendiger Gembdenbach“ tauschen wir uns seitdem aus. Verabredet war eine Jena-Reise, am Ankunftsabend ein Vortrag und am Folgetag das Experimentier-Restaurieren (Beitrag folgt).

Am Bahnhof Hamburg-Altona, Regen strömt. – Es geht zunächst bis Erfurt. Bin früh dran, dies ist nicht mein ICE.

Ganz schön duster in Altona, Tauben und Krähen lassen sich fliegend beregnen.

Auf der Fahrt – „gut Regen“, bin schon gespannt, was die Pegel „unserer“ Bäche bei Rückkehr anzeigen.

Leipzig Hbf – mal wieder. (Mal bei Suche eingeben: Hier fand kürzlich die FLOW-Konferenz statt.)

Weiter gen Erfurt, vorbei an Kraftwerken, Industriestandorten, …

… schicken Waldtälern, agrarischen Höhen, …

… Großagrarflächen (hier gäbe es auch allerhand zu tun!). – Ankunft, Umstieg in Erfurt – weiter gen Jena.

Am Kulturbahnhof Weimar – Schluss mit lustig? – Eine Masse Holz vor der Tür, pardon, auf dem Nachbargleis.

Es geht nicht weiter. – Schliesslich doch – Mutmaßungen zwischen Menschen, die aus dem Zug raus sollen und nicht wollen und Technischer Defekt am Türschliesser durchziehen die Waggons.

Egal, Hauptsache nach Jena!

Sieh da, es hat geklappt! – Freudiges Abholen am Bahnhof, virtuelle Bekanntschaft bekommt Gesicht!
Abendlicher Blick aus dem Hotelfenster auf den „JenTower“ und Umgebung.

Nach kurzer Erfrischung geht`s zu Fuß zum nahen Veranstaltungsort, Anglerheim des AV Jena-Süd. – Großsportanlagen voraus – wie so oft mitten in die Flussaue (hier: der Saale) gesetzt.

Wie wird das Wetter morgen, zum Experimentier-Restaurieren? – Von oben „strahlt es Regen“.

Am Saaleufer – bunte Herbstfarben, Spiegelungen.

Andere Seite der Brücke: Freund Biber ist also auch hier am Werk.

Am Himmel schnelles, wechselndes Geschehen.

Auf dem Gelände des Anglerheims – Schwein und Rind grüßen.

Und hier, dicht dran, von der Landseite gesehen – der Biber-Ein- und Ausstieg.

Sowie ein Beispiel seines Wirkens.

Im Anglerheim – hmmmhh … Präparate von dicken Meeresfischen ? !

Endspurt … – alles ist hervorragend vorbereitet. Kurzbeitrag wichtiger Kooperationspartner zum Kennenlernen vorweg.

Kleine Pause – ganz wichtig für anhaltend gute Stimmung: „Essen und Kuchenbasar“.

Mein Vortrag zum Instream-Restaurieren (vgl. z.B. „Downloads“ auf meiner Homepage „Salmonidenfreund.de“), Grundlagen, Probleme, Verbesserungsmöglichkeiten, Praxisbeispiele. – Der Vortrag wird intensiv diskutiert, alle freuen sich auf den Folgetag – „action“.

Zufriedener Blick aus dem Hotelfenster – der JenTower steht da und leuchtet.

Die Kräne der Sport-Großbaustellen bieten ein eigenes Bild.

Na denn, Folgetag – es kann bald losgehen. Frage bleibt, wann der angekündigte Regendurchgang stattfinden wird. Wir werden sehen …

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Hier kommt noch mal ein Sonnenbeitrag – Zeit unmittelbar vor dem Regen

und zwischenzeitlich stattgefundener Vortrags- und Bach-Restaurierungsreise nach Jena

(davon dann später einmal mehr – DB, toi, toi, toi, brachte mich gut hin und zurück).

Herbstliches Leben vor dem Hetlinger Elbdeich.

Blick seewärts, eine Herde Deichschafe leuchtet in der Sonne. Das Deichvorland hat begonnen, sich umzufärben.

Deichschafe hinterm Deich – wiederkäuend, sonnig schlafend. – Ein Idyll.

Deichkrone querab Vogelstation – ein Schubber-Deichschaf.

Schubber-Deichschaf, wendend.

Aaaahhh … – ein Genuss!

Wie schön, dass es auf dem Deich und ringsum Zaunpfähle gibt. Hervorragend geeignet sind auch Tore – nicht zuletzt die Standorte des Planetenlehrpfads entlang der Deichverteidigungsstraße.

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