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Archive for the ‘Reisen’ Category

Nach Schulauer Hafen und Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (s. voriger Beitrag) geht die kleine Runde weiter.

Deichschaf auf der Elbdeichkrone Fährmannssand – ich radele tief binnendeichs auf der Deichverteidigungsstraße.

Mal hochklettern, rübergucken, über`n Deich.

Blick Südost – Deichschafte im Abendlicht (?, spätnachmittags, 16.30 Uhr), Tide-Auwaldrest.

Blick Südsüdost – Vorlandrinderherde, Polizei- / Zollboot gen Hamburger Hafen.

Das wird wohl ein vorgezogener Sonnenuntergang.

Eine Wolkenwand zieht vor die sinkende Sonne.

Da radele ich weiter, komplettiere die Runde in der Wedeler Marsch über den Saatlandsdamm. – Auf der Südwest-Nordost-Achse Broocksdamm leuchtet etwas hinter mir.

Die Wolkendecke ist lückig, die Sonne wieder zu sehen. – Eine Krähe quert den Bildraum.

Da hat sich das Umdrehen ja gelohnt. – Die Krähe hat nicht umgedreht, das Bild quert nun eine andere.

So ist das mit den Tiefs bzw. Tiefschwärmen – man muss hat zeitlich nur dazwischenpassen.

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Wir haben einen der wärmsten Oktober hinter uns (schön nass war der). Große Tieflagen drehen über der Nordsee, Tiefschwärme ziehen von Südwest heran.

Da muss man gut auf das Wetterradar achten – und wird belohnt (gestern Abend zum Beispiel).

Schulauer Hafen, gegen 16.15 Uhr, Blick von der Ostmole über den Hafen und die Westmole.

Zugiger Wind lässt die ca. 10 Grad Lufttemperatur um etliches kälter erscheinen. Üblicher Tipp an der Küste: Die richtige Kleidung wählen!

Blick von der Westmole seewärts, Wellen, Sandstrand in Veränderung.

Und die Sonne strahlt!

Da möchte eine Lachmöwe im Abendlicht posieren.

Moment noch …

… gaaanz kleinen Moment, bitte …

So !

Blick von der Westmole Richtung Hafen Hamburg.

Blick zum Hafenkopf – komisch, von Nahem betrachtet: Die Hotelräume scheinen fertig eingerichtet, die Betten bezogen – ich sehe keine Werbung ? ? ?

Weiter Richtung Sperrwerk Wedeler Au, vorbei am Westende des Sandstrands (Sukzession zugelassen? Wäre ja erstaunlich).

Sperrwerk Wedeler Au, binnendeichs, scharfer Flutstrom – die Pegel zeigen im Nachhinein, da kommt noch ein Meter hinzu (MThw plus).

Blick gen Süden – Goldene Stunde (real: Minuten).

Demnächst folgt die Fortsetzung Richtung Sonnenuntergang, vom Elbdeich Fährmannssand und von der Batavia, unmittelbar vor dem Geesthang.

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Wie im Bericht vom 1. November über das Test-Bekiesen im Krückaupark Elmshorn erwähnt, fand am Folgetag eine Rundreise zu restaurierten Bachstrecken statt. Die neue Mitarbeiterin der NABU SH Landesstelle Wasser (s. S. 9, rechte Spalte der verlinkten pdf-Datei „NABU Schleswig-Holstein, Betrifft: NATUR, Sommer 2023“) wollte sich gern einen Eindruck über Verbesserungmöglichkeiten machen.

Los ging`s im oberen Lauf der Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet. – An geschützten Lagen fanden wir noch Raureif vor.

Das abfliessende Wasser, immerhin war der Pegel auf mittleres Hochwasser gestiegen, ist dunkel gefärbt, sicherlich durch einen hohen Anteil aus dem Holmmoor, das in den trockenen Monaten gar keinen Zufluss lieferte.

Die eingebrachte Rausche (als Foto-Beispiel für eine Vielzahl) mit seitlichen Kies-Depots wirkt gut. Wie beabsichtigt, hat die Mühlenau Teile der Depots bachab transportiert. Obwohl wir über Mitte Oktober hinaus sind, die Tour fand am 18.10. statt, sind auf dem Kies noch keine Anzeichen von Kieslaicher-Aktivitäten zu sehen.

Blick bachauf – das Gefälle der Rauen Rampe aus Großsteinen kann für weitere Depot-Ergänzungen genutzt werden. So wird die Mühlenau selbst eine naturnahe Kolk-Rauschen-Abfolge schaffen.

Die im Rahmen einer Ausgleich- und Ersatzmaßnahme gepflanzten Schwarzerlen und Flatterulmen stehen auf ihren Profileinengungen sehr gut.

Bachab zeigt ein halb natürlicher, halb Menschen-gebastelter Stau an, dass eine Sohlanhebung z.B. per Kiesrausche(n) möglich wäre.

Am Besten mehrere, um die Höhendifferenz optimal zu nutzen … – Darüber wurde bereits gefachsimpelt – Kiesabladen am nahen Weg, Transport und Einbau durch Schubkarren und Schaufeln z.B. bei Angler-Arbeitsdienst. Das würde hier zusätzlich einen nebendran höher liegenden Altarm wieder ins Bachgeschehen einbeziehen.

Etliche km bachab ist am plattgelegten Gras gut die Abflusshöhe der vorangegangenen Regenperiode zu erkennen.

Wieder einige km weiter, Standort eines früheren Wehrs, ebenfalls zur Großstein-Rauen-Rampe umgebaut – hier befinden wir uns bachauf davon – reichlich Erosions“löcher“ im Ufer, die noch / weiter bekiest werden können.

Auch erkennbar aus dem Foto ist die Ursache für meine Aversion zum Einbau mehr als faustgroßer Steine: Entweder „haben sie einen hohen Dampfdruck, verschwinden binnen Kurzem“ (die werden schlicht geklaut!) oder sie befinden sich in fortwährendem Umbau, von ökologisch Unvorteilhaftem bis hin zu Uferschäden. – Hier werden wir 2024 sicherlich über 2 große Kies-Depots an beiden Ufern sprechen.

Solch Raue Rampe bietet gute Restaurierungsansätze. Wie erwartet hat sie unsere recht große Kiesgabe quantitativ abtransportiert.

Dasselbe, bachauf im Gegenlicht betrachtet.

Bei dem hier im mittleren Lauf noch sinkenden höheren Wasserstand sehen wir größere Kiesablagerung erst ein ganzes Stück bachab.

Wie so manch andere Stelle lassen wir die Mühlenau-Station mit zahlreichen Treibselsammlern aus Zeitgründen aus. Zu Laich- oder Niedrigwasserzeiten bleibt für einen vertiefenden Blick Gelegenheit genug. [Die derzeitige Situation dort habe ich kürzlich hier beschrieben.]

Wir queren zur Krückau, stoppen kurz an der Tide-Pinnau, Hindenburgdamm, Pinneberg. – Vandalen-Müll, Einkaufswagen, Autoreifen, ist an Land zwischendeponiert, zur Abfuhr.

Blick Pinnau bachauf – hier, im strukturlosen Tide-Kanal, muss noch viel geschehen. Die Entenschar ist der Jahreszeit geschuldet, in der mehr Menschen als ohnehin schon unsinnig Wasservögel füttern.

Angekommen am Krückaupark Elmshorn.

Die Großerosionsstelle für Bootseinsatz in die Tide-Krückau liegt im Vergleich zum Vortag, vgl. im obersten Link verknüpften Beitrag, etwas freier – wartet weiter auf eine unserer nächsten Aktionen.

Beispielhaft hier nur der „Kies-verpackte Rohreinlauf“, sieht gut aus – die Krückau fliesst weiter hoch, gespeist aus den überschwemmten Vorländereien bachauf Elmshorns.

Kein Spiegel für das Werbeschild mehr – die Wiese An der Au ist wohl gut zur Hälfte freigefallen (im Vergleich zum Vortag).

Auch die überschwemmte Wiese an der Offenau, weiter Krückau-aufwärts, ist nur noch flach überstaut.

Die Krückau Bullenkuhlen ist bachab der bekiesten Kurve in einer Tieflage ausgeufert, inzwischen wieder im Bett. Pferde nutzen den trockenen Teil der Überschwemmungswiese.

Unser im Schüttwinkel gelegter Kies ist im oberen Bereich bereits sichtbar.

Wir hoffen, dass aufkommende Erlen das per Kiesschüttungen zwischengeschützte Ufer dauerhaft halten werden [wenn sie denn dürfen].

Der Gang der Turbulenzen zeigt die nun wirksame Entlastung des Ufers.

Die Zeit vergeht, wir fahren zum Treffpunkt zurück, 2 Stopps am Wegesrand „gehen noch“.

Dunkles Wasser – wie an der Mühlenau-Startposition – auch an der Bilsbek. Das Himmelmoor, langzeitig ohne Abfluss, liefert wieder Schwarzwasser ins „Weisswasser“ des Moränenbachs Bilsbek.

Das Bekiesen hat sich auch über den Hochwasserabfluss bewährt. Der gewählte Abstand im scharfen Schuss bachab der Brücke zum darüber liegenden Pegel ist hinreichend gewählt. Die Kiesrauschen stören die Messungen nicht.

Letzter Stopp am Bek, Hasloh. Das Hochwasser hat, wie beabsichtigt, die großen auf dem Pfeifenbring-Absturz platzierten Kiesmengen abtransportiert.

Hier im obersten Bereich des Mühlenau-Einzugsgebiets ist bereits erkennbar, wie gering – bis hin zur Sommertrockenheit – der Abfluss des Beks im Mittel ist.

Sehr schön halten die Kiesrauschen und Einengungen das Wasser bachab. – So war das beabsichtigt, ein gutes Beispiel für Begriffe wie „Schwamm-„Stadt oder -Landschaft.

Wir beenden die Rundfahrt, werden uns zu passender Situation unter anderem an nicht angesehene Bäche wie im Borsteler Wohld, Kummerfelder Gehege, den Ohrtbrooksgraben, die Ekholter Au, vielleicht auch Bäche im Kreis Segeberg = Stör- und Alster-Einzugsgebiet, begeben.

Bis dahin fliesst sicher noch viel Wasser die Elbe runter (so hoffen wir).

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Gerade berichten die Statistiker, dass der Oktober 2023 hier im Norden die 3-fache Regenmenge im Vergleich zum Durchschnitt brachte.

In den Fliessgewässern bedeutete dies im Peak immerhin eine Abflussmenge des mittleren Hochwassers.

„Himmelsteiche“ wie der Pferdetümpel in Wedel sind zu kleinen Seen geworden – mit z.T. bisher ungesehenen Geschwistern ringsum.

Beim Blick über die Elbe, Schulauer Hafen, Wedel, gab es zum Monatsende Richtung Sonnenuntergang untrügliche Anzeichen auf das Nahen von Halloween.

In einem späteren Foto südwärts von der Batavia Richtung Mündung Wedeler Au in die Elbe … – schwarzer Punkt oben?

Ein Seeadler entfleucht aus dem Foto.

Auch das Wolkenbild tags drauf war besonders.

Nun haben wir Halloween gut überstanden. Die Schminke ist längst abgewaschen, Verkleidungen, Spinnennetze, Feuertöpfe in der Nachbarschaft sind eingewintert.

Mein Weg führt, kurzer Blick in die Düpenau, nach Pinneberg, Umfeld Regio-Klinik.

Querung der Nienhöfener / Datumer Straße über die Düpenau.

Über mir trompeten „Vögel des Glücks“.

Blick von der Brücke bachauf – steiler, erodierender Prallhang, gefährdete Eiche auf der Böschungskante. – Da könnte man auch …

Die Abflusssituation mit ca. 30 cm über Mittelwasser zieht mich an die Mühlenau in Pinneberg, mal wieder nach unserer 4er Doppelanordnung Treibselsammler gucken.

Angang …

Mühlenau, Blick bachab – ja, es fliesst weiter hoch ab.

Fernblick bachauf – Herbstfarben. Die HuSt-Positionen sind gekennzeichnet durch Wechsel vom überbreiten, spiegelnden Abfluss auf turbulentes Geschehen, über die Treibselsammler hinweg sowie randlich. „Der Spiegel wird gebrochen“ – bereits oberflächlich sichtbares Kennzeichen lebendiger Fliessgewässer.

Detail, 3 Doppel-HuSt, („Doppel“ `= links und rechts).

Detail brückennah, Überfluss-Turbulenz in Form von Vortices, randlich (links, Bach-mittig) turbulentes Umströmen.

Abends in Wedel, im Gegenlicht – fast wie eine Nach-Halloween-Sonne …

Zu Hause angekommen, stellt sich eine andere, belichtete Realität dar: Feldahorn-Gelb prägt die Situation, vorn wie hinten.

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Parallel zum „Großen Schütten“ (vgl. voriger Beitrag) wurden kleinere Schwachstellen per Greifer bekiest, der Restkies des erleichterten Lkw dann rückwärts in mögliche Schüttstellen platziert.

Je nach Ankunft der beiden Lkw fand das an derselben oder an wechselnden Stellen statt.

Punktuelle Schwachstelle, eine von mehreren.

Kleinere Schüttstelle in lückigem Baumsaum.

Diese potentielle kleinere Schüttstelle bekiesten wir nicht, da der Busch zwischendrin, offensichtlich von Strömungen unberührt, ruhig stand.

Wir werden die Stelle weiter beobachten.

Der Greifer lässt sich je nach Örtlichkeit gut platzieren.

Wie anderswo war es erstaunlich, wie viel Kies jeweils „geschluckt“ wurde, bevor sich ein Schüttkegel aufbaute.

Greifereinsatz für gezielten Baumschutz an der kleineren Schüttstelle.

Greifereinsatz zum Baumerhalt.

Zwischenstand.

Und weiter geht`s.

Klar zum Schütten.

Passt.

Für eine kleine Schaufel ist immer Platz …

Und nochmal …

Die beiden Sättel sind ziemlich weggearbeitet. – Mittagspause – ich verabschiede mich.

Blick von einer westlich liegenden, langen baumfreien Strecke auf die Erlenkurve.

An jedem neuen Ort wird wieder neu gelernt – beide Sättel Kies wurden für die Weg-gefährdenden Lücken im Erlenbestand benötigt. – Möge es nützen!

Als dreidimensionaler Lebensraum für Wirbellose, verschönt von den flottierenden Erlenwurzeln nebendran, dient die Kiesgabe allemal.

Ich komme an der Bootseinsatzstelle der Elsa-Brändström-Schule vorbei. Diese extreme Erosionssituation soll selbstverständlich auch entschärft werden – …

… unter Beachten der Niederschlagswassereinleitung nebendran.

Beim gegenwärtig ablaufenden Hochwasser blubbt es hier ordentlich, unregelmäßig.

Sowohl bachauf wie bachab der bekiesten Kurve warten eine Vielzahl Altbäume auf  Schutz vor Ort. Darüber wird im Hinblick auf das weitere Vorgehen zu sprechen sein – wäre doch schade, wenn sie dem Krückaupark vorzeitig verlorengingen.

Schön aufgeräumt – der Restkies wird nachmittags an geeigneter Stelle eingebaut werden.

Ich fahre ein Stück bachauf, das Umfeld ansehen.

Elmshorn hat – wie Pinneberg mit den Pinnauwiesen – ordentlich Glück. Es stehen Überschwemmungsflächen für Hochwässer zur Verfügung, hier: An der Au.

Man beachte den „farbigen (Werbe-)Balken“, Original und Spiegelung.

Nicht weit entfernt: Weidevieh auf überschwemmter Weide.

Ein Teil des Überschwemmungsgebiets der Offenau – nahe zur Mündung in die Krückau.

Tags drauf findet eine Gewässerrundfahrt zu restaurierten Strecken im Kreis PI statt. Soviel vorweg: Da ist das Hochwasser ein wenig abgelaufen, Restaurierungskiese sind zu erkennen. Demnächst mehr dazu, hier im Blog.

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Im vorigen Beitrag ist die Bereinigung der Gefährdungen im Anstrom einer scharfen Krückaukurve, speziell im Umfeld einer Rohreinleitung, dargestellt.

Parallel zur dortigen Arbeit mit Lkw und Trecker erfolgte das Beschicken der langen, weitgehend baumfrei gewordenen Strecke innerhalb des Alt-Erlensaums nördlich der Elsa-Brändström-Schule. Das nenne ich in der Überschrift angesichts der Entwicklung „Großes Schütten“.

Zunächst übernahm ein weiterer Lkw diese Stelle. Nach Fertigstellen des Rohreinlaufumfelds ergänzte der andere im Wechsel die Schüttung.

Wir arbeiten von festem Weg bei hoch ablaufendem Wasser. Anhaltende Regenfälle hatten zuvor den Krückauabfluss Richtung mittleres Hochwasser ansteigen lassen.

Lange, durch Baumverlust gekennzeichnete Stelle, kritisch! : Schule, Weg, Prallhang Krückau, baumfrei! – Das Vorgehen wird besprochen.

Greiferarm hoch – Vorbereitung für das Schütten.

Der Lkw wird eingewiesen, steht sicher auf dem Weg. Daneben ist das Ufer weich.

Der Anblick täuscht. – Die Masse Kies liegt im Bach. Wir nutzen die Geometrie als Schütthilfe für mehr.

Da liegt nun mehr (die Masse, wie beabsichtigt, in der Krückau). Der Trecker steht bereit.

Diagonal, schräg vom Weg weg, wird geschoben.

Die Kurve schluckt und schluckt …

Zweiter Teil der Strecke, erster Lkw.

Blick bachauf, über Neugeschüttetes und bereits Vorprofiliertes, in die Erlen-bestandene Kurve.

Der Trecker profiliert, wie gehabt schräg diagonal, als Schutz für Ufer und den mittig in der Strecke verbliebenen Baum.

Fortsetzung bachab der Alt-Erle.

Es folgt Kies aus Teilstrecke 2 Richtung mittiger Alt-Erle. Die Strömung ist gut aus dem bisher unmittelbaren Uferanstrom gelenkt.

Weiterer Kies wird hier benötigt. Die Treckerfahrspur zeigt, was – falsch übersetzt – an Dänemarks Straßen steht: „Die Rabatte ist blöd“ [Der Straßenseitenraum ist weich, nicht befahrbar].

Alles rutscht, alles wird geschluckt.

„Einer geht noch!“

Mit punktuellem Platzieren versuchen wir, den bereits seit Langem schräg stehenden Baum am Platz zu erhalten.

Per Greifer …

… wird der Baumschutz punktuell ergänzt.

So erfolgt auch gezieltes, punktuelles Entschärfen kleinerer Gefährdungsstellen innerhalb des Baumsaums (Bericht folgt). Der so erleichterte Lkw kann dann verbliebene, schmalere Schüttorte rückwärts anfahren.

So – geschüttet, profiliert, punktueller Baumschutz – fertig, erstmal, meinen wir (an dieser Stelle).

Fernblick bachab vom Anstrom der Kurve auf „Großes Schütten“.

Wir sind (eigentlich nicht) überrascht, was diese Strecke an Kies schluckte. – Hoffentlich sind wir nicht (2 oder mehr) Jahre zu spät …

Altbaumbestand am Fluss – ein wesentliches Ziel, ihn zu erhalten, wo nicht vorhanden, dringend zu entwickeln – zwei Aspekte, die immer noch zu wenig Beachtung finden.

Der folgende Bericht wird den Abschluss der Arbeit mit punktuellem Greifern und Schütten beschreiben.

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Im Frühjahr 2020 hatte ich Elmshorns beeindruckenden Krückaupark beschrieben. Aufgrund des starken Besucherdrucks, mit und ohne Hund, stellen sich am Ufer der hier Tide-beeinflussten Krückau erhebliche Erosionen bis Zerstörungen ein.

Im Sommer 2023 verständigten sich nach Vorgesprächen vor Ort im Frühjahr die Stadt Elmshorn, der Wasserverband und die Wasserbehörde auf Verbesserungen, um Ufer, Wege und Altbäume zu entlasten. Aufgrund der Erfahrungen, die mit Kiesschüttungen (standorttypisches Material im Moränenbach, finanziert von der Edmund Siemers-Stiftung, Hamburg) z.B. in der Stadt Pinneberg sowie vielerorts im Ländlichen gewonnen wurden, sollte ein Versuch gestartet werden. Alle Beteiligten möchten erfahren, wie die Krückau sich verhält und – ggf. veränderte – Folgeaktivitäten ergänzen.

Bei der Vorab-Begehung: Kanadagänse beobachteten uns aufmerksam.

Extremsituation, verursacht von Mensch und Hund.

Nördlich der Elsa-Brändström-Schule schützt ein Saum aus Alterlen das Ufer – leider nur einreihig aufgrund des bachnahen Wegs.

Eine erhebliche Lücke im uferschützenden Erlenbestand des Prallhangs zeigt sich deutlich im Frühjahr – Baumverlust wird zu Ufer- und Wegverlust führen.

Im Sommer täuscht Staudenwuchs „heile Welt“ vor.

Einzelne Lücken, von klein …

… bis größer sind ebenfalls erheblichem Erosionsangriff ausgesetzt.

So wurde verabredet, mit 2 Sätteln Kies (à 25 t) den Test vom Anstrom der scharfen Kurve her zu starten – gespannt, wie viel Material die Krückau lokal „fordern“ würde.

Als bester Zeitraum eignet sich die Ferienzeit. Der Parkplatz nahebei kann dann nahezu störungsfrei als Schüttplatz des Kieses bei Anlieferung genutzt werden.

Von dort aus können geeignete Fahrzeuge des Betriebshofs das Material aufnehmen und einbauen.

Herbstferien 2023 – wir sind verabredet.

Kies und Gerät sind vor Ort.

Günstig gelagert – wie es aussieht, sind bereits 2 Lkw mit Kies am Bach.

Nicht wissend, dass der kurze Fußweg gerade wegen Bauarbeiten gesperrt ist, gehe ich zwangsläufig einen weiten Bogen um den Großen Teich.

Da erlebe ich die aktuelle Situation: Abfluss – auch hier in der Aue zwischen Stillgewässern – der bis an mittleres Hochwasser heranreichenden Regenfälle zuvor.

Ich erreiche den Krückau-nahen Wander- und Arbeitsweg.

Die Lkw befahren die westliche Strecke – die werde ich anschliessend ebenfalls nutzen.

Im oberen Anstrom der Alt-Erlen-bestandenen scharfen Kurve befindet sich ein besonderer Erosionspunkt. Hier „reibt sich“ die Tide-Krückau besonders – „am Harten“. Ein Zulaufrohr mit Betonumfeld ist bereits weitgehend freigelegt, Erlen bachauf und bachab werden absehbar freigespült. – Hier fangen wir an!

Der Bauhofleiter steuert das erste Schütten.

Vorbereiten für die nächste Fahrt – zuerst muss der Greifer wieder geordnet platziert werden.

Ein Trecker mit breiter Schaufel steht zum Verteilen bereit.

Mit dessen Fahrer verabrede ich das sukzessive Verfüllen der Gefahrenstelle.

Aufgrund des Arbeitsfortschritts wird im Weiteren nur eine Teilschüttung benötigt. So stoppt der Lkw vorab an punktuellen Schwachstellen, platziert per Greifer zielgenau Teilmengen Kies im Ufer (Bericht folgt) und schüttet seine Restmenge nahe der Rohreinleitung ab.

Das sieht gut aus – prima verteilt, Baustelle glatt abgezogen. Wir werden die Entwicklung über den Winter beobachten, ggf. mit weiterem Kies nacharbeiten.

Vor allem soll versucht werden, im Umfeld Jungbäume per Sukzession wachsen zu lassen.

Demnächst geht`s weiter – mit „dem großen Schütt“ und den zu entschärfenden punktuellen Schwachstellen.

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Nach dem Frühstück guckt tatsächlich Farbe über den Horizont.

Lichteffekte des Sonnenaufgangs, hinter Bäumen, unter bewölktem Himmel.

Fast verwunderlich, was sich da angesichts der Wolkenmassen entwickelt.

Das Koffer-Restpacken nicht vergessen angesichts des Farbgeschehens – Sonnenaufgang mit Vogel.

Etwas anderer Aspekt – so schnell der morgendliche Sonnenhimmel wechselt, zieht von Südwest über freien, blauen Himmel eine dicke Front heran.

Ist das schon die angesagte Regenfront für den Vormittag?

Wird das angesagte Ungewitter den Exkursionsraum erreichen?

Informationen aus dem Norden (Besuch war angesagt, weiterer wird hinzukommen) veranlassen mich, einen frühen Zug zu nehmen. Dank Vor-Exkursion habe ich ganz unterschiedliche Verbesserungsansätze im Nidda-Einzugsgebiet bereits kennengelernt, nehme an, dass die offiziell angesetzte Exkursion aufgrund des Vortagregens entlang angestiegenem Wasserstand und trübem Abfluss nicht „den Arbeitsraum“ der Nidda im Mittel- und Niedrigwasserbett nicht wahrnehmen kann.

Auf demselben Gleis wie bei der Ankunft – ich reise nicht, wie gekommen, über Friedberg, sondern strebe per S-Bahn einen ICE in Frankfurt Hbf an.

Wie erwartet führt die S-Bahnfahrt entlang einer braunen Nidda mit erhöhtem Abfluss – quasi (m)eine heutige Schnell-Exkursion, Betrachtungen von der S-Bahn aus [kein Foto].

Pünktlich in Ffm Hbf angekommen.

Unser Zug soll mit 10 Minuten Verspätung einrollen. – Hat geklappt.

Die abenteuerliche Nordlandfahrt hat begonnen. Raus aus Frankfurt, Kennzeichen „Main-hattan“ – wer`s mag …

Immer wieder beeindruckend, das Auwald-ähnlich begrünte Mainufer Frankfurts.

Wie das Programm des Vortragstages ausweist, hatte eine Vertreterin der Stadt über die örtliche Situation berichtet. Die Hilfsmaßnahme „Teil-Absenken von Wehren“, die noch nicht Durchwanderbarkeitsvorstellungen entsprechen, innerhalb von Wanderzeiten wirkt „oben“ in der Nidda positiv. Erste Meerforellen wurden festgestellt.

Weiter geht die Zugfahrt … nicht. Erstmal. Wir erfahren, dass (länger Mitreisende wissen Bescheid) der Zugwagen ein Problem hatte. Nach einer Weile Stehen kommen wir wieder in Fahrt – Richtungsänderung, um die eigentliche Strecke zu befahren.

Das brachte den bekannten 10 Minuten zwar nur 10 weitere hinzu.

Ein Stopp nördlich von Fulda gen Kassel-Wilhelmshöhe zeigt aber, dass wir auf der Ausbaustrecke „unser grünes Signal“ = das vorgesehene Zeitfenster verpasst haben. So müssen wir erstmal die nächste Nord-Süd-Passage von etlichen ICE und EC abwarten.

Mit dann – nicht sooo wesentlich – 45 Minuten im Gepäck setzt sich die Fahrt, ungestört, fort.

Ungestört ?

Ziel: Hamburg-Altona.
Nee, doch nicht! Die Stopps HH-Dammtor und das Ziel sind gestrichen.

Auch das muss nicht sooo dramatisch sein. (Es ist aber doch etwas anderes, in Altona bequem in die S-Bahn nach Wedel zu wechseln, als im ultimativen Gewühl des Hauptbahnhofs durchzukommen.)

Das Zugpersonal ist nicht zu beneiden, bewundernswert im Versuch, Fernreisenden mit Umsteigen auf weiterer Strecke den günstigsten Hinweis zu übermitteln.

Hoffen wir, dass „die letzte Meldung“ alle Betroffenen erreicht hat: Manch wirklich guter Tipp stellt sich – ZACK: es sind im Regionalen wieder Teilstrecken gestrichen, andere Umsteigebahnhöfe zu wählen – als verändert wahrzunehmen dar.

[Liebe Leute, die nun (fast) alle genervt herumirren und denen sich die Haare aussträuben: Als sehr wohl politisch Aktiver auch ohne Parteienbindung muss ich bei all dem gerade aufkommenden GroKo-Hoffen darauf hinweisen, dass eben DIE Verkehrsminister dieser jahr(zehnt)elang wirkenden Gruppierung mit ihrem Drumrum plus der derzeitige Verkehrsminister, Lobbyismen et al., für genau dieses heutige Chaos verantwortlich sind!]

Wie gut, dass ich langzeitig integriertes Nordlicht bin – lotse noch ein paar Mitreisende rüber zum richtigen S-Bahngleis bzw. zum Tiefenabgang in die U-Bahn.

Geschafft! – Das alles ist inzwischen Geschichte, erster Besuch eingetroffen.

In meiner Schatzkiste nicht veröffentlichter Fotos liegen Restaurierungen, die durch die 3 Vortragsreisen recht kurz hintereinander noch nicht virtuell zum Zug (???) kamen.

Dazu demnächst also mehr.

 

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Nach dem Regen des Vortags, der grandiosen Sonnenuntergangsstimmung und interessanten Gesprächen am Vorabend …

… Nebel ringsum – das einzig erkennbar Bewegliche ist ein früher Golfer.

Ruhig liegt der Teich.

Auf geht`s nach dem Frühstück, hinaus in die Nebellandschaft. Mal sehen, ob ich die Niddabrücke, Start der gestrigen Vor-Exkursion finde.

Golfplatz und Golfhotel liegen am Ortsrand, inmitten EU-Agrarlandschaft. Deutsche Charakteristik (anderswo identisch?): Kein Wegerandstreifen als Vorbedingung für steuerfinanzierten Subventionsempfang. Keine Ahndung von „Landraub“.

Landraub“ – unbekannter Begriff? Der ist allüberall (informative Beispielbroschüre aus Niedersachsen verlinkt), heute leichter denn je, über Katasterkarten und Google Earth-Drüberlegen in Länge und Breite erfassbar. Unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind entweder realitätsfern oder zu faul (???) oder allzu mit Lobby verwoben, als dass Geraubtes finanziell und materiell rückgefordert würde. [Wie immer und „überall“ bestätigen Ausnahmen die Regel.]

Ich entspanne mich …

Uuuups, Konzentration, ggf. Slalom (daher erschien mir ein einsamer, entgegenkommender Wanderer so torkelnd).

Weiter im / ins Nirwana.

Und wieder eine Geländestrecke …

Angenehme Stille, reingewaschene Luft – was will man mehr an einem (nicht mehr ganz) frühen Morgen!

Stehengebliebene Maisparzelle links, …

… abgeerntete Sonnenblumenparzelle rechts.

Das scheint ein interessanter Raum zu sein. Eine hochaktive Schar Finkenvögel fliegt herum. Am Aufblitzen von Farben erkenne ich vor allem Buch- und Distelfinken.

Agrarfarben und -formen im Nebel.

Agrarrundungen, verpackt unter Agrardreieck – nebendran Rindvieh.

Fuß- / Radweg auf dem Niddadeich (oder sagt man hier in Landesmitte „Damm“ dazu?) – Die Aussicht stimmt nicht mit der Tafel überein!

Nebendran erläutert eine Tafel Interessantes zum gegenüber mündenden Nidda-Nebenflüsschen Nidder.

[Nur mal so zum Vergleich: Die Nidder als Nebenfluss der Nidda wird mit gut 68 km Fliesslänge beschrieben. Für unseren Wohnbereich Schleswig-Holstein gehört solch Flüsschen bereits zur größten Kategorie. Die Nidda liegt – ausgebaut – bei ca. 90 km Länge, die vor dem Ausbau, geschätzt, wohl bei 140 km betragen hat.]

Blick von der Niddabrücke Richtung Niddermündung – da fliegt was im Viertel links unten, etwa in Flussmitte neben der Baumspiegelung, mit Spiegelungspunkt wahrnehmbar (erst auf dem Foto, nicht „live“ entdeckt).

Gleiches Foto mit Sehhilfe – da, im Kreis …

Herange-zoomtes, Unscharfes: Türkis ahnbar – wie am Vortag gleichermaßen, unter der Brücke durchsausend, gesehen – ein Eisvogel.

Vor der Insel querab der Niddermündung schwimmt wer …

Der lässt sich durch meinen Brückenaufenthalt irritieren, einziger Fluchtweg – langer Anlauf für den Start nötig – geht Richtung Brücke auf mich zu, dann hoch, der Kormoran.

Ich muss zurück, die Veranstaltung ruft. Gänse fliegen in kleinen Gruppen, etliche mehr sitzen und schnattern unsichtbar am Boden.

Morgenkonzentration auf dem Golfplatz – hinter 2-Arten-Agrar-Biodiversität.

Offen – die Teilnehmenden aus einem breiten regionalen und fachlichen Spektrum kommen nach und nach an. Sie erwartet ein …

… umfangreiches Seminarprogramm mit Vorträgen und einer Exkursion am Folgetag.

Symbolfoto für die Vortragsreihe zwischen Anforderungen der Ökologie und Naturwissenschaftlich-Technischen Aspekten für Verbesserungen: Die Nase, herausfordernder Wander- und Laichfisch im Hinblick auf Durchgängigkeit und Lebensraumstruktur.

Schön zu hören und zu sehen, dass neben Flussarten wie Rotauge, Barsch und Hecht inzwischen Döbel, Schmerle, Gründling, Bachforelle durchgängig vorhanden sind. Darüber hinaus können in starker Dynamik Elritze, Barbe, Schneider, Ukelei, Nase, Bitterling studiert werden – beeindruckend hinterlegt in Unterwasseraufnahmen per Foto und Film. – Neben der Unterwasserwelt profitieren von den Gesamtverbesserungen auch Amphibien, Vögel, Biber und viele andere mehr, nicht zuletzt Mensch und Hund an Beobachtungs- und Badeplätzen.

Pause in Bunt – keine „Handy-Manie“, Privatunternehmer sind immer im Dienst.

Mit den Ergebnissen der drei regionalen Beispielvorträge zu Verbesserungen über die Jahrzehnte – und bleibende Herausforderungen! – sind wir einig: Die Nidda ist – unter anderem aufgrund ihrer inzwischen 40 (von ca. 90) km langen freien Fliessstrecke – „einzigartig und beispielhaft“ in ihrer Entwicklung zu vielfältigerem Lebensraum! Was durch lokales und regionales Engagement fachkundig und hartnäckig zustande kam, findet im formalen Verhalten des Bundeslandes, hier: Hessen, nichts Vergleichbares.

Dasselbe gilt – angesichts durchaus aktiver Realität in Hessen – um so mehr in den anderen Bundesländern. Was vor allem fehlt, ist Platz. „Unvorstellbare Landnahme“ (am kleinen Beispiel der Morgenwanderung erlebt) findet kein Regulativ. Fehlender Schutzraum führt zu unnatürlichen Erosionseinträgen, die zudem mit eingesetzten Materialien belastet sind, wenn diese nicht bereits in fliessender Welle abgeschwemmt wurden.

Wer sich unsere Kulturlandschaft über Google Earth betrachtet, wundert sich angesichts fehlender Freiflächen, Schutzflächen entlang Nutzflächen, über fehlende Vielfalt nicht (mehr).

Nach den Vorträgen – Enten nutzen Golfteichkunst als Ruheort.

Am Himmel ist ordentlich was los – mehr ist angekündigt.

Die Enten an ihrem Ruhepunkt stört das nicht.

 

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Die DWA hatte eingeladen zu einem Seminar „Bauen mit dem Fluss – Naturnahe Maßnahmen zur Stabilisierung und Strukturierung von Fliessgewässern“. Hintergrund war die Fertigstellung und der im Gelbdruck zur Diskussion freigegebene Entwurf des Merkblatts DWA-M 527 „Buhnen zur Stabilisierung und Strukturierung von Fließgewässern“.

In Anlehnung an Wohnorte von Arbeitsgruppenmitgliedern (wechselnde Treffpunkte über die Jahre) war diesmal die Nidda, Nebenfluss des Mains, gewählt. Hier bietet Gottfried Lehr langjährig Gewässerverbesserungen vom Feinsten.

Es ging also südwärts.

Bahnhof Hamburg-Altona, mit Taube – weitgehend grau.

Bei genauerem Hinsehen ins Verschwommene – der Niesel wird immer dicker.

Universitätsstadt Marburg, schon ordentlich vorangekommen auf der Bahnfahrt – mal auf anderer Strecke als gewöhnlich.

Im Weiterfahren, hoch auf dem Berg, das Schloss – gern denke ich an mein Vorstudium hier zurück. – Meine Güte, ein halbes Jahrhundert her …

Nach Umstieg in Friedberg, Blick aus der S-Bahn, nicht mehr weit bis Dortelweil (Bad Vilbel) – eine Wahnwitzregenfront, der Horizont verschwindet zusehends.

Angekommen beim Hotel, 10 Minuten Kofferrollern, ok – Kunst auf dem Teich. Irgendwie scheint da was kaputtgegangen ?? (Kunstbanause!)

Schicker Blick über die – gern extensiver zu unterhaltende Golflandschaft. Meine Güte, „das Raue“ ist ja gar nicht rau!

Immerhin, Sicherheit am Wasser besteht.

Nach kurzer Pause geht`s raus in die Ahorn-Herbstlandschaft.

Ich habe als früh Angekommener das Vergnügen, mit dem lokalen und regionalen Fachkollegen eine Vor-Exkursion unternehmen zu dürfen (Herzlichen Dank nochmals, Gottfried!).

Blick von einer Niddabrücke aufwärts – von rechts im Foto mündet der Nebenbach Nidder.

Provozierter Uferanriss – die Nidda hat Kies gefunden und arbeitet damit.

Mäanderneubildung in einer mehrere km langen Entwicklungsstrecke.

Der Reiher weiss, warum er dort steht.

Entwicklungsstrecke und -fläche – Wasserbausteine aus dem Ufer entfernt, Uferentwicklung inkl. Baum- und Buschsukzession (vgl. unmittelbar oberhalb, dichter Bestand) werden erwartet.

Weiter flussab – Planerwahn! Es musste ein nah am Gewässerufer liegender, geteerter Fuß- / Radweg sein.

Entwicklung – Insel mit sich dynamisch veränderndem Ufersaum.

Ufer und Sohle in Entwicklung – Rausche, Buhne, Turbulenz, am Ufer geschützte Weidenstecklinge.

„geschützte …“ – ??? – Hier regiert der Biber, putzt alles weg. Um erstmal etwas anbieten zu können, ist dieses liegende Stammteil Weide mit einem Zaun versehen. – – Es gibt halt viel zu wenig Vegetation im, am und auf dem Ufer!

Gewollte Dynamik – Uferabbruch, Entwicklung einer sich stetig verändernden Sand- / Kiesbank, Weidenstecklinge mit Verbissschutz.

Wir sind weitergefahren, zum gefällereicheren Erlenbach. Trotz immer dunkler werdender Situation gelang das Foto: Mäander-Initiieren durch instream-Buhnen.

Und schon sieht so ein Bach viel lebendiger aus.

Petrus tut das Seine für mehr Leben. Er lässt es nun schütten. Ausnahmsweise hat das Wetter Taunus und Hunsrück überquert und giesst sich hier im Lee aus. Die Wege werden zu Wasserstraßen.

Das kam günstig, wir sind fertig mit der Vor-Exkursion, der Abend dämmert.

Auf der Rückfahrt gibt sich das Wetter versöhnlich.

Blick aus dem Hotelfenster – was für ein Wechselwetter! Fluffiges Nass, hoch aufgetürmt.

Und dann dies!

Spiegelungen im Golfplatzteich.

Die Phase des Sonnenuntergangs lässt sich sehen.

Kurz vor dem Versinken …

Spiegelung auf blankem Blechdach.

Letzte Strahlen …
Vorn, ausserhalb des Fotos, wird das Wasser bewegt. ???

Da kommt in aller Ruhe ein Nutria aus dem Ufer, quert den Teich parallel zur Uferlinie.

Allerletzte Strahlen.

Angeleuchtete Wolken – was für ein Schauspiel zum Schluss!

Schnell wird es dunkel. – Später treffen sich die bereits angereisten Arbeitsgruppenmitglieder zu Speis und Trank, Austausch zu Fachlichem und Persönlichem. Uns erwartet am Folgetag ein an die 50 Fachmenschen starkes Publikum. – Möge es gelingen.

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