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Archive for the ‘Reisen’ Category

Wir sind wieder in der Gegenwart – nach dem Weisse Weihnacht-Traum des gestrigen Beitrags.

Wie zeigt sich Wedels Schulauer Hafen – nachdem die Sturmflut 3,20 m über mittleres Tidehochwasser gestiegen war? Wo ist der Laubflutsaum (Bericht vom 21. Dezember) abgeblieben?

Deichkuppe am Schulauer Hafen, Wedel – die Baustelle des Hotels am Hafen sieht sehr geordnet aus. Es geht auf den Rest.

Werden wir 2024 die Eröffnung des Hotels erleben (es wird berichtet, dass am 14. Dezember „heimlich“ eröffnet wurde – na ja …) ?

Rauf auf die Westmole – …

Die gesamte Hafenfläche vor dem Deich hatte unter Wasser gestanden. Der altbekannte Treibselsaum aus dem Bereich des Sandstrands findet sich nun im Lee der Pappelreihe, direkt auf der Westmole wieder.

Der Rasen zum Sandstrand zeigt, dass hier etwas lag … – abgeräumt.

Vereinzelte Besucher auf hoch gelegenem Spielplatz.

Der Sandstrand wandert, mit Wind und Wasser – nicht nur in die Elbe, auch über die Westmole Richtung Hafenbecken.

Momentan hat sich fast so etwas wie eine dünne Schicht Schlickwatt auf der Westmole ausgebreitet.

Da kann man Studien durchführen, z.B. zur Entwicklung von Prielen Richtung nächste Entwässerungsstufe.

Vereinzelt auch frühe Besucher auf dem Sandstrand.

Ruhe, kleine Wellen auf dem Sandstrand – zur Zeit entwickelt sich wohl wieder eine höhere Flut – aber vermutlich weit entfernt von der 3,20er plus.

Blick über den Hafenausgang Richtung Hamburg – trübe Aussichten. Nix wie weg hier.

Wasserspielplatz! Kurz vor Hochradeln auf den Deich.

Blick von der Deichkrone, neuer Spülsaum – der Sportplatz vor dem Deich ist zum Wassersportplatz geworden.

… ? … vielleicht Wasserball? …

Da wünsche ich weiter schöne Weihnachtstage!

Wir verbrachten einen lustigen Weihnachtsabend, sind auch heute gut drauf. – Mal sehen, wie`s weitergeht.

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Wie ansonsten Farben habe ich dieses Jahr auch „Weisse Weihnacht“ gesammelt, am 2. Dezember 2023, hier in Wedel.

Da der frühe Schnee Ende November / Anfang Dezember das Radeln vorübergehend stoppte, waren über mehrere Tage Spaziergänge bis Wanderungen angesagt – hier also Eindrücke aus dem Wedeler Autal.

Morgens guckte der Marini erstaunt.

Der Blick aus dem Küchenfenster bot dasselbe Bild.

Gitterblick gen Ost, zu unseren Ausgängen, Fahrradhäuschen …

Fix ein wenig gefegt, bevor mehr Trittspuren dem Winterdienst die Arbeit erschweren.

Nach dem Frühstück, Start zur Wanderung, ist auch der Nordausgang frei.

Schön wohnen wir.

Prioritätsstraßen sind befahrbar.

Nebendran bleibt`s weiss. Wehe denen, die in den Tagen drauf nicht auf die festgefahrenen Eispisten achteten. – Ein gelber Punkt – Daumen drücken für den Postboten!

Im Wedeler Autal angekommen.

Feucht- bis Nassflächen, gerahmt von Altweiden, Röhricht, am Wegrand Weissdorn, fruchtbehangen.

Richtung S-Bahntrasse abgebogen – Auwaldrest mit Altweiden.

Ich quere die Wedeler Au, je nach Abfluss wechselnd hier bis weiter bachauf Stauwurzel des Mühlenteichs.

Leichter Anstieg – Bäume zeigen Feuchteverhältnisse, Erlen feuchter, Eichen trockener.

Frohe Weihnachten! – Ein ähnliches Foto habe ich im Verwandtenkreis als diesjährige Weihnachtskarte vermailt.

Nach Queren der Autalstraße geht es ostwärts weiter. Winterfreuden, alt und jung – man muss den Schlitten nutzen, sobald Schnee liegt. Wer weiss, wie lange?

Blick durch reichen Weissdornfruchtbehang Richtung Wedeler Au.

Pferde sind begeistert! Das rechte forscht. Das linke steht gerade nach ausgiebigem Wälzen auf.

Weiter durch weisse Allee …

Gedreht am Wasserspielplatz der Wedeler Au, zurück über die Fußgänger- / Radfahrerbrücke.

Enten ruhen auf der Au, querab vom Sandfang.

Winterliche Vitamine im nahen Quellbach („sommerkühl“,“winterwarm“) – der Aufrechte Merk / die Berle grünt, wo sie kann, ganzjährig.

Fast ein Torbogen – „by nature“.

Durchblick „von der hohen Kante“ – unter langen Ästen der Alteichen auf Autalwiesen und bachbegleitender Baumsaum.

Winterfarben im Auwaldrest.

Hochlandrinder, 2 von (zu) vielen – leider halten Halter an den wenigsten Stellen eine Boden-, für die Tiere Gesundheit-schonende Viehdichte ein. (Die zugehörige Optik folgt später – knietief im Schlamm …, der Kreis-Veterinär …)

Wintersonne über der Autalstraße.

Wirbel-Eindruck Schnee …

Wirbel-Eindruck Schnee 2 – es geht auf den Rest.

Misteln am Ausgang (meinem, es gibt noch mehr).

Im Anstieg auf unsere Geesthöhe entdecke ich … – ja, am 2. Dezember … Ist das nun ein Hirsch des Nikolaus, oder des Weihnachtsmanns?

Egal, mit dem zweiten Hirsch und dem Geschenkeschlitten dahinter erfreut das Gespann jedenfalls Vorüberkommende im Hellen wie im Dunkeln.

Zu Hause zeigen sich Winterfarben im Kleinklima der Hecke – Flechten auf Feldahornast, Herbstlaub.

Der Schneehut der Mahonie an unserem Eingang hat noch etliche Tage überdauert.

Nun also, 24. Dezember „Frohe Weihnachten allen ringsum und anderswo!“

Möge das derzeit vielerorts laufende Hochwassergeschehen keine allzu schlimmen Folgen zeigen. Wir müssen aber auch dranbleiben, unseren Umgang mit den Extremen lokal, regional und überregional besser anzupassen.

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Wie bekannt: In Wedel, Stadt mit frischem Wind, findet man für eine Radel-Tour auch bei „schlechtem Wetter“ schonmal Zeit und Raum.

Das Sturmtief Zoltan wütet um uns. Mal sehen, wie weit ich angesichts Sturm und verbreitetem Regen komme. Es soll erstmal trocken bleiben.

Regenrückhalt in der Stadt – auch kleine Beiträge sind willkommen.

Auf dem Radweg parallel zur B 431.

Blick Richtung Morgensonne – sehenswert.

Die Wolken jagen … – auf geht`s.

Auf der Höhe, Blick Richtung Geestkante – Größenorientierung: Hinten steht ein Schimmel.

Neuer Rückblick, auf der Höhe.

Nun wird es aber Zeit – noch sind welche da.

(Wir brauchen keinen, haben ein kleines, bewährtes Dauer-Exemplar.)

Maisacker in Waldpartie – was für eine Unsitte! Dennoch im Morgenlicht interessant anzusehen.

Abgebogen am Sauerbeck – die steile Bachschlucht ist halbvoll. Da muss es in der Nacht gegossen haben.

In der Holmer Marsch, den Geesthang direkt hinter mir – der Sauerbeck ist in seine Tide-Strecke eingetreten, füllt den Graben. Am Horizont schliesst er sich dem Bullenfluss an.

Bisher bin ich im Windschutz von Hecken, Knicks, Bäumen gefahren, merkte von „Wetter“ nichts Unangenehmes.

Hier am Rand der Marsch hat mich der Sturmwind voll zu fassen. Weder will ich Kraftsport machen, noch habe ich vor, mich von Sturmböen seitwärts irgendwohin verfrachten zu lassen. Umdrehen heisst das Zauberwort!

Nochmal ein Blick ins entferntere Geschehen …

Das Wettergeschehen zwischen Sonne und …
Vom Nordwesten, Niedersachsen ist schon ganz zu, rasen Wolken flächig heran.

Neben mir schiesst der Sauerbeck, verbesserbar, in sein Marsch-Dasein.

Noch ein Rundblick – richtige Entscheidung: Ich erklimmen im kleinen Gang den Geesthang, windgestützt.

Dieselbe Strecke zurückgeradelt, wie zuvor: windgeschützt.

Bevor ich in Wedel nach Hause abbiege, nehme ich kurz die Gegenrichtung, „Lüttdahl“ runter zur Marsch. Krähen spielen im Wind, hier querab mit Luv und Lee.

Dieses kleine Kerbtal der Geest, im Übergang zur Marsch, ist im Lee richtig idyllisch.

Gut zurückgekehrt, die Flut wegen Nichterreichen der Elbe statt im Original per Webcam angesehen. Sie überschritt das Tidehochwasser am späten Vormittag gestern um immerhin 3,2 m. Das ist schon was!

(Nach Murphy`s Law oder dem bekannten „Irgendwas ist immer.“ wird aus Hamburgs Hafencity gemeldet, dass wieder einmal Fluttore zu Tiefgaragen nicht geschlossen wurden / werden konnten. – Tja, wer exponiert wohnen will, …)

Die Folgeflut gegen Mitternacht mit etwa 1 m über mittlerem Tidehochwasser stimmt dann schon ruhiger.

Gleichwohl wird es heute fast ganztags regnen. – Ist denn bald Weihnachten?

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… ist Verlass! (Foto: Die B 431 entlang sausend – zu beachten: Das Vorfahrtschild und die Straßenkennzeichnung sind scharf.)

Er kommt im Konvoi, hat auf historischen Fahrgeräten auch allerhand Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung mitgebracht.

Na denn!

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Regenlücke am Nachmittag – ich radele Richtung Elbe, zum Schulauer Hafen.

… vorbei am Feuerwehrtannenbaum, mit Halbmond drüber.

Ganz schön dunkel am Schulauer Hafen, regenbedingt ganztags, jetzt mit untergehender Sonne hinter Wolkenbank – Lichterkette, Fährhaus, vorn Warndalben vor Unterwasser-Statikvorschüttung.

Der offene Himmel mit Halbmond hilft da auch nicht viel.

Thw-plus-Spuren auf der Westmole – die Sturmflutsaison läuft, wenn auch noch auf niedrigem Niveau.

Blick über den Sandstrand, windig-frisch.

Die höheren Flutwasserstände nagen sichtlich am Sandstrand. Die Prielausbildung geht zügig voran.

Vom Hamburger Hafen naht ein Containerfrachter, vorn Treibsel, vor allem Röhrichtschnippsel.

… in rascher Fahrt mit ablaufendem Wasser.

Der Pegel Schulau zeigt später, dass etwa zur Zeit der Aufnahme die Ebbe auf 1,1 m höherem Stand als normal in die Flutphase übergeht.

Der dunkle Nachmittag – ich passe nicht auf – hat die beeindruckend in die Hafeneinfahrt drückenden Wellen des Frachters so unscharf werden lassen, dass ich auf die Fotos hier verzichte(n muss).

Vorbei, schnell geht die Fahrt seewärts voran.

Die letzten Wellen klingen auf dem Sandstrand aus.

Nebendran, im eigentlich Trockenen, zeigt der Treibselsaum den Höchststand der letzten Hochflut.

Orkan, wohl noch nicht ganz sicher, ist für kommende Nacht angesagt. Lose Teile sind hoffentlich gesichert, die Flutschützer aktiviert.

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Im Sommer hatten wir die Bredenbek (SE, Alster-Einzugsgebiet) in einem Teil der Agrarlandschaft mit Kiesbänken und Uferschutz strukturiert. Kurz danach hatten Regenfälle den sommertrockenen Bach gefüllt, durchflossen. Die neuen Strukturen sorgten für guten Wasserhalt in der Landschaft.

Wir wollten nachsehen, wie die Strecke nach Schneeschmelze und mehreren Regenperioden mit Abflüssen bis nahe mittlerem Hochwasser aussieht – gingen von unten bachauf.

Ein Stück bachauf, in der Strecke mit Uferbewuchs liegen unsere Kiese. Überrascht sehen wir vor uns so etwas wei einen Einstau.

Ah, das ist das freigelassene Dränrohr, das Treibsel eingesammelt hat.

Der Blick bachab zeigt, dass die vorher mit Sumpfpflanzen undurchdringlich bewachsene Strecke begehbar ist.

Wir gehen den seit geraumen Jahren entstandenen Mäanderbogen entlang, blicken bachauf.

Hocherosiv an ungeschütztem Ufer zeigt eine Rohreinleitung die Bachdynamik am Nachbargrundstück. Ins Ufer gelegte Großsteine befördern die Erosion weiter.

Mal sehen, ob auch hier Interesse an Kies-Unterstützung erwünscht ist – 2024 ist nah …

Wir gehen bachauf. Diese massiven, bewegten Sandfrachten wollen wir mit Uferschutz und Kolk-Rausche-Abfolgen künftig auch bachab mindern.

Weiter Blick zu unseren Autos – ein Silberreiher hatte uns überflogen, war auf der Agrarfläche dicht am Bach gelandet. – Erstaunlich: Selbst bei an die 200 m Entfernung beginnt er bereits, größere Distanz durch zügiges Schreiten zu erreichen.

Wir konzentrieren uns auf die baumbestandene Bachstrecke vor uns – die erste Rausche.

Beispiel Rausche – Kolk, gut vom regelhaft auf den Stock gesetzten Baumbestand gehalten.

Ein weiteres Beispiel – immer wieder schön zu sehen, wie sich die Turbulenzen entwickeln.

Häufig werden Rauschen als willkommene Verbesserung zum Queren genutzt – Wildwechsel.

Noch ein Wildwechsel.

Die beiden Beispiele stammen von eher schwach bekiesten Punkten. Wie bei anderen, die sich z.B. über die Zeit setzen, ist es angebracht, gelegentlich nachzukiesen.

Eine weitere, gering bekieste Rausche – bislang sehen wir nirgendwo Anzeichen der Forellen-Laichsaison.

Das hatte ich in den vorigen Beiträgen zum steinigen Moränenbach bereits diskutiert.

Die Straße kommt in Sicht. Leider wurde ein baumbestandenes Schlehengebüsch linkerhand beseitigt (mal sehen, ob es nachwächst) – für den Bach katastrophal.

Der Lichtüberschuss führte zum Durchwachsen von Sumpfpflanzen.

So sehen auch die Rauschen nicht allzu begeisternd aus.

Der Brückendurchlass – Schluss für heute.

 

Nahe der Autos am Knick sehen wir eindrucksvolle Pilze – gute Möglichkeit zum Test einer neuen App.

Die erzählt uns, dass es sich um einen Trichterling handelt, Mitglied einer artenreichen Gattung. Da wir zwar begeisterte Betrachter, aber keine Kenner sind, bleibt das Ensemble ungeschoren.

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Da ist sie also, unsere untere Rausche aus Kies, sohlanhebend den Wasserhaushalt des Waldes stützend.

Kies und Herbstlaub zeigen die Abflusshöhe des vorigen stärkeren Regens.

Auch der unterste Mäanderbogen der Bredenbek im Wald zeigt seit Anheben der Bachsohle ganzjährig Grün.

Benachbarte Tieflagen halten Wasser lange, länger als zuvor.

Blick bachauf, in die Kanalstrecke – nun angehoben, mit einer Vielzahl strukturierendem „Flussholz“ (wie ich jüngst von anderswo lernte, vgl. P.S. am Ende des vorigen Berichts).

Der unterste frühere Mäanderbogen im Wald umgreift unsere Rausche. Daher haben wir für den Fall neuen Fliessens das Agrarufer gegenüber seiner Mündung mit Kies geschützt (im Foto vorn).

Blick bachab – die Ufer teils baumgesäumt, die Agrarseite vor Zeiten bei Unterhaltungsarbeiten mit Großsteinen geschützt, bieten gute Voraussetzungen, Ökologie und Wasserhaushalt weiter zu verbessern.

Wir werden sehen … – später mal.

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Spuren des abgeflossenen Hochwassers zeigen, dass der Zugang zu den ehemaligen Mäandern der Bredenbek (rechter Arm) gut durchflossen wurde.

Die unmittelbar bachab der Holzabfuhrwegbrücke platzierte Rausche hält Wasser länger im Bereich oberhalb (Turbulenz vorn), die zweite Rausche lässt bei höheren Abflüssen die alten Mäanderschlingen bachab wieder durchströmen.

Diese Rausche hebt die Gewässersohle so an, dass – hier sichtbar – das frühere Bachbett zeitweise reaktiviert ist.

Links im Foto besteht die gesamte sichtbare Herbstlaubfläche aus zugegebenem Kies. Die Sandbank dahinter lagerte sich im Strömungs-Lee ab und engt das überbreite Kanalbett ein. Die Kiesmassen der Durchbruchstelle des Hochwassers entlasten einen neu entstandenen Prallhang. Sichtbar am bachab transportiertem Kies ist die nun entstehende Profilierung eines engeren Mittel- und Niedrigwasserprofils.

Das Aufhöhen der Sohle in Verbindung mit Einengen der gleichförmigen Überbreite der Kanalstrecke hält Wasser – wie beabsichtigt – im Umfeld länger, sowohl als sichtbare Stillgewässer als auch im Boden.

Unsicher ist, ob unmittelbar am Durchbruch der Rausche ein Forellen-Laichbett existiert.

Hier gelb umkreist – angesichts des gleichartigen Bewuchses wäre das in einer der vorherigen Regenperioden angelegt worden.

Wir setzen nicht unbedingt auf diese Annahme. Zwar konnten wir voriges Jahr auf den Neukiesen bachab einzelne Laichbetten ausmachen. Verglichen mit allen übrigen Strecken in anderen Bach-Einzugsgebieten, wo so gut wie alle Kiesbänke belegt sind, behalten wir das „örtliche Unikum“ erstmal nur im Sinn.

Jedenfalls scheint im Hamburger Abschnitt der Alster keine – oder zumindest keine vollständige – Durchgängigkeit für Wanderfische zu bestehen. Deren Aktivitäten zeichneten sich sonst auf unseren Kiesen ab.

Ein Stück bachab hat die Überbreite des Kanals bewegten Sand ruhiggestellt.

Dies entlastet erwartungsgemäß den weiteren Bachlauf. Alle Beteiligten sind begeistert.

Die Überbreite des kanalisierten Verlaufs bietet noch viele Gelegenheiten, im Strömungsgeschehen Erosionssand zu deponieren. Hinten ist der aktivierte Altmäander zu erahnen, mittig ist eine Tieflage gut vernässt.

Das gezielte Wiedervernässen des Bachumfelds führte zu – beabsichtigtem – Sturz von Flachwurzlern, meist Buche. Das bietet neue Struktur, neue Möglichkeiten.

Hier detaillierter, schärfer: Um den Eisvogel braucht sich niemand zu sorgen.

Blick bachab – der überbreite Kanal ist innerhalb weniger Jahre Dank des guten Angebots von Totholz im alten Baumbestand bereits vielerorts sehr gut strukturiert.

Totholz, Äste, Laub – Strukturieren „by nature“.

Allerhand Holz hier …

Und noch so ein Verhau.

Hochwasserdynamik nagt(e) – legte Moränensteine / -kiesel frei.

Übersicht bachab – vernässter, nun stets grüner Altarm links, Kanalstrecke still bis rauschend.

Moränenkies, reaktiviert „by nature“.

Zunehmend bilden sich Punkte bis Teilstrecken, in denen auch im Kanal Mittel- und Niedrigwasserbett angepasst strukturiert sind.

Ein weiterer, jetzt feuchter, immergrüner Altarm.

Die Baumwurzeln der charakteristischen Gewässerbegleiterin Erle bieten wesentliche Grundlage für die naturnahe Weiterentwicklung.

Wir sind am Ende der Kanalstrecke im Wald angekommen. Im Übergang zur Agrarlandschaft liegt unsere weitere, die Sohle stark anhebende Rausche.

Von dort geht es demnächst weiter, bachab – auf zu neuen Ideen, Taten.

P.S.: Aus Tschechien erhielt ich zu diesem und dem vorhergehenden Beitrag folgenden Text (Auszug) „Zur Totholzfrage: „Je mehr, desto besser!“
Bei uns kam es schon zu einem Fortschritt in der Terminologie – statt „Totholz“ sagen wir jetzt „Flussholz“. So wie das Holz im Fluss auch lebendig sein kann….die Baumwurzeln, Weidenholz usw.
Ich wünsche Ihnen auch schöne Weihnachten a alles nur gute im neuen Jahr.“ – Besten Dank dafür!

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Wir befinden uns im oberen Alster-Einzugsgebiet. Im Übergang vom Wald zur Agrarlandschaft liegt eine ca. 300 m lange begradigte, kanalartige Bachstrecke. Diese entwässert das Gelände unnötig. Durch Laufverkürzung erhöhtes Gefälle trägt Bodenmassen aus dem Wald aus und belastet so Bach und Umfeld. Die früher im Wald aktiven Mäander liegen „hoch und trocken“.

Als wir beabsichtigten, das System am Landschaftsübergang durch Höherlegen der Sohle zu entlasten, regte der Förster einen Versuch an, auch die ehemaligen Mäander mindestens zeitweise zu reaktivieren.

Darüber wurde bereits mehrfach hier im Blog berichtet, die aktuelle Situation wird im nächsten Beitrag vorgestellt.

Bachauf unserer Aktivitäten liegt der mäandrierende Bachlauf – noch in seinen natürlichen Windungen, bereits bei online-Orientierung auf Google Maps und Google Earth erkennbar.

Hier zeige ich den untersten aktiven Mäanderbogen vor Übergang in die Kanalstrecke.

Das ist mal etwas Besonderes – Alt-Mäander im Buchenwald.

Bei Restaurierungsdiskussionen wird oft gefragt: Und wie ist das mit Totholz? – Wie viel Totholz ist naturnah?

Hier kann man`s erahnen!

Und hieraus ergibt sich vielleicht nachvollziehbar mein Konzentrieren auf Kies-Erst- oder / und -Ergänzungsausstattung des Strukturgerüsts eines lebendigen Bachs.

Es macht für mich keinen Sinn, in ausgeräumter Landschaft mit – vergänglichem – Holz zu arbeiten, so lange „der Baum, die Allee, der baumgesäumte Randstreifen, der Auwald“ nicht lokal akzeptiert sind. Alle vergänglichen Einbauten ohne Akzeptanz und zielgerichtete Entwicklung des Ursprungs bleiben Makulatur, Abgreifen von Stichworten aus den heutzutage so beliebten „Tool-Boxen“.

Hoch oben stehe ich über dem Bach, Blick vom Prallhang bachauf. Der mäandrierende Bachlauf ist zu erkennen, erahnen.

Grundsätzlich soll nicht ausserhalb von Wegen herumgelaufen, gestört werden.

Daher hier eine gelbe Hilfestellung.

Bei Niederschlägen auf lehmig-steinige Moräne wird der unscheinbare Bach (sommertrocken!) zum reissenden Fluss, Prall- und Gleithänge, die Sohle befinden sich in steter Veränderung.

So zeigt angesichts aktiven Fliessgeschehens neuer Anriss am Prallhang die steinreiche Moräne.

Fast wie im Mittelgebirge, hier im Norddeutschen Tiefland – solche Besonderheit habe ich bis 2019 Studenten der TU Hamburg-Harburg im Niedersächsischen auf Exkursionen nähergebracht (Landschaft- und Bach-Situation Lüneburger Heide / Harburger Berge – internationale Überraschung, Begeisterung!).

Heutzutage, mit dem Biber auf dem Vormarsch, möchte man gern solch „Biberdamm-Analogon“ möglichst überall einbauen …

Der Bach ist noch vorübergehend eingestaut angesichts vorheriger hoher Zuflüsse (und Bremswirkung bachab).

Blattstudium auf Holz und nebendran – Hain- und -Buchenwald mit Eiche und Ahorn.

Noch ein Prallhang, mit frischem Anriss – Naturkies im Gleithang und der Gewässersohle (im Foto wegen Spiegelung nicht erkennbar).

Detail – mehrere alte Eisvogelröhren. – Keine unnötige Sorge! Mehr als ausreichend stehen dem findigen Tier ringsum Alternativen zur Verfügung.

Die Brücke des Holzabfuhrwegs – Bremse für Hochwasserabfluss, noch etwas einstauend.

Unmittelbar vor der Brücke mündet ein Waldgraben, dessen Tiefe und Steilheit wir mit Kies entschärft haben. Vorher belasteten angesichts Gefälle und Länge erhebliche Mengen Erosionssand die Bredenbek.

Demnächst geht`s weiter – mit Eindrücken entlang der 300 m Kanalstrecke.

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Bei all dem Wasser, welches durch Schneeschmelze und folgenden ergiebigen Regen abfloss, wollte ich mal wieder durch die Oberalsterniederung zum steinigen Moränenbach im FFH-Forst Endern fahren.

So etwas wie den kann man sich kaum vorstellen, wenn man den in nassen Zeiten hohen, flächigen Wasserrückhalt der Niederung kennt – die Bredenbek als gefällereicher Bach im obersten Alster-Einzugsgebiet.

Allerdings ist das Wissen um norddeutsche Moränenbäche durch Projekte wie Forelle 2010 und Lebendige Alster doch erheblich angestiegen.

Beim Queren der BAB 23, Anfahrt: Hoch hinaus! Mögen alle Wünsche für 2024 in Erfüllung gehen!

Die Oberalster, SE – gefällearme Niederung entlastet Hamburg (zunächst) bei stärkeren Niederschlägen.

Das Feuchtgebiet ist ganzjährig – vor allem aber zu Zeiten des Vogelzugs – von großer ökologischer Bedeutung. Ein Gänseschwarm zieht vorüber.

Bachauf der Alsterbrücke – weisse Punkte auf überschwemmter Fläche.

Höckerschwäne – vermutlich ein Schwanenpaar mit Jungtier.

Und weiter geht`s, zur Bredenbek.

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