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Archive for the ‘Reisen’ Category

Das gestrige Radeln brachte allerlei mehr Farben, Begegnungen, als im vorigen Beitrag mit Nonnengänsen und Schachblumen bereits berichtet wurde.

Elbdeich Fährmannssand – im Schlickfang Wedel baggert, bunt, die Vox Ariane. Verklappt wird das Material derzeit querab Cuxhaven.

Das breite gelbe Band nahe der Elbe, auf dem Deichvorland, kann ich nicht sicher ansprechen. Es ergeben sich im weiteren Verlauf mindestens 3 Möglichkeiten.

Süßwasserwatt, raues Wasser, Möwen – Sumpfdotterblume schafft hier fettes Gelb.

Zwischen Fährmannssand und der Vogelstation Wedeler Marsch (Jubiläum), Gratulation zum 40.! – Rostrot, ich vermute Brandgans schmeckt(e) jemandem.

Richtung Hetlingens altem Heuhafen – Knallgelb, auswachsendes Scharbockskraut.

Elbdeich Hetlingen – ebenfalls Sumpfdotterblume, sich vergrößernde Blühfläche und -aktivität.

Nebendran Frühlingsgrün – nach und nach übernehmen Auwaldbäume die sich entwickelnde Vorlandfläche.

Binnendeichs – Grün, welche Farbvarianz, je nach Arten und Alter!

Und wieder Gelb – Löwenzahn mit Ahorn, zunehmend abfallende Blüten.

Rostbraun, vorher bereits tragisch erwähnt – ein Brandganspaar nutzt gute Futterstelle, (immer noch Überschwemmungswiese).

Mehr Bewegung – ein Weissstorch fliegt an.

Während die Brandgänse munter weiterfuttern, orientiert sich der Storch und geht dann zielgerichtet, suchend und findend, los.

Noch`n Gelb! Hahnenfuß nimmt Flächen farblich neu in Beschlag.

Erinnerung an die Windsituation – kleiner Bullenfluss, Luv.

Blick ins Lee der Überfahrt – die Oberfläche ruht.

Spuren – wer solch Steilhang hochwill, ist gut beraten, Steigeisen, lange Krallen wie ein Nutria zu besitzen.

Querab Idenburg – Grau vor Grau, über Grün fliegt ein Reiher an.

Fast ein Suchbild – Überflug Idenburg (das Gehöft mit dem Storchennest).

Höhenflug absolviert – Reiher im Sinkflug.

Kurz vor der Landung.

Und jenseits des Elbdeichs … Wanderndes Orange! – Die Vox Ariane zieht, vollbeladen, Richtung Elbmündung, Cuxhaven. Dann muss sie nach Verklappen schnell zurück, um vor der verklappten Ladung wieder am Baggerort einzutreffen. (Circulus viciosus? … nicht witziosus! Das Bruttosozialprodukt verlangt nach mehr.)

Bunt am Bullenfluss, vor Brücke – Technik und Sukzession im Ländlichen.

Nebendran – wo sich keine Wachstumsgrundlage für Höheres findet, profitieren immerhin Flechten.

Das war ja allerhand gestern!

Die Sonne scheint – wird Zeit, dass ich mich auf den Sattel schwinge (für Neugierige: Die anderen 50 % Tent Wedel schwimmen).

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Sssssteifer Wind, Südwest 4-5 angesagt – mal wieder die 17 km-Normalrunde, testen im Uhrzeigersinn (für Nichteingeweihte: möglichst viel Rückenwind, ggf. schräg, im ungeschützten Bereich hinterm Elbdeich).

Ein Stück gegenan – Langer Damm gen Fährmannssand, ruppige Wellen auf dem „Hechtgraben„.

Ein Stück weiter, andere Straßenseite – äsende Nonnengänse, die Front wendet sich ab.

Die Gänse wandern weg – ruhig, aber zügig.

Andere Gruppe, ein Stück weiter, verharrt – die kennen mich wohl …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick gen Niedersachsen – ablaufend Wasser, Süßwasserwatt fast frei, kabbelige Elbeoberfläche angesichts drückenden Winds von gegenüber.

Über den gelben Fleck im Deichvorland schreibe ich ein andermal.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen – Rabenvogel, Schafe, diverses Grün.

Das Grün kommt dann auch im Bericht über das Gelbe intensiver.

Alter Deich Hetlingen, Deichkrone – nochmal Schafe, diesmal wie zum Lüften, beblasen von Südwest 4-5.

Ein Hinweis – querab alter Elbdeich Hetlingen!

Abgebogen, noch`n Hinweis – ich bin ja kein Auto, radele also weiter.

Oha – das Rad lasse ich nun stehen, gehe zu Fuß.

Lärm – Blick hoch, ohne Nonnengänse geht es (noch) nicht, wohl Tausende in breitflächigem Anflug.

Die Auflösung, worum es geht.

Nicht mehr weit. – Der Wind! Packt das Schild, als sollte ich umkehren.

Am Horizont sehe ich die Lenkung auf das Ziel, Schachblumenwiesen. – Erstmal gibt es nur ein Weiter, kein Zurück.

Direkt am Wegesrand, noch vor dem eigentlichen Ziel.

Bitte der Lenkung folgen, nichts (zer)stören.

Noch 9 Tage bis zum Schachblumenfest – es blüht schon ganz ordentlich, Hauptfarbe Rot, daneben auch Weiss.

Immer wieder ein Erlebnis.

Dem Wind frei ausgesetzte Exemplare zeigen im Winkel die Windstärke an (allerdings habe ich keine Übersetzungstabelle).

Der andauernde Starkwind hat viele Blüten ganz schön gefleddert (kein Foto). Bleibt die Hoffnung für Sonntag in einer Woche, dass die angesagten tieferen Temperaturen weiteres Wachstum und Aufblühen ein wenig hinauszögern.

Persönlicher Einsatz inklusive quantitaver Erfassung ermöglichen dieses Erlebnis.

Auf dem Rückweg, Lärm von hinten – wo ich eben noch war, saust eine aufgebrachte Tausender-Schar Nonnengänse. Wie bekannt: Nach Zurückdrehen erfolgt meist Zurückkehren (bis fast) an den Herkunftsort.

Lange wird dieses Spektakel hier nicht mehr zu hören und zu sehen sein. Die Nonnengänse befinden sich kurz vor Abflug in die nordischen Brutgebiete.

Ja, das war man gut, dass ich das Rad stehen liess!

Wie oben angesagt, folgt demnächst ein wenig über Farben ringsum.

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Kormoran vor Saharastaubsonne – wieder werden alle Flächen rötlich bekörnt.

Die Information über einen Erosionsschaden brachte uns ans Wasser.

Da befinden sich in kanalartiger, baumloser, unstrukturiert überbreiter Strecke der Pinnau ausgerechnet im Prallhang zwei Rohreinläufe.

An sowas Hartem prallt`s natürlich besonders gut …

Streckenhaft, bachauf wie hier bachab, wird Ufer unterhöhlt, abgerissen.

Anderswo muss diese erhöhte Bodenfracht ausgebaggert und entsorgt werden.

Kommt Zeit, kommt …

Wäre doch komisch, vgl. Beiträge „Gewässerschutz“ hier im Blog, wenn es nicht einfache Hilfe mit hohem ökologischem Begleitwert gäbe.

Hier, wo entlang des Bachs so nötige, sich kostenlos selbst ansiedelnde Begleitbäume fehlen, stehen in der Fläche Reihen des Kulturzeigers Kopfweide. – Nix dagegen, aber …, s. vor.

Nach dem Kormoran noch so ein Fleischesser.

Bis zu 5 Störche sehen wir gleichzeitig suchen und finden. Offenbar lohnt es sich.

Das Nest ist doch besetzt! (Sah bei der Anfahrt leer aus.) – Tief duckt sich der brütende Storch ins Geäst angesichts Wind und Wetter.

Sobald es mehr zur Pinnau und ihrem Umfeld zu berichten gibt, erscheint sie wieder hier im Blog.

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Noch nicht Mitte April und die Natur legt los …
Wir befinden uns aufgrund pfiffigen Rosenschnitts wieder auf dem Weg Richtung Dornröschenschloss.

Wetter gut, Wasserstände sollten geeignet sein – also los, mal gucken, ob auch ich die dieses Jahr bereits früh laichenden Flussneunaugen zu Gesicht bekomme.

Erster Stopp bei der Bäche-Tour: Bek, Ellerbek.

Blick von der Brücke, na also. (Bitte nicht von den Schattenflecken täuschen lassen!)

Mindestens drei schicke Laichkuhlen, wenn sich auch gerade keine Laicher darauf befinden.

Ein Stück bachauf – auch der vor Jahren als „Notkies“ für laichwillige Meerforellen eingebrachte Unterwasserkiesberg wurde von den Flussneunaugen genutzt.

Der gesamte durch die Raue Rampe bachab transportierte Kies sieht flächenhaft bearbeitet aus.

Und im Anstrom der Rauen Rampe ist verbliebener Kies ebenfalls belaicht.

Gut entwickeltes Moos auf Altholz dokumentiert die Situation „gut feucht“ in den vergangenen Wochen.

Und weiter geht die Fahrt, bachauf.

Dort steht eine Gruppe Radfahrer an meinem Zielpunkt, einer Überfahrt.

„Moin, gibt`s was zu sehen?“ – „Nö, was denn?“

Bachab, auf von Hochwässern und laichenden Meerforellen unter der Überfahrt durchtransportiertem Kies sehe / erkenne ich zunächst nichts.

Aber, sieh da, bachauf – wie üblich im Anstrom ist wer aktiv (gewesen?).

Publikumsschatten – man schart sich um mich. Wir sehen was!

5-10 laichende Flussneunaugen befinden sich in steter Bewegung – so „live“ besser auszumachen als statisch im Foto.

Oberflächenspiegelung und leichte Eisentrübe erschweren es der Digicam (ohne Polfilter).

Alle Beobachter „… Jetzt sehe ich sie auch!“ sind beeindruckt.

Die Radler verabschieden sich, wollen weiter bachab und dann, die Pinnau aufwärts, wieder zurück.

Und beim nochmaligen Gucken bachab sehe ich es nun: Auch das hier von Meerforellen im Winter angelegte Laichbett – Kuhle und Hügel – ist von Flussneunaugen belaicht worden.

Nachmittags erhalte ich von einem Bach-Enthusiasten und Mit-Restaurierer kleine Filme – ja, da wuselt es ordentlich, wie vor Ort gesehen!

Zur Pinnau will ich auch, den bekannten Ort, Hindenburgdamm (Foto im Beitrag vom 23. April 2023), ansehen. Zeitlich passt – Tideniedrigwasser.

Nein, auch wenn ich „nur Wolken“ sehe, ich gucke nicht nach oben.

Zu Hause sagt die Prüfung des Pegels, dass die Pinnau zu Tideniedrigwasser eine Höhe etwas höher als Tidehochwasser hat. Man unterschätzt doch, was starker Westwind plus nächtlicher Regen so bewirken.

Nix zu sehen, also.

Da behelfe ich mir mit den kleinen Knubbels an der Senkrechten.

Da findet Schneckenrennen statt.

Gezoomt – interessanter Weise …

… bevorzugt die Digicam beim Scharfstellen die hintere Schnecke. – Ob sie noch eine Chance hat?

Nein, das Rennen ist wohl zugunsten der Gelben bereits entschieden.

Bachab belohnen Spiegelung und Frühlingsgrün der Uferbäume die Anfahrt.

Interessierte haben sich bereits angemeldet – mal sehen, wie lange die Laichsaison dauert. Vielleicht gibt uns die Tide inkl. Wetterentwicklung ja auch an diesem an sich vielversprechenden Beobachtungsort noch eine Chance.

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Inzwischen wurden laichende Flussneunaugen (früh!) auf Kiesbetten in der Pinnau und im Einzugsgebiet der Mühlenau gesichtet. Die Regenphase seit 1. April macht das Beobachten, gar Fotografieren, allerdings wegen weiter hoher Abflüsse schwierig.

Da wollte ich nachsehen, ob unser Versuch 2023 in Bullenkuhlen Sichtbares an der Krückau bereithält.

Der Weg entsteht beim Fahren … – Wenn ich unterwegs bin, kann ich auch das Mühlenwehr Barmstedt ansehen. – Oha!

Leider ist besteht hier nach wie vor – bis auf die Fischtreppe, Stand voriges Jahrtausend, für gute Springer und Schwimmer – keine Durchgängigkeit für Wanderorganismen. Das gesamte obere Einzugsgebiet bleibt weitgehend abgeschnitten.

Der Pegel Luswinkel bestätigt den hohen Abfluss. – Gibt`s was zu sehen?

Geparkt im Ländlichen, Birke und Eiche angeleuchtet von der Morgensonne.

Immerhin, der Weg ist abgetrocknet.

Aaaaber, die Nacht … – Wo ich Ende März noch von versickern- / verdunstenden Flachseen hoch auf Moräne berichtete, sind wieder welche.

Hangparallel geht`s Richtung Krückau – wetter- und nutzungsbedingt hat der Weg gelitten.

Voll blüht in geschützter Lage eine große Heimische Traubenkirsche.

Tjaaaa – was ist hier Krückau, was Überschwemmungsaue?

Bordvoll fliesst die Krückau. – Hier, bachab Barmstedt, kann man nicht sicher sein, ob das den Regen oder vielleicht regelnd abgelassenen Mühlenteich als Ursache hat.

Egal – ssssteifer Wind steht auch noch gegenan.

Da geht`s hin, wo oberhalb der Kurve das Bekiesen startete.

Gute Turbulenz auf der beim vorigen Besuch freigefallenen Lenkbuhne.

Lenkbuhnenkies – klares Wasser, diesmal ca. 50 cm überstaut.

Bewegung unten auf dem Kies ist allerdings nicht auszumachen – zumindest also keine aktuelle Laichaktivität erkennbar.

Blick über die Strecke – vorn wohl Bodenaushub eines Nutria-(evt. Bisam-)baus.

Der oberste Kies wirkt gut als Strömungslenker, schützt die bachab heranwachsenden Erlen.

Es gilt, die Entwicklung weiter zu beobachten.

Über terrassierte Moräne geht es zurück – Flachseen in unterschiedlichen Höhenlagen passierend.

Alles so schön grün ringsum – ein Grund, das Auto in einer anderen Farbe zu wählen (in der „unberührten Natur“ auch bei komplizierteren Touren leichter auffindbar).

Gelb grüßt zur Abfahrt die sonnenbeschienene Wiese.

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Verabredung Sonnabend Morgen zum Vogelspaziergang – am (angesagt) bislang heissesten Apriltag – lockt der Fachaustausch in Morgenfrische, Vogelerlebnis im Dreieck Wedeler Au nahe Mündung in die Elbe / Schulauer Straße, Badebucht, Sport- und Freizeitpark.

Im Windschutz blüht Ahorn bereits voll.

Spitzahorn, Detail (lauter kleine Blumensträusse!).

Unfrisierte Kopfweiden schieben Blätter.

Frisierte brauchen noch Zeit.

Altweide, beblättert, blüht in hellem Gelbgrün.

Und wir bekommen allerhand zu hören, rätseln, fachsimpeln, ob da nun jemand im Original singt, ob es eine „nahe“ Art oder ein Gesangsübernehmer / Nachahmer ist. Teils reicht das Auge, teils hilft das Fernglas – manchen Sänger sehen wir nicht.

So nehmen wir mit Zilpzalp, Rotkehlchen, Blau-, Kohl- und Sumpfmeise, Grünfink, Ringeltaube, Heckenbraunelle, Singdrossel, Star, Zaunkönig, Dompfaff, Bachstelze und Mönchsgrasmücke eine Vielzahl Vogelarten wahr.

Bunt zeigt sich der Buntspecht, besonnt – aktiv am Boden, am Baum, wechselnd, einzeln und in Paaren. Regelhaft lacht ringsum der Grünspecht.

Ein Fasanenhahn, Grau- und Kanadagans, Eichelhäher, Stockente und -bastard, Dohle, Raben- und Saatkrähe ergänzen den Gesamteindruck. Lange vermissen wir Amsel und Buchfink, die dann doch noch zu hören, teils zu sehen sind.

Traubenkirsche, Prunus padus.

Eine beeindruckende Blütenpracht ringsum lässt ordentlich Früchte, Vogelfutter in Sommer, Herbst und Winter erwarten.

Wir schlendern Richtung Mündungsbereich Wedeler Au – Blick über Brombeere, an Holunder vorbei auf Marschwiese und Altweiden, Auwaldreste.

Frühere Obstnutzung zeigt sich teils in Streuobststandorten oder Einzelbäumen – hier: links Birne, rechts Schlehe.

Schlehenblüten im Detail.

Hummeln, Wildbienen (eine im blauen Luftraum des Schlehenfotos, zwischen den Ästen), Fliegen, Schmetterlinge sind unterwegs.

Ja, und der Löwenzahn – reicher Nektar- und Pollenspender, von vielen leider allzu gering geschätzt. – Wer hätte nicht schon „Pusteblumen“ gepustet, anderen damit eine Freude gemacht?

Sumpfdotterblumen im Baumschutz, spiegelnd auf einem deichnahen Angelteich.

Gleich nebendran, durch Damm getrennt – Tideniedrigwasser, Watt der Wedeler Au / Binnenelbe, Reetrestbestand vom Vorjahr, leuchtende Weiden.

Hinten arbeitete der Bagger, zog Reet und Oberboden ab. Mit Glück wird sich hier die Spezialität der Tideelbe, der Schierlingswasserfenchel, ansiedeln oder nach Pflanzversuch fortschreitende Neubesiedlung zeigen.

Querab, vom Yachthafen her schreien Sturm-, vermutlich auch Lachmöwen. Auf einer Straßenlampe sehen wir den vorher gehörten Hausrotschwanz.

Im Abgang – irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Traubenkirsche Hasser hat. Ein Altern des beeindruckenden Baums wird nicht zugelassen, Stoppelschnitt fällt vielerorts auf. Nach dem Motto „Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „Gestrüpp““.

So verhunzt gibt die Situation dann Anlass, das „Gestrüpp“ zu beseitigen, richtig „Ordnung“ zu schaffen.

Ich verabschiede mich, radele über das Sturmflutsperrwerk zurück.

Davor, hier mit Graugans, und dahinter sehe ich je ein Kanadaganspaar.

Auf dem Sperrwerk – die Treibselsaison wird als beendet angesehen. Alles ist in Summe entfernt, die lange Liegezeit hat den Deichrasen vernichtet. Hier wird demnächst wohl neu eingesät.

Blick zur Elbe – die Tide hat gewechselt, Flutwasser läuft auf.

Kurz vor Fährmannssand – zwei Rabenkrähen, aktiv sammelnd. Richtig hingesehen: Eine sammelt – vielleicht informiert die andere, dass da noch mehr liegt (oder sagt „Übernimm dich nicht! Schon manche ist daran erstickt.“).

Radelnd im Abflug erwischt, leider unscharf. Da wurde ja erfolgreich eine große Menge Wolle (Schaf / Hund?) für die Nestausstattung eingesammelt!

Kopfweidenallee, kurz vor dem Geesthang – Mirabellen und Schlehen sind an diesem begünstigten Standort bereits voll begrünt, haben die Blüte schon hinter sich.

Zu Hause begrüßen mich auf Hortensie diesmal ein, …

… zwei Marienkäfer.

Das will an unserem Wind-umtobten Standort schon etwas heissen.

Demnächst wird dann auch – wie im Umfeld bereits seit etlichen Tagen – die Felsenbirne blühen.

Insgesamt haben wir 29, vielleicht 30 Vogelarten an diesem schönen Sonnenmorgen gehört oder auch gesehen. Wir freuen uns auf gelegentliche Wiederholung, dann andernorts.

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Das Gelb der Mahonie am Eingang ist teils von Hummelköniginnen gefleddert, teils in Entwicklung, viele Knospen warten noch ab – so lange Spreizung erinnere ich bisher nicht.

Auf der Geest, B 431 – Eichenblätter des Vorjahrs vielfach noch am Baum, braun; weisse Schlehenblüten – hellgrün blühen Ulmen.

Ausblick vom unteren Geesthang in die Marsch – Schlehe weiss, variierendes Grün. Regenschübe transportieren fortwährend Hangmaterial aus dem Straßenseitenraum, zwischenlagernd auf der Straße, in den zum Marschgraben konvertierenden Moränenbach.

Am Sauerbeck diverses Grün – Mädesüß spriesst, im Bach Blaualgen, Wasserstern, Merk.

Am Brunnenschutzgebiet, Tidehochwasser im Bullenfluss – Weissdorn-, Pappelgrün und Marschwiesengrün.

Zwischen Idenburg und Hetlingen – weisse Schlehenwand, gelbgrüne Ahornblüten.

Hinterm alten Elbdeich Hetlingen – dieses Jahr ist den Magnolien wohlgesonnen, keine Nachtfröste beeinträchtigen ihre Pracht.

Hier findet emnächst das Schachblumenfest statt. Die Pfeilschilder in Richtung der Wiesen sind bereits aufgebaut.

Vor Überfahrt Hetlinger Binnenelbe – gelbgrüne Trauerweide, sattgrüne Traubenkirsche.

Elbdeich Hetlingen – im Deichvorland erscheinen erste Blüten der Sumpfdotterblume.

Bis zum flächig fetten Gelb ist offenbar noch eine Weile hin.

Blick zur Elbe – Auwaldsukzession im Reet hat begonnen. Die jungen Bäume, in dieser Phase meist Weiden, legen frisches Grün an.

Igitt, der Stall scheint ungepflegt. Als wären sie zum Sauberregnen rausgelassen, finden sich nun Osterlämmer am Deich.

Die sind schon etwas größer, ein paar Wochen alt.

Zu Hause begrüßt mich ein Marienkäfer auf Hortensie.

Dann kann der Frühling ja weiter loslegen.

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Morgens am Markt – oh, diese Zeitumstellung, ultraflach scheint die Sonne.

Kurze Zeit später – bin schon wieder raus: Er hat überhaupt nicht gebohrt!

Die erste von 2 Jahresnachschauen 2024 beim Zahnarzt. So fix soll es gehen!

Vielversprechend erscheint das Wetter. Das soll sich bald ändern!

Ich nutze die Gelegenheit und radele meine Morgentour – früher als gewöhnlich – diesmal durchs Wedeler Autal (keine Fotos).

Dank „keine Fotos“ bin ich trocken zu Hause angekommen. Hier ziehen, auf wertvollem Japanischem Moosrasen, Gartenschnecken ihre Bahn.

Andere haben es schon hoch hinaus geschafft.

Die Antihack-Erziehung des Gärtners wirkt. Heimisches wie Scharbockskraut erobert den Raum unter Buschwerk.

Neben Veilchen und Lerchensporn vermehrt sich Bärlauch kräftig. Diese Youngster wollen schon blühen.

Es gilt, das Hacken bei Null zu halten. So kommen wir zu einer geschlossenen Gründecke von Frühblühern.

Tagsüber regnet es reichlich.

Aus DK erreichen mich Fotos, die für den Start der Angelsaison nahelegen, mit Schwimmring loszugehen. – Bleibt die Hoffnung auf fallende Pegel, so dass dort vom Ufer aus der erhoffte Lachs erbeutet werden kann.

Abends, die Goldene Stunde erwischt (es waren wohl nur Minuten).

Unmittelbar über uns muss aber noch Schwarzes sein. Auf die Rollladenkästen klopft es, von ihnen tropft es.

So leicht gibt sich dieses Regentief nicht geschlagen …

Die Wolken ziehen aber doch in hohem Tempo ab.

Aus golden wird rötlich, vor Blau.

Und wieder mischt Schwarz mit.

Blau setzt sich letztlich durch.

Na also.

Die Pegel der Bäche ringsum zeigen bis Mitternacht noch einen Anstieg um mehrere Dezimeter – auf ca. 75 cm über mittlerem Abfluss.

Spezielles Losfahren, um laichende Flussneunaugen anzusehen – sie wurden (früh!) aus oberen Einzugsgebieten bereits von Osterspaziergängen gemeldet – erübrigt sich also erstmal.

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Magnolie, Sülldorf, HH – Ostern gut überstanden, wird wohl auch gut weiterblühen – kein Frost in Sicht.

Gemeinsame Kunstwerke – Berlin / Hamburg. Die sind inzwischen vom Ostermontagregen getilgt. Beschwerdeführer:innen (schreibe ich eigentlich nicht) können sich wieder einkriegen.

Mit dem Abwaschen der Osterhasen sind auch Osterfeuergestank und Saharastaub zu Boden geschlagen. – Aaaahh!

Die Birken kommen voran, hier im Norden. Die Eichen haben noch Pause, wirken insgeheim.

Unser Bärlauch schiesst seine Blütenstände hoch.

Frühe Ostern, früh vorgeholtes Grün mit Drum und Dran – Hummeln brummeln, kümmern sich um wenig, arbeiten, was das Zeug hält. Die Bienen dürften es – bei mäßiger Temperatur, kaum 10 Grad oder ein Bisschen drüber (angesagte Ausreisser sollen die Regel bestätigen) – schwerer haben.

Von Kiesen berichtet ein Restaurierungs-Kumpan, dass die Flussneunaugen bereits laichen – 2-3 Wochen eher, als bereits – vorgezogen – in den jünger vergangenen Jahren festgestellt.

Mal sehen, welche Überraschungen das Frühjahr noch bringt.

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Irgendwie packte mich der klare Himmel Karfreitag Spätnachmittag. Ich musste nochmal an die Elbe radeln, Kurz-Tour.

Hinterm Elbdeich Fährmannssand angekommen.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – Tidehochwasser, großflächige Sonnenspiegelung, rechts scheinbar eine Insel.

Die Insel, bioaktiv, bewegt.

Wie auch immer … – eine Wolkenbank bedeckt die Sonne.

Ganz rechts – noch eine Insel!

Etliche Tausend Nonnengänse haben während des Tidewechsels, Stauwasser, keine Strömung, vorübergehend auf der Elbe Ruhe und Schutz gesucht.

Die große Insel, bioaktiv, bewegt, gleicht zeitweise einem Atoll.

Runter vom Deich (es wird ungemütlich), Blick zurück.

Die Abendsonne scheint flach über die Geest, hier mit Kirchturm am Markt, Wedel.

Wenig später zu Hause, Blick gen Westen.

Es geht ziemlich fix, Blick Südwest – ist da Saharastaub mit im Spiel?

Auch im Norden röten sich die Wolken, eher ungewöhnlich gefärbt.

Abendstimmung im Westen.

Fliegt da, leicht grau, „die“ Möwe nach Helgoland?

Rottönungen vom Feinsten – schwarzer Punkt: eine Krähe quert.

Immer wieder erstaunlich, wie schnell der Wechsel erfolgt. Das Rot klingt ab.

Straßenlampen an.

Jetzt, wo ich Karfreitag Abend ins Netz stelle, hänge ich durch. – Von mir aus sollte die Mitteleuropäische Zeit allzeit walten!

P.S.: Heidi postete „Dein neues Erkennungssignet ist prächtig. Ist das nur für Ostern oder für immer? Es gefällt mir sehr!“

Da gebe ich hier das – etwas bearbeitete – Original zum Besten.

Das neue Signet entstammt einem Foto aus dem Wildpark Eekholt. – Unten links ist die Hamburgerin, Beagle Polly, zu sehen samt einem leeren Guckloch. Sie wollte partout keine Biene sein.

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