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Archive for the ‘Reisen’ Category

Tag 2, stürmisch, frisch.

Vorbei an einer forschenden Krähe …
(Da war nix, Vogel sucht anderswo weiter.)

… passieren wir St. Martini …

… Richtung Weser, Martiniufer – Tickets für Weser- und Hafentour kaufen.

Im Gegensatz zu den langen Schlangen am sonnigen Sonnabend, dem Rummel um den Flohmarkt, ist – noch dazu (fast) frühmorgens – alles ruhig. Der Ticketkauf klappt.

Blick zurück – da noch Zeit ist, steuern wir, etwas Weser-aufwärts, das Altstadtviertel Schnoor an.

Löwenkopf vor der Wilhelm-Kaisen-Brücke.

Der Himmel in stetem Wechsel.

Rotdorn vor St. Johanni.

St. Johanni – wir sind eingetaucht ins …

Schnoorviertel - Infotafel.

Enge Gässchen, schmale Häuser.

Überraschung! – Ja, ist denn schon Weihnachtszeit ? ! ?

Ein bunter Eindruck.

Und überall … die Stadtmusikanten.

Im Hin und Her … – Man kommt nicht dran vorbei! (Bzw. Man kommt immer wieder vorbei.)

Nun sind wir Weser-seitig rausgeraten – geparkter Seenotrettungskreuzer gegenüber.

Schilder, Blitzer – der Wind pfeift, die Flaggen flattern … – Wir gehen lieber wieder „rein“.

Da sind wieder die Bonbons.

Abwechslungsreiche Fassaden.

Schon wieder – jetzt …

… gucken wir mal genauer hin.

2 Weihnachtsmänner.

Altfassade Fachwerkhaus – oben noch die Rolle, um Waren ins Obergeschoss zu hieven.

Wieder am Markt – es wird Zeit für die Hafenrundfahrt.

Nicht nur in der Elbe, auch in der Weser: Osmerus was here.

Rechts unterm Gold durch, Böttchergasse Richtung Martinianleger.

Bremer Schlüssel in der Böttchergasse.

Die Weser- und Hafentour folgt demnächst.

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Start in Wedel Richtung ICE Hamburg-Altona – angenehmes Reisewetter.

Im ICE – vorbei an HHs Binnenalster, Fontäne in Betrieb.

Fix Niedersachsen halb gequert – gut angekommen in HB, wie der vorige Artikel bereits vermittelte.

Erstmal geht`s in die Innenstadt, vorbei an der Mühle am Wall.

Früher stand hier das Herdentor – Sau und Ferkel symbolisch (ohne Hirten und Hund) am Beginn der Sögestraße.

Und durch bis zur Weser – Flohmarkt, schwer was los auf der Schlachte.

Unten wird gefeilscht, oben gegessen und getrunken.

Dann nutzen wir die Gelegenheit doch auch gleich (Vorsicht, Schleichwerbung!).

Die Wahl stellte sich insgesamt als gut heraus.

Durchblick zum St. Petri Dom.

Schutztier.

Der Tröpfler, Skulptur – Marktstraße, Börsenhof.

Ran ans Rathaus.

Jetzt nur noch ums Eck – da stehen sie …

Die Bremer Stadtmusikanten! – Hier mit Extra-Hund.

Schön morgendlich (Folgetag) angestrahlt, Marktplatz und Roland.

Und dann – Nutzen der Touri-Tageskarten, vorbei am norddeutschen Gruß, spiegelverkehrt.

Per Bus und Bahn …

… raus in den grünen Norden Bremens – Radfahrerland.

Das kann durchaus eine längere Bremenreise in der Zukunft werden.

Und wieder rein in die Stadt, vorbei an der Horner Mühle.

Das war ja allerhand am Tag 1 – Abendessen am Torfkanal.

Der Folgetag ist – wir sind flexibel – auch verplant.

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Wenn einer eine Reise tut … (oder zwei solches tun …)

Dann kann man was erleben … – Auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel lief uns doch tatsächlich dieser Maikäfer quicklebendig über den
Weg.

Das empfanden wir als netten Willkommensgruß.

Ein kleiner Kennenlern-Stadturlaub nach allerlei Kurzbesuchen zu den Stadtmusikanten vor Jahr(zehnt)en sollte uns die Stadt näherbringen.

Und wieder, heute am Abreisetag, noch Zeit ein wenig Grün zu geniessen …

Wie der erste wurde auch dieser wohlbehalten in flächiges Grün gesetzt – wie immer der weitere Lebensweg verlaufen mag.

Ja, Bremen sieht uns sicherlich wieder. Neben der Stadt wird der grüne Norden irgendwann einmal unser Tagespensum bestimmen.

Ein paar Eindrücke von unserer Wochenendreise folgen gelegentlich.

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Im September 2023 hatten wir mit dem Gewässeranlieger versucht, ein zwischenzeitig versandetes Meerneunaugenlaichbett zu reaktivieren.

Das Nichttolerieren von durchgängigem, standorttypischem Baumsaum charakterisiert das überbreit ausufernde, überlichtete Fliessgewässer. Dem halfen wir in einer scharfen Kurve ab. Lenker und Lenkbuhnen aus Kies wirken gut, wie Nachschau zeigte.

Wären hier, wie im Pinnau-Einzugsgebiet, auch Laichaktivitäten aktuell von Flussneunaugen erkennbar?

Anfahrt Krückau – blühender, intensiv duftender Raps – am 3. Mai.

Angang durch Knick- / Waldlandschaft – blühende Vogelbeere vor AltEiche.

Inmitten der Aue.

Träge fliesst, eisentrübe, der Kreuzrebenbach in die übersonnte Krückau.

Blick in die Kurve mit den Kieslenkern.

Ab vorn ist die durch den ersten Kies auslenkende Turbulenz gen Mitte zu erkennen.

Blick ab Mitte der Kurve bis über das reaktivierte Altlaichbett hinaus.

Jetzt turbulent belebter Bach.

Altlaichbett, schon von fern gut ausgeprägt.

Uuuund – alle unsere Kiese …

… belaicht!

Wenn wir es nicht aus all unseren Ansätzen allüberall kennen würden, würden wir uns wundern.

Man kann halt – gewusst wie – lebendige Bäche und kleine Flüsse mit wenig Aufwand zurückgewinnen.

Und nun …

… – ja, gut sieht es aus!

Auch das Altlaichbett hat seine Funktion zurück.

Blick bachauf, über die neu gewonnenen Turbulenzen, den Uferschutz.

Dringend erforderlich, mehr denn je durch den Klimawandel benötigt: Die Hilfe der Natur, standorttypischer Baumsaum!

Blick hoch, über die Auenlandschaft – Rinder am Waldrand.

Abschied von der Aue.

Weiter geht`s, in den Krückaupark Elmshorn.

Demnächst, in diesem Theater …

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Gänseblümchenwiese, jetzt ganz ohne Nonnengänse. Kein Wunder? Oben links fliegt gerade ein Seeadler vorbei.

Gänsefraß-bedingt kahles Deichvorland Fährmannssand spriesst – Segler vor dem niedersächsischen Elbeufer.

Es sind doch noch Nonnengänse anwesend – hier versprengt vor der Vogelstation Wedeler Marsch.

Deichschafe mit Lämmern rücken an.

Hinterm Elbdeich, querab alter Heuhafen Hetlingen, sitzen 2 Marinis auf flechtenreicher Eschenrinde.

Ein dritter sitzt nebendran.

Über dem Heuhafen wird ein gen Osten passierender Seeadler attackiert.

Etwas später folgt ein zweiter. – Dunkel verwischte Spuren sind Insekten um den Baum.

Marschwiese mit Löwenzahn und Hahnenfuß. Letzterer prägt zunehmend das Bild.

Am alten Elbdeich Hetlingen blüht eine rote Kastanie.

Zahlreicher stehen Rosskastanien ringsum, in voller Blüte.

Etliche Eschen kommen nicht zurecht. Mal abwarten, ob da nicht dieser verflixte Pilz schon am Werk ist.

Ein Idenburg-Storch, guckt …

… schnappt zu, schluckt. Das geht fortgesetzt so. Noch scheint die Nahrungsgrundlage sicher.

Ost 5 – Alt-Reet biegt sich wie ein Flitzebogen.

Die Jung-Allee müht sich standzuhalten, hier ein Ahorn.

Blühender Weissdorn vor dem Holmer Geesthang.

Schlussfoto – die Verkehrsopfer Maikäfer lasse ich weg.

Das waren 3 am Sauerbecksweg, 4 +1 entlang der B 431 sowie evt. 2 weitere kurz vor Wedel – wegen extremer Licht- und Kontrastverhältnisse im Vorbeifahren nicht klar erkannt.

Allerhand – wohl mehr als 20 Maikäfern bin ich in den vergangenen Tagen begegnet, rekordverdächtig. Bald werden sich wohl die Bekämpfer warmlaufen?

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Mühlenau Pinneberg – zahlreiche Spazierwege allzu dicht am Gewässer, eine Vielzahl Brücken ermöglicht Einblicke. Zwei der Ein- und Ausstiegshilfen, Erosionsstopper, Lenkbuhnen aus Kies für die Lebensraumverbesserung in Sicht.

Neu für dieses Jahr, und anscheinend ziemlich frisch – Flussneunaugenlaichkuhlen im Anstrom eines Kieslenkers.

Die Lenkbuhne ermöglicht im Stillwasser Wachstum der Teichrose. Die Teichrose ihrerseits verbessert den Anstrom durch Überbreite einengende, flexible Uferseite.

Wasserpflanzen als Wasserbau-Ingenieur“ sagt man in DK dazu.

Natur und privates Engagement sorgen seit einigen Jahren dafür, dass standorttypischer Baumsaum im Uferbereich wieder wächst. – Wo Erlen stehen, ist der Erlenblattkäfer nicht weit, blauschwarzmetallisch leuchtend.

Mal nichts mit Tieren, Spiegelung des Rohrkolbens – steht hier stellvertretend für die Schlammfliege, die dieses Jahr bereits früh in Einzelexemplaren zu sehen ist.

Anderer Ort, Groß-Erosion, teil-entschärft – es bleibt viel zu tun. Immerhin ist die Gewässersohle nun mit Kies und Moränensteine strukturiert. Die dadurch vorhandene Artenvielfalt und Individuendichte werden wir gelegentlich prüfen.

Dieser, dem Erlenblattkäfer ähnelnde, metallisch schillernde grün-rote Käfer wird prächtiger Blattkäfer genannt. Dank an jüngere Generation für die Namens-Info! – Als der noch nicht in den Schatten gekrabbelt war, leuchtete er mich Scheinwerfer-gleich grellweiss an.

Bei der Abfahrt begegne ich interessierten Schwarzbunten.

Letztlich ist das frische Gas aber doch viel interessanter.

 

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Zwar stammen die folgenden Fotos von vorgestriger und gestriger Radeltour, es geht aber wettertechnisch so weiter …

Sogar ein quicklebendiger Maikäfer begegnete mir gleich zu Beginn der Tour.

Von Fledermäusen und anderem Getier „Geleerte“ sowie Verkehrsopfer in unterschiedlicher Qualität säumten in einer Summe von immerhin 6 weiteren meinen Weg – vor allem an der Geestkante, wo viele Altbäume wachsen = großflächig wenig berührter Boden ansteht.

In der Marsch – Nonnengänse hinter Löwenzahn, vor Gänseblümchenweiss.

Am Himmel eine Kreiswolke – Flugkunst bzw. Drehen am Ende einer Übungsstrecke dürfte die Ursache sein.

Wie lange noch? – Die Brutregion ruft.

Sumpfdotterblumen bieten weiter ihren fett-gelben Eindruck im Deichvorland.

Die Kreiswolke hängt in dieser Ansicht fast wie ein Heiligenschein über der Vogelstation Wedeler Marsch – wie eine späte, vergehende Würdigung der 40jährigen Historie.

Sumpfdotterblumen, Alt-Reet vor kleinem Auwald vor dem Elbdeich Hetlingen. Reet, Binsen und andere Feuchtgebietspflanzen legen inzwischen ebenfalls ordentlich los.

Windflüchter- / Waldrandstudie – die der Hauptwindrichtung zugewandten Bäume um Idenburg zeigen interessantes Waldrandwachstum, schirmen die Altbäume um den Hof windschützend ab.

Rechts davon geht es gerade wieder los – flach über die Marsch saust ein großer Nonnengansschwarm in Richtung eines ungestörteren Aufenthalts.

Eine Pracht – ausschlagende AltEichenAllee Idenburg.

Der Wind bleibt, diesmal SüdSüdOst 4 …

Huuiiihhh … ! ! !

So geht es weiter.

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Nach der Regenperiode Winter 2023 / Frühjahr 2024 fliesst aus der großen Fläche des Himmelmoors viel Wasser Richtung Bilsbek ab – Schwarzwasser, muss man mal gesehen haben.

Unter „Schwarz Weisswasser“ finden sich hier im Blog weitere Beispiele.

An der oberen Bilsbek, Moränenbach neben dem Himmelmoor – Test-rau, Rausche.

unser Kies-Experiment scheint zu wirken.

Blick von der Brücke bachab.

Wegrandstabilisierung und Bach-Aktivieren in einer Aussenkurve.

Noch so ein Beispiel.

Heimische Bachpflanzen, hier Merk / Berle, freut`s.

Blick zurück zur Brücke.

Wir gehen bachab (schon eine ganze Weile) – bald muss das Schwarzwasser des Himmelmoors doch zufliessen …

Von links kommt`s …

Weisswasser des Bilsbek, etwas Eisen-gefärbt.

Schwarzwasser des Himmelmoors.

Die Wässer treffen sich, zunächst als Fahnen, dann vermischend.

So lange das Himmelmoor Wasser abzugeben hat, wird die / der Bilsbek von ihm bis zur Mündung in die Pinnau maßgeblich geprägt.

Beobachter schliessen auf einen Bach mit Moorcharakter – das betrifft aber nicht die (Moränen- / Stein-)Sohle.

Mit schwächer werdendem Abfluss aus dem Moor wird sich im Jahresverlauf Schwarz Richtung Rotbraun ändern. Das Wasser im Bach wird heller, licht – Weisswasser des Moränenbachs.

Genug gesehen – wir gehen zum Auto zurück.

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Ooooh – – – Das ist selbstverständlich kein April-, auch sonst kein Käfer.

Diese angesichts Körper und Flügeln intakte Hummelkönigin (?) zeigte unnatürliches, unkoordiniertes Verhalten.

Leider ist sie wohl mit einem Menschen bzw. dessen Tun in Berührung gekommen. – Ganz aus der Ecke, in die uns gerade Politik allerorten retro-katapultiert: Gift – ob in Laien- oder Fachleutehand – bleibt möglich, wird nicht einmal, wie vor Jahrendenden politisch beschlossen, auf spezielle Sachlagen minimiert. Ob nun irgendein Pestizid, Fehlanwendung bei Sonnenschein, (Gestank hier und dort) Essigsäure unmittelbar „aus Versehen“ direkt aufs Tier“. – „Freiheit“, finde ich, sieht anders aus.

Aber zum Thema: Wir stehen vor dem Wechsel April – Mai. Da scanne ich beim Radeln an spezifischen Stellen mit Altbaumwuchs ringsum gut den Radweg vor mir. Und so …

Oooohh! – Diesen Pionier des diesjährigen Vermehrungsjahrgangs hat es bereits erwischt.

Immerhin gibt es sie noch. Und sie heissen selbstverständlich alle Maikäfer – auch wenn sie bereits im April dran glauben müssen.

Komm, lieber Mai …

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Am Sandstrand längs liegt auffällig ein Spülsaum. Den sah ich beim Brassen-Gucken (voriger Beitrag) näher an.

Lange nicht gesehen … – Biologisches aus Neu- und Altzeit, Altholz, Versteinerung.

Und hier meine Auswahl im Detail, nach Waschen zu Hause.

Merkwürdig – Körbchenmuschel, Neozoe im Süßwasser, „normal!“ – aber auch marine Wattmuschel … ??? Hier ???

Dreikantmuschel – auch Neozoe –  in Mengen, nichts Erstaunliches.

Das schwarze Holzstück stammt wohl aus uralter Zeit, genau wie die weissen Muschel- (und Seepocken-?) -brüche.

Für einen Tipp zu dem großen, rötlichen Ding (auch Bruch von Seepocke?), bin ich dankbar.

Da hier angesichts der lebensfeindlichen, stetig gebaggerten Elbesohle nur selten ein Spülsaum mit solchen Einzelteilen auftritt, muss etwas Besonderes dahinterstecken. Vermutungen schwirren …

Eine Mischung aus Anbaggern (evt. Aufspülen mit dem Sandstrand, jetzt frei-erodieren) vorzeitlicher Böden mit aktuellerem Anlanden von Schiffsreinigungsresten könnte Teil einer Antwort sein.

Auf der Westmole kann die Entwicklung von Binnendünen studiert werden. – Gerade geht es neu wieder los, nachdem, mehrfach hier gezeigt, der „Sandstrand für das Hotel“ abgeräumt wurde.

Biologie ist angepasst. Löwenzahn als Besiedler ist schon begeistert.

Auf der Elbe zieht, zwischen Sonnenschein und wüstem Himmel, ein Segler vorbei.

Auch im Hafen kann das Besiedlungspotential von Eroberern studiert werden.

Arbeiten an der Ostmole – 2026 soll mal alles fertig sein.

Hier wird aktuell die Grundlage für eine große Freitreppe (man gönnt sich ja sonst nichts!) geschaffen. Das alte Hafenmeisterhaus wird zum Abschluss mit Rundum-Aussichtsmöglichkeit neu erstellt.

Das – offiziell immer noch nicht eingeweihte – Hotel am Hafen.

Von der Elbe-Front her …

… blickt man auf „die maritime Seite“ Wedels.

Neuerung, lange erwartet: Das Eis-Café hat geöffnet.

Wasser am Bau – der Umgang mit Wasser ist kompliziert. Sowohl architektonisch (das werde ich im Auge behalten und berichten) als auch – wohl hier – im täglichen Umgang.

Wann wohl der Hafen irgendwas mit Schiffen starten wird?

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