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Archive for the ‘Reisen’ Category

Die Bewegung in der nördlichen Hälfte der Eichenallee Idenburg stellt sich …

… als Fasan heraus, der so konzentriert wie erfolgreich Würmer oder Insektenlarven aus dem weichen Boden zieht.

Mein Versuch, bei günstigem Wind das Rad per Fuß am Boden bewegend, näher zu kommen, gelingt nur bedingt. Der Fasan wird aufmerksam – und fliegt (!) nach rechts querab.

Jenseits der Brücke Bullenfluss Idenburg liegen die Reste einer Ost-West-Schneewehe. Die Straße erscheint frostgeschädigt.

Die hier vollem Tideein- und -ausstrom ausgesetzten Gewässer sind inzwischen schnee- und eisfrei.

Da wundert es nicht, bei Tideniedrigwasser Nutriaspuren auf dem Schlick zu entdecken (Alt- und Jungtier?).

Ich steuere auf der Geest noch den Pferdetümpel an. Nebendran auf dieser Hochfläche ist eine andere Mulde gut gefüllt.

Der Pferdetümpel, gefüllt, wie in 10 Jahren wohl noch nicht gesehen! – Wo vorgestern noch Eis das Bild bestimmt, …

(Voll!) … ist gestern trotz nur weniger Grade im Plus fast die Gesamtfläche aufgetaut.

Das wird sich in den nächsten Tagen angesichts angesagter dauerhafter Minustemperaturen bald wieder ändern.

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Meine erste volle Marschrunde 2026 – mal sehen, ob ich durchgängig Befahrbarkeit vorfinde. Nach den Stichstrecken vorweg in der Wedeler Marsch hole ich die Digicam erst im Bereich Hetlingen aus der Jackentasche – Endbereich meiner Deichverteidigungsstraßenstrecke.

Elbdeich Hetlingen (Turmfalke rüttelt, Mast der Elbestromleitung rechts, Kleinklima) – erstaunlich, wie innerhalb weniger Tage fast die gesamte Schneemasse verschwindet.

Blick Nord, Möwen, Stock- und andere Enten vorm Hof Giesensand.

Im vorigen Beitrag berichtete ich von apathischem Graureiher – dieser ist bereits von einem Interessenten ziemlich aufgefressen worden, Restmahlzeit vorhanden.

Auf der Deichkrone, Blick gen Niedersachsen – spiegelnd, diesig, allerhand Wasser in der Luft.

So richtig kommt die Sonne nicht raus.

Reet im Deichvorland, ein anderer Anblick als in den Vorjahren – Sturmfluten, Starkwinde, Schneemassen und im Tidegang bewegtes Eis haben große Flächen plattgemacht. Entstehende Treibselmassen am Deichfuß sind teils bereits abgeräumt.

Zwischen den Deichen – der gesamte West-Ost-Graben ist noch Schneewehe-gefüllt, vorn Kleinklima, Rand auftauend.

Ähnlich im Nord-Süd-Graben – Schneewehe-Rest von Ost, vorn am besonnten Ufer auftauend.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen – eine Überschwemmungswiese, von Tauwasser geflutet.

Der Tide-Bullenfluss Hetlingen, Nord – weiterhin völlig von Eis geschlossen.

Ebenso südlich der Brücke, Tideniedrigwasser – womöglich ein vollständiger Eisblock mit ein wenig Wasser drunter.

Gen Idenburg, freies Fahren – EisSchneeRand links und rechts.

In der Eichenallee – aufgetauter Boden ist nun recht weich! – Hinten bewegt sich etwas auf dem linken Fahrstreifen.

Über das „Etwas“ und die Rest-Route berichte ich demnächst.

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Regen und Schneeschmelze sind angesichts Temperaturen bis 10 Grad als Peak in den Fließgewässern abgeflossen, bald ist mittlere Wasserführung wieder erreicht. Zunehmend freie Strecke ermöglichen das Radeln in die Marsch.

Das Weiss ist fast ganz weg. Großflächig ist Grün wieder zugänglich. Erste Gänsegruppen / -schwärme kehren zurück.

An verbliebenen SchneeEisWasserflächen erfreuen sich hunderte Möwen.

Auf totem Baum sitzt ein Roter Milan, gepiesackt von zwei Elstern.

Egal, wie sie attackieren, der Milan gibt sich cool. – Es scheint, die Elstern verzweifeln fast.

Eine ganze Weile gucke ich mir das an. – So habe ich das noch nicht gesehen, jeder Bussard wäre längst aufgeflogen.

Weiter geht`s, auf den Elbdeich Fährmannssand.

Wo ich kürzlich noch Großcontainerschiffe zeigte, baggert nun Vox Ariane den Schlickfang Wedel. Verklappt wird das Material zur Zeit nördlich Cuxhaven, östlich Helgoland.

Start Rückweg – der Parkplatz ist nun so gut wie frei, Resteis will gemieden sein.

Vorbei an den Lachmöwen, den Anstieg Geesthang im Sinn – der Graureiher vorn nimmt keine Kenntnis von mir, wirkt apathisch.

Auf ihn (weiss aber auch Mäuse zu schätzen) und andere Unterwasserjäger / -fänger kommen schwierige Zeiten zu. Bei angesagter Sonne tagsüber sollen nachts bis zu starke Fröste stattfinden. Viele Marschgräben sind bis jetzt nicht offen, ihr Eis nicht abgetaut.

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In der Nacht auf gestern, Mittwoch, hatte es ordentlich auf den Schnee geregnet. Die Temperatur hält sich seitdem im Plus.  – Heftiges Tauen brachte „gut Abfluss“ in die Fliessgewässer (Link-Beispiel Pegel Mühlenau, Rellingen), der sich inzwischen steil Richtung Mittelabfluss zurückbewegt.

Morgenblick Ost – die gut 20 cm dicke Schneedecke vom Fahrradhäuschen ist fast weg. Das steile Nachbardach sieht verdächtig nach Lawinenabgang aus.

Da hält es mich gestern Nachmittag nicht, die berichtet freie Geesthangstraße zu testen, wie weit ich denn (vorausgesetzt der Weg bis dahin wäre radelfähig) in Richtung Elbe käme.

Die angekündigten Spatzen müssen ein wenig warten.

Es hat geklappt, ich bin „unten“. – In der Wedeler Marsch – Straße frei, die Gräben überstaut, die Wiesen überschwemmt.

Detailblick – Nebelkrähen und eine große Zahl Lachmöwen inspizieren den „neuen“ Lebensraum.

Fast scheint es, als gefiele der einen Lachmöwe nicht, beide Füße im Wassereis zu haben. – Aber das ist wohl nur meine Einbildung …

Kopfweiden in Nachmittagssonne.

Eine entgegenkommende Radlerin frage ich, ob ich den Elbdeich erreichen werde. Sie kann es nicht beantworten, kam aus einer Nebenstrecke (die, wie ich auf der Rückfahrt sehe, noch mit Schneematsch und Eis fast in voller Breite bedeckt ist).

Abzweigung Obstparadies / Blick Elbdeich Fährmannssand – das Dunkle im Gegenlicht auf der Straße sieht nicht nur verdächtig aus.

Gleiche Stelle, etwas weiter – Licht-Impressionen.

Am Elbdeich, Blick zurück – das verdächtige, kurze Straßenstück radelnd auf freier Spur bewältigt, Parkplatz Fährmannssand (bereits im Schatten des Elbdeichs) überschoben.

Da ist jemand auf dem Deich – was gibt es zu sehen?

Nicht zuletzt zum Schutz der nun weichen Deichoberfläche ist die Treppe geräumt – selten so sauber gesehen!

Auf der Deichkrone – gleissendes Licht, …

… am Elbe-seitigen Deichhang Schneereste und -reste von Skulpturen.

Blick Ost – Kleinklima der (verbotene) Rodelhang auf der Nordseite, Nachmittagssonne von Süd(west)en.

Die Nachmittagssonne, da …

… sinkt sie. Links die lange Buhne bei halber Ebbe-Tide.

Jetzt erkenne ich, warum die andere Person auf dem Deich (mit starkem Foto-Objektiv) gespannt in südöstliche Richtung blickt – die Norfolk Express.

Seewärts zieht kein Riese, aber doch ein Containerfrachter mit den Maßen 368 x 51 m, den Tiefgang von möglichen 16,2 nur zu 13 m nutzend (wie zu sehen: Da passt noch ordentlich was drauf).

Genug gesehen – ich mache mich auf den Rückweg, erstmal schiebend bis zur Straße.

Die Schneereststrecke vor der Gabelung – auf freier Spur (auch im letzten Stück als Geisterradler) nutzbar.

Blick Süd – tiefstehende Sonne jenseits des Brunnenschutzgebiets.

Blick von halbe Geesthanghöhe – da ist … die MSC Grace, mit 366 x 51 m fast in denselben Maßen wie das vorige Schiff.

Warum im vesselfinder.de nur der genutzte Tiefgang von 10,7 m angegeben ist (das Schiff ist so gut wie leer) und nicht ergänzend das nutzbare Potenzial ???

Noch ist es nicht ganz soweit, sieht aber fast wie Sonnenuntergang aus.

Bei anders gewähltem letzten Wegstück schiebe ich dann wieder ein paar Zehner Meter, komme gut zuhause an.

Radeln ist doch etwas anderes als Spazierengehen! Das Umfeld will aber auch in nächster Zeit vorab gut engeschätzt werden.

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Nun sind wir alle seit Tagen vor ? Blizzard ?, ? Eisregen ? und mehr gewarnt worden, alle fixieren sich auf Freitag. – Dann kam heute, Donnerstag.

Während gestern noch dauerhafte Schneemänner zu bewundern waren, …

… Draussenparker beeindruckend Weiss trugen und …

… Nebenwege idyllisch anmuteten und gut begehbar waren, …

… war heute Morgen – überraschend? – eine neue dicke Packung auf vorhandenem Weiss vorzufinden.

Zwei, vielleicht 3 Pkw-Ausfahrten ermöglicht unsere Tiefgaragenausfahrt.

Wohlmeinendes Ausgangsräumen …

… lässt wenig später an Sisyphus denken.

Das Spielchen mache ich wohl dreimal mit.

Einen abzusendenden Brief (online-Version eilte bereits voraus) nutze ich als Zwang, das Haus zu verlassen.

Termin am Bach ist nun doch abgesagt, alle radialen Straßen nach Hamburg „stehen“. – Neue Schneelast gefährdet Grün.

In der Spielachse – Pferd und Wippe, winterlich.

Querung einer Verbindungsstraße – kaum erkennbar („High Noon“ liegt hinter uns). Weit und breit kein Winterdienst zu sehen, sei es um Immobilien oder im Öffentlichen.

Ob mein Brief wohl abgeht – und wann?

Ich erweitere meine beabsichtigte Runde – die B 431, kaum als solche erkennbar.

Nach der stundenlangen Stauerei der morgendlichen rush hour sind erfreulich wenige Autos unterwegs – Vernunft hat wohl um sich gegriffen.

Tja, unsere TG-Ausfahrt – es sind tatsächlich nur die 2-3 Ausfahrten möglich gewesen.

Vorbei an 3 von 4 Eingängen – dies ist „unser“, einzig etwas (immer wieder) von neuer Schneelast befreit.

Nachmittags, Blick vor den Eingang – wieder zu!

Und dann, 14.35 Uhr – hurra, der Gärtner hat sich durchgekämpft! Besten Dank dafür! (Das Restweiss vorn ist alsbald auch beseitigt.)

Ob die Tiefgarage nun die eigentlich für morgens vorgesehene Einkaufsfahrt zulässt?

Tatsächlich, das feuerrote Spielmobil nimmt die Steigung problemlos.

Alles, was wir brauchen für die nächsten Tage – teils in „Ersatzstoffen“ – findet sich.

So warten wir nun auf Elli. Mal sehen, ob das Chaos ausbricht.

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Eindrücke von kleinem Rundgang gestern, Radeln ist erstmal passé – die Räumdienste wirken überrascht. Hauptstraßen sind im Lauf des Vormittags geräumt und gestreut, Abflüsse aber nicht geöffnet (eher zugeschoben). Somit ergibt sich aus örtlicher Gefällelage ggf. ein konzentrierter Schmelzwasserabfluss … – Fußgänger, seid wachsam! (Hier aktuell wechsele ich lieber die Straßenseite.)

Private Fußwege werden nach und nach geräumt – oder auch nicht. Das Beispiel lässt auch auf soziale Besonderheiten in Gemeinschaften schliessen.

Interessant – und als potentielle Orte erhöhter Aufmerksamkeit – stellen sich Grenzbereiche dar. Sei es zwischen öffentlich / privat oder Eigentumsgrenzen, gar Auftragslücken.

Das war gestern, heute ist heut`.

Heute Morgen – der Blick aus dem Schlafzimmerfenster …

… wie auch der Nordblick aus dem Wohnzimmer zeigen, die Schneelage hält an.

Später, Blick West – Fußweglampe leuchtet noch (keine Sonne), unsere Rosen bieten beschneit ein interessantes Bild.

Der Gärtner ist inzwischen auf die Situation eingestellt, macht die Fußwege früh frei. – Weiterer Schneefall ist angesagt.

Berlin ruft ein letztes Mal zum Bericht aus dem alten Jahr – Abfahrtag, 29. Dezember.

Berlin, unser Abfahrtag ist gekommen – kein Sonnenaufgang.

Abschied vom Fernsehturm – und Umrum.

Und dann, oh Wunder! Die Sonne kündigt doch einen Wechsel an.

So erreichen wir guter Stimmung die Tram …

… und den noch weihnachtlich …

… ausgestatteten Hauptbahnhof, Berlin.

Was will uns dies Bildnis sagen? Ist es später als wir denken? Ist „Antarktis“ angesagt?

Wir wissen es nicht. – Jedenfalls wird – wie bei der Herfahrt – von DB ein Ersatzzug bereitgestellt. Der Originale hat wieder was …

Kein Grund zum Meckern! Der Zug fährt pünktlich ab …

… und – huiiiihh – sind wir in Hamburg-Altona. Fast zu früh!

So hinterlässt sowohl der Berlinkurzbesuch als auch das Bemühen der Bahn einen guten Schlusseindruck des alten Jahres!

Möge sich das in 2026 so fortsetzen – die weisse Überraschung 2026 ist aus dem Vorspann der jüngsten beiden Beiträge ja bereits bekannt. Neujahrsregen hatte zuvor die Fliessgewässer je nach Situation um 0,5-1 m im Abfluss erhöht, Küstenorkan, hier als starker Sturm wirkend, die Sturmflutsperrwerke der Elbnebenflüsse geschlossen, im Maximum bis zu 7 Stunden (!).

Nun bringen Schnee und kühle Temperatur eine Zuflusspause, stellen gleichzeitig den nächsten Peak für die Schmelzperiode in Aussicht.

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Wedel Aktuell vorweg.

Neujahr 2026: Bei Orkan und Dauerregen haben wir erst am Spätnachmittag einen Spaziergang unternommen.

Die Elbe stieg sowohl beim Tidehoch- als auch beim -niedrigwasser auf 1,60 m über normal. Der Orkan hat sich hier über Nacht zu starkem Wind gemäßigt.

Blick Nord, Jan 02: Überraschung, Weiss im Dunkel.

Im Westen ebenso.

Nach dem Frühstück sieht`s im Norden nun so aus.

Und imWesten so.

Zurück nach Berlin „zwischen den Jahren“, zu den Stillgewässern im Schlosspark Buch.

Von der zum Umlaufgraben veränderten Panke erreichen wir sogleich die Schlossparkteiche, zugefroren.

Andere Brückenseitensicht.

Solch Eis will ja getestet sein … – Kaum Freiwasser darunter – wer einbricht, steckt tief im Schlamm mit jüngster Herbstlaubauflage.

Im Morgensonnenschein – auch ohne beeindruckend, die Rindenstruktur bzw. Stammansicht der Hainbuchen, jede ein Unikat.

An anderer Stelle zeigt sich das Wasser eisfrei, nahezu kreisrund.

Falsche Tierliebe hat hier durch Füttern zu einer unmäßigen Ansammlung von Wasservögeln geführt.

Bei denen handelt es sich fast ausnahmslos um Stockenten – kein Beitrag zum Artenreichtum im Park.

Nun kann man – abgelesen von dem Eisdicketestfoto – schliessen, dass angesichts „tot“ der Masseneintrag von Futter und Kot zumindest dem Gewässer nicht schadet. – Angesichts des Pankedurchlaufs, quasi als Klospülung, wird die Belastung aber weitergetragen.

Wie allzu bekannt aus Hamburger Parkteichen sorgen die Vogelmassen zwischen Frühjahr und Herbst auch auf den Grünflächen statt für Grün für Flächenfraß und -bekotung. Plattgewatschelt sieht das flächenhaft auch nicht prickelnd aus. Info kann helfen.

Tschüß, Schlosspark!

„La Vita“ – wir freuen uns über diese Entdeckung.

4 unterschiedliche Essen schmecken uns, …

… der nachweihnachtliche Besuch erlaubt auch ein Eis.

Der Abgang scheint kompliziert, ist aber vom Herkommen bereits trainiert.

Pankebrücke jenseits S-Bahn Buch, mit Einkaufsbereich.

Blick Panke-abwärts – jetzt nehmen wir es wahr, der Bauzaun für die Arbeiten am Gewässer steht bereits.

Gen Auto – was bringen die Gestirne im Neuen Jahr? Die Apothekennutzung hält sich hoffentlich in Grenzen.

Wieder in der City, Danziger Straße – immer noch derselbe Mond.

Über den Dächern von Berlin – abendlich.

Noch ist die Sonne da, …

… wie die strahlende Dachkuppel bezeugt.

Eine Ringeltaube als Sonnenanbeter(in?).

Überall sind Hochpunkte …

… von solch Vögeln besetzt, hier 3 Nebelkrähen.

Der Abreisetag steht bevor.

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Bevor der Panke-Beitrag vom Besuch am 28. Dezember 2025 startet, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs alles Gute für 2026! Möge dieses Jahr trotz aller Un-Ereignisse in guter Gesundheit verlaufen und mit erfreulichen Erlebnissen aufwarten – 2 Fotos als Zugabe!

Blick aus dem Schlafzimmerfenster Wedel, gestern Morgen, Silvester 2025,  – eins der Eichhörnchen, …

… angesichts Sturms und zeitweisen Regens mit Wärmedecke und Regenschutz den Rücken bedeckend, widmet sich seiner Morgennuss.

Wenn denn alle immer mal „eine Nuss“ finden, kann das Leben so schlimm nicht sein. – Zurück zum Berlinbesuch.

Von geeigneter Parkgelegenheit kommen wir südlich Schlosspark Buch an den Stadtbach Panke, Berlin, heran – Canyon-artig ausgestaltet, ein öder Lebensraum.

Steiltreppe, Pflasterungen, tiefe Einleitung – hier soll demnächst die Gewässerverbesserung Panke weitergehen.

[Da die Arbeiten durch Senatsverwaltung ablaufen, funktionieren die Links leider nur so lange, bis durch Verwaltungsumgruppierung, mindestens Umbenennung die Linkadresse neu kompliziert wird. – Eigentlich eine ultrablöde Einrichtung des Internet.]

Wie fast überall zu beobachten, versucht auch die Panke, sich selbst zu helfen – wichtige Erkenntnis: das Anzeigen der benötigten geringen Schmalheit bei Niedrigwasserabflüssen. So gewinnt sie hier ein kleines Stück Kraft, Turbulenz und somit Rausche-Funktionen.

Lange raue Rampe – mal abwarten, ob Mensch in Sachen Lebensraumverbesserung an örtlicher Anschauung lernt.

Sonnig gehen wir zum Schlosspark.

Der startet an diesem Eingang mit einer beeindruckenden AltEiche.

AltErlen und mehr – eine vielfältige Baumkulisse empfängt uns Besuchende.

Schatten, Spiegelung, Faschinenreste – auch solch vergehendes Altholz kann gleichzeitig Kultur“Denk-Mal!“ und Lebensraum darstellen.

Monotone Überbreite – das bekannte Bild aus Ausbau und Unterhaltung.

Bewegter Feinsand – leider ist die Panke als Sandgewässer charakterisiert. Daraus resultiert beim Betrachter der – falsche! – Eindruck, hier sei ja alles in Ordnung.

„Saurierzähne“ nenne ich gern diese menschgemachten Hinterlassenschaften. – So dicht am Weg wäre hier punktuelle Kiesschüttung, z.B. alle 5 m, eine leichte Übung Richtung lebendiger Bach.

Der Besuchsfamilie wird im Park allerei geboten – …

… bis hin zu Rehen (hier eins von mehreren), die sich angesichts unseres ruhigen Verhaltens nicht stören lassen.

Wir queren die Panke, leider auch aufgrund von Wasserentnahme für die Schlossparkteiche hier ein trauriges Rinnsal, …

… Richtung Park-innere Stillgewässer (die Wasserzufuhr liesse sich mit Begrenzen auf Zeiten höherer Abflüsse zugunsten des Bachs ändern).

Demnächst geht es mit Eindrücken zu den Stillgewässern weiter.

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Nach klarer Nacht (Blick OstNordOst) …

… naht der Sonnen …

… aufgang (Blick OstSüdOst).

Der ist aber, da hinter der Häuserzeile, nur indirekt zu erkennen – …

… auch an den silbernen, nun erstrahlenden Abluftrohren.

Kalt war`s und ist`s noch – der Raureif liegt dick auf den Dächern.

Nochmal gen Süd vergewissern – ja, der Fernsehturm steht noch. Später wir der Wind stärker, hier weht ein kaltes Lüftchen Wasserdampf im 45-Grad-Winkel. Das wird sich auf waagerecht ändern.

Sowas wie Sonnenauf- und -untergang begeistert auch die Vogelwelt. Eine Nebelkrähe geniesst ihr Frühstück.

Watt nu? Den nehmen wir aufgrund der Sommerreifen nicht für unsere Tour.

Wettbewerb der Eisblumen – das 2. Auto nebendran gewinnt.

Wir finden nahebei einen wohl bereits genutzten, aufgetauten Leihwagen.

Im Kleingarten, ziemlich allein. Grabowski lässt sich von der Oberflächenkälte nicht stören.

Hier wartet meine Aufgabe – Igelbeerdigung.

Den fanden die Berlinerinnen vor Wochen frisch überfallen, angefressen und blutig. Sie konnten die Leiche nicht beerdigen, hoben allerdings schon ein angemessenes Grab aus. – Wie gut! Bei dem Frost jetzt wäre das kaum möglich gewesen.

Inzwischen besteht vom Igel nur noch seine Haut mit Stachelkleid, alles andere ist sauber ausgefressen, der Rest gut gefroren. Er bezieht sein letztes Quartier, frische Maulwurfshaufen liefern das Füllmaterial. – RiP!

Flechten leuchten in der Morgensonne.

Wir setzen unsere unterbrochene Fahrt gen Panke, Schlosspark Buch, fort.

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Tags drauf, Sonnabend, 27. Dezember 2025. – Die Überschrift ist absurd? – Keineswegs, läuft doch der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg bis 28. Dezember (mag sein, dass der Link bald nicht mehr existiert)!

Aber vor der abendlichen Dunkelheit mit Besuch dort, startet der Tag morgens – kein Sonnenaufgang in Sicht, Blitzeis eroberte die Stadt angesichts niedriger Temperaturen und sehr feuchter Luft. – Man hätte es ahnen können – alle sind überrascht! Funk und Fernsehen überschlagen sich mit Warnmeldungen.

Der Fernsehturm bleibt weg. Hochnebel sinkt und lässt auch die nahe Kirchturmspitze verschwinden.

Wir wechseln innerhalb des Gebäudekomplexes zu den Berlinerinnen. – Kleinklima im Innenhof, sehr schön.

Am Mittag, die Fuß- und Radweg- sowie die Straßenlage sind halbwegs normalisiert, findet ein Zwischen-den-Jahren-Treff mit Gewässer-Enthusiasten nahebei statt. Schön,dass das wieder geklappt hat. Der Austausch über das vergehende Jahr bringt allerlei Spontanes für 2026. – Wie wir uns kennen, wird das meiste davon klappen – Daumendrücken!

Der Nachmittag wird wie üblich mit je einem köstlichen Bratapfel gekrönt.

Und abends geht es mit aufgetautem Leihwagen (Foto: Frontscheibe) gen Schloss Charlottenburg.

Der Parkplatz ist – bei ständigem Wechsel – proppevoll – – – die Ladesäulen nicht! So laden wir also.

Es scheint, die Anfahrt hat sich gelohnt.

Eine Lichterstadt mit Lichtermeer erwartet uns. – Das Foto täuscht, die Menschenfülle ist lückenhaft, sehr gut erträglich.

Das Schloss …

… bietet ebenfalls Buntes, …

… wechselnd angestrahlt.

Inmitten der saisonalen Angebote stolpern wir fast über diese Riesenauswahl an QuietscheEnten.

Sehr speziell! Wurde flugs im Original an entsprechende Adresse weitergeleitet.

Unter Lichterkugeln in Bäumen …

… und rot und grün angestrahlten Bäumen, …

… wahren Lichtkaskaden …

… essen wir – muss sein – Crêpes und nehmen im Umfeld dieses Riesenelchs in Erinnerung eines schönen Urlaubs in Dörrenbach ein Glas Edelkastanienhonig mit.

Fast überrascht, wie lange …

… wir hier herumgeschlendert sind, verlassen wir den Weihnachtsmarkt.

Durch die noch weihnachtlich beleuchtete Stadt geht`s zurück.

Und – sieh an! – der Fernsehturm ist wieder da! – Gute Nacht.

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