So ganz zufällig ist das Treffen nicht, familäre und Beagle-Feldbekanntschaft führten dazu.
Soooo nicht!
Ob „… im Fernsehen?“ weiss ich nicht – aber immerhin hier im Blog.
Posted in Der Kampfdackel, Reisen, Wetter - oder was on 20. Oktober 2024| Leave a Comment »
So ganz zufällig ist das Treffen nicht, familäre und Beagle-Feldbekanntschaft führten dazu.
Soooo nicht!
Ob „… im Fernsehen?“ weiss ich nicht – aber immerhin hier im Blog.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 19. Oktober 2024| 1 Comment »
Zum Überbrücken der gerade anstehenden eher wolkigen Tage biete ich ein wenig Abendsonne an der Tide-Elbe, Wedel, SH.

Vorgestern Abend, 17:30 Uhr – ich habe mich nochmal aufs Rad geschwungen, will über den Elbdeich gucken. – Das sieht doch schon ganz vielversprechend aus – trotz dichter Wolkenschichten, Silhouette Hof Fährmannssand, Elbdeich.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick binnendeichs – Willow Henge, Pappelreihe, Deichschatten, Pkw: ich bin nicht so ganz allein.
Der Deichschatten verdeutlicht, wie hoch der Deich ist oder wie tief die Sonne steht – oder beides.

Blick SüdOst – die Rinderherde im Aussendeich und ein kleiner Auwald werden von der Abendsonne angestrahlt.

Mittleres Tidehochwasser – da fährt die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) auf ihrer vorletzten Abendfahrt gen Anleger Lühe vorbei.
Zu Hause zeigt der Pegel, dass die Flut kurz vorher den statistischen MThw-Wert um ca. 0,5 m übertraf (nichts Besonderes).
Ganz anders stellte sich in den vergangenen Tagen die Situation Kipppunkt bei Ebbe dar. Der lag angesichts scharfen Ostwinds und nicht allzu hohen Elbeabflusses – verschärft aufgrund der jüngeren Wahnwitzbaggerung seewärts, wo gegen Expertenwarnung [mein Spruch „ein Huckel der Elbsohle“] eine letzte Bremse gegen so etwas wie das „Auslaufen des Elbwassers“ abgebaggert wurde – tiefer als 1 m unter Tideniedrigwasser. Mindestens je einmal konnte die Lühe-Schulau-Fähre nicht ab Wedel bzw. Lühe starten, es fehlte die „Handbreit Wasser unterm Kiel“. – So schafft sich Baggerwahn Schifffahrtsprobleme selbst (von Steuergeldverschwendung einmal ganz zu schweigen).
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was on 18. Oktober 2024| Leave a Comment »

Blick quer über den Baakenhafen, HCU gleich nebendran – das sieht ja schon sehr vorwochenendlich leer aus!

Gefunden, leicht umgehängt angesichts offenbar Endzeitstimmung (nur bezogen auf den Schluss der Veranstaltung). Frei stehendes, vorher nutzbares Tragwerk ist bereits abgeräumt.
Schön, dass ich meine Gewässerschutzaktionen bezogen auf Anpassung an den Klimawandel („Vom Wissen zum Handeln“) hier platzieren durfte! – Herzlichen Dank dafür und für die ausgezeichnete Organisation rund um die Tagung!

Wieder draussen, mein Paket unterm Arm – der „Küstenwind“ hat hier Gischt produziert, vielleicht hat aber auch ein lokaler Schmierfink einen Teil an der Optik (kein Rohr erkennbar, sodass wohl reine Wind-Wellen-Aktivität hier zu sehen ist).

Zurück über den Verkehr rings um die Elbtunneldeckelbaustelle. – Wohl dem der quer dazu und schienengebunden unterwegs ist.
Die Tagung ist vorbei – es lebe die Vorbereitung zum nächsten Termin! Aktion und Ergebnisse von 2024 stehen im Netz. Der Termin 2025 auch: 24. – 25. September 2025, die Ausschreibung läuft, Frist bis 30. November 2024.
Seit der diesjährigen Veranstaltung ist die Zeit nicht stehengeblieben, radelte ich nicht nur meine Runden im Wedeler Bereich der Tide-Elbe. Es bleibt viel zu tun, ich freue mich drauf.
Mögen goldene Zeiten trotz all der gegenwärtigen Unbill vorausliegen. Wenn alle auf ihrem Gebiet Verantwortung übernähmen, hätte wohl niemand Sorgen.
Ergänzend zum alleinstehenden Gegenlichtfoto folgt demnächst auch das Drumrum.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, Wetter - oder was on 17. Oktober 2024| 1 Comment »

Spiele im Sturmwind über der Elbe – das sind wohl Bussard und Kolkrabe, oder wer? Drumrum kreist unermüdlich ein Turmfalke, alle 3 stetig auf und ab, einander neckend.
Nach empfehlenswertem Mittagessen in der Mensa (eins aus der Auswahl passt wohl stets) habe ich noch ein wenig Zeit. Ich wollte schon immer mal die aktuelle Entwicklung bis zu und an den Elbbrücken ansehen – das sollte passen.

U-Bahnstation (ja, im Freien – das „U“ ist eher ein Formalismus, Orga-Kram, und keine oben-unten-Bezeichnung) und KO draussen vor.
„Kurzer Olaf“ wird das Bauwerk in Anlehnung an den Vornamen eines bekannten, zunächst aus HH, nun in Berlin, genannt. – Es kommt dem nahe, was ich bei Aufkommen der Gebäudeplanung mit Kontakten und Kenntnissen im Bereich Bauwesen sowie der Untergrundverhältnisse blödelte: Der allgemeine Größenwahn des Menschen und der besondere Hanseatischer Pfeffersäcke führte vor Zeiten zu einem offenbar nicht aufzuhaltenden Hirngespinst. Hamburg brauche an den Elbbrücken ein wahrnehmbares Eingangszeichen – einen (besser vielleicht 2 ???) 200 m-Gebäudeturm, sowas mit Wolkenkratzercharakter.
Mein Tieflandspruch dazu: Gern, falls unvermeidbar. Aber bitte nicht senkrecht, sondern waagerecht … – Gesprächspartnern fiel dazu auf, dass das dann ja kein „Turm“ sei ! – – – Ach, ja ?! 🙂
Nicht unübliche Pleite sich (und Geldgeber) überschätzender Investoren führte zum Baustopp. – Möge es dabei bleiben! „Der Kurze Olaf“, das hat doch was!
Die kommentiere ich jetzt nicht.

Blick über die Norderelbe – seeschifftiefes Wasser (Begrenzungsbojen vorn), Hafenkräne, Veranstaltungsschiff Stubnitz, Zeugnis deutsch-deutscher Entwicklung.

Und wieder die Aerodynamik der Hochgebäude nutzend … – Wenn das man nicht ein Seeadler ist, hier, direkt westlich der Norderelbbrücken.
Die Vergrößerung des Originalfotos scheint zu zeigen, dass der (ja, ein Seeadler) mich genau im Blick hat.
Die sind auf beiden Seiten der Brücken Höhenmaße, ob wer wohl nicht mehr durchkommt angesichts des – durch Sturm und sonstwas womöglich erhöhten -Tidewasserstands. – Wie bekannt, besoffen oder nüchtern, interessiert sowas allüberall, auch im Straßenverkehr nicht alle Fahrzeugführenden. Wir alle – ggf. über Versicherungen – zahlen in der Regel für die Übeltäter.

In der HCU, der Klimawandel, eine Zeittafel am Boden, Ausschnitt. – So früh also merkte die Wissenschaft, was abgeht … – Wir gehen drüber hinweg. Oder soll ich sagen „Wir trampeln darauf herum.“ ?

Immerhin – die Blase der hier anwesenden Wetter- und Klima-Fetis zeigt sich an den Postern sehr interessiert. Spannende Nachfragen, Diskussionen belohnen das Dabei(gewesen)sein.
Demnächst folgen ein paar Eindrücke vom Schlusstag.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was on 16. Oktober 2024| 2 Comments »
Vom 25. bis 27. September 2024 fanden der ExtremWetterKongress und die KlimaManagementTagung in der HafenCity Universität, Hamburg, statt. Wer im Wetter- und Klimageschehen Deutschlands einen Namen hat, war vertreten – stattliche 700 Teilnehmende meldeten sich an. Inzwischen finden sich hier Eindrücke des dicht gepackten Programms bis hin zu vollständigen Mitschnitten.
Als Gast durfte ich 2 Poster über Verbesserungen an Bächen und kleinen Flüssen einbringen. Immerhin sind die und ihre Lebensräume nicht nur Wetter-, sondern in ihrer Lebensfähigkeit insbesonder Klimawandel-abhängig. – So ging`s also los.

Schön, dass die S-Bahn oben fährt. Da gibt`s immer etwas zu sehen – wie hier an der Tunneldeckenbaustelle der BAB 7 nördlich des Elbtunnels.

Fix geht es nach Umsteigen am Jungfernstieg mit der U 4 in die HafenCity. Hier pfeift ein ordentlicher Westwind über den Ausstieg ins Licht.

Zu regem Besucherverkehr tragen auch Schulklassen bei, die gerade ihre Bildungseinheit Wetter Wasser Waterkant absolvieren.
Das Veranstaltungsteam arbeitet engagiert, freundlich und informiert. Schnell finde ich den Standort meiner Poster.

Poster 1: Aktuelle, übermäßige Entwässerung der Landschaft kann an Bächen und kleinen Flüssen deutlich positiv beeinflusst werden und bei der Anpassung an den Klimawandel helfen.

Poster 2: Bachlebensgemeinschaften benötigen sommerkühle Lebensräume. Darauf gilt es, klares Entwicklungshandeln in die tägliche Praxis „überall“ anzuwenden.

Zu jedem Poster gibt es einen Erläuterungstext, der an der Rezeption mitgenommen werden kann. Der jeweilige Text ist im Link der beiden vorstehenden Abbildungsunterschriften verknüpft.

Dann kann ich erstmal wieder gehen – Blick über die Baakenhafen Brücke auf einen HafenCity Aussichtspunkt.

Ab in die Öffis, Haltestelle HafenCity Universität – mit eigenwilliger Ausstattung ? – Wem `s gefällt …
Tags drauf werde ich zur Posterpräsentation wieder erscheinen.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 15. Oktober 2024| Leave a Comment »
Dass ich hier, rings um die „Stadt mit frischem Wind“ und wechselnden Situationen zurechtkomme, ist hinreichend bekannt. Gelegentlich stellt sich schonmal eine Rundtour als zu lang für die Phase zwischen Schauern heraus. Auch ich werde mal klitschnass – mindestens das äussere „Zeug“.
Nun treten kalte Nächte auf, stürmische Schauer peitschen – dann auch wieder nicht. Die Natur reagiert darauf.

… passen sie aufmerksam auf, was in Zeiten der Blauzungenkrankheit geschieht – das rechte Schaf liegt auffällig platt.

Diesmal „war da nichts“. Vor ein paar Wochen allerdings zeigten Rupf- und Zupfreste mehrfach, dass da ein Kadaver zunächst von der interessierten Vogelwelt bearbeitet, dann entfernt wurde.
Die Nonnengänse sind hier noch nicht zahlreicher geworden, nächtlicher Überflug von Großschwärmen haben wir nicht ge-, im Zweifel überhört.
Graugansschwärme aber ziehen häufig hoch über uns hin, kleinere bis in die Hunderte.

Rasende Wetter am Nachmittag – vor allem eine vorn ziehende, längliche leicht blauviolette (??) Wolke erscheint uns bedrohlich.
Wie sich das gehört, schauert es ordentlich, noch mehrmals.
Das Wetter soll trockener werden. Der heutige Montag hat das bereits eingelöst.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 14. Oktober 2024| Leave a Comment »
In städtischem Gewässerumfeld mit seinem Besucherdruck, Stichwort unter anderem „Mensch und Hund“, ist gelegentliches Nachjustieren von Lebensraumverbesserungen erforderlich.
Fünf Jahre nach Erstbeschicken und -in-Form-Bringen galt dies jüngst auch für die städtische Mühlenau querab Rosengarten, abgestimmt mit allen Zuständigen.
Professionell platzierte der Kommunale Servicebetrieb Pinneberg (KSP) den neuen Kies als Depots an den gewünschten Positionen, altbekannte und neu erkannte – herzlichen Dank dafür!
Am 22. September (pardon, liebe Schaufler und Harker für den späten Bericht!) wurde Hand angelegt zur Feingestaltung.

Fliegender Kies und Spiegelung – gegenüber der aus dem Kiesdepot zu bildenden Lenkbuhne wird sicherheitshalber ein Erosionsstopper platziert.

Eifriges Harken und Schaufeln setzt ein – seitlichen Erosionsschutz verbessern, Unterwasserlenker ausbilden.

… morgendliche Passanten dafür um so mehr. Informationsmaterial liegt neben mündlicher Erläuterung unseres Tuns bereit.

Fertig – leicht unter mittlerem Abfluss, nicht nur als Strömungslenker, sondern vor allem als neuer Lebensraum und – zu gegebener Zeit, bei dann höherem Abfluss – als Laichplatz gern genutzt.

Blick bachab – genaue Betrachtung der Baum- und Blattspiegelungen zeigt, wo die neuen Strukturen wirken, Strömung Ufer-schützend zur Mitte orientiert.
Wir lassen hinreichend Material als Depot liegen. – „Mensch und Hund“ sowie unterschiedlich hohe / starke Abflüsse werden das ihre tun.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 13. Oktober 2024| Leave a Comment »
Ergänzend zum vorigen Beitrag über eine sonnig-herbstliche Runde auf der Geest und in der Marsch gebe ich hier ein paar Eindrücke im Bereich des Elbdeichs.

Elbdeich Hetlingen – die Sonne steht noch hoch am frühen Nachmittag, nur die Deichflanke liegt im Schatten.

Blick von der Deichkrone „binnen“ – bunte Rinderherde in der Marsch, angeschienener Wolkenberg (Achtung: schwarze Basis, teils grau-klackerige Seite).
Heute sieht das Wetterradar sehr wolkenfleckig aus, die Temperatur nur langsam steigend, herbstlich-kühl.
Von der Nordsee her stürmt`s.
Mal sehen, ob ich mich aufs Rad traue.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 12. Oktober 2024| Leave a Comment »
Die Morgensonne lässt mich an eine Radtour durchs Wedeler Autal noch eine Schleife nach Nordwest anhängen.
Für den Nachmittag bietet sich die Elbdeichrunde über Hetlingen an – gegen den Uhrzeigersinn, der Windrichtung wegen.

Nördlich zieht ein Regenklops vorbei (einer von vielen, dies ist der größte). – Wie bekannt: So eine Radtour „an der Küste“ will anhand des Regenradars vorbereitet werden.
Schlagartig fällt aus so einem Ding sonstwasfür Regen raus – um teils nach kurzer Zeit genau so abrupt zu enden. Als wäre nichts gewesen.
Eindrücke vom Elbdeich mit und ohne Schafe sowie der (Zu-)Stand der Kopfweiden finden sich in einem späteren Beitrag.

Zurück, fast zu Hause – reicher Fruchtbehang schon entblätterter Mehlbeeren neben „unseren“ Feldahornen (noch grün).
Bis später.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 11. Oktober 2024| Leave a Comment »
Lebendigere Bäche und Flüsse werden spätestens seit den Gewinnen durch konsequente Abwasserreinigung seit Ende der 1970er in unserer dicht besiedelten und meist intensiv (bis exzessiv) genutzten Landschaft angestrebt.
Erfahrungen in den 1980ern und 1990ern führten europaweit zur Zieldefinition der EG-Wasserrahmenrichtlinie („guter ökologischer Zustand“ bzw. Erreichen eines „guten ökologischen Potenzials“, jeweils bis 2015 für ALLE Gewässer).
Inzwischen befinden wir uns in deren 2. Verlängerungszeitraum, Schluss Ende 2027. Weiter gilt, dass neben offiziellen Maßnahmen an Vorranggewässern an die Ziele angepasstes Handeln auch für Bäche und kleine Flüsse (ca. 80 % der Einzugsgebiete) erforderlich ist. Angesichts des Nutzungsdrucks ist „instream-Restaurieren“ hier die Methode der Wahl.
Nach Arbeiten in den Bundesländern Hamburg und Niedersachsen bietet die Edmund Siemers-Stiftung experimentelles Kennenlernen einfacher Lebensraumverbesserungen und – bei Gefallen – weitergehendes Fördern seit 2016 auch im südlichen Schleswig-Holstein an.
Seit 2021 kooperieren wir im Einzugsgebiet der Oberalster, SH, mit dem Gewässerpflegeverband Alster-Rönne, Gewässeranliegern im Agrarraum sowie den Landesforsten, hier: Forst Endern und den zuständigen Behörden, restaurieren mit Kiesgaben in übertief ins Gelände eingeschnittenen und überbreiten Bachprofilen nicht mehr vorhandene Niedrig- und Mittelwasserstrukturen. Hochwässer fliessen ungehindert darüber ab.
Im Folgenden werden Zwischenergebnisse / -erlebnisse eines besonderen Beispiels für Wasserrückhalt, Anpassung an den Klimawandel, dargestellt.

Von einer Holzabfuhrtrasse aus wurde die Gewässersohle mit mehrfachen Kiesgaben so angehoben, dass früher aktive Mäander regelhaft wieder Wasser aufnehmen und „auf höherem Niveau“ abführen.

Der Abfluss findet regelhaft im statistischen Niederschlagsgeschehen „in historischen Strukturen“ statt.
Die Bredenbek wird also bei höheren Abflüssen wieder „im Bestand zur Aue aufgeweitet“.

Kiestransport ist dabei ausdrücklich erwünscht, da die bachab liegende Waldfläche nicht befahren werden soll (Entwicklung zum Naturwald).

Die Bredenbek sortiert ordentlich! – Im oberen Bildteil liegt ein bereits in „Vorzeiten“ verkürzter Sturzbaum.

Inzwischen zeigen sich im kuppierten Gelände zunehmend tiefere Strukturen, die für Wasserrückhalt, längeren Erhalt von Feuchte wieder aktiviert werden konnten.

Wie erwartet, stürzt der Flachwurzler Buche in den nun wieder nasseren Standorten. Eine Vielfalt Totholz entwickelt sich. Vorübergehend entstehen lichtreiche Flächen.

So lange sich zeitweise wasserstauende Holzverhaue im Forst halten oder bewegen, wird hier nicht eingegriffen.

Solch Anblick will erstmal ertragen sein! – Ein völlig neues Gewässer- und Umfeldgefühl stellt sich ein.

Die Bereiche der hoch liegenden Alt-Mäander zeigen nicht nur aufgrund zeitweise provozierten Durchflusses, sondern auch wegen der Grundwasserstütze am Ausgang des Forsts zur Agrarlandschaft dauerhaftes Grün.

Wir erwarten, dass von im Buchenbestand vorhandenen Alt-Erlen sowie durch Anschwemmen von bachauf „der neue, nassere Lebensraum“ nun von der Schwarzerle erschlossen wird. Ihr – als einziger heimischer Baum – auch tief ins Wasser wachsendes Wurzelwerk stellt optimalen Erosionsschutz bei jeglichem Abfluss.

Die Sohlaufhöhung am Waldrand zur Agrarlandschaft mit neuer Struktur für Niedrig- und Mittelwasserabfluss, reich besiedelt von standorttypischen Wirbellosen.
Wir verfolgen das Geschehen weiter als interessantes Experiment.
Für den bachab folgenden Agrarraum bis zur Mündung in die Rönne (deren Mündung in die Alster folgt nahebei) sind weitere Maßnahmen zum Minimieren der Bodenerosion und Strukturverbesserung als Bachlebensraum vorgesehen – vgl. z.B. vorigen Beitrag.
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