Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Reisen’ Category

Sonnabend Morgen, Start Nikolaistraße Richtung Permoserstraße.

Mit spitzer Höhe grüßt der MDR.

Mein erstes „landmark“ – von hier aus bin ich gut eingefädelt.

Vorweg geht es am Schwanenteich vorbei – mit Eisschicht bedeckt.

Rotweisses und Sperrschilder für Fußgänger zeigen, dass die Querung des Parks nachts verschlossen ist – Ursache Frost und Feuchte. Jetzt, bei Licht, erkennt man die Berechtigung. Im Dunkeln kaum erkennbar, teils wechselnd, teils flächenhaft sind hier zugefrorene Flächen vorhanden – Hals- und Beinbruch nicht unwahrscheinlich!

Das geht dann in Straßenschluchten punktuell, plötzlich auftretend so eisig weiter, während „der große Weg“ trocken und gut begehbar ist.

Also noch ein Weilchen: gut aufpassen!

Holla, wen treffe ich denn hier?

Ich nutze eine Nebenstraße – parallel zur Eisenbahnstraße, die in Werbungen als „lebendige Kulturszene in Leipziger Gründerzeitviertel, … Welt der Aromen, Klänge und Farben, … Straßenfeste und Märkte, beliebter und belebter Kiez“ beschrieben wird (mal merken, für künftigen Stadturlaub).

Blick Nord – die Heilig-Kreuz-Kirche, immer sehenswert, nicht nur bei Herbstbesonnung.

Gemeinschaftsgarten „Querbeet“.

Spezielles Kunst(hand)werk – Nachhaltigkeit am Boden, dauerreparables Kleinpflaster. Veränderungen werden mit angepassten Steingrößen geschlossen.

Wer sich drauf einlässt, bewegt sich in „bewegter“ Kleinlandschaft – auf und ab. Ich find`s super (muss man selbstverständlich, abhängig vom „Belastungszustand“, nicht zwingend)!

„Supberblock“ habe ich hierzu irgendwo gelesen – schlau und schick gemacht. Wohngegend soll nicht als Abkürzungsrasestrecke missbraucht werden.

„Art“ – Kunst darf alles ! ?

Von der Gründerzeit in die Moderne – Torgauer Platz.

Weiter geht`s entlang der Torgauer Straße – Haus an Haus, eins fehlt.

Augenblick !

Blick ins Gegenlicht.

Sehr schön! Ein herbstbunter Rest.

Abbiegen in die Permoserstraße – das Ziel ist nah.

Letzte Blicke im Freien … – was für ein schöner Wandertag.

Im Kubus – der (Arbeits- ?) Tag kann beginnen.

Demnächst mehr, über die Veranstaltung.

Read Full Post »

Heute stand ganztags Arbeit an. Bäche und kleine Flüsse sowie ihre Regionsnamensgeber, die Salmoniden, wollten in der menschengemachten, oft genug grauslichen Realität rundum auf aktuellem Stand diskutiert werden. Hilfe tut Not!

Nach den ausstehenden Leipzig- / FLOW-Berichten wird auch hierzu Näheres im Blog erscheinen.

Read Full Post »

Abendliches Leipzig – über Brühl, Richard-Wagner-Platz wandere ich westwärts.

Hier quert der Elstermühlgraben die B 87 nach Norden, vereint sich dort nahe dem Naturkundemuseum mit anderen Stadtgräben.

Aaaaber – der Elstermühlgraben hier führt gar kein Wasser, ist ein leeres Betongerinne!

Das wollte ich sehen – auf dem Weg Richtung Stadthafen, wo dieser sowie der teils noch zu öffnende Mühlgraben noch Baustelle ist. Im Oktober 2023 war dort noch Wasser drin.

Weiter also …

Rot leuchtet es unter der Querung Naundörfchen.

Mehrere gesperrte Seitenstraßen muss ich ein Stück südwärts queren.

Der Bereich Poniatowskiplan ist weiter in Arbeit, der Deckel „ist noch drauf“.

Von der Elsterbrücke geht es weiter, Richtung Stadthafen.

Der liegt im Dunkeln – anscheinend liegt vor mir eine Querungsmöglichkeit, mit blau leuchtendem Geländer. Zum Kunstwerk links kann ich nichts berichten – zu dunkel, im Netz sehe ich auch keine Erläuterung.

Durch ein dunkles Leipzig entsteht der Weg beim Gehen. Radler und Jogger queren mich Richtung Parkanlagen. Da will ich nun nicht rein – Straßenwanderung auf der Suche …

Geschafft, mal wieder ein Gewässer mit Wasser! Spiegelung im Pleißemühlgraben – auf dem Weg zum Marktplatz.

Allerhand Spiegelungen liegen an meiner Wegstrecke.

Na also – Weihnachtsmarktleuchten beim Thomaskirchhof.

So komme ich fast pünktlich.

Tja, das zischt.

Wenn schon Paulaner … – meine Haxe spezial esse ich mit leckerem Salat anstelle des Sauerkrauts.

Gemütlich schlendere ich vorbei am Weihnachtsmarkt, dahinter der Turm des Alten Rathaus`.

Altes Rathaus, Markt, S-Bahnzugang.

Weihnachtlicher Markt, oben – im Detail erahnbar.

Zur Sicherheit buche ich meinen Platz für den nächsten Abend, Sonnabend. – In Oelsner`s Hof (der schreibt sich so – kann nix dafür!) steht in der ersten Etage ein Pferd auf`m Flur.

Orientierung – die Wanderung zum Arbeitstreffpunkt (am Sonnabend!) macht mir keine Sorgen, den ersten Wanderfixpunkt kann ich nicht verfehlen.

Auch der Teufel über dem Hotelbett kann mir nichts anhaben. – Dies ist ja nur ein Bild, er ist in Auerbachs Keller beschäftigt.

Gute Nacht!

Read Full Post »

ICE-Reise steht an, Leipzig rief.

Das hat schonmal geklappt – Freitag Mittag, ungestört per S-Bahn Wedel zum Bahnhof Hamburg-Altona.

Da fährt auch schon pünktlich der ICE ein – und raus.

Blick von der Oberhafenbrücke Richtung HafenCity – hinter dem Hamburger Hauptbahnhof nutzt der Zug eine Nebenstrecke nach Berlin. – Die Hauptstrecke wird wieder fit gemacht!

Zugehöriger Halt in Uelzen, Restschnee – anderswo herrscht gerade noch Schnee-Chaos.

Zwischendrin – jede Menge Gänseschwärme.

Queren der Elbe, Altarme, Strudelllöcher – weiter gen Berlin.

Kaum gen Süd aus Berlin raus – Stopp ! !
So sehen wir mal (ein kleines Stück) Teltow, statt dran vorbei zu rasen.

Die Ansage … Streckensperrung vor uns, ein liegengebliebener Zug …

(Ein paar) Nerven liegen blank. Ein Holländer (sage ich richtiger: Niederländer?) schreit, so käme er heute ja nie mehr nach Wien! – Er hat eine Flussschifffahrt auf der Donau gen Delta gebucht.

Neue Durchsage: Der liegengebliebene Zug werde abgeschleppt (25 Minuten Zeitverlust bis Lutherstadt Wittenberg … Wenn`s weiter nichts ist!) – wir gestartet und hinterher, langsam.

Neue Durchsage: Der Schleppzug hat ein Nebengleis erreicht! Wir geben Vollgas. – Mit 15 Minuten Verspätung erreichen wir Wittenberg. Na also!

Überraschung gen Leipzig, der Himmel hellt sich auf. Die Stimmung sowieso.

Na, ist das was?

Nochmal, mit Windrädern.

Mit der Sonne – weiträumige Auenlandschaft (leider ohne Auwald! 🙂 ) – bin nicht sicher, ob das die Mulde ist.

Mit dem Licht – Agrar und Energie.

Und angekommen – vor dem Hauptbahnhof Leipzig. Leider hat uns die Viertelstunde Verspätung um den Sonnenuntergang über der Stadt gebracht.

Man kann nicht alles haben.

Schnell finde ich in vorweihnachtlicher Straße das Hotel.

Ich bin verabredet, ein Tisch ist reserviert – schnell Koffer abwerfen und die Restzeit zu einem kleinen abendlichen Spaziergang nutzen.

Der folgt demnächst.

Read Full Post »

Leipzig – es muss nicht immer „Messe“ sein.

Teilnehmende des Projekts FLOW  treffen sich im Kubus des UFZ Leipzig, um sich über Zukunft sowie Ergebnisse von FLOW und des  ARD-Mitmachprojekts „Unsere Flüsse“ sowie des EU-Projekts MERLIN auszutauschen.

Über das Citizen Science Projekt FLOW wurde hier im Blog berichtet. „Unsere Flüsse“ bestätigte in einem überwältigendend gesteigerten Umfang (3.800 Bach-Checks durch engagierte Laien) die FLOW-Ergebnisse. – „3 von 4 Fliessgewässern geht es schlecht.“

Nach dieser Vielzahl Untersuchungen von Bächen und kleinen Flüssen durch Interessierte quer über Deutschlands Einzugsgebiete soll nun geklärt werden, ob sich eine Phase anschliessen kann, aktiv Verbesserungsmaßnahmen umzusetzen. Am Gembdenbach in Jena hat es dazu bereits 2023 und 2024 vielversprechende Ansätze und Ergebnisse gegeben.

Das Beispiel Gembdenbach – mehr dazu beim „Saaletreff“.

Es bleibt mehr zu tun, die Aktionen werden fortgesetzt.

Mehr über Zukünftiges folgt später.

Read Full Post »

Morgendlicher Ost-Blick vor Sonnenaufgang – immerhin, Sonne absehbar (?).

Sonnenaufgang ist bei uns nun gegen 9 Uhr – vorher guckt die Sonne, so sie denn scheint, nicht über das Nachbardach.

Spitzer Schnabel in einem Feldahorn – nein, keine Amsel, keine Wacholderdrossel. Im Abfliegen zeigt sich die Elster.

Nach dem Frühstück –  gen Westen sieht es angenehm aus (von hier aus, Haus-geschützt).

Wenn man mal von den Temperaturen knapp über Null und Windstärke 5 (wind chill !) absieht.

Noch ein Bisschen am PC wirken – vielleicht wird`s draussen wärmer.

Schon bin ich in der Marsch unterwegs. Schneidender Wind steht mir nun Richtung Elbdeich entgegen. Krusseliges auf dem Brunnenschutzgebietsgraben.

Ja, nebendran, mit beginnender Ebbe, zeigen sich Eisflecken.

Um Idenburg sind alle abflusslosen Mulden gefüllt.

Nässe, Pferde – hinter dem Elbdeich am Horizont links ein Teil der „Harburger Berge“, Windräder in Niedersachsen.

Eine kleine Gruppe Nonnengänse vor dem alten Elbdeich Hetlingen, aufmerksam.

Auf der anderen Wegseite eine kleine Gruppe Graugänse.

Ein Sonnenblinzeln! – Blick Richtung Elbdeich.

Blick über die Elbe – fast scheint es, die Boote führen ein Rennen.

Dieser Lichthorizont täuscht. Links ausserhalb des Fotos beherrscht Schwarz den himmlischen Horizont, auf Niedersachsen fallen stürmisch ziehende Schauer.

Blick Richtung Wedel – wenn nicht die Windrichtung in Kombination mit der -stärke schon überzeugt hätte, direkt zu wenden: Die Schafmassen auf der Deichverteidigungsstraße und keine Regensäuberung machen mir die Wahl leicht.

Also denselben Weg zurück – Neues für den Elberadweg, sehr schön, Sitzgelegenheiten und ein Regenunterschlupf. Möge das Ensemble von Vandalismus verschont bleiben.

Zeichen der Zeit – Nässe, Glätte, Unaufmerksamkeit. Da hat, offenbar als Geisterfahrer wirkend, ein Lkw die Bankette unmittelbar neben der Straße für Fußgänger und Radfahrer lebensgefährlich als Absturzkante gestaltet. – Das Schild „war schon so verbeult“, muss wohl.

Die bunte Herde wünscht sich freie Fahrt in den Stall, wartet am Tor.

Bei der Anfahrt begegnete mir bereits ein Treckergespann, das hoffnungsfrohe Tiere aus dem Sturmwind ins Trockene transportierte.

Oh, Genuss! Sonne und Blau grüßen – jagendes Schwarz auch.

Mit Sonnenschein wirkt die Nonnengansversammlung gleich viel freundlicher.

Schlagschatten in der nun fast entblätterten AlteEichenAllee Idenburg.

Die Ebbe bringt es an den Tag, wachsendes Eis. Offenbar treffen die schwimmenden Krussel und frei fallende Stängel mit kritischen Bedingungen zusammen – das Eis wächst.

So fahre ich schön vorsichtig, der scharfe Wind weht hier unmittelbar auf die feuchte Straße.

Oben auf der Geest, mal wieder zu lange mit Fotografieren beschäftigt, erreichen mich Wolken mit Wasserdrang.

Alles nochmal gut gegangen! Nur ein paar Nieselspritzer erwischten mich auf der letzten Wegstrecke.

Read Full Post »

Auflaufende und Querwellen auf dem Watt vor dem Sandstrand Wedel – weiter geht`s zum Hamburger Yachthafen.

Novembersonne – Grün mit Walunterkiefer am Yachthafen.

Bunt sah es hier vorgestern noch aus.

Der z.Z. funktionslose alte Kran und der Aushelfer Telekran „haben Ruh`“.

Platzsparend aufgereiht stehen ringsum Motor- …

… und Segelyachten (hier das Westende der Parkgelegenheiten).

Auch der große Parkplatz entlang der östlichen Anfahrt sowie die großen Hallen sind mit Booten und Yachten gefüllt. Andere Eigner haben ihre Boote abtransportiert und an geeigneten Winterlagern anderswo untergebracht.

Vereinzelt liegen noch Boote auf dem Wasser, vielleicht Kurzzeitgäste zur Weiterfahrt, ansonsten letzte Slip-Kandidaten.

Westlich rausgeradelt – Mündung Wedeler Au, raues Wasser.

Panoramablick.

Stark gezoomt – von meinem Standort her flüchtet ein Kormoran raus bis an die Elbwasserkante, quert – und … fliegt in den Mündungstrichter, an mir vorbei nach Norden.

Den habe ich zwar noch „erwischt“, lasse das Foto aber weg wegen des unscharfen Vogels vor verrissenem Hintergrund.

Zurück geht`s am Gegenlicht spiegelnden Yachthafen.

Das war eine sonnige Tour, die Realität vergessend. Rechts im Bild (wegziehend) ist das Ringsum zu ahnen.

Von solch Dunkelgrau mit Schwarz, rasant jagend, ist der gesamte Himmel charakterisiert.

Als ich das Rand zu Hause unterstelle, startet der nächste Schauer.

Inzwischen bewegen sich die Bachpegel bei mittleren Hochwasserständen – gut für Wanderorganismen, „immer eine Handbreit (jetzt viel mehr!) Wasser unter dem Kiel“.

Read Full Post »

Hoffend, eine hinreichende Lücke zwischen den jagenden Schauerwolken erwischt zu haben, radele ich südwärts – Geesthang runter, dem Schulauer Hafen entgegen.

Queren der Wedeler Au am Theaterschiff Batavia – die Flaggen stehen stramm im stürmischen Wind.

Am Schulauer Hafen wird weiter gebaut. Durch eins der neuen Fluttore am fertiggestellten Hochwasserschutz gelange ich auf die obere Ebene. Die lange (hinter mir noch sehr viel längere)Bank ist durch ein neues, noch gelbes Teil ergänzt.

Hier versammeln sich insbesondere gegen Abend alle Fans des Sonnenuntergangs.

Zwei Boote liegen am Anleger, dicht am Hafenausgang zur Elbe – tief, die Ebbe läuft noch.

Treibgut ist auf dem Slip des Hafenkopfs angespült. Die vorige Flut hat fast die Höhe der Hafenpromenade erreicht.

Saisonbedingt ist das untere Fluttor längst dauerhaft geschlossen.

Der Hafen liegt ruhig im Lee. Eine Gruppe Stockenten und einige Möwen ruhen hier.

Westmole – das Treibgut ist offenbar mit Sturmwellen vom Sandstrand her „über Land“ ins Hafenbecken transportiert worden.

Der Sandstrand, noch ca. 1 m Ebbephase bis Tnw – eine Krähe fliegt auf.

Angesichts der westlichen Sturmwindlage wird das Tideniedrigwasser nicht erreicht werden. Die Tidehochwässer steigen regelhaft ein Stück über normal, dann werden die Sturmflutsperrwerke der Nebenbäche geschlossen (z.Z. 3 Stunden in der Flutspitze, steigend).

So ein freier werdendes Süßwasserwatt vor Sandstrand, ist für die Vogelwelt ein interessanter Erkundungsort.

Neben Sturm- und Lachmöwen sind vor allem Rabenkrähen unterwegs – hinten wohl eine junge Silbermöwe.

Könnte sein …

Eine junge Lachmöwe.

Vorn, an der Hafenkante zur Elbe, wo das noch überspülte Watt an die Tiefe der Seewasserstraße grenzt, „steht“ eine gewundene leichte Schaumlinie.

Am Horizont, hinter der Baustelle an einer der beiden Yachthafenausfahrten, naht ein kleiner Containerfrachter von See.

Mal sehen, ob der Yachthafen Hamburg schon alle Boote und Schiffe winterfest an Land untergebracht hat.

Mehr dazu demnächst.

Read Full Post »

Aktueller Grund für eine Hetlingen-Tour: Honig beim Imker kaufen.

Mit unserem Leergut in der Satteltasche radele ich am Marschgraben Lanner vorbei – drinnen ein Silberreiher, seitwärts eine Gruppe Charolais.

Eingekauft und weiter – nicht die Deichrunde zur Zeit, wie bekannt …

Gen Idenburg, Blick Giesensand – das bisherige Herbst-2024-Bild, eine ca. 500er Gruppe Nonnengänse mit Überfliegern.

Vor Idenburg, die Überflieger queren gen Norden.

Dahin, zur nächsten 500er Gruppe Nonnengänse …

… fliegen und landen sie.

Am Ende meiner kleinen Marschrunde sitzen noch 3 versprengte Nonnengänse vor dem Holmer Geesthang.

Hoffen wir mal, dass dies purer Zufall ist.

Sich allein aufhaltende Nonnengänse stellten sich in jüngerer Vergangenheit regelhaft als Kranke dar, deren Federkleid am Ort der Erstsichtung ein paar Tage später von ihrem Ende als Speise zeugte.

Noch sehen die 3 ja ganz munter aus.

Read Full Post »

Entlang der nördlichen Stadtgrenze Wedel trägt mich der Drahtesel gen Ost. Es soll nach Überqueren der Landesgrenze SH – HH eine kleine Runde im Forst Klövensteen werden. Die Route entspricht in weiten Teilen auch etwa der Einzugsgebietsgrenze zwischen den Geestbächen Pinnau und Wedeler Au, ein „Höhenritt“ also.

Blick vom Butterbargsmoorweg auf einen der Hochflächenmoortümpel. Es fehlen mindestens 50 cm (vielleicht auch 1 m) bis zum oberen Füllstand.

So sieht es auch in den meisten Randgräben aus. Großflächige, interessante Baumspiegelungen auf schwarzem Moorwasser sind abhängig von der weiteren Entwicklung.

Bislang wird das klare Wasser erst von vergehenden Eichenblättern gebräunt.

Landesgrenze voraus, nördlicher HH-Zipfel mit Forst Klövensteen in Sicht.

Leider wird hier auf Einzugsgebietsgrenze, SH, bereits im Quellgebiet der Bäche Mais angebaut. Nachhaltiger Umgang mit Boden und Wasser sieht anders aus.

Dreidimensionalität im Klövensteen – konsequente Umwandlung von Nadelforstflächen in Mischwald zeigt ihre Folgen.

Das ist nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Der Vogelzug findet hier offenbar einen Verweilfleck, Vielfalt von Bäumen und Unterwuchs resultiert in vielfältigem Nahrungsangebot. Der ganze Wald klingt vom Vogelgezwitscher!

Den Hauptweg lasse ich links liegen, bin auf kleine Nebenstrecke abgebogen. Die Alt-Eiche vorn weist den Weg – dort links rum.

Wechselnde Eindrücke kennzeichnen die Strecke, hier mit Eichenbestand mit starkem Buchenjungwuchs.

Nach einiger Zeit erreiche ich den vorgesehenen Wendepunkt.

Neben dem Vogelgezwitscher war auch regelhaft Holzarbeit, Baumfällen und -bearbeiten zu hören. Hier also der zugehörige Warn- und Schutzhinweis.

Da ich keine längere Schleife anhängen will, radele ich auf dem Hinweg zurück.

Im Gegenlicht, drei Arten als Altbäume, v.l.n.r., Buche, Erle, Eiche.

Ringsum stehen – neben beerentragenden Büschen – Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche, Esche.

Schlängelnd geht`s voran.

Vorbei an einer Totholz reichen Eiche führt die Strecke nun südwärts.

Eine frei stehende Erle klingt besonders – offenbar ist sie von einem Schwarm Erlenzeisige besucht.

Zum Schluss geniesse ich in Wedel die bekannte Hainbuchenallee, bevor mich die städtische Blechwüste wiederhat.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »