
Wie schön, dass kein Auto naht. – Die Pfütze an der aufgepflasterten Querung ist nicht nur groß, sondern auch tief.
Demnächst folgt Radeln am 2. Advent, Moor- und Wald-Tour im Sinn.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 9. Dezember 2024| Leave a Comment »
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 8. Dezember 2024| Leave a Comment »

Mein Anzeiger für Stillgewässer auf der Geest, der Pferdetümpel, ist zu einem kleinen See geworden – Winterfüllstand.

Eine kleine Gruppe Nonnengänse wirkt ein wenig verloren nach Regenstürmen, reagiert auf nahen Radler und Fußgänger untypischerweise fast nicht.

Auf der gesamten Tour treffe ich – hier lockere Versammlung – etliche Nonnengansgruppen bis -schwärme.

Und erstmals in dieser Saison sehe ich auch „die dichte Packung“, hinter einer Fressfront dicht gedrängt vorwärts äsende Tiere.

Elbdeich Fährmanssand, Blick über die Elbe, Insel Hanskalbsand – Feuchtwettereindruck, schnell ziehende Wolken, wechselnde Ansichten.
Ich habe es mir so ausgesucht, slalomisiere durch das, was da so rumliegt.
Irgendwie habe ich den Verdacht, es sind Neue angekommen.
Da bin ich auf die nächsten NABU-Zählungen gespannt. – – – Insgesamt habe ich wohl knapp 10.000 Tiere gesehen. Das läge noch im Bereich der für die Jahreszeit eher niedrigen, bisher auf ca. 8500 Tiere geschätzten Anwesenheit.
Auch hier wäre also Möglichkeit, Höhendifferenz auszugleichen, ein Stückchen Durchgängigkeit herzustellen und für Kieslaicher Vermehrungschancen zu schaffen. – Mal sehen, 2025 voraus …
Posted in An der Elbe, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 7. Dezember 2024| Leave a Comment »
Gen Tideniedrigwasser am Schulauer Hafen.

An der Wasserkante auf dem Süßwasserwatt vor Wedels Sandstrand, Elbinsel Hanskalbsand im Hintergrund – gerade hat der Reiher einen langen Stock in die trüben Fluten gleiten lassen.

Wie irritiert guckt er sich um, die Möwe meint wohl auch, da wäre was gewesen …
Ich hatte das nun unsichtbare Teil im Anradeln zunächst für einen Aal oder ein Flussneunauge gehalten, mich gewundert, wie unbeweglich sich das Etwas verhielt.

Auf dem Slip des Schulauer Hafens – eine Silbermöwe und eine Rabenkrähe, die sich um einen Fisch bemühen.
Oben auf dem Slip, fast auf der Hafenpromenade liegt allerhand Treibsel vom Windgeschehen während der vorhergehenden, höher als normal aufgelaufenen Flut.

Eine zweite Rabenkrähe interessiert sich für das Spektakel, beide Krähen halten allerdings Abstand, picken gelegentlich herum(f)liegende Stückchen auf. Die Möwe würde den Fisch gern im Stück verschlingen.

Lauthals beschwert sie sich – einerseits wohl, weil das Verschlingen nicht klappt, andererseits, weil ich mich „oben“ so unverschämt nähere.

Die Krähen pulen in der Sliprinne, untersuchen Feinheiten. Der Fisch bleibt für die Silbermöwe ein Ärgernis.

Nun ist die Ursache ersichtlich. Das ist kein so eben mal schluckbarer Weissfisch wie ein Rotauge. Hochrückig, ein junger Brassen, passt der halt nicht durch die Maße eines Silbermöwenschnabels.
Ich will nicht länger stören – die Silbermöwe kann unbehelligt ihre Feinpräparation, Stückchen für Stückchen, fortsetzen.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 6. Dezember 2024| 1 Comment »
Bei gutem Wetter gibt es an restaurierten Bächen allerhand, auch saisonal Neues zu sehen. Am Beispiel zweier Bäche erlebe ich das.
Angesichts des Regens vergangene Nacht dürften sie heute wieder bordvoll fliessen.

Im Niedrig- und Mittelwasserprofil halten unsere Strukturen Wasser länger in der Landschaft, verkürzen Trockenphasen.

Kiesdepots werden bei Hochwasser – dafür sind sie da – portionsweise transportiert, erneuern dreidimensionale Kleinverstecke.

Hier vor der Eiche ist allerdings rechts vom angeströmten hellen Kies erste „Arbeit“ als Kuhle sichtbar. Der helle Kies ist durch Zusammenwirken von Fisch und Strömung zu einem Laichbett aufgeworfen.
Ich wechsele vom Kreis SE in den Nachbarkreis PI.

Eine Kiesgabe nach der anderen – unsere Strukturen werden hervorragend angenommen. – Offenbar besteht weiterer Bedarf.

Große Kiesmengen, bachab transportiert aus Starkgefällesituation, frische Strukturen nach jedem stärkeren Niederschlagsereignis.

Auch die ist belaicht, benötigt aber – Anzeichen: allerhand Sand drin – gelegentlich ergänzenden Kies. – An uns soll`s nicht liegen.
Na denn – ich wünsche allen einen schönen Nikolaustag!
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 4. Dezember 2024| Leave a Comment »
Nach dem Sonnenuntergang des Sonnabend lockt blauer Himmel Sonntag morgens Richtung Schulauer Hafen.
Die Möwen haben offenbar nichts Besseres zu tun, meinen zudem, ich wäre ein Fütterer.

Letzter Blick gen West Richtung Lühemündung – rechter Hand die Baustelle am Hamburger Yachthafen, Wedel.
Da radele ich hin.

Auf dem Weg zum Hamburger Yachthafen, vorbei am Wasser- und Schifffahrtsamt Elbe – Nordsee, Bauhof Wedel.
Raureif noch immer in Schattenpartien.
Demnächst mehr, westlich von hier.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 3. Dezember 2024| Leave a Comment »
Der folgende Morgen zeigte die Landschaft lange mindestens punktuell bereift (s. voriger Beitrag), der Tag durchgehend sonnig. – Eine abendliche Radtour zum Elbdeich bot sich an.

Sonnenuntergangswanderer und Vogel (da habe ich doch wohl keinen Seeadler erwischt?!) auf dem Elbdeich bzw. über der Elbe.

Blick Ost im Deichschatten – „Mäander“ Deichverteidigungsstraße, Köpfe von Willow Henge restbeleuchtet.

Auf der Deichkrone, Blick Nord – weit in die Marsch reichender Schatten, Willow Henge-Köpf und Pappelallee angestrahlt.

NordOstEnde des Brunnenschutzgebiets – die Pflanzenwelt wird angesichts sehr tief stehender Sonne wieder erkennbar.

Nochmal, andere Perspektive – rechts verspricht Hartriegel mit zahlreichen Blütenknospen reiche gelbe Pracht in wenigen Wochen.
Zaubernuss übt bereits, erste gelbe Zipfel zeigen sich.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 2. Dezember 2024| Leave a Comment »
Temperaturen um den Gefrierpunkt am Morgen, ein heftiger Wind mit wind chill fordert Radlers Vorsicht beim Runtersausen in die Marsch.

So auch vor der Mündung Wedeler Au am Sperrwerk. Die glatte Fläche vorn täuscht – zusammengepresst rast das Elbwasser in frischem Flutstrom Richtung Deichdurchlass.

Nochmal, aus anderem Blickwinkel – vorn rechts steht wie ein Aufpasser eine Graugans auf dem Sommerdeich.
Genug eisigen Wind im Gesicht gehabt – ich radele nach Hause.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was on 1. Dezember 2024| Leave a Comment »
Zahlreich waren Gewässerschützer in Flintbek, LLnL, zusammengetroffen, um Hilfen für die gefährdeten Lebewesen der Salmonidenregion – Bäche und kleine Flüsse sowie Wanderwege ins Meer und zurück – zu besprechen, Realitäten vor Ort in Erfolg und bleibenden Handlungsnotwendigkeiten zu diskutieren.

Auf dem Weg zum Seminarraum kann zu Nachhaltigkeit, Grundlage jeglichen erfolgreichen Handelns rund um Lebensraumtypen der Erde, nachgelesen und -gedacht werden.

Große Datenmengen können schnell verarbeitet, speziell zusammengestellt werden – hier flächige Entwicklung von Oberbodentrockenheit über die Zeit.

Aus unzähligem gefilmtem Datenmaterial können Ziele definiert, ausgezählt und aufbereitet werden – Beispiel Meerforelle.
Das geht dann z.B. weiter in die Feinarbeit der anderen Fisch-Cluster oder – bei anderer Trainingsdefinition – beispielsweise Richtung aller gefilmter Arten, „Biodiversität“.
Die umfassende Darstellung der jeweiligen Themen bot Raum für interessante Diskussionen.

Biberbauten, real bis 2,4-3 m hoch aufgebaut, wurden mit konkreten Daten in ihrer Auswirkung beschrieben.
Blockade der Gewässerdurchgängigkeit, Verschlechterung des Gewässerlebensraums in den Staubereichen was Temperaturveränderungen, Minderung des Sauerstoffgehalts, Chemismus und Sohlstruktur betrifft, stellen erhebliche Belastungen des gefährdeten Lebensraums Salmonidenregion dar.

Zusammenfassend besteht Einigkeit, dass der Fachaustausch länderübergreifend 2025 fortgesetzt, bewährtes Handeln weiter verbreitet werden soll.

Die Abfahrt in strömendem Regen – immerhin gut für die Laichwanderung der Salmoniden in dieser Saison.
Demnächst folgen Beiträge, wie es um die Laichsaison 2024 / 25 steht.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Wetter - oder was on 30. November 2024| Leave a Comment »
Es geht nicht weiter.
Nach geraumer Zeit erfahren wir – es liegt mal nicht an der Bahn – , dass voraus jemand auf einem Bahnübergang einen Crash provoziert hat.
Die Strecke nach Hamburg ist vollständig gesperrt. – Das bleibt wohl auch erstmal so.
Dann die halbwegs erlösende Nachricht: Wir ändern die Fahrtrichtung, fahren gen Süden Richtung Wolfsburg, dann über Lehrte und Celle nordwärts gen Hamburg.

Die ungewöhnliche Fahrt läuft dann ganz gewöhnlich weiter. – Schon sind wir an den Harburger Elbbrücken.

Blick West an den Norderelbbrücken – am Horizont ElPhi und HafenCity, vorn die flutsicheren Aufhöhungen für neuen Wohnungsbau um den Moldauhafen.

Mit dem angesagten ICE-Ziel HH-Altona wurde es dann zeitbedingt nichts. Ab Hbf fahre ich mit der S-Bahn, hier BAB-Tunneldeckelbaustelle, nach Wedel.
Die nächste Ostreise ist gebucht. Im neuen Jahr, 2025, wird sicherlich auch Leipzig wieder locken.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Hölzchen und Stöckchen, Totholz, Klima, Reisen, Wetter - oder was on 29. November 2024| 3 Comments »

Selbstverständlich gehört der Klimawandel zu den Themen des Umweltforschungszentrums UFZ – im Foto unscharf gehalten, quasi als Gleichnis unserer fehlenden Führungskultur in drängenden Handlungsnotwendigkeiten.
Neben der Projektkonferenz können Poster- und andere Ausstellungsangebote von Vereinen und Verbänden studiert werden – hier ein kleiner Ausschnitt.

Angelehnt an Mörikes Schöne Lau bietet ein neues Buch zur Donau vom Blautopf bis zum Schwarzen Meer märchenhafte Geschichte und Gewässertierwelt.

Kleine Bastelei für Kinder – Salamandermodelle zum Selbstbemalen.
Hier folgen einige subjektiv ausgewählte Ergebnisse des Projekts.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Citizen Science-Projekt FLOW betrachten vor allem die ansonsten vernachlässigten Bäche und kleinen Flüsse.
Einzugsgebiete links, Aufgliederung der Messstellen nach Agrarlandschaft, Siedlung und Wald rechts.

Bereits angeleitetes laienhaftes Untersuchen zeigt Einflüsse – hier dunkelblau abweichend für Temperatur (Klein- und -Klima!) sowie Nährstoffe, zwei in ihrer vom Normalen abweichenden Realität aktuelle Gefährdungsfaktoren für unsere Gewässer.
Die hierfür bestehenden fachlichen und rechtlichen Handlungsbedarfe sind – im Gegensatz zu konsequent gestarteter und fortgeführter Abwasserreinigung – Beispiel defizitären Handelns auf politischer und Verwaltungsebene (nicht nur) in Deutschland, Lobbyisten-Land.
Sehr beeindruckte die Beschreibung von Verlauf und Wahrnehmung der Mitmachaktion #Unsere Flüsse.
Beeindruckend dokumentieren die Ergebnisse das ausstehende Handeln: 3 von 4 Bächen geht es schlecht!
Möge die Politik erwachen, die sich gerade im Wahlkampffieber in Retro-Rollen festfährt.

Mit dem internationalen Gewässerprojekt MERLIN wird Kooperation vorbereitet.
Die stehen inzwischen nachlesbar im Netz.
Besten Dank an alle mit Organisation und Durchführung dieses spannenden Tages Befassten! – Bis zum nächsten Mal in 2025.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.