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Archive for the ‘Reisen’ Category

Da kommt so einiges zusammen, für einen kleinen Bach wie den Sauerbeck / die Sauerbek. Sein Übergang in die Marsch liegt im oberen Teil des Tideeinflusses.

Der Abfluss der Elbe ist seit langem sehr gering, die jüngst beschriebenen Starkregen, die im Süden nach Osten ziehen, scheinen andere Einzugsgebiete zu beschütten. In jüngerer Zeit haben wir häufiger Ostwindlagen, West und Nordwest lassen die Tide höher steigen. „Von unten“ (Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au in die Elbe) erreicht „hohes“ Wasser die Geestkante jetzt oft eher nicht.

Hier durchziehende Regengebiete lassen uns bislang aus. So bleibt das Bisschen Niederschlag auf der grünen Oberfläche, benetzt mit Glück noch den Boden. Wasser für das Grundwasser, für Quellschüttungen bleibt der Wintersaison vorbehalten – wenn`s denn klappt.

Nun ist das allerdings nicht ungewöhnlich Richtung Herbst. Die Natur ist darauf eingerichtet – wenn geeignete Lebensraumstrukturen vorhanden sind.

Blick von der Geest in die Marsch, Tideniedrigwasser – das Bett des Sauerbeck ist leergelaufen.

Der mit Kies und Geröll geschaffene Übergang am früheren Rohrabriss – nun bestens erkennbar – hat sich bewährt.

Die Rausche-Kolk-Abfolgen wirkten gut in Frühjahr und Sommer.

Inzwischen ist die Gewässerunterhaltung über die Strecke gezogen. Leider wird teilweise …

… bei der kastenförmigen Grabenherstellung (statt eines Trapezprofils) immer wieder in den Uferbereich eingegriffen.

Das hat leider nicht beim Graben haltgemacht, sondern auch den unteren Teil der Bekiesung erfasst.

Die Beteiligten waren sich beim Erstversuch im Frühjahr einig, dass die Gefälleverhältnisse ein Stück Verlängerung des neuen Bachlebensraums zulassen.

Die tägliche Praxis wird im nächsten Frühjahr zeigen, ob wir das dauerhaft realisieren und auch den oberen Teil von schädlichen Einflüssen frei halten können.

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Nachdem auch das gestrige, zweite Radeln ein Genuss war, mixe ich thematisch Fotos aus beiden Runden (vor- bzw. nachmittags – nicht wundern also, wenn anscheinend nicht passende Lichtverhältnisse zusammen erscheinen).

In der Wedeler Marsch, Steinweg – strammer Ostwind beugt die Weiden.

Rauf auf den Elbdeich, Fährmannssand.

Tideniedrigwasser, Süßwasserwatt frei, Elbfahrrinne.

Blick zum niedersächsischen Ufer – Schafe, Rinder, Graugänse über dem Watt.

Weiter geht`s, Richtung Hetlingen.

Nebendran wird nochmals Heu zusammengefahren.

Ladewagen stehen bereit. – Was für ein Heujahr, dieses 2025!

Die Grabenmahd ist gestartet.

Reet, eben noch im Graben, steht und liegt an Land.

Schaftrift Giesensand – Weissdornfrüchterot vor Eichengrün.

Giesensand – Graugänse in der Luft und auf dem Wasser, bunte Rinderherde.

Gelb am Horizont.

Rohrkolben – vorgestern noch im / am Standort …

… gestern an Land.

Blick übern Elbdeich Hetlingen – Segler im Gegenlichtglitzer.

Pferdeherde Idenburg.

Strammer Ostwind Sauerbecksweg, vor Erklimmen des Geesthangs.

Eishimmel über allem.

„Hoch“ auf der Geest, Maishorizont – ich quere die B 431, um …

… (kein) Wasser im Pferdetümpel zu sehen.

Wieder B 431, Einfahrt Wedel – eine schicke, alte Kastanie. Die Miniermotte findet das auch.

Nach meinen etlichen Wochen per pedes-Erfahrungen im Kleinräumigen ist es schön, auch wieder Weitläufigeres zu erleben.

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D und SH in gut Ostwind (Rückenwind hinterm Elbdeich bei Tour im Uhrzeigersinn) – ich traue mich!

Elbdeich Hetlingen – On the Rad again!

Hurra!

Die zwanghafte Abstinenz war lang.

Demnächst mehr vom herbstlichen Drumrum.

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Aus allen Ecken Deutschlands kommen gerade die Klagen über Fischsterben, verursacht durch nicht angepasste Gewässerunterhaltung. – Sei es, dass per Mähkorb „nur“ die Organismengemeinschaft an Land gelegt wird, sei es, dass bei geringen Abflüssen und hohen Wassertemperaturen mit Mähbooten in den gestressten Lebensgemeinschaften herumgewühlt wird. Eine der alten Leiern – „Fischsterben durch Sauerstoffmangel“ (wie bitte, WAS ist die Ursache?!).

Da will ich gern zwei positive Fotos beisteuern. Unsere im Frühjahr an einer Wüstenei-Strecke der Pinnau erstgeschütteten Kiese, die bald nach Setzungen praxisgemäß um Depots und Unterwasserlenker ergänzt werden sollen, haben die erste Unterhaltungssaison hinter sich.

Angehende Lenkbuhnen nach Erstschüttung und Gewässerunterhaltung Herbst 2025.

So soll eine Rausche aussehen (insbesondere auch NACH Gewässerunterhaltung). – Wir verfolgen die Organismenbesiedlung, sind gespannt auf Ablaichen in Winter und Frühjahr.

Hier beides in einem Foto – nurmal so als Beispiel einer Vielzahl anderer 2025-Aktivitäten.

Wer mich kennt, weiss, dass ich dies nicht als Green-Washing betreibe, Kritisches wie üblich an geeigneter Stelle anbringe.

Aber zum Wochenende soll ja nicht alles düster aussehen, oder?

 

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An der Pinnau ist die Herbstunterhaltung 2025 weitgehend abgeschlossen.

Über Ansätze, Durchführung, Entwicklung Richtung schonende Gewässerunterhaltung – 25 Jahre nach Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie, 48 Jahre nach Inkrafttreten des Verschlechterungsverbots (! JA !) im deutschen Wasserrecht (1. Dezember 1977) – wird weiter zu sprechen sein. Alt eingefahrenes Handeln ist entsprechend zu verändern.

Wer mehr lesen oder Bilder durchrollen möchte, findet etliche meiner Texte hier im Internet.

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Durch den Kurpark gehen wir in den Ort, …

… orientieren uns …

… und wählen unterschiedliche Restaurants – kommt gelegentlich vor.

Nach dem Essen lockt das Seepferdchen …

Jaaa, …

… weiter Wirbeln an der Seebrücke.

Der westliche Baustellenteil wirkt geordneter.

Tschüß, Timmendorfer Strand!

Bevor wir in Scharbeutz bzw. Haffkrug unsere Siebensachen packen, …

… gehen wir auch dort nochmal auf die Seebrücke, sooo ein uns bisher unbekannter Anblick, Seetangabriss am Strand.

Stramm stehen die Flaggen am nahen Ausguck im Oststurm.

Allerhand potentielles Strandgut ist weiter unterwegs.

… und wird die angeschwämmte Biomasse am Ufer ergänzen.

Wir nutzen den Strandkorb noch ein Weilchen, fühlen uns mit Blick an den Horizont geschützt.

Ostsee in Aktion.

Ostsee Haffkrug bei Oststurm – fast wie ein Werbefoto für die Nordsee (gleichartiger Anblick dort bei mäßigem westlichem Wind).

Eine Suchende …

… umkreist uns, …

… vorsichtig.

Blick SüdOst entlang der Lübecker Bucht – ein Möwenschwarm ist – in der Luft „stehend“ – eifrig beim Muskeltraining, …

… in stets wechselnder Formation.

Tags drauf …

… hat der Wind auf West gedreht.

Beim Packen – das Autodach ist nass, die Nacht war kühl.

Abfahrt – letzter Dunst, kleinklimatisch. Die Ringeltaube scheint schon mit uns abgeschlossen zu haben, abgewandt.

Solch Kurzurlaub lassen wir uns gefallen. Mal sehen, wann und wo sich die nächste Gelegenheit bietet.

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Aufwachen in Scharbeutz, Wind drehte von West auf Ost, schiebt stürmisch Wolkendecke …

… weg! – Hier kann man es so aushalten.

Im vorigen Foto klitzeklein sichtbar, hat sonnenbeschienen auf dem Nachbardach ein Star gesungen.

Timmendorfer Strand, angeblasen über lange Strecke …

… gibt sich die Ostsee stürmisch.

Wir wollen uns die hiesige neue Seebrücke ansehen. Sportler schleppen ihre Surfboards zu einem geeigneten Anleger (oder sagt man da „Ableger“?).

Gibt es hier Geysire – oder was?

Angang – das sehen wir uns näher an.

Hier hat man noch Großes vor – eine WasserLandBaustelle.

Soll das so – oder hat man mal wieder …

… den Blanken Hans der Ostsee unterschätzt?

Westlich der Seebrücke warten die Surfer auf ihre Chance. – So richtig will das hier nicht gelingen, irgendwie reicht die Lauflänge der Wellen nicht.

Vor uns: Langer Bogen mit Anleger.

Der Oststurm verhindert Schifffahrt. – Am Horizont scheinen sich merkwürdige Höhen, kleinräumig wechselnde Ebenen zu befinden.

Kunstvolle Holzarbeit – auf zu vielen Ebenen, gleichförmige, lichte Farben, ohne Sicherheitshinweise / Abgrenzungen. – Ach ja, der Mensch als Zahn der Zeit musste hier selbstverständlich am neuen Werk auch schon wirken.

Was sich hier auf mehreren – nicht ultimativ ins Auge fallenden unterschiedlichen Ebenen – darbietet, könnte auf Gesamtlänge als Wal- oder Saurierskelett durchgehen. Künstlerisch wertvoll.

Mein Gesamtwerksüberblick kam leider aufgrund der kurzfristig aufeinander folgenden Ereignisse nicht zustande. – Ich sehe im Augenwinkel eine ältere Dame das Werk übersteigen. Ein rötlichbrauner Puschelhund scheint vom Sturmwind über das Kletter- / Sitzwerk hinweggeblasen zu werden, plumpst rechts runter. Dann schreit unsere Tochter auf. Der der Dame und dem Hund folgende, ältere Herr klettert über die Ebenen, will die letzte, tiefere erreichen und stürzt.

So, wie der da „unten“, auf dem Boden stumm sitzt, merken andere ringsum nicht, was gelaufen bzw. gestürzt ist. Erkundigung nach dem Gesundheitszustand lässt einen Notruf erforderlich erscheinen. – Wie gut, dass es – wir sind „weit draussen“ – heutzutage Mobiltelefone fast bei allen gibt.

Auf dem Weg landwärts, den Helfern den kürzesten Weg zu weisen – Blick zurück, hoch -, betropft uns eine einzelne, rasende Wolke ein wenig.

Und dann ist der Rettungswagen auch schon da – kann allerdings nicht auf die Brücke fahren, so dass lange Transportzeit zu Fuß ansteht.

Wir wollen auf den Schreck erstmal Mittagspause machen, sehen im Abgang die rotgelbe Flagge, Zeichen, dass sich dort unten ein bewachter Badestrand befindet.

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Angang Seebrücke Scharbeutz – ein Katamaran hat angelegt.

Der Katamaran legt ab, dreht …

… auf der Stelle und …

… fährt ab.

Schon was Feines, so ein Katamaran angesichts geringen Tiefgangs und guter Manövrierfähigkeit! Wenn ich`s nicht vergesse, werde ich im Beitrag zur sehr speziellen Seebrücke Timmendorfer Strand etwas zum Schiffsbetrieb berichten.

Wasserblick – auch hier Fischgewimmel.

Nun soll aber bitte niemand mit dieser Fischdichte anfangen, über die gesamte Ostsee hochzurechnen … – Diese Fische treten in Schwärmen auf – „daneben“ ist „Nix“.

Schlängelndes – wie am Beispiel Haffkrug erläutert, nehmen wir mal an, dass es sich um Sandaale handelt (das sind keine Aale!).

Auch ein unterschiedlich gefärbtes Gebilde treibender Algen interessiert den Schwarm.

Auf der anderen Seite – was interessiert die Möwe so? Vor ihr der kleine turbulente Bereich?

Ja, da taucht ein Säger auf, erfolgreicher Fischer – insgesamt sehen wir 2 ringsum. Den will die Möwe beklauen!

Es ergibt sich ein fortwährendes Hin und Her, bei dem mal die eine, mal die andere Vogelart erfolgreicher ist.

Strandnah Enten, ein ähnliches Bild wie in Haffkrug.

Gelegentlich muss auch geatmet werden.

Die Sonne sinkt – …

… was stört unseren Genuss? – Eine Drohne!

Wir stellen fest, die arbeitet wohl im Auftrag: Esther und Lukas begeistern Interessierte bei „Musik im Strandkorb“.

Auch wir bleiben angesichts super Gitarren- und Gesangskunst eine Weile. Strand und Brücke füllen sich.

„Bei uns“ wollen sich die Haffkruger Berlinerinnen den Sonnenuntergang ansehen. – Sie „haben keinen“.

Da ist er also (fast) wieder – angesichts blauen Himmels gut verfolgbar.

Kurz danach – oben rechts wohl eine Krähe.

Letztes Foto: Intensives Aufsuchen der Schlafplätze von Krähen, Tauben und Schwalben beschliesst den Tag.

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Nach den Stranderlebnissen wollen wir die Seebrücke Haffkrug und das Drumrum näher ansehen.

Silbermöwen …

… haben immer Theatralisches …

… auf Lager. – War doch garnicht schlimm!

Ob die eine Möwe wirklich „nur“ an Land wollte, oder die andere sie erfolgreich von der Buhne fernhielt … geschenkt!

Auf der Strandpromenade – Blick Seebrücke – gehen wir …

… vorbei am (schonmal erwähnten) Hornhecht.

Da sind viele andere Fische mehr abgebildet und erläutert.

Eine Tafel über Grundeln entdecken wir nicht. – „Ersatzweise“ hier die bereits erwähnte Aalmutter, die NICHT die Mutter des Aals ist.

Symbolisch schwingt vor der Seebrücke Haffkrug eine Fischerstatue ein Netz.

Angang – vorweg gesagt: Wir empfinden diese Seebrücke als funktional gelungen mit ihren Aufbauten, den Nutzflächen und Anlegern.

Die zahlreichen Holzliegen tauchen hier nicht auf, da sie von fast ebenso zahlreichen Gästen besiedelt sind. – Fast scheint es, als wären die UV-Erkenntnisse seit den 1960ern spurlos an einem Großteil von ihnen vorübergegangen.

Unterhalb des Zugangs ist der Grund steinreich, besiedelt mit einer Vielzahl Algen.

Diese sind als attraktive Nahrung für vielerlei Organismen interessant – hier: Stockente.

„Köpfchen in das Wasser!“ – Wo die Halslänge aufgrund zunehmender Wassertiefe nicht mehr ausreicht …

… wird der 2. Teil des Spruchs realisiert – „Schwänzchen in die Höh`!“.

Da sich längeres Beobachten und die Frage anschliessen, „Wie kommen andere Enten mit der vielen Luft im Gefieder in tieferem Wasser an ihre Nahrung?“ verlinke ich zum Einstieg allgemein.

Da stecken etliche Dalben, …

… die nebenbei hervorragend als Ruheplatz und Ausguck genutzt werden.

Das ist die Spitze.

Klare Sicht bis auf den Gund, der sich tief genug zum Schiffeanlegen befindet.

Blick Richtung Strand – Stillleben, ein Idyll mit Fischer (?).

Beim Weggehen, Blick zurück – tatsächlich, hier legen Schiffe an.

Nochmal der Fischer, mit Möwen-Tross –  nun unschön begleitet. – Mit Idyll ist das für alle Beteiligten bzw. Leidtragenden sooo wohl nix.

Im Abgang freuen wir uns, dass entlang des Strandwegs gelegentlich begrünte Schattenspender angelegt sind – ob bewusst als Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel oder „nur so“, auf jeden Fall eine sehr angenehme Errungenschaft.

Da sind ja noch mehr Seebrücken in der Nähe …

Mal sehen!

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Scharbeutz, gut geschlafen – Blick ostwärts, frühmorgens, mit abnehmendem Mond. Wo ist denn …

… unser Sonnenaufgang?

Aha, da, etwas später! Indirekt sichtbar auf dem Balkongeländer.

Die Mehlschwalben sind schon …

… eifrig am Tagwerk.

Wir machen uns strandfertig und treffen unsere Berlinerinnen in Haffkrug.

Fernblick, zur Nordostkante der Lübecker Bucht.

Eine Silbermöwe darf nicht fehlen.

Beim Rauswaten sehen wir über die Rippelmarken etwas huschen, weg- oder …

… sich eingrabend – hier kurz davor: eine kleine Grundel (Suchbild?).

Ist der dick, Mann – Steinbutt aus einer Fischartenerläuterungsreihe entlang der Strandpromenade.

Waum der hier abgebildet ist? Wer`s nicht erlebt hat, glaubt es kaum. Neben einer Vielzahl von Junggrundeln huschen auch dessen Kleinstkinder über den Grund – etwa Daumennagel-groß, quadratisch ca. 1 x 1 cm klein. Weghuschend, sich fix eingrabend, verschwindend – für mich sind sie nicht fotografierbar.

Ansonsten gibt es …

… Stranddetails zu erforschen, …

… (!Lichtspiel!) bis hin zu solch rosa Spezialitäten, ggf. fürs Schatzkästchen.

Das Wasser lock zum Bade! Schwimmen, Tauchen und Kunststücke vorführen sind angesagt.

Aufmerksamkeit erregt auch der Fischer, Möwen im Geleitzug.

Wir beschliessen noch eine kleine Besichtigung der Seebrücke Haffkrug vor dem Mittagessen.

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