Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Reisen’ Category

Mal wieder Bäche gucken … – Herzlichen Dank dem geselligen Fahrer, der mir derzeit nicht-Hand-ans-Lenkrad-Legenden diese schönen Erlebnisse ermöglichte!

Mühlenau Pinneberg – sieh an, Jung-Erlen, wo sie hingehören! Mögen sie dem Unterhaltungsmäher auffallen und verschont bleiben.

KiesDepots querab Rosengarten, herbstlich.

KiesDepot querab Rosengarten – Sohlstabilisierung und Uferaufbau bachab. Vor allem bachauf soll Kies nachgeschüttet werden, nicht zuletzt für bessere Ufereinbindung.

KiesDepot, herbstlich, mit Vogel, schwarz (Kormoraaaan).

Der Vogel gehört quasi zum Inventar, schwimmt nicht das erste Mal seelenruhig unter mir unter einer Brücke durch.

KiesDepot, Herbstaspekt mit Buche.

Umsetzen zur Pinnau, Hindenburgdamm. Leicht erhöhter Abfluss und höher auflaufende Flut der Elbe halten die Kiese – wer sucht, der sieht sie – unter Wasser.

Aquatisches Anthropozän-Habitat Einkaufswagen (der Wasserverband ist informiert).

Da erinnere ich einen Jahrzehnte alten Jokus aus dem Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft, Uni Hamburg, „Hast Du schon gehört, die haben wieder Säuberungsaktion an der Alster gehabt – hunderte Fahrräder und Einkaufswagen rausgeholt! – So wird dem Kaulbarsch auch die letzte Heimstatt genommen!“

Heute wissen wir, wie Gewässerstruktur besser aussehen kann.

Und es geht weiter.

Read Full Post »

Mein Radius ist – erstmal kein Autofahren, schon gar kein Radeln – wie beschrieben jetzt ein anderer, deutlich kleinerer. Muss ja nicht schlimm sein …

So geht es in kleiner Runde z.B. den Geesthang runter, Blick in die Marsch.

Wedel, Geestrand zur Marsch.

Nach den westlichen hier der östliche Aspekt.

Schöne Aussicht – noch schöner, dass da eine „Sonnenbank“ steht.

Der Herr, der da sitzt, versteht offenbar meine Frage nach „einem Plätzchen“ nicht so recht. Nein, ich möchte kein Gebäck, nur dass er ein Stück rutscht. Corona-Distanz lässt sich mit gutem Willen doch wahren.

„Dann gehe ich eben. Muss ja nicht sein, in Coronazeiten!“ – Bevor er mit seinem Fahrrad von dannen zieht, sehe ich Hochprozentiges in seiner Tasche verschwinden. – Ok, jeder nach seiner Fasson … Mein vorurteilsbelastetes Hirn denkt „Interessant – offenbar ein Ungeimpfter.“.

Es ist recht ruhig am frühen Nachmittag, Rehe wechseln über die Fläche (nicht fotografiert), eine Katze lässt sich, wie ich, die Sonne auf die Nase scheinen.

Gelegentlich wird die Katze von Passanten abgelenkt.

In der Fläche sitzt eine Gruppe Graugänse, ein Entenpaar verschwindet an einem Grabenrand.

In der Sonne, über den Wiesen, über dem Weg Flirrendes gesellt sich zu mir – eine (Heide-?)Libelle.

Menschliche Gesellschaft ergibt sich – ist ja Abstand genug möglich … Das Themenspektrum – auch bei „gebremstem Schaum“ – bewegt sich zwischen Gott und der Welt, selbstverständlich auch Klima mittendrin. Wir wollen und werden, soweit nicht ohnehin stets und ständig, etwas tun.

Einen Sonnenbrand will ich mir aber nicht holen, gehe ein Stück weiter, vorbei an Erntewagen …

… bis ich mich wieder dem herbstbunten Geesthang zuwende und nach Hause strebe.

Tags drauf soll`s mal was anderes sein. Bei Anfahrt per E-Mobil ändern wir – die Sonne kommt nachmittags plötzlich wieder raus – die Richtung. Landesgrenze SH – HH, Elbwanderweg, je nach Vorliebe hoch oben am Hang oder unten längs – oder gemixt, ist unser Ziel. – Der Parkplatz ist gefüllt mit einer unglaublichen Vielzahl an Fahrzeugen, Gerät, Versorgungszelten und mehr, etliche Menschen wuseln zwischen hier oben und dem Elbufer unten herum, auf der Elbe liegt ein Boot – offenbar wird, vermutlich ein Krimi(?), frisch gedreht. – Wir steuern das westliche Ende des Elbhöhenwegs an.

[Der Link beschreibt den östlichen, Hamburger Teil. Nicht weit von unserem Start hat vor Jahren ein Bergfall (sowas kennen wir vom Vejlefjord, DK, da lässt Mensch am Besten Natur geschehen – und seine Finger davon!) einen Teil des Weges „abgeräumt“. Der ist seitdem sicherheitshalber gesperrt. Man kann ja unten längs! – In seinem Wahn will „Mensch“ durchgängig von der Höhe weit gucken. Immerhin wuchs die Erkenntnis, dass ein Moränenhang „lebt“, sich bewegt. So soll offenbar, Wahn über Wahn, ein millionen-teurer, aufgeständerter Höhenweg neu entstehen. – Wir haben`s ja! Haben wir`s? Haben wir noch alle …? – Mögen die Corona-Kredite und ihre Folgelasten in den kommenden Jahren heilsam beim Runterkorrigieren von Wahn helfen!]

Nachmittägliche Novembersonne über der Elbe. Das hat doch was!

Auch wenn das Foto zeigt, dass mein mit-der-linken-Hand-Auslösen verbesserungsfähig ist. – Wird schon wieder, in den nächsten Tagen wird die Rechte (es geht hier auch weiterhin um nichts als um die Lagebeschreibung einer Hand) reaktiviert.

 

Read Full Post »

Die Uhren sind umgestellt. – Könnte das nicht einfach so bleiben, Normalzeit! Jede weitere Umstellung entfällt?

Ich bin wohl zu simpel.

Was geschah in der vergangenen Woche?

Wie üblich, das Wetter nutzend, Radeln zwischen Marsch und Geest. Hier, am vorigen Montag, im Baumschulkreis Pinneberg, z.B. auf Zweistreifenweg.

Anderswo, nahebei, wo die Grünen Berufe zu jeder Jahreszeit und Wettersituation Flächen und Wege rum und dum gestalten, mit unangepasst schwerem Gerät befahren, sieht es anders aus. Die Fahrstreifen sind mit aus den Nutzflächen massiv ausgetragenem Boden bedeckt, die Seiten- und Mittelstreifen zermatscht und teils extrem eingetieft.

Wer Skandinavien-Fan ist, weiss „Rabatten sind blöd“, auf Verkehrsschild „Rabatten er blød“ zu lesen – aber im direkt geschalteten Link, Blog der Kapidaenin, für Nichtdänen richtig erklärt.

In solch Gelände, seit nunmehr 6 Jahren hochaufmerksam durchfahren, kam das, was statistisch offenbar sein musste – „shit happens“. Eine Verkettung von Kleinumständen, in konsequenter Anwendung von „Murphy`s Law“ führte letztlich dazu, dass ich auf dem Rad, langsam fahrend, fast stehend, vom Fahrstreifen abrutschte und beim Versuch, wieder raufzukommen, senkrecht nach rechts stürzte. – Wie gut, links hätte vermutlich bedeutet, dass ich unter dem entgegenkommenden Baumschulanhänger gelandet wäre.

Kurz und gut – beim Griff nach Aufrappeln an die rechte Schulter begrüßte mich mein halbes, rechtes Schlüsselbein, hochstehend. Den hilfreich herbeigeeilten Agrariern gedankt, schmerzfrei nach Hause geradelt. „112“ empfiehlt das Asklepios Westklinikum Hamburg. – Das tue ich jetzt auch! Super Aufnahme, Beratung, Ausstattung für den Notfall, Voruntersuchung und Erläutern der erforderlichen Schritte am Folgetag, Pause, Donnerstag Operation, zur Sicherheit eine Nacht zur Beobachtung stationär, alles im normalen Bereich, beeindruckende Röntgenaufnahme – aus dem zweigeteilten Schlüsselbein (es zeigte sich, dass da noch 2 andere nennenswerte Stücke bereit lagen) wurde inklusive der beiden „Neulinge“ wieder eine belastungsfähige Einheit geschraubt.

Bin ich jetzt auf dem Weg zum Cyborg?

Da das Mittagessen, schickes Fischgericht, bereitstand, genoss ich das noch vor der Heimfahrt.

Wie die Überschrift sagt, ist nun Spazierengehen angesagt, mindestens für November. Das Radeln werde ich vermissen.

Das Autofahren bei Terminen, die ich wahrnehmen möchte, übernehmen hilfreiche Geister, je nach Thematik – herzlichen Dank, ihr Lieben, die ihr spontan eure Bereitschaft erklärt habt! Das nutze ich als vertrauensvoller Beifahrer gern! Neben Familiärem wird das selbstverständlich Restaurierungen an Bachstrecken betreffen.   🙂

Geht denn Gehen?

Ja, Gehen geht! Erster Probeschuss meiner Begleitung mit meiner gewöhnungsbedürftigen Digicam – Nonnengänse in der Marsch, unmittelbar nach Abstieg aus der Geest.

Vielleicht werden meine Beiträge in nächster Zeit etwas seltener als gewohnt erscheinen – der November wird`s zeigen.

Read Full Post »

Nun folgen aus gegebenem Anlass doch noch ein paar herbstliche Eindrücke in Farben.

Die bis vor Kurzem noch vorherrschenden Mais-Horizonte sind – für Monate – barem Ackerboden gewichen. Der Boden ist Wind und Wasser ungeschützt ausgesetzt.

Birkenwald-Partien zeigen sich herbstlich gelichtet.

Noch leuchten Spitzahorne rötlich-orange, viele auch gelb.

Am Ufer der Elbe zeigt sich eine Vielfalt des Grün an Deichschutz“rasen“, Reet, Binsen und Auwaldbaumarten, teils jahreszeitlich bedingt wechselnd Richtung Grau- und Brauntöne.

Über Geest und Marsch fetzt himmlisches Geschehen – hier ist noch Blau gut vertreten.

Auch dieses spannende Geschehen kann den Radler – mal abgesehen von der Bedeutung der Tour-Auswahl hinsichtlich stürmischer Winde – nicht schrecken.

Gelegentlich taucht neben bekanntem Federvieh, das zur Zeit zahlreich unser Umfeld quert oder / und Rasttage einlegt, ein Fremdling auf.

Da rätselte ich um die Mandarinente herum …

Fachlich unterstützt weiss ich nun: Es handelt sich um eine Brautente. Wie die Mandarinente ist / war sie hierzulande eine in Volieren gern gehaltene „Zier-Art“. Nun ist sie also inzwischen offenbar entkommen – oder wurde womöglich ausgesetzt. „Neozooe“ nennt man das wohl. Und nun? (Eine Nummer größer und einige Jahrzehnte weiter kennen wir die Entwicklung ja bereits von Kanada- und Nilgänsen …)

Zurück zu den Bäumen. Das Gelb der Linden wurde von Sturmwind und Regen bereits heftig zerzaust.

Vom frühen Rot der Kirschen, auch vom Rot wilden Weins ist an windexponierten Stellen nicht mehr viel geblieben.

Toleriertes KletterGrün an Eichen, …

. . . Efeu, entwickelt massenhaft interessante Winternahrung – für Vögel und anderes Getier ringsum.

Was ist das nun alles – Wetter? Bei Erinnern der jüngeren Jahre, vielleicht bis 15, ja 20 Jahre zurück, scheint da auch einiges „Klima(wandel) zu sein“.

Es entstand zunehmend der Eindruck, dass wir nicht mehr in die „Indian Summer“-Staaten über den Atlantik reisen müssen. Indian Summer haben wir nun selbst – auch ohne die vielen künstlich wirkenden Rots, die durch Baumschulen „eingepflegt“ werden.

Was aber hat das mit der Queen zu tun?!

Nun, vor einigen Tagen war zu  lesen, die Queen sei „irritiert“ in Sachen Klima(wandel). – Komisch, dachte ich beim Lesen der Überschriften, kommt eine ältere Dame da bei irgendwas nicht mit? Wie so oft, liest sich der Inhalt dann ganz anders. Die Queen erinnert sich. Und sie ist sauer! Sauer auf die Politik, die „immer nur redet, aber nichts tut.“

Die Queen ist also auf der Höhe der Zeit! Herzlichen Dank für die Einmischung, möge sie helfen!

Auch ich wunderte mich in meiner beruflichen Restlaufzeit über den aus – oft genug politisch besetzten – Fachkreisen in den ersten 1,5 Jahrzehnten des neuen Jahrtausends kommenden Spruch „Und Sie wissen das schon alles?!“ (eigentlich nicht), als es galt, Handeln in Gang zu setzen. Mehr wunderte es mich, dass die Sprücheklopfer es nicht wussten . . .

Warum?

Weil seit spätestens 1992 jeglich halbwegs Interessierte, auch Laien-Öffentlichkeit Bescheid wissen konnte(n). Von der Fachwelt einmal ganz zu schweigen. (Dieser Auszug stammt aus einer Zeitreihe, die die Entwicklung des Wildpark Eekholt darstellt. Dank dafür!)

So hoffen wir denn für die Bundesrepublik Deutschland, Europa, ja die gesamte Erdkugel, dass Handeln richtig und zielgerichtet endlich greift.

Read Full Post »

Von der Osterau im Wildpark Eekholt ist hier im Blog regelmäßig anlässlich der Wassercamps der „Unterelbeschulen“ berichtet worden. Da Corona die vorigen Camps ausfallen liess bzw. nur in kleinem Rahmen ermöglichte, fanden dort keine neuen Restaurierungen statt – bleiben im Sinn für 2022.

Gleichwohl ist der Besuch im Wildpark Eekholt immer eine Reise wert.

Es bleibt nicht aus, dass der eine oder die andere am höhenverstellbaren Hirschgeweih familiär porträtiert wird. (Die Handschuhe zeigen: Die Jahreszeit schreitet fort.)

Selbstverständlich galt unser Blick nicht nur den Tieren und der herrlichen bewanderbaren Umgebung im Wildpark. Der Blick ging auch nach unten, auf und unter die Gewässerkante.

Klar erkennbar ist, dass am Osterauwanderweg, der in den vergangenen Jahren allerhand Kies und Treibselsammler erhalten hat, noch überbreite, von Treibsand beherrschte Strecken bestehen.

Die sind fürs nächste Wassercamp vorgemerkt.

Vor Zutritt geschützte Kiesstandorte befinden sich in gutem Zustand.

Anders sieht das an ungeschützten Kiesen aus.

Generell ist erkennbar, dass neuer Kies sowohl zur Böschungs- als auch zur Sohlgestaltung ergänzt werden kann.

Da wir nicht bis nächsten Herbst warten wollen, ist mit der Leitung des Wildparks verabredet, dass das örtliche, fachkundige Personal von der Edmund Siemers-Stiftung finanzierten Kies zum Ergänzen aller bisherigen Schüttorte zur Verfügung gestellt bekommt und auf bewährte Weise schüttet. Anschliessend wird die Situation gemeinsam angesehen, ggf. etwas angepasst.

So können die unmittelbar bevorstehende Laichzeit der Forellen sowie die der Bach- und Flussneunaugen im nächsten Frühjahr profitieren.  – –

Von der Osterau kam ein weiterer Ruf, aus westlicher Strecke, Raum Bad Bramstedt.

Hier bietet die Osterau, überbreit, ohne Turbulenz, spiegelnd wie ein Stillgewässer, der Phantasie des Restaurierers standorttypischer Fliessgewässer jeglichen Spielraum.

Immerhin begleitet hier ein standortgemäßer Baumsaum das Flüsschen.

Nebendran auf Moräne erfreute uns herbstlicher Wald mit Buchen, Hainbuchen und je nach Standortcharakteristik vielen anderen Bäumen und Büschen.

Schnell einigten wir uns auf Startpunkte für neue Erfahrungen. – Beispielhafte, gut anfahrbare Schüttstelle für Kies.

Auch kompliziertere Standorte wurden ausgewählt.

Zurück ging es durch den herbstlichen Wald, zu den Autos.

Alle erforderlichen Abstimmung sind gelaufen, die Kiese bestellt. Demnächst geht`s vor Ort los. Ich werde berichten.

Read Full Post »

Hier im Blog war eine kleine Pause entstanden. Das heisst nun nicht, dass das „Un-“ vor dem Ruhestand verschwunden wäre. Es handelt sich lediglich um eine kleine Berichtspause. Herbstliches wie bunte Blätter und rote Früchte sind dadurch ausgefallen, finden sich aber, wie bekannt, in Beiträgen der Vorjahre.

Nun also, mal wieder, zu Wässrigem.

Am 12. September berichtete ich von aktiven Anliegern der Mühlenau, denen die Edmund Siemers-Stiftung einen Lkw Kies finanziert hatte, um ihn – selbstverständlich nach den erforderlichen Abstimmungen und mit fachlicher Anleitung – als Lebensraumverbesserung in die Mühlenau zu schütten.

Schon länger hatten wir Organisatoren vor, nachzusehen, ob die gute Tat tatsächlich wie vorgesehen einzuschätzen ist. (Un-)Regelmäßige Schauer liessen unser Ziel, bei niedrigem Wasserstand nachzusehen, scheitern. So gingen wir gestern Nachmittag los, die Watstiefel reichten bei Mittelwasser angesichts der gewünschten und erzielten Tiefenvarianz gerade aus, die Strecke „von innen“ anzugucken.

Wie gut, wie wir heute wissen! Der Regen heute Nacht bis heute Morgen hat weitere 2 Dezimeter auf die Abflusshöhe draufgepackt – gestern war also gut gewählt!

Wir waren in Begleitung, ausgestattet mit Wathose. Springkraut am Wegesrand verlängerte unser Anwandern ein wenig. 🙂

Blick vom Ende der bekiesten Strecke bachab. Mittelwasserabfluss bei Überbreite, am linken Ufer ist dankenswerterweise das Beseitigen von dort hoch abgelagerten Grünabfällen veranlasst und erledigt worden. Der Eisenockerzufluss, menschengemacht durch Eingriff in den Bodenwasserhaushalt, ist ein in Deutschland bisher nicht bereinigtes Negativ-Phänomen.

Es gibt inzwischen diverse Abhilfe bzw. Minderung. Möge solch Umsetzung auch hierzulande rechtlich eingefordert werden.

Nun aber: Konzentration auf den Kies.

Das Einbinden der Kiese in die Uferböschung und der vorgesehene Baumschutz funktionieren hervorragend.

Das gilt auch für am anderen Ufer angelegte kleinere Schutzmaßnahmen.

Ein beim Kieseinbau noch illuster über den Bach geneigter Weidenzwiesel ist inzwischen, vermorscht, abgebrochen, liegt im Bach.

Der Wasserverband ist informiert, ggf. eintretende Aufstaue zu verhindern.

Blick vom oberen Bekiesungsende bachab auf den abgebrochenen Weidenzwiesel.

Blick über das obere Bekiesungsende bachauf.

Baum- und Wurzelraumverluste über vergangene Jahre schreien an verletztem Ufer nach weiterer Verbesserung.

Es bleibt also, auch hier, weiter allerhand zu tun.

Die meisten Schüttpunkte sind nicht nur seitlich ins Ufer eingebunden, sondern haben auf der Sohle auch eine – leicht – gegen die Strömung gerichtete Unterwasserlenkbuhne erhalten. Die hilft angesichts des steilen Ufers beim Ein- und Ausstieg.

Im Frühjahr werden wir, dann bei niedrigerem Abfluss, die Besiedlung der noch neuen Kiese überprüfen.

Sobald es passt (und die Nachbarschaft weiter Lust hat), wird ein weiterer Kies-Lkw hier spendiert.

Read Full Post »

Für das letzte Septemberwochenende waren an der NABU Vogelstation Wedeler Marsch „Zugvogeltage“ angesagt. Eine Vielzahl Führungen in dieses vielfältige Geschehen war angekündigt, das Wetter spielte mit.

Diese gute Gelegenheit nutzte ich, ganz nebenbei auf einer Radtour Erkundigungen einzuholen über 10 Mauerseglerbrutkästen, die an unserer „Felsenburg“ angebracht werden sollen (dazu zu gegebener Zeit mehr, die nächste Brutsaison startet erst mit Rückkehr dieser faszinierenden Dauerflieger im nächsten Frühjahr). „Meine Zugvogeltage“ habe ich bereits in den Beiträgen vom 23. und 24. September beschrieben.

Auf der Krone des Elbdeichs querab der NABU Vogelstation – weithin sichtbar, ein Zeichen der Zugvogeltage.

Da ich früh bin und mein Gesprächspartner noch nicht am Infostand anwesend ist, klettere ich auf den Deich. Warten in der Morgensonne mit Blick auf die Elbe ist ja nicht das Schlechteste, lohnt meist immer mit Aktuellem.

Blick gen Südost über das bei Ebbe freifallende Süßwasserwatt Fährmannssand – da hinten am Horizont ist was los, vorn quert ein früher Radler.

Allerlei Segelboote, teils bunt, füllen den Horizont.

Das wird wohl so etwas wie „Absegeln“, eine letzte Regatta 2021 sein. Aktuell wurde berichtet, dass die „Kran-Saison“, das Herausnehmen der Boote aus den Yachthäfen und das Einlagern für den Winter, begonnen hat.

Noch sind seeseitige Strecken der Elbe bootsfrei.

Das temporeiche Treiben kommt zügig voran.

Schnell ist die Lühemündung passiert.

Kurze Zeit später geht es auf die Wendemarke zu.

Die ersten haben gewendet und sausen zurück.

Hoch oben am Himmel trompetet es laut, klitzeklein ist ein Kranichschwarm erkennbar.

Ich klettere vom Deich, erhalte meine Information über die Mauerseglerkästen. Zufrieden vollende ich meine sonntägliche Rundtour.

Read Full Post »

Deutscher Horizont 2021 – verstellt!
Mais, sterbende nicht standortangepasste Bäume.

Immer noch! – Deutscher Bodenhorizont, ungeschützt.

Vielen Dank, Frau Klöckner! Vielen Dank für GAR NICHTS!

Was bleibt? – Hoch wollen wir hinaus, hier mit Starenschwarm.

Horizont in Wetter und Klimawandel – standfest im Sturmgebruus.

Was bleibt, ist Hoffnung.

Mögen die verhandelnden Politik-Aktiven heute, in den nächsten Tagen und Wochen, glückliche Wendung herbeiführen! (Dabei dürften der nordische und der südliche Selbstdarsteller, grün wie schwarz, gern mal zurückstehen, vielleicht einfach mal Film, Funk und Fernsehen meiden, die Klappe halten.)

Read Full Post »

Vom Berliner Hauptbahnhof zum Leihwagen, mit dem – gefahren worden – zur Unterkunft, da kann man was sehen, ggf. fotografieren.

Vom Hauptbahnhof nach Süden raus, gen Spree – wir blicken über die Moltkebrücke / Willy-Brandt-Straße zum Reichstag.

Entlang der übel ausgebauten Spree, Blick aufs Kanzleramt, geht`s Richtung Mittagessen und Leihwagen.

Wann wohl der neue Hausherr (?) bekannt wird. Erstmal wird heute gewählt, dann gezählt – und dann …

Über mein von vielen sicherlich als einseitig empfundenes Mittagessen habe ich im vorigen Beitrag berichtet. Wir fahren …

Auf, Richtung „Himmelhoch“ – wieder vorbei am Reichstag.

Der Vortext zum Kanzleramt gilt hier gleichermaßen. Wie viele überhängige Abgeordnete werden wir Steuerzahler wohl diesmal durchfüttern müssen? Möge Politik endlich die Obergrenzen des Parlaments rechtssicher definiert einhalten!

Voraus: der Friedrichstadtpalast.

Synagoge vor Fernsehturm.

Rot und Gelb auf Schwarz – was will uns das sagen? Die Horrorversion heutigen Auszählens?

Der Dom kommt in Sicht, verstellt.

Da isser ja!

Turm in Turm – Stadt-Silhouetten.

Vorbei am Roten Rathaus (auch dessen künftige Insassen werden heute gewählt – verrückte Berliner, mosern über die 3er-Koalition – und werden sie doch wieder wählen ???).

Die beiden Türme von vorher – St. Marien und Fernsehturm.

Kulturbrauerei und Baustelle „Dit is` Balin!“ – möge das so weitergehen.

Wer diesen Blog bereits länger verfolgt, weiss, wir sind angekommen.

Sehr praktisch: Leihwagen abstellen, abmelden – und weg ist die Verantwortung. (Für die Rückfahrt ist wie üblich die Straßenbahn vorgesehen.)

Angekommen, ganz oben.

Später, am Abend, grüßt eine Ringeltaube über die Dächer.

Read Full Post »

Beim vorvorigen Besuch in Berlin, abgeholt per Car-Sharing, trafen wir uns am Südausgang des Hauptbahnhofs. Angesichts Straßenbahnnutzung im Normalfall, raus nach Norden, ist uns dies eher ungeläufig. Zwar war ich in der Vergangenheit gelegentlich nach Süden raus, aber, meist eilend wegen Einhalten von Terminen gen Südost, nicht von irgendetwas dauerhaft beeindruckt, was mich hätte forschen lassen.

Nun also anders, nach Süden raus, gen Südwest ein Stück an der ultraverbauten Spree entlang [was hätten all die Bauaktivitäten nach 1989 alles ändern können …] Richtung Parkplatz des fahrbaren Untersatzes.

Treffen am kahlen Washingtonplatz, unzeitgemäßer Würfelkotz 3XN Cube Berlin. Es ruft nach Veränderung im Klimawandel – „Schwammstadt“ ist angesichts Größen- und Architektenwahn weiterhin nicht erkennbar.

Ob die morgigen Wahlen Veränderung bringen, darf aufgrund der Vorhersagen noch so vieler möglicher Koalitionen bezweifelt werden. Jegliche Farbenkombination hatte in den vergangenen Jahr(zehnt)en jegliche Möglichkeit – vertan. – Und das, wo Fachwissen, z.B. das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung doch nah ist – auch Berlins Universitäten sind nicht die dümmsten. Aber weder Berliner Bürgermeister noch die „Klima-„Kanzlerin liessen sich je zu begründeten, ja, beschworenen Handlungen hinreissen.

Zurück zum jüngsten Berlinbesuch.

Auf besonderen Wunsch eines älteren Herrn, eher zum Verdruss der drei weiblichen Generationen, machten wir vor nachmittäglichen Aktivitäten Mittagspause in einem Restaurant, das mir im Vorbeigehen beim vorvorigen Mal aufgefallen war.

Schweinerei! Aber das musste einfach sein. – Schwarzbier, Haxe mit Kloß, in Schwarzbiersoße – fachgereicht vom Biologen zerlegt, die Masse „lecker Fleisch“ von köstlicher Schwarte bedeckt.

Statt dem obligatorischen Sauerkraut sollte es lieber Krautsalat sein – köstlich! – Der Krautsalat sollte nun nicht zur Klima-Kompensation des amputierten Schweinebeins herhalten. Dafür esse ich demnächst, wie seit Langem üblich, wieder weniger Fleisch, gern eine vegetarische Gemüsepfanne mit Sauce Hollandaise …

Wenn schon bayerisch in Berlin, dann auch richtig. Karl Valentin darf nicht fehlen.

Und wo es sowas Leckeres gibt? Na hier.

Die Gemüsepfanne interessiert auch? Bittesehr!

Die gibt es, wieder in SH-Gefilden, zum Beispiel hier.

Womit ich gedanklich wieder am Ende des Ochsenweges, an der Tide-Elbe westlich HH, gelandet wäre. Es geht doch nichts über einen ordentlichen Kuhhandel. (Das Kunstwerk heisst „Der Handschlag“ – darüber denken wir angesichts der Corona-Erkenntnisse in Zukunft wohl mehr nach.)

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »