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Archive for the ‘Hölzchen und Stöckchen, Totholz’ Category

Na ja, es ist eigentlich (m)ein kleines Wassergärtchen . . .

Es entstand zufällig bei ganz anderem Anlass. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag vom 18. Juni 2010.

Vogelbeere, Erle und noch etwas - erstaunlich, was die Natur so auf verfallendem Menschenwerk ansiedelt.

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Auch die Insekten genießen die Sonne.

Die Sonne lockt nun alle hinaus. An der Butterbergbrücke nahe Bötersheim und Drestedt werden regelmäßig Kies-Depots aufgefüllt,

Kies-Depot, neu aufgefüllt. Was wird geschehen?

damit die Este sich bei Hochwasser nehmen kann, was sie zum Gestalten ihrer naturgemäßen Gewässersohle braucht.

Für Groß und Klein, Bäche sind attraktiv.

Steine schmeissen - wo darf man das schon?!

Begeisterte Kinder, ständig in Aktion - die Zeit vergeht wie im Flug.

Da müssen die Erwachsenen die Kinder und Enkel nicht vom Steine-Werfen abhalten – was für ein Spaß!

Schnell wird diese neue Situation von charakteristischen Lebewesen des Bachs genutzt. Neuer, vielfältiger Lebensraum erzeugt „Unmengen“ von Insektenlarven vorher kaum wahrnehmbarer Arten – für den Gewässerfachmann Zeichen wesentlicher Besserung der bisherigen Wüsteneien, für den Angler Anzeichen vermehrten „Fischfutters“.

Anzeiger für den lebendigen Bach: die Larve der Eintagsfliege Heptagenia sulphurea. ("Die Schwefelgelbe" - wer sie als Fluginsekt gesehen hat, weiss, vergisst das nicht.)

Auch Holz ist ein beliebter Lebensraum im Bach. Auf dem Brett besser sichtbar als anderswo: Jede Menge Eintagsfliegenlarven.

Feuchter Bachauen-Erlenwald im Frühling, auf dem höher gelegenen, trockeneren Moränenboden stehen Eichen und Buchen.

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Sonniger Löwenzahn, von vielen Gärtnern als Erzfeind empfunden. - Probieren Sie mal Löwenzahnhonig. Vielleicht entwickelt sich das Verhältnis dann entspannter.

Na, da sind ja viele angesichts des Brückentages in die Ferne aufgebrochen – der Verkehrsfunk hat etwas zu erzählen, nimmt kein Ende.

Wie viele Lebensjahre da wieder im Stau verrinnen . . .

Aber man kann ja auch wohnortnah seine Zeit verbringen. Der Kampfdackel dankt – schon wird ihm die langersehnte Sonne zu viel.

Aaaah, endlich wieder in der Sonne abhängen . . .

. . . und dann drin im Schatten abschlaffen!

Die Vogeltränke als Anzeiger: trocken und sonnig, Pollen und Staub. Nicht nur der Hund, auch der Allergiker sieht Pro und Kontra.

Endlich kommen auch ein paar Insekten in die Obstblüte – hoffentlich reichen die nächsten Tage noch für eine ausreichende Bestäubung!

Wildbiene im Apfel.

Wathose gesäubert, wofür - ist die Meerforelle schon da oder wollen wir lieber Gewässer restaurieren?

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Heute haben wir – der Vater mit dem Sohne – eine ganz spezielle Vatertags-Tour gemacht.

Bei Wind aus Nord und Temperaturen, die gern 5 Grad höher hätten sein dürfen, haben wir die Seeve besucht.

Angeln am Bach – eine ent- und spannende Konzentrationsübung.

Dabei gab es allerhand zu sehen.

Nach-Ostern-Hasen, offenbar gut erholt von den Strapazen.

Das ganze Spektrum von schlecht bis gut haben wir wahrgenommen.

Weniger schön waren vor allem die Anzeichen dummerhaftigen Verhaltens bestimmter Naturnutzer.

Einen Forellenbach stärkt man z.B. durch Lebensraum verbessern und nicht durch Besetzen mit fangfähigen Teichforellen.

Fangfähige Bachforellen, je mit 5-10 Egeln besetzt. DAS ist kein angemessener Umgang mit unseren Fließgewässern.

Und die niedersächsische Agrarwirtschschaft darf sich weiter freuen, unter der Regierung Wulf durch Landkreise gesegnet zu sein, die geltendes Recht nicht umsetzen.

Von der Ferne herange-zoomt – Hier wurden erst die Erlenäste beseitigt, dann an die Stämme heran gepflügt (jetzt fehlt einseitig die Hälfte der Wurzeln!), und nun wird ohne Schutzstreifen geackert, gegüllt, pestizidiert . . .

So werden munter Gewässerrandstreifen neu unter den Pflug genommen – verboten seit 1989 – macht ja nix . . .

Hier ist gesetzlich ein 5-m-Randstreifen als Minimum geschützt. – Wen interessiert das in Wulffs Niedersachsen?!

An anderer Stelle wird munter weiter Grünland bis an Gewässerränder in Acker verwandelt, obwohl in der Zeitung (eine Ente?!) zu lesen war, dass Niedersachsen aufgrund seiner überbordenden Grünlandumbrüche seit Monaten einem Umbruchsverbot unterliegt. – Macht ja auch nix, wir Steuerzahler werden halt für so etwas auch weiter als Finanzier gemolken.

Auch im Oste-Einzugsgebiet an der Tagesordnung: neue Grünlandumbrüche bis an die Gewässer – „Umwelt“minister Sander lässt grüßen.

Nachdem in Niedersachsen alle Behinderungen der wahren Aktiven über Bord geworfen worden sind (das nennt man Entbürokratisierung), interessieren insbesondere praxisbezogene naturwissenschaftliche Kenntnisse längst nicht mehr.

Wofür steht der Niedersachsen-Elefant in der schönen Bundeshauptstadt Berlin? – Aus niedersächsischer Realität habe ich den Eindruck, für den Elefanten im Porzellanladen Natur und Umwelt.

Dazu gehören solche Grundlagen, dass Industrieabfälle z.B. Schwermetalle frei setzen und dass solches nicht standortgemäße Material – noch dazu in Zeiten der Wasserrahmenrichtlinie –  nichts im Wasserbau verloren hat. Selbst an kleinen Gewässern, im dörflichen Wasserbau, sehr deutlich konzentriert bei Arbeiten der Bundesfernstraßenverwaltung (haben Sie die wahnwitzige Auffüllung der Erosionsrinnen an Böschungen der Ostseeautobahn schon gesehen?!), wird seit geraumer Zeit „Affi-Schlacke“ (auch bekannt als Kupferschlacke, in offiziellen Kreisen gern „Eisensilikat-Stein“ genannt) verwendet. Fast könnte man meinen, da flösse Geld . . .

Industrieabfall als Wasserbaumaterial, hier an der BAB HH-HB.

Als besiedlungsfeindlich und Schwermetalle freisetzend bekannt – dieses Material hat im „kleinen Wasserbau“ nichts verloren!

Hier gehört ortstypischer Naturstein hin – die nahe Landwirtschaft hilft gern aus mit geeignetem Material, auch Kiesgruben der Bauwirtschaft haben keine Lieferprobleme!

Wir dürfen gespannt sein, was im Zeitalter der „mehr Bildung“-Beschwörung noch alles völlig Gegensätzliche in der Realität auftaucht. Aber konsequenter Weise hat ja der „brutalstmögliche Aufklärer“ Koch [Anm.: überholten Link entfernt; es handelte sich um den – inzwischen – früheren Ministerpräsidenten Hessens] die Bildung schon zum Steinbruch der Politik erklärt.

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Nicht ganz so sonnig wie gewöhnlich, aber gleichwohl interessant verlief unsere Exkursion der „Hydrobiologie“-Vorlesung an der TU Hamburg-Harburg. Wir guckten uns die hiesige, eiszeitgeprägte und unterschiedlich genutzte Landschaft an, startend mit Blick vom Todtshorner Berg auf Weser- und Elbe-Einzugsgebiet (ersteres in der Samtgemeinde Tostedt durch die Wümme, letzteres durch Seeve, Este und Oste repräsentiert).

Die Welt zu Gast in Tostedt - guter Treffpunkt: HVV-Endstation Bahnhof Tostedt.

Die Teilnehmer kamen aus Äthiopien, Bangladesh, Chile, China, Deutschland, Indonesien, Italien, Jordanien, Palästina, Polen und Serbien. Sie waren sehr beeindruckt, welche Verbesserungen an den hiesigen Bächen stattgefunden haben, sahen aber auch, dass es weiter viel zu tun gibt.

Treibselsammler aus Ästen haben sich als hervorragendes, leicht herzustellendes Element für die Lebensraumverbesserung bewährt.

Schwerpunkt waren die Verbesserungen, die an der Este auf Grundlage des seit 2000 vorliegenden Gewässerentwicklungsplans fortlaufend stattfinden.

Insbesondere die Lebensraumverbesserungen mit Steinen und Holz fanden die Exkursionsteilnehmer nachahmenswert. Mit kleinen Maßnahmen sind so bereits große Erfolge zu erzielen. Man muss es halt nur wollen . . .

Beprobungen zeigten anhand der gefundenen Organismen, dass in den vergangenen 3 Jahrzehnten viel geschehen ist. Auch die Verbesserungen der Abwasserreinigung zeigen klare Erfolge – die Strukturverbesserung im Gewässer bringt aber jetzt den eigentlichen Vorwärtssprung: wo früher Sandwüsten vorherrschten, sind jetzt dreidimensionale, vielfältige Lebensräume des standorttypischen Geestbachs zu finden.

Steinfliegenlarven als Anzeiger guter Wasserqualität und Lebensraumstruktur sind jetzt regelmäßig zu finden.

Noch eine Steinfliegenlarve, wie im vorigen Foto handelt es sich um Isoperla grammatica (Danke, Herbert!).

Verschiedene Köcherfliegenlarven, hier ein großes Exemplar, kommen ebenfalls vor.

Fand man seinerzeit auf dem Quadratmeter kaum 100 Lebewesen mit Zeigerfunktion für schlechte Wasserqualität, leben heute mehr als 10.000 Organismen auf dem Quadratmeter. Wie die Fotos zeigen, sind es heute vor allem die Anzeiger guter Wasserqualität und hochwertiger Lebensräume.

Der Bachflohkrebs, mit dessen "Shredder"-Aktivität, dem Zerkleinern der in den Bach gefallenen Blätter, die Nahrungsgrundlage für viele andere gelegt wird, profitiert ebenfalls ungemein.

Was für ein toller Hecht - auch der gehört zum Fischartenspektrum des Forellenbachs im Norddeutschen Tiefland.

Nächstes Mal ziehen wir aber Gummistiefel an. Versprochen!

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Wenn Sie diesen Beitrag nicht abkönnen, lesen Sie bitte den schöneren, drunter stehenden. Dieser jedoch entspricht der heutigen Realität – auf Grundlage vorgestriger Handlungsweisen – leider sehr viel mehr.

Zwangsveranlagt bluten der Steuerzahler und der Gewässeranlieger als Bewohner des Einzugsgebietes (und das sind: wir alle) für eine Gewässerunterhaltung, die in nach wie vor bei mehr als 90 % der niedersächsischen Unterhaltungsverbände nicht den fachlichen Kenntnissen und nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Gesteuert wird das Geschehen durch eine Landwirtschaft, die längst nicht mehr Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten nimmt. Der Boden, früher das Kapital des Bauern genannt, wird überstrapaziert. Wege- und Gewässerrandstreifen sind entfernt, mit schwerem Gerät wird selbst leichtester Boden bearbeitet, eine extreme Bodenerosion – Verlust des Kapitals! – ist die Folge.

Damit das zwangseingetriebene Geld der Steuerzahler und Gewässeranlieger auch ausgegeben wird, werden – bis in quellnächste Bachoberläufe – mit ungeeignetem Gerät Meter für Meter Gewässerlebensräume zerstört. Das nennt man harte Gewässerunterhaltung.

Längst sind notwendige Änderungen bekannt, einige wenige Unterhaltungsverbände stehen mit ihrem Handeln beispielgebend da – in der Regel bei 1/3 bis zu 50 % niedrigeren Kosten. Was würden sich Steuerzahler und Gewässeranlieger über eine Senkung der Zwangsbeiträge freuen!

Bis aber Vernunft einkehrt – pardon: bis Fachkenntnisse angewandt werden und die geltende Rechtslage umgesetzt wird (hallo, die Damen und Herren Landräte, was geht bei Ihnen in der Wasserbehörde (nicht?) ab?!) werden wir wohl weiter Totalzerstörung wie in den folgenden Fotos zu sehen, ertragen müssen.

Es war wieder mal so weit - harte Gewässerunterhaltung hinterlässt ihre Todesschneise in den Bachoberläufen.

Extrem-Erosion aus subventionierter intensiver Landwirtschaft provoziert aus dem Gewässer zu baggernde Bodenmassen - zu zahlen von, na, von uns.

Am wenigsten geduldet scheint der standorttypische Baumbestand, hier eine Weide.

Die Fotos stammen übrigens aus einem Naturschutzgebiet . . .

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Da sage mal einer, Gewässerrestaurieren brächte nichts . . .

Die Meerforellen-Laichbetten sehen wieder hervorragend aus!

Während die Forellenbrut in den Laichbetten ihrem Leben im freien Wasser entgegenwächst, sind nach dem Abfluss der Schneeschmelze auch die Otterpassagen wieder frei.

Gut benutzbar - die Otterpassage an der B 75

Spuren im angespülten Sand zeigen: der Fischotter findet die Este und ihr Umfeld wieder interessant.

Typisch: die 3 Mittelzehen und die direkt ansetzenden kurzen Krallen - der Fischotter ist zu Besuch.

Und wie in jedem Winter – die Wasseramsel ist auch regelmäßig zu treffen.

Ein weiterer, gern gesehener Gast am Forellenbach: die Wasseramsel.

Gut, dass es für Quell- und Bachoberlaufbewohner auch eine Vielzahl kleinster, hoffentlich immer durchgängiger Bäche gibt – bis hin zu v-förmig eingekerbten Strukturen in den eiszeitlich entstandenen Moränen.

Wichtig im Gesamtgeschehen: strukturreiche Quellbäche, frei von künstlichen Barrieren.

Da freut sich der restaurationsaktive Angler und besucht seine erlenbestandenen Lieblingsstellen.

Standorttypische Strukturgeber und Produktionssteigerer - die Erlen.

Das Ziel fest im Blick.

Überbreite des Bachprofils durch Baumverlust - Ergebnis sind extreme Lebensraumverschlechterung und hohe Kosten beim Baggern des Erosionsbodens bachabwärts.

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Wenn Sie hier etwas über die Hansestädte Bremen, Hamburg, Lübeck, Wismar, Rostock oder welche Seehäfen auch immer erwartet haben, wartet eine Enttäuschung – oder eine Überraschung? – auf Sie.

Mein Besuch galt meiner Geburtsstadt, der einzigen Hansestadt in Hessen.

Gern gehe ich dort in ansonsten ausgeräumter, steuersubventionierter Agrarsteppe unterhalb des Eisenbergs an der Marbeck entlang. Vielleicht begegnet mir einmal die Goldene Gans?

Die kleinräumig strukturierte Landschaftsstruktur des Marbeck-Tals bietet winters wie sommers ein attraktives Wandererlebnis.

Und wieder hatte ich Glück mit dem Wetter – wie im Vorjahr.

Dem Rotmilan ist das Wetter gerade Recht.

In strukturierter Landschaft fließt die nun aus dem Nutzungsdruck genommene Marbeck.

Noch prägt der Winter künstlerisch den Bach.

Grundwasserwarm durchfließt der Bach die noch frostige Landschaft.

Hier werden Hochwasser- und Naturschutz (wieder) ernst genommen – überschwemmte Feuchtwiese. Der Bach hebt sich frei heraus, Eis wächst von den ruhigen Rändern.

Marbeck-Eis – die Natur als Künstler.

Nach und nach entwickelt der standorttypische Forellenbach seine typischen Strukturen.

Hier entwickelt sich der standorttypische Erlenbruch mit gut strukturiertem Bachbett.

Abends dann die Überraschung beim Blick aus dem Fenster – vorbei ist der Winter noch immer nicht.

Abendliche Überraschung nach sonnigem Tag – es schneit wieder.

Am Morgen erkennen wir, dass es wieder heisst: Schnee schaufeln!

Am Morgen danach: Das hat ja wieder ordentlich was gebracht!

Schnee-Waffel – Naturkunst von kurzer Lebensdauer.

Der Stadtwächter und seine Hunde scheinen diesen erneuten Schneefall zum Heulen zu finden.

Huuuuuuhhhh ! ! !

Zurück per Bahn in den Norden, ein letzter Blick auf den sonnenbeschienenen Nikolai-Turm.

Dann bis zum nächsten Mal, Nikolai.

Durch verschneite Wald-Partien geht die Fahrt.

Winterwald fliegt vorbei.

Und wenn ein Bach den Weg begleitet – same procedure as everywhere – keine Toleranz für Gewässer: bestenfalls einreihige Gehölzsäume, unzureichender Schutz gegen Eintrag von Dünger und Pestiziden, nach Baumverlust mit erheblich gesteigerter Erosion als Folge.

Einsame Baumlinie in übernutzter Landschaft. Sie markiert einen Bachlauf.

Ich wünschte, den Reden unserer Politiker würde ein besseres Landschaftsbild endlich Wahrheit bescheinigen. Aber es geht in der Politik derzeit nicht um Bescheinigen, sondern offenbar nur um Schönreden / Beschönigen.

(Fast scheint es, als sei „brownlash“ die Dominante geworden.)

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Schnell ist die wochenlang aufgebaute Schneedecke geschmolzen. Dieser stoßartige Abfluss brachte keinerlei Problem.

Schneller Hochwasserabfluss bei rauer Bachstruktur.

Schneereste zeigen: der Bach floss nicht einmal bordvoll.

Im oberen Einzugsgebiet der Wümme floss das Wasser innerhalb der überbreiten Gewässerquerschnitte Richtung Weser ab.

Wie so oft zeigt diese Hochwasserrealität, dass zur Zeit keine Gewässerunterhaltung erforderlich ist.

Bezogen auf die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie, bessere Gewässerlebensräume zu entwickeln, müssen die Verantwortlichen offenbar noch immer ihr Gespür für das Ziel schärfen.

Erle, zum wiederholten Mal auf den Stock gesetzt.

Was haben wir hier zu erwarten: letzte kleine Erlenbestände werden fast quantitativ auf den Stock gesetzt, letzte stehen gelassene Exemplare sind zu Fahnenmasten degradiert.

Zu Fahnenmasten degradiert - letzte Einzelbäume.

Lassen wir uns überraschen, ob hier eine Restaurierung vorbereitet wird, oder die übliche harte unangepasste Gewässerunterhaltung zu erwarten ist.

Ziel erreicht, alles platt?! - Dies ist ein Bachoberlauf, ihm fehlen Randstreifen und der standorttypische Erlensaum.

Auch im Elbe-Einzugsgebiet, an der oberen Este, floss das Hochwasser in den überbreiten Querschnitten sehr schnell ab.

Uuuups, waren hier nicht noch kürzlich beidseitig Otterpassagen angelegt?

Kurzzeitig lagen die neu eingebauten Otterbermen unter dem Wasserspiegel.

Die Kies-Depots warten darauf, in den kommenden Jahren die Gewässersohle zu verbessern.

Kies-Depot bei Hochwasser - eine hervorragende Möglichkeit, die Gewässerstruktur Stück für Stück zu verbessern.

Aufmerksame Betrachtung von Totholz bringt hoffentlich mehr Akzeptanz: Nur wo es wirklich stört, darf es entfernt werden.

Liegendes Totholz - je länger es ist, desto stabiler liegt es, und je länger es liegt, desto positiver wirkt es sich aus . . .

Ansonsten hat es – auch wenn es oberhalb des Wasserspiegels liegt – unschätzbare Bedeutung, nicht nur für die Verbesserung der Gewässerstruktur.

Hochwasserabfluss - nur eine Seite der Medaille.

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Der heutige Tag war ein besonderer!

(Nein, ich meine nicht den Wahnsinn, der gerade in Niedersachsen Gewässer und Natur vernichtet. Da der NDR-Link inzwischen gelöscht wurde, schalte ich hier einen anderen. – Offensichtlich hat der Rinderwahn gülleverklebte Hirne jetzt völlig zerstört . . . Der Weg ist frei für Mais-Anbau allerorten.)

Schwarz-gelb macht den Weg frei – von der Quelle bis zum Meer, Schluss mit Gewässer-, Natur- und Umweltschutz.

Schwach zeichnet sich etwas an meiner Bürowand ab.

Schwache Lichtstreifen erstaunen die Menschen.

Es wird immer stärker – was hat das zu bedeuten?!

Meine Güte, es wird immer stärker! Das Thermometer . . . – Klimawandel?

Vor etlichen Wochen las ich in der Zeitung so etwas wie „Die Älteren unter uns erstarrten und murmelten von „Sonne“.“.

Teufel auch – was für ein prima Ausblick aus meinem Büro. Wie gut, dass ich ein Frühaufsteher bin.

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