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Archive for the ‘Hölzchen und Stöckchen, Totholz’ Category

IMG_7358 - Harte Mähkorbunterhaltung Ovq

Januar 2013 – der Mähkorb war wieder da. Die Böschungen sind gemäht wie Golfrasen, das Ufer verletzt und unterschnitten. Erosion und Absturz werden bei folgender, fortgesetzt harter Gewässerunterhaltung zu immer breiterem, tieferem Profil führen.
Für Leben ist in solch hingerichtetem Gewässer kein Raum. – Dabei liegen seit Jahrzehnten Unterlagen und Praxisbeispiele vor, wie es richtig ginge.

Es ist kaum zu glauben, 12 Jahre Wasserrahmenrichtlinie, 35 Jahre Verschlechterungsverbot im deutschen Wasserrecht (ja, das steht da seit 1977 drin) und die Gewässerunterhaltung in Niedersachsen definiert weiter ihre eigene Realität in der Fläche.

Man darf gespannt sein, ob Deutschland wegen Verstoß gegen geltendes Recht und Nichterfüllen eigener in Brüssel angeregter Ziele einmal mehr mit erheblichen Geldstrafen belegt wird.

Immerhin versucht in jüngerer Zeit der Wasserverbandstag, Kopfverband auch der Gewässerunterhalter, über Fortbildung Veränderungen des zerstörerischen Handelns zu erreichen.

Wie sagt der Geschäftsführer Godehard Hennies in einem Vortrag [Info nicht mehr im Netz], hinterlegt mit Folien, so treffend:

– Die Gewässerunterhaltung ist an den Bewirtschaftungszielen des Wasserechts auszurichten. (Folie 11) [Anm.: und deren Grundlagen sind das Verschlechterungsverbot und das Verbesserungsgebot]

– „… wer die Schaufel ansetzt, übt öffentliche Gewalt aus“ (Folie 4)

Dem entsprechend weist Ulrich Ostermann ebenfalls auf der BWK-Fortbildung 2011 [Infos nicht mehr im Netz] darauf hin, dass

– die Unterhaltungspflichtigen die Herausforderungen annehmen müssen, Gewässerunterhaltung im Konsens mit allen Interessengruppen durchzuführen (Folie 5) und dass

– ein „Weiter so wie bisher“ kurz- bis mittelfristig zu rechtlichen Problemen/Konsequenzen führen wird. (Folie 6)

Dessen ungeachtet fährt der Mähkorb weiter seinen Weg - bachauf.

Dessen ungeachtet fährt der Mähkorb weiter seinen Weg – bachauf.

Angesichts der weiter flächendeckenden Zerstörung der Gewässerlebensräume durch harte Gewässerunterhaltung bis in den Quellbereich in den meisten Einzugsgebieten ist es an der Zeit, dass die Wasserbehörden ihre Möglichkeiten nutzen, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

Fortbildung allein scheint – wir befinden uns im Jahre 12 der Wasserrahmenrichtlinie – wie alles Beschwören freiwilliger Vereinbarungen nicht zum Ziel zu führen.

Wir dürfen gespannt sein, wie es hier im anmoorigen Umfeld des NSG Obere Wümmeniederung demnächst aussieht. - Nach Neuausbau eines Quergrabens haben in der rauen Fläche seit einem Jahr Brennesseln die Mädesüßfluren weitgehend ersetzt - Stickstofffreisetzung durch Bodenentwässerung und -belüftung anzeigend.

Wir dürfen gespannt sein, wie es hier im anmoorigen Umfeld des NSG Obere Wümmeniederung demnächst aussieht. – Nach Neuausbau eines Quergrabens haben in der rauen Fläche seit einem Jahr Brennesseln die Mädesüßfluren weitgehend ersetzt – Stickstofffreisetzung durch Bodenentwässerung und -belüftung anzeigend.

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… und all denen, die seinen Lebensraum mit Stein, Holz und standorttypischem Baum wieder vielfältig gestalten!

Zum Jahresabschluss kann der aufmerksame Wanderer die Forellen beim Laichen beobachten.

Wohl 15 Fische zwischen 40 und 80 cm beschäftigen sich auf dieser großen Kies-/Geröllbank - ein ständiges Hin und Her.

Wohl 15 Fische zwischen 40 und 80 cm beschäftigen sich auf dieser großen Kies-/Geröllbank – ein ständiges Hin und Her.

Wer nun angesichts des Fotos seine Gedanken in falsche Richtungen lenkt:

– Forellen haben Schonzeit.

– Wer generell über Fische und ihre Nutzung nachdenkt, ohne sich um Grundlagen zu kümmern, sollte sich über die Inneneinrichtung „Schwedische Gardinen“ informieren. Dazu kann man z.B. kurz und bündig im Strafgesetzbuch, § 293 nachlesen.

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Goldenes Detmold (Werre) – das hatte die Bezirksregierung mit dem alten Petrus ja gut abgesprochen, wie dieses Foto bereits zeigt.

Fast 200 Interessierte nahmen an der Gewässerkonferenz 2012 der Bezirksregierung Detmold Teil.

Der Vortragsteil war gut vorbereitet. Start-Buttons führten schlank in die Vorträge.

Natürlich spielte das Thema Durchgängigkeit eine wichtige Rolle. Das Besondere hier: sie wurde einmal nicht mit Lachs- und Meerforelle transportiert.
Fotos und Filme von Elritzen zeigten beeindruckend, mit welchem (Nach)Druck die Gewässerlebewesen zu ihren Laichgebieten gelangen möchten – klicken Sie mal auf`s Bild und sehen sich die Springer an.

Wenn denn die Durchgängigkeit mal durchgängig hergestellt wäre …

Der Lebensraum selbst in Längs- und Querprofil, in Horizontale und Vertikale, nicht  zu vergessen Ufer und Umfeld wird nach wie vor viel zu wenig beachtet. So stehen denn auch hierzu Beispiele in Vortrag und Exkursion an. Stein und Holz spielen bedeutende Rollen.

Nach all den interessanten Vorträgen am Vormittag soll es nun endlich ins Freie gehen. Informationsmaterial wird transportiert.

Am Ziel, Werre in Detmold, angekommen – Blick Brücke-aufwärts: auf der Suche nach mehr Struktur.

Speisekammer – Blattrückhalt in rauer Sohlstrecke.

Erle in der Mauer, Gleithanguferentwicklung – die Natur macht, was sie will … – Darf die das?!

Brücke-abwärts gesehen – hier war der Mensch am Werk, Prall- und Gleithang neu nach Freilegen der vorher zugebauten Werre.

Den Blick gehoben – und da ist sie ja auch schon: unsere antransportierte Information.

Ein früheres Fabrikgelände mit zugebautem Fluss machte Platz für Wohnbebauung und ein erlebbares städtisches Fließgewässer mit Wanderweg.

Neuer Bach-Aspekt neben neuer Wohnbebauung – manch einer muss sich an die neue, „wilde“ Natur sicher noch gewöhnen.

Umweltbildung neben dem Werre-Wanderweg – Insektenhotel.

Und da – ein Denk mal … (?)

Forelle mit Telefon – Gegensprechanlage am Bach.

Die Gegenseite, Pirat.
(Wie so oft erleben wir den Vorführeffekt – Gegensprechanlage funktioniert nicht. Oder wir haben etwas falsch gemacht, sind halt keine Kinder mehr.)

Am „Denk-Mal“ gibt es sinnige, geschriebene Information. Die vernachlässigten Bäche und kleinen Flüsse werden gut vermittelt.

Die Exkursionisten ballen sich an diesem Info-Point.

Aspekt der Gewässerlandschaft – Blick durch eine „Wasseramsel-„Silhouette.

Ohne Worte.

Wirtschaftsbetriebe Löhne – Kooperationspartner des Projekts Weser-Werre-Else. Wenn man deren Leistung nachvollzieht, wünscht man sich mehr solch gute Kooperationsbeispiele in Stadt und Land. Möge NRW diesen Schatz achten und fördern.

Uuund dann … – haben sich ein paar Gewässerschutz-Leuchttürme noch eine Spezial-Exkursion gegönnt. – Nicht „über sieben Brücken …“, aber über diese weitere und über einen Zaun … haben wir das Gelände (ein Schild sagt „Auf eigene Gefahr …“) betreten.

Zum Glück war der Hundevereinsplatz nicht besucht, waren die Hunde nicht los. – Warum da aber auch wieder mal aus privatem Nutzgelände in öffentliches Schutzgelände ein Pförtchen geht … Und warum vom Pförtchen eine Mähfläche zum Bach runtergeht … Fragen über Fragen!

Hier, ein Stück bachab vom offiziellen Exkursionsgelände, hat man beim Restaurieren der Werre mehr Platz gegönnt.

In der Broschüre „Bäche und Flüsse werden lebendig – Renaturierung in Ostwestfalen-Lippe“ ist diese Strecke und deren abwärts anschließendes Stück als Beispiel 8 erläutert.

Werre mit abendlichem Herbstsonnenschein – das Mutterfoto für das Startfoto dieses Beitrags „Goldenes Detmold“.

Standorttypischer Gewässergrund, eigendynamische Querschnittsentwicklung – Vielfalt.

Stein und Holz, eigendynamische Tiefenentwicklung – möge deren Akzeptanz allerorten zunehmen.

Welcher Lachs laicht solche Rieseneiner?! – Der Standortbiologe forscht … – und findet keine Antwort.

Die Sonne steht tiefer, der Zug ruft – wir müssen los.
Tschüß Werre, tschüß Detmold – besten Dank für diesen schönen Tag!

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Der Herbst bringt es an den Tag.

Spitzahorn in gelben Herbstfarben

Spitzahorn in gelben Herbstfarben – die Kollegen und Verwandten, wie der herbstlich besonders bunte Bergahorn, haben es schwer. Die letzten Ultrasalz-Winter haben viele Riesen so geschädigt, dass sie jetzt „bepunktet“ sind – Opfer anstehender Sägeprogramme. Wollen wir also die Farben schnell noch geniessen.

Eben hat sich Niedersachsen noch gefeiert unter dem Motto „20 Jahre Fließgewässerrenaturierung“. Die im Netz stehenden Vorträge sind dementsprechend, wenngleich der zwischen den Zeilen lesende Interessent bereits herausfindet: Gewässerschutz, gar das Einhalten zugehöriger Gesetze, hat hier keine Priorität.

Ein kleines, symptomatisches Beispiel zeigt, was die Realität dem wachen Auge präsentiert.

Seeve Hörsten, Mais bis auf die Kante

Die Seeve, hier bei Hörsten, ist so ein Beispiel. Auch an – wie man sagt – Deutschlands sommerkühlsten Tieflandgewässer, Salmonidenregion par excellènce, findet sich Mais „bis auf die Kante“.

Seeve unter Hörstener Brücke, Acker bis über Kante

Nach der Ernte sieht das dann so aus. Acker bis über die Kante, schwerstes Gerät fährt ohne Rücksicht auf Boden, Gewässer, Tier- und Pflanzenwelt. Der früher vorhandene Baumsaum, wichtiger Halbschatten für den Forellenbach, ist vernichtet. – Der Boden: steinhart.

Seeve unter Hörstener Brücke, Acker bis über Kante

Von der Brücke aus ergibt sich dieser Überblick. Fehlende Gewässerpflege hat zusätzlich zur Bedrängung von der Landseite mit Baumverlust durch Erosion bei inzwischen fehlendem Uferschutz durch Bäume ein Profil mit senkrechten Uferwänden und entsprechend weiter fortschreitender Erosion entstehen lassen.

Restbaum Seeve Hörsten, Wurzelteller rechts weggepflügt

Restbaum an der Seeve: vor wenigen Jahren wurden die Wurzelteller der Bäume landseitig weggepflügt. Auf Hinweise wurde nicht reagiert. – Baumverlust systematisiert … – was soll einem da noch einfallen?!

Was einem da noch einfallen soll? Zum Beispiel, dass nach Niedersächsischem Wassergesetz seit 1989 ein Umbruchverbot an Gewässern 2. Ordnung besteht. Geschieht solches, ist ein Mindestrandstreifen von 5 m ab Böschungsoberkante entschädigungslos einforderbar. – Ja, und ? !

Dass die Wasserrahmenrichtlinie darüber hinaus seit dem Jahr 2000 ein Verschlechterungsverbot festgeschrieben hat, scheint ohnehin niemanden zu interessieren.

5 m Randstreifen Seeve Hörsten fehlt, HuSt-Testaktion, mit Text

Nur mal so als optischer Eindruck: 5 m Randstreifen, der hier fehlt. Dass aus Gewässer- und Meeresschutzgründen breitere Randstreifen zu fordern wären und wegen Letzterem sowie Hochwasserschutzüberlegungen Acker, insbesondere mit Mais bestellt, in Überschwemmungsgebieten aber auch gar nichts verloren hat, steht auf einem anderen Blatt.

Haselstecken zeigt 5 m Randstreifen - Text - neben pflug-entwurzeltem Restbaum

Noch in die andere Richtung, bachabwärts gesehen: der Haselstecken zeigt den 5 m Randstreifen, gemessen vom Stamm des pflug-entwurzelten Restbaums.

Zeichen setzen, bei jedem Wetter, Weichboden zu Deponiedichtung

An organischerer Stelle aufgenommen: Mit Großgerät Zeichen setzen – bei jedem Wetter Schlagkraft beweisen, Weichboden zu Deponiedichtung formen …

Mal sehen, wie Politik, ob nun die selben oder neue (Nicht-)Akteure, nach der niedersächsischen Landtagswahl im Januar 2013 fortfährt.

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Rückblick – gleich zu Anfang August an der Seeve: merkwürdige Zeichen im Kornfeld!

Wer war DAS ? !

mysteriöser Ausstieg aus Seeve bei ROWA, Karoxbostel

Mysteriöser breiter, geplätteter Ausstieg aus Seeve bei ROWA, Karoxbostel.

vom Feld Richtung Seeve gesehen, breite, geplättete Spur

Die Spur endet im Kornfeld – vom Feld Richtung Seeve gesehen, die auffällig breite, geplättete Spur.

 völlig von Ähren und Halmen geräumte Flächen im Kornfeld, von 1 bis 10 Quadratmeter

Da hat jemand geerntet – und zwar sehr ordentlich: völlig von Ähren und Halmen geräumte Flächen im Kornfeld, von 1 bis 10 Quadratmeter. Alle paar Dutzend Meter am Fluss entlang wiederholt sich das Schauspiel.

Stroh vor Erlenwurzel in der Seeve

Wo ist der ganze Kram geblieben? – Nur an einer Stelle sah ich Stroh vor einer Erlenwurzel in der Seeve.

Das ist etwas hier Ungewöhnliches.

Frage an mancherlei Fachleute brachte „Bisam ist zu klein.“ – „Mal an Nutria gedacht?“ – „Keine Ahnung.“

Leichte Vorahnungen bestätigten sich im Harz-Urlaub (schon die Unmengen Beiträge hier im Blog gelesen?): Das ist doch der Biber …

Nun wollte ich es von ganz Kundigen wissen und hier ist die Antwort von Annett Schumacher, Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe:

„mein Kollege Herr Ibe und ich haben uns Ihre Fotos (inkl. der Beschreibungen) angesehen. Aus unserer Sicht handelt es sich um Spuren des Bibers. Typisch ist der breite, plattgewalzte Wechsel. Aber auch die von Ihnen beschriebenen Fraßplätze im Feld, die ja auch auf den Fotos gut zu sehen sind, sind charakteristisch: d.h. am Ende des Wechsels flächige, mehrere (bis einige zig) Quadratmeter große Fraßflächen.

Wenn der Biber noch in der Gegend ist, sollten Sie jetzt auch langsam Fraßspuren an Gehölzen finden. Im Sommer leben die Biber vorrangig von krautiger Vegetation, stellen dann im Herbst zunehmend auf Gehölznahrung um.

Einen Jungbiber kann man ausschließen, da diese etwa bis zum Alter von 1,5 bis 2,5 Jahren bei den Alttieren bleiben. Wenn sie abwandern, sind sie in der Lage, Gehölze zu fällen. Auch die Breite des Wechsels spricht dagegen. Vermutlich handelt es sich also um ein adultes oder subadultes Tier.

Vielleicht haben Sie ja doch mal Glück, und können das Tier beobachten. Allerdings ist dies erfahrungsgemäß an kleinen, schmalen Gewässern relativ schwierig, da Biber dort eher scheu sind.“

Ganz herzlichen Dank für die informative Antwort und die Erlaubnis, sie hier widerzugeben!

Da ist wohl jetzt die hiesige Naturschutzverwaltung gefordert.

(Wo ich`s nun weiss: Über Biber gibt`s allerhand zu lesen, z.B. auch hier.)

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Dieser Bericht widmet sich Wernigerodes Wappentier, der Bachforelle und ihrem Lebensraum – und was dafür und, hoffentlich nicht mehr lange, durchaus auch dagegen getan wird.

Hier im Blog stehen ja etliche ältere Artikel, die über die Aktiven um das Wappentier herum berichten. Sie leisten hervorragende Arbeit.

Ein Faltblatt bietet dem Einheimischen wie dem Touristen die Möglichkeit, Verbesserungen der jüngeren Vergangenheit aufzusuchen. Die Wernigeröder Bäche Holtemme und Zillierbach wurden so verbessert, dass zu ihren Laichplätzen wandernde Forellen keine ernsthaften Hindernisse mehr vorfinden – wo kann man das heutzutage sonst schon vorweisen ? !

H 6, hier springen nicht nur Forellen, auch das Kraut

Mitten in Wernigerode „Holtemme 6“. Wir sind in einer Zeit extremen Niedrigwassers dort. Der Fischpass nimmt den gesamten Abfluss auf. – Nun ist natürlich auch Wernigerode nicht durchweg ein Platz der Seligen. Hier schlagen wie anderswo auch Kulturschäden wie Neophyten zu. Gucken Sie mal das gelb gerandete fette Vorkommen von Drüsigem Springkraut an.

Falls Sie auf das Bild geklickt haben, um das Springkraut zu betrachten: haben Sie die „Alu-Schleien“ im Fischpass gesehen, diese goldgrünen, typischen Schleien? (Kleiner Jux. Sagen Sie das nie zu den Wildfisch-Aktiven, nur weil hier im speziellen, feuchten Kleinklima Algen so gut auf den Alu-Forellen wachsen!)

Knöterich-Neophyt am Zillierbach, Wernigerode

Auch Knöterich-Neubürger lassen sich nicht lumpen …

H 5, Aluforelle, NNW - Gleitwehr trocken

„Holtemme 5“ – weiter bachauf, auch hier ein Raugerinne-Pass, querab der Hochschule. Alu-Forellen verdeutlichen dem Laien, was hier ermöglicht wird.

H 2, Strömungsstudie, Blätter im Mäanderfischpass

Noch weiter bachauf, „Holtemme 2“ – hier als Mäanderfischpass gestaltet, da auf kurzer Strecke ein hohes Gefälle auszugleichen war. – Das Foto zeigt eine Strömungsstudie mit Blättern – sausend in der Aussenkurve, ruhiger, teils sogar rückwärts sich bewegend, in der Innenkurve. Diese spezielle Hydraulik macht die hohe Leistungsfähigkeit dieser Durchgängigkeits-Prothese aus. – Eins muss halt immer klar sein: nichts ist besser – wo immer möglich -, als ein bachartig wieder gestalteter durchgängiger Bach.

H 2, alles Wasser ist bei NNW im Fischpass

Noch ein Foto zur frühherbstlichen Niedrigwasserperiode (Blätter kreisen an der Oberfläche des Kolks). Über das ehemalige Hindernis fließt fast kein Wasser, alles ist – wie sich das gehört – im (hier!) Mäanderfischpass. – Aber welch Verfärbung zeigt sich an dessen Seite – Alterung, Baumangel, nix von alldem? Muss man vielleicht prüfen.

NNW an H 7

Bachab, jenseits des Stadtkerns, „Holtemme 7“ (ich hoffe, ich habe richtig gezählt), einer der jüngsten Fischpässe. Auch hier, nach dem Zusammenfluss mit dem Zillierbach, nimmt der Fischpass alles Wasser auf.

neustes Werk, H 8, Totale bachab

Mit dem neusten Werk „Holtemme 8“ ist der gesamte Stadtbereich Wernigerode für wandernde Fische durchgängig.

H 8 parallel begehbar, NNW - alles Wasser durch den Pass

Nochmal „Holtemme 8“, aufwärts gesehen. Der Pass ist, unter anderem für Unterhaltungszwecke, begehbar gestaltet. Für Hochwasser ist (links vom Pass) mehr als genug Freiraum.

Der ungeduldige Leser fragt, „wo bleibt denn nun etwas zum Lebensraum“ ?! – Geduld, geht los.

zu viel Licht, zu viele Algen - Detail H 8

„Wer Augen hat zu sehen, der sehe!“ – Pflanzen wachsen bekanntlich nach dem Prinzip der Abhängigkeit vom Minimumfaktor. Und der ist im natürlicher Weise lichten Schatten des Forellenbachs nun mal das Licht. – Wo, wie hier, Algen dicht den Untergrund überziehen, muss Abhilfe geschaffen werden. Die standorttypischen Organismen kommen mit Algenmassen nicht recht klar.

zu viel Licht, zu viele Algen, unterhalb H 8

Sie finden, ich übertreibe? Dann gucken Sie doch hier drauf. – Abhilfe ist leicht möglich.

Forellenbach, Tafel Lehrpfad Hasserode

Grundlagen zum Forellenbach und zu seinen Bewohnern kann man z.B. auf der Tafel am Lehrpfad Hasserode nachlesen (anderswo auch, gut gemacht).

Wernigerode, Zillierbach-Spiegel - was sehen wir

„What`s behind the mirror?“ – Gleich kömmt`s. Oder sehen Sie schon was?

dick und bunt, BF im Zillierbach

Aaaadaissijaaaa! – Bachforelle im Zillierbach, dick und bunt, mitten in der Stadt.

Zillierbach voll besonnt, ALGEN, Forelle sucht Schatten

Aaaaber, bei genauerem Hinsehen …
Die Forelle sucht den Schatten – bekommt bei Besonnung Sonnenbrand (das ist wirklich so). – Wieso sind da solche Algenmassen, die den Bachgrund verdecken, den Porenlückenraum der Steine verstopfen?

ALGENmassen, ganz schlecht, Forelle, Standort etwas freigestrudelt mit Flossen

Wo größere Forellen stehen, ist der Standort etwas freigestrudelt mit Flossenschlag. – Hier fehlt den Forellen offenbar ihr Versteck, wieso sind da diese Algenmassen, was ist geschehen?

Zillierbach voll besonnt, gemäht

Der Zillierbach, typisch verbaut in der Stadtsituation, hat immerhin hervorragende instream-Ausstattung – gegliedertes raues Bett, Stromstrich, Turbulenz. Die Vegetation scheint sich standorttypisch darzustellen. Leider ist das gesamte Profil voll besonnt, offenbar hat die lange Niedrigwassersaison 2012, gepaart mit „Ordnungssinn“ dazu geführt, dass alles gemäht wurde – völlig unnötig. Dafür ist jetzt die Charakteristik des Forellenbachs, Halbschatten gehört dazu, völlig zerstört.

Zillierbach voll besonnt, gemäht

Zillierbach, anderer Aspekt standorttypischen Bewuchses. Auch hier jetzt voll besonnt, da durchweg gemäht. – Wenn diese Art harter, vorgestriger Gewässerunterhaltung fortgesetzt wird, werden sich „Rasen-Arten“ an Land und im Wasser durchsetzen. Das widerspricht jeglichem Handeln heutigen Gewässerschutzes.

Und im Umfeld, aufgenommen diesmal in unmittelbarer Nähe zur Holtemme, tut sich auch was.

 PSM in Friedrich- oder Amtsfeldstraße, Wernigerode

Totes Straßenbegleitgrün in Friedrich- oder Amtsfeldstraße – vor wenigen Tagen noch leuchtend-orange, der typischen Färbung nach Totalherbizideinsatz. Dieser Einsatz ist hier verboten.
Im Übrigen war das auch gelegentlich farblich an anderer Stelle im Stadtbild sichtbar. – Das Verbot gilt aus gutem Grund, sind die Einsatzsstoffe doch Fisch- und Algen-giftig.

Wer sich für die Rechtslage in Zusammenhang mit Totalherbiziden interessiert, guckt z.B. hier.

muss man erstmal finden - Forelle, Brunnen Markt Wernigerode

Forelle am Marktbrunnen in Wernigerode. – Gern kommen wir wieder, hoffend, dass das Wappentier mit seinen Ansprüchen an Lebensraum und Umfeld gut behandelt wird.

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Bevor wir am Westrand der Romanischen Straße das Kloster Drübeck besuchten, sind wir bergan ins Sandtal gewandert.

Bach im Sandtal, nanu

Bach im Sandtal, nanu – ist ja`n Steinbach!
Hier kann man sehen, was Hydraulik bedeutet.

ok, im Hang Sand

Ok, im Hang Sand – das Tal ist also nicht verkehrt benamt.

Wildschwein-Badewanne neben dem Weg

Auch Schlamm gibt`s: Nutzbar als Wildschwein-Badewanne neben dem Weg.

 steile Wände im Sandtal

Steile Wände im Sandtal.

Bach im Sandtal-Buchenwald

Der Bach im Sandtal fließt in einer kleinen Buchenwald-Aue.

Socke quert trinkend den Sandtal-Bach

Socke quert trinkend den Sandtal-Bach.

auf dem Rückweg in einer Pfütze, Wasserkalb

Auf dem Rückweg in einer Pfütze sehen wir – nein, keinen Schnürsenkel, sondern ein Wasserkalb. Wer`s nicht kennt, muss mal Googeln.

Erlenwurzeln und Steine

Der standorttypische Bach! Erlenwurzeln und Steine minimieren Erosion, schaffen maximale Variabilität. Die Folge ist, wie wir fachchinesich sagen: hohe BioDiversität – Lebensraumvielfalt schafft Lebensvielfalt.

Schon am Parkplatz wirkt Kloster Drübeck besonders durch seine Einbindung ins Grün.

Obstgarten Kloster Drübeck

Obstgarten mit Schafen, Kloster Drübeck.

Romanische Straße, Kloster Drübek

Kloster Drübeck beeindruckt durch eine reiche Vielfalt an Bäumen – und die beeindrucken durch ihr hohes Alter.

 alte Linde, Äste bis zum Boden

Hier eine alte Linde, Äste bis zum Boden – wo sieht man das sonst noch?!

die Rinde der Linde, vielfältig

Die Rinde der Linde, vielfältig.

alte Kastanie

Eine alte Kastanie.

Blick im Innern, Stein und Holz

Im inneren Bereich des Klosterkomplexes, Stein und Holz.

alte Eibe

Alte Eibe, Farbstudie Rinde.

Efeu, uralt

Efeu, uralt.

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Wo so viel Wasservolumen ist, muss doch auch eine Angelmöglichkeit bestehen. Also nix wie hin zu Harzer Trinkwassertalsperren.

Die Angelutensilien sind gepackt. Jetzt muss nur noch der Chauffeur kommen.

Die Angelutensilien sind gepackt. Jetzt muss nur noch der Chauffeur kommen.

Auf dem Weg zur Rappbodetalsperre begegnet uns eine Goldammer an der Kante des großen Kalkabbaugebiets bei Elbingerode.

Auf dem Weg zur Rappbodetalsperre begegnet uns eine Goldammer an der Kante des großen Kalkabbaugebiets bei Elbingerode.

Erläuterungstafel Fels, Kalk fürs Leben.

Erläuterungstafel Fels, Kalk fürs Leben.

Kalkgrube Elbingerode

Das ist schon ein heftiges Loch in der Landschaft (und ringsrum sind mehr davon). Nach Ausbauende soll ein See entstehen – sagen wir passender: ein wassergefüllter Krater angesichts der Steilufer.

Steinerne Vielfalt neben der Kalkgrube.

Steinerne Vielfalt neben der Kalkgrube.

Wir querten die Staumauer der Überleitungssperre, Kalte Bode. Sie "füttert" die Rappbodetalsperre nach.

Wir querten die Staumauer der Überleitungssperre, Kalte Bode. Sie „füttert“ die Rappbodetalsperre nach.

Hier in der Gegend verläuft eine noch in Entwicklung befindliche Pilger-Route, die Via Romea.

Die Via Romea ist mit einem eigenen Kennzeichen beschildert.

Die Via Romea ist mit einem eigenen Kennzeichen beschildert.

bunte Sperrmauer Rappbodevorsperre, winziger NNW-Abfluss

Wir sind an der Rappbodevorsperre angekommen. Bunt stellt sich der Überlauf an der Sperrmauer dar: Trocken gefallene Algen und Moose in diversen Grüntönen, rötlich-violett das Geländer. Nach langer Regenarmut fließt nur wenig Wasser ab.

Spinnennetze sammeln Weidenröschensamen

Allerhand wird gefangen – hier: massenhaft Weidenröschensamen im Spinnennetz.

Hier kommt das alles her.

Hier kommt das alles her. Hose und Weste sind am Schluss weiß bewollt.

Rappbodeinsel, tiefer Wasserstand Talsperre

Nach ein paar Trainingseinheiten haben wir die Vorsperre verlassen und angeln an der Rappbodetalsperre weiter. Angesichts des gefallenen Wasserstands ragt eine Insel weit empor.

graublaugelber Sonnentiefstand

Graublaugelber Sonnentiefstand – der Angeltag neigt sich dem Ende entgegen.

Sonnenuntergang Rappbodetalsperre

Und dann dieser Sonnenuntergang! – Begeistert verlassen wir die Rappbodetalsperre.

Was dem Ostharz Recht ist, ist dem Westharz billig – schließlich liegt er im Luv und bekommt die Niederschläge aus erster Hand.

Also auf zur Innerste-Talsperre.

Unter Wolken scheint morgens noch die Sonne auf die Kühe am Hang – aber bald …

von Norden gesehen strahlt die Sonne Regen

Bald schon hatte uns die angekündigte Wetterfront erreicht – von Norden gesehen strahlt die Sonne Regen.

das sieht von Westen nicht anders aus

Das Geschehen sieht von Westen nicht anders aus.

Hochwasserschutz, Blick durchs Aquarium mit Saiblingen

Wer draussen nicht im Wetter stehen will, kann an der Granetalsperre die Ausstellung der Harzwasserwerke besichtigen, hier: Hochwasserschutz, Blick durchs Aquarium mit Saiblingen.

HaWaWe-Ausstellung, hier Wasserkraft-Historie

Schon spannend, was sich die Altvorderen zur Nutzung der Wasserkraft alles ausgedacht haben.

Aber es soll ja geangelt werden, nett zwischen Regen und Sonne präsentiert sich die Innerste-Talsperre. Fast bin ich an den Edersee erinnert, wo ich meine ersten Angelversuche vor Urzeiten startete (dieses Jahr ist 50jähriges Jubiläum …).

 frei gefallene Reste versunkener Bäume

Frei gefallene Reste versunkener Bäume.

vielfältige Landschaft zwischen Fels und Wald

Vielfältige Landschaft zwischen Fels und Wald.

 schillerndes Schiefer-Detail

Schillerndes Schiefer-Detail.

messerscharfe Steinkanten, senkrecht stehend

Messerscharfe Steinkanten, senkrecht stehend.

Wolken, Sonne, Regen - Blick Richtung Bucht

Wolken, Sonne, Regen – Blick Richtung Bucht auf der anderen Seeseite.

sonnenbeschienene Bucht mit Kleingliederung

Die sonnenbeschienene Bucht besteht aus mehreren Teilen, hat Kleingliederung.

Damm und Überlaufeinrichtung der Innerstetalsperre

Auf der Westseite nahe des Damms war ich ja schonmal erfolgreich, wie an anderer Stelle im Blog beschrieben ist. Also statte ich bekanntem Ufer in Regenwanderung wieder einen Besuch ab.

von Wellen umspülte senkrecht stehende messerscharfe Steinformation

Von Wellen umspülte senkrecht stehende messerscharfe Steinformation.

Baumstubben nahe Staudamm

Baumstubben nahe Staudamm – auch hier ist ein ganzer Wald vor Zeiten im See versunken.

Wer fragt hier, was ich gefangen habe ?! Ich habe doch die ganze Zeit fotografiert.   🙂

Aber ganz ohne etwas bin ich nicht nach Hause gefahren. Jede Talsperre gab einen Fisch frei.

Harztalsperren-Fänge

Schicke Steine habe ich mitgenommen und aus jeder Talsperre einen Fisch. – Ok, es war jeweils nur ein Gummifisch, was soll`s.
Der obere, hechtähnliche stammt aus der Rappbodetalsperre und wurde geangelt. Den unteren, großen habe ich trocken gefallen zwischen Steinen der Innerstetalsperre aufgeklaubt.

Ich komme wieder.

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Wir wollen wissen, woher das Trinkwasser kommt, das wir in Wernigerode aus dem Hahn zapfen.

Am Parkplatz vor dem Wanderstart sitzt ein roter Konkurrent des metallisch-blauen Erlenblattkäfers und frisst ihm seine Nahrung weg.

Am Parkplatz beim Wanderstart sitzt ein roter Konkurrent des metallisch-blauen Erlenblattkäfers und frisst ihm seine Nahrung weg.

Wie so oft im Harz: wenn es nicht bergab geht, geht es bergan.

Wie so oft im Harz: wenn es nicht bergab geht, geht es bergan – Richtung Zillierbachtalsperre, aus deren Inhalt das Wernigeröder Trinkwasser stammt. Entsprechend gering ist die Wasserführung des Bachs. Als die Talsperre entstand, hat man wohl vergessen, den Abfluss verträglich festzulegen.

Gras beachten - mit dem gefassten Quellwasser pfeift Wind aus dem Berg

Huiiihhh, das Gras links im Bild zeigt es an: nicht nur Wasser sprudelt aus dem Berg, es pfeift auch ein erhebliches Windchen heraus.

Wasserfall am Zillierbach

Wo viel Gefälle ist, ist oft ein Wasserfall nahe …

Baumschwamm positioniert sich immer waagerecht am Baum, Zeichen für Zeit des Wachstums und Bruch

Mal etwas Totholz: Baumschwamm positioniert sich immer waagerecht am Baum. Unterschiedliche Positionen sind Zeichen für Zeiten des Wachstums und des Baumbruchs mit wieder folgendem neuem Baumschwamm.

Socke kühlt Füße

Das Urlaubswetter, erstaunlich warm, lässt Socke für Pfützen dankbar sein. Nicht nur erfrischender Trank, auch Kühlung für heissgelaufene Füße wird hier geboten.

Hangblick - da unten waren wir eben noch

Hangblick – oha, da unten waren wir eben noch.

Sperrmauer Zillierbachtsp erreicht

Geschafft, die Sperrmauer der Zillierbachtalsperre ist erreicht. Dies ist also das in Schmelzwasser- und Starkregenzeiten aufgefüllte Reservoir, aus dem – nach Aufbereitung – Wernigerodes Trinkwasser stammt.

glasklares Wasser, bereit für Trinkwasseraufbereitung

Glasklares Wasser, bereit für Trinkwasseraufbereitung. – Schutzmaßnahmen im Umfeld von Trinkwasserstalsperren stellen sicher, dass das Wasser möglichst Nährstoff- und damit Algen-arm ist.

Bankpause an Zillierbachsperrmauer

Pausen-Bank am Info-Punkt der Zillierbachsperrmauer – wie gut, dass es sie gibt. Nach ein wenig Ruhe für die Füße geht es wieder zurück zu Tal.

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Wir hatten mal wieder Glück mit der Wahl unseres Urlaubstermins. Die einen waren nach Hause zurückgekehrt, die anderen noch nicht da – eine „Loch-Woche“ für Tourismusveranstalter. Da kann man auch stark begangene Pfade aufsuchen, ohne plattgetreten zu werden.

Also machten wir uns auf ins Tal der Ilse.

Bereits früh tauchen kleine Fälle auf. Wir nehmen uns vor, falls wir nicht bis zu den Ilse-Fällen kommen, diese als solche zu verkaufen.   :-)

Bereits früh tauchen kleine Fälle auf. Wir nehmen uns vor, falls wir nicht bis zu den Ilse-Fällen kommen, diese als solche zu verkaufen. 🙂

Eindrucksvoll, wie auch schon in meinen Einträgen vom Nationalpark Kellerwald beschrieben, die Borkenkäferschäden in Nadelwaldmonokulturen. Ein Borkenkäferlehrpfad wird hier angeboten - wir wandern aber im Tal weiter.

Eindrucksvoll, wie auch schon in meinen Einträgen vom Nationalpark Kellerwald beschrieben, die Borkenkäferschäden in Nadelwaldmonokulturen. Ein Borkenkäferlehrpfad wird hier angeboten – wir wandern aber im Tal weiter.

Borkenkäferwald - ganz nah auch an einigen Stellen im Ilsetal selbst.

Stehendes Totholz im Borkenkäferwald – ganz nah auch an einigen Stellen im Ilsetal selbst.

Eindrucksvoll immer wieder, wie Bäume am Hang sich auf Jahrzehnte sichern - und damit auch den Hang optimal vor Erosion schützen.

Eindrucksvoll immer wieder, wie Bäume am Hang sich auf Jahrzehnte sichern – und damit auch den Hang optimal vor Erosion schützen.

Die Ilse aber fließt in weiten Strecken durch Buchen-geprägten Laubmischwald.

Die Ilse aber fließt in weiten Strecken durch Buchen-geprägten Laubmischwald.

Sehr variable Strukturen des Ilse-Betts.

Sehr variable Strukturen des Ilse-Betts.

Herbstliches Niedrigwasser - Knöllchenbakterien der Erlenwurzeln liegen frei.

Herbstliches Niedrigwasser – Knöllchenbakterien der Erlenwurzeln liegen frei.

Leuchtender Grobsand / Feinkies, soll man hier Gold waschen?

Leuchtender Grobsand / Feinkies, soll man hier Gold waschen?

Und wieder ein ganz anderer Aspekt - vielfältiges Grün am Bach.

Und wieder ein ganz anderer Aspekt – vielfältiges Grün am Bach.

Der alte Heine ist natürlich auch da - mancher bleibt stehen, mancher geht gleich vorbei.

Der alte Heine ist natürlich auch da – mancher bleibt stehen, mancher geht gleich vorbei.

Da sind sie ja die Unteren Ilsefälle. Die darüber schenken wir uns und treten den Rückweg an. - Das Mittagessen ruft.

Da sind sie ja die Unteren Ilsefälle. Die darüber schenken wir uns und treten den Rückweg an. – Das Mittagessen ruft.

Auf dem befestigten Weg geht es schnell bergab.

Auf dem befestigten Weg geht es schnell bergab.

Vorbei an immer wieder wechselnden Wald- und Baumeindrücken.

Vorbei an immer wieder wechselnden Wald- und Baumeindrücken.

Beeindruckend die vielfältige Struktur vergehenden Totholzes.

Beeindruckend die vielfältige Struktur des Totholzes – ein Zeichen für massenhafte Aktivität bei der Umwandlung von Holz in Pilz-, Pflanzen- und Tierbiomasse und Humus.

Ständig wechselnde Minilandschaften entwickeln sich beim Vergehen dieses alten Baumriesen.

Ständig wechselnde Minilandschaften entwickeln sich beim Vergehen dieses alten Baumriesen.

Am Ende der Wanderung, der Parkplatz ist nah, gehen wir am Baumwipfel-Kletterpfad vorbei.

Am Ende der Wanderung, der Parkplatz ist nah, gehen wir am Baumwipfel-Kletterpfad vorbei.

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