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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

So nett es auch aussieht, …

… es regnet (zum Glück!) auch gelegentlich. Hier morgendliches Zeichen ex-Pfützenrand aus Birkensamen.

Ob vor der Eingangsfront schwebend …

… oder sitzend lauernd, Kreuzspinnen finden sich nun überall.

AltEsche im abendlichen, abgeernteten Getreidefeld.

Langer Schatten aus der per pedes-Zeit.

Vor dem Geesthang leuchten Rinderherden in der Marsch.

Abendliche Entenansammlung auf Marschgraben.

Das Leuchten der Weissdornfrüchte.

Abgängige Kopfweide, langer Schatten, Entenflott.

Von Getränk suchenden Rindern eingetretenes Ufer.

Mal sehen, ob harte Gewässerunterhaltung demnächst die Grabenbreite durch Herausnahme des Bodens erhöht – oder den Boden seitwärts andrückt.

Sonnenbeschienenes Röhricht am Brooksdamm, Thw in der Tide-Wedeler Au.

Herbstliches Leuchten am Straßenrand – Kürbisse sind wieder im Angebot.

Noch steht der Horizont, bestimmt Mais die Sichtweite. – Auch das wird sich demnächst ändern.

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Die Jahreszeit zaubert mit kühlen Nächten Wasser herbei, wo man lange keins sah.

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Da kommt so einiges zusammen, für einen kleinen Bach wie den Sauerbeck / die Sauerbek. Sein Übergang in die Marsch liegt im oberen Teil des Tideeinflusses.

Der Abfluss der Elbe ist seit langem sehr gering, die jüngst beschriebenen Starkregen, die im Süden nach Osten ziehen, scheinen andere Einzugsgebiete zu beschütten. In jüngerer Zeit haben wir häufiger Ostwindlagen, West und Nordwest lassen die Tide höher steigen. „Von unten“ (Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au in die Elbe) erreicht „hohes“ Wasser die Geestkante jetzt oft eher nicht.

Hier durchziehende Regengebiete lassen uns bislang aus. So bleibt das Bisschen Niederschlag auf der grünen Oberfläche, benetzt mit Glück noch den Boden. Wasser für das Grundwasser, für Quellschüttungen bleibt der Wintersaison vorbehalten – wenn`s denn klappt.

Nun ist das allerdings nicht ungewöhnlich Richtung Herbst. Die Natur ist darauf eingerichtet – wenn geeignete Lebensraumstrukturen vorhanden sind.

Blick von der Geest in die Marsch, Tideniedrigwasser – das Bett des Sauerbeck ist leergelaufen.

Der mit Kies und Geröll geschaffene Übergang am früheren Rohrabriss – nun bestens erkennbar – hat sich bewährt.

Die Rausche-Kolk-Abfolgen wirkten gut in Frühjahr und Sommer.

Inzwischen ist die Gewässerunterhaltung über die Strecke gezogen. Leider wird teilweise …

… bei der kastenförmigen Grabenherstellung (statt eines Trapezprofils) immer wieder in den Uferbereich eingegriffen.

Das hat leider nicht beim Graben haltgemacht, sondern auch den unteren Teil der Bekiesung erfasst.

Die Beteiligten waren sich beim Erstversuch im Frühjahr einig, dass die Gefälleverhältnisse ein Stück Verlängerung des neuen Bachlebensraums zulassen.

Die tägliche Praxis wird im nächsten Frühjahr zeigen, ob wir das dauerhaft realisieren und auch den oberen Teil von schädlichen Einflüssen frei halten können.

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Nachdem auch das gestrige, zweite Radeln ein Genuss war, mixe ich thematisch Fotos aus beiden Runden (vor- bzw. nachmittags – nicht wundern also, wenn anscheinend nicht passende Lichtverhältnisse zusammen erscheinen).

In der Wedeler Marsch, Steinweg – strammer Ostwind beugt die Weiden.

Rauf auf den Elbdeich, Fährmannssand.

Tideniedrigwasser, Süßwasserwatt frei, Elbfahrrinne.

Blick zum niedersächsischen Ufer – Schafe, Rinder, Graugänse über dem Watt.

Weiter geht`s, Richtung Hetlingen.

Nebendran wird nochmals Heu zusammengefahren.

Ladewagen stehen bereit. – Was für ein Heujahr, dieses 2025!

Die Grabenmahd ist gestartet.

Reet, eben noch im Graben, steht und liegt an Land.

Schaftrift Giesensand – Weissdornfrüchterot vor Eichengrün.

Giesensand – Graugänse in der Luft und auf dem Wasser, bunte Rinderherde.

Gelb am Horizont.

Rohrkolben – vorgestern noch im / am Standort …

… gestern an Land.

Blick übern Elbdeich Hetlingen – Segler im Gegenlichtglitzer.

Pferdeherde Idenburg.

Strammer Ostwind Sauerbecksweg, vor Erklimmen des Geesthangs.

Eishimmel über allem.

„Hoch“ auf der Geest, Maishorizont – ich quere die B 431, um …

… (kein) Wasser im Pferdetümpel zu sehen.

Wieder B 431, Einfahrt Wedel – eine schicke, alte Kastanie. Die Miniermotte findet das auch.

Nach meinen etlichen Wochen per pedes-Erfahrungen im Kleinräumigen ist es schön, auch wieder Weitläufigeres zu erleben.

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D und SH in gut Ostwind (Rückenwind hinterm Elbdeich bei Tour im Uhrzeigersinn) – ich traue mich!

Elbdeich Hetlingen – On the Rad again!

Hurra!

Die zwanghafte Abstinenz war lang.

Demnächst mehr vom herbstlichen Drumrum.

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Aus allen Ecken Deutschlands kommen gerade die Klagen über Fischsterben, verursacht durch nicht angepasste Gewässerunterhaltung. – Sei es, dass per Mähkorb „nur“ die Organismengemeinschaft an Land gelegt wird, sei es, dass bei geringen Abflüssen und hohen Wassertemperaturen mit Mähbooten in den gestressten Lebensgemeinschaften herumgewühlt wird. Eine der alten Leiern – „Fischsterben durch Sauerstoffmangel“ (wie bitte, WAS ist die Ursache?!).

Da will ich gern zwei positive Fotos beisteuern. Unsere im Frühjahr an einer Wüstenei-Strecke der Pinnau erstgeschütteten Kiese, die bald nach Setzungen praxisgemäß um Depots und Unterwasserlenker ergänzt werden sollen, haben die erste Unterhaltungssaison hinter sich.

Angehende Lenkbuhnen nach Erstschüttung und Gewässerunterhaltung Herbst 2025.

So soll eine Rausche aussehen (insbesondere auch NACH Gewässerunterhaltung). – Wir verfolgen die Organismenbesiedlung, sind gespannt auf Ablaichen in Winter und Frühjahr.

Hier beides in einem Foto – nurmal so als Beispiel einer Vielzahl anderer 2025-Aktivitäten.

Wer mich kennt, weiss, dass ich dies nicht als Green-Washing betreibe, Kritisches wie üblich an geeigneter Stelle anbringe.

Aber zum Wochenende soll ja nicht alles düster aussehen, oder?

 

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An der Pinnau ist die Herbstunterhaltung 2025 weitgehend abgeschlossen.

Über Ansätze, Durchführung, Entwicklung Richtung schonende Gewässerunterhaltung – 25 Jahre nach Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie, 48 Jahre nach Inkrafttreten des Verschlechterungsverbots (! JA !) im deutschen Wasserrecht (1. Dezember 1977) – wird weiter zu sprechen sein. Alt eingefahrenes Handeln ist entsprechend zu verändern.

Wer mehr lesen oder Bilder durchrollen möchte, findet etliche meiner Texte hier im Internet.

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Über Wedels Regenwasserweg hatte ich mehrfach berichtet.

Wichtig bei all solchen Systemen ist selbstverständlich Beobachtung und ggf. Wartung kritischer Punkte. So waren bei einigen Zuleitungen aus Privatgelände ins System Ablagerungen und folgendes Zuwachsen nicht beachtet worden mit der Folge, dass Rückstau und unkontrollierter Austritt von Regen auf den Glensanda-Wanderweg auf 30 m schicke Mäander mit Entmischen des Wegematerials, Entstehen tieferer Kiesbetten und Ablagerung von Feinmaterial hervorriefen – eine vermeidbare Verschlechterung der Wegeigenschaften.

Das ist inzwischen bereinigt. Der für heute angesagte Regen kann kommen.

Gut vorbereitet – der tiefliegende Abfluss (links, Ende Querung mit Straße) ist gesichert, frei und über alle hoch liegenden Zuläufe – hier ein Beispiel – kann ebenfalls der Regen frei ins Entwässerungssystem eintreten.

Im tiefliegenden Profil stört das Grün nicht. Niederschläge bahnen sich selbst ihren Weg bzw. können bei hohen Abflüssen vorübergehend einstauen wie geplant.

Da kam was – ist wer gelandet?

Ein Admiral ist gelandet! Der findet es hier auch prima.

Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. – Mal sehen, was die Regenfront so bringt.

P.S., 4.September 2025: „Regenfront“ ??? – Die angesagten „Wetter“ entpuppten sich als Kurzzeitschauer, teils Landregen-artig, teils stark, aber schnell endend. „Dicke Fronten“ zogen nordwestlich und / oder südöstlich vorbei. Man gerade, dass Blattoberflächen benässt wurden, ggf. auch Oberboden getroffen wurde.

„Mein Indikator“, der Pferdetümpel, liegt knochentrocken, die Bäche ringsum verharren im Niedrigwasserabfluss, falls sie nicht gar ausgetrocknet sind.

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Durch den Kurpark gehen wir in den Ort, …

… orientieren uns …

… und wählen unterschiedliche Restaurants – kommt gelegentlich vor.

Nach dem Essen lockt das Seepferdchen …

Jaaa, …

… weiter Wirbeln an der Seebrücke.

Der westliche Baustellenteil wirkt geordneter.

Tschüß, Timmendorfer Strand!

Bevor wir in Scharbeutz bzw. Haffkrug unsere Siebensachen packen, …

… gehen wir auch dort nochmal auf die Seebrücke, sooo ein uns bisher unbekannter Anblick, Seetangabriss am Strand.

Stramm stehen die Flaggen am nahen Ausguck im Oststurm.

Allerhand potentielles Strandgut ist weiter unterwegs.

… und wird die angeschwämmte Biomasse am Ufer ergänzen.

Wir nutzen den Strandkorb noch ein Weilchen, fühlen uns mit Blick an den Horizont geschützt.

Ostsee in Aktion.

Ostsee Haffkrug bei Oststurm – fast wie ein Werbefoto für die Nordsee (gleichartiger Anblick dort bei mäßigem westlichem Wind).

Eine Suchende …

… umkreist uns, …

… vorsichtig.

Blick SüdOst entlang der Lübecker Bucht – ein Möwenschwarm ist – in der Luft „stehend“ – eifrig beim Muskeltraining, …

… in stets wechselnder Formation.

Tags drauf …

… hat der Wind auf West gedreht.

Beim Packen – das Autodach ist nass, die Nacht war kühl.

Abfahrt – letzter Dunst, kleinklimatisch. Die Ringeltaube scheint schon mit uns abgeschlossen zu haben, abgewandt.

Solch Kurzurlaub lassen wir uns gefallen. Mal sehen, wann und wo sich die nächste Gelegenheit bietet.

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Aufwachen in Scharbeutz, Wind drehte von West auf Ost, schiebt stürmisch Wolkendecke …

… weg! – Hier kann man es so aushalten.

Im vorigen Foto klitzeklein sichtbar, hat sonnenbeschienen auf dem Nachbardach ein Star gesungen.

Timmendorfer Strand, angeblasen über lange Strecke …

… gibt sich die Ostsee stürmisch.

Wir wollen uns die hiesige neue Seebrücke ansehen. Sportler schleppen ihre Surfboards zu einem geeigneten Anleger (oder sagt man da „Ableger“?).

Gibt es hier Geysire – oder was?

Angang – das sehen wir uns näher an.

Hier hat man noch Großes vor – eine WasserLandBaustelle.

Soll das so – oder hat man mal wieder …

… den Blanken Hans der Ostsee unterschätzt?

Westlich der Seebrücke warten die Surfer auf ihre Chance. – So richtig will das hier nicht gelingen, irgendwie reicht die Lauflänge der Wellen nicht.

Vor uns: Langer Bogen mit Anleger.

Der Oststurm verhindert Schifffahrt. – Am Horizont scheinen sich merkwürdige Höhen, kleinräumig wechselnde Ebenen zu befinden.

Kunstvolle Holzarbeit – auf zu vielen Ebenen, gleichförmige, lichte Farben, ohne Sicherheitshinweise / Abgrenzungen. – Ach ja, der Mensch als Zahn der Zeit musste hier selbstverständlich am neuen Werk auch schon wirken.

Was sich hier auf mehreren – nicht ultimativ ins Auge fallenden unterschiedlichen Ebenen – darbietet, könnte auf Gesamtlänge als Wal- oder Saurierskelett durchgehen. Künstlerisch wertvoll.

Mein Gesamtwerksüberblick kam leider aufgrund der kurzfristig aufeinander folgenden Ereignisse nicht zustande. – Ich sehe im Augenwinkel eine ältere Dame das Werk übersteigen. Ein rötlichbrauner Puschelhund scheint vom Sturmwind über das Kletter- / Sitzwerk hinweggeblasen zu werden, plumpst rechts runter. Dann schreit unsere Tochter auf. Der der Dame und dem Hund folgende, ältere Herr klettert über die Ebenen, will die letzte, tiefere erreichen und stürzt.

So, wie der da „unten“, auf dem Boden stumm sitzt, merken andere ringsum nicht, was gelaufen bzw. gestürzt ist. Erkundigung nach dem Gesundheitszustand lässt einen Notruf erforderlich erscheinen. – Wie gut, dass es – wir sind „weit draussen“ – heutzutage Mobiltelefone fast bei allen gibt.

Auf dem Weg landwärts, den Helfern den kürzesten Weg zu weisen – Blick zurück, hoch -, betropft uns eine einzelne, rasende Wolke ein wenig.

Und dann ist der Rettungswagen auch schon da – kann allerdings nicht auf die Brücke fahren, so dass lange Transportzeit zu Fuß ansteht.

Wir wollen auf den Schreck erstmal Mittagspause machen, sehen im Abgang die rotgelbe Flagge, Zeichen, dass sich dort unten ein bewachter Badestrand befindet.

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