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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Heftiger Sturm bis ins Binnenland.

Da ist der Radler „hier an der Küste“ gut beraten, die freie Marsch zu meiden und Strecken mit Windschutz auf der Geest zu nutzen.

Auf dem gestrigen Weg begegne ich einem Mannschaftswagen und einem rangierenden, riesigen Leiterwagen der Feuerwehr. Sieht vom Umfeld her aus wie Dach- oder Baumsichern, Ursache nicht zu erkennen.

Grüner Baum mit gleichen ringsum, Einfahrt Wedeler Autal – erheblicher Windwiderstand, Eiche mit Efeu.

Über die sommerlichen Jahreszeiten der Vorjahre mussten wir bei zunehmenden Sommer- und Frühherbststürmen lernen, dass auch „eigentlich“ standfeste Bäume fallen können. So ein begrünter Efeubaum führt uns auch über Winterstürme seine Standfestigkeit vor.

Unmittelbar daneben liegt allerdings frisch eine Kollegin. Das Wurzelwerk sieht nicht mehr überzeugend aus.

Die Kronenspitze zeigt: „Das Gerüst“, eine offenbar schon länger tote Birke, konnte das Efeu nicht mehr senkrecht halten.

Viel Wasser im Autal. Mit dem Sturm – die gestrige Nachtflut lag bei mittlerem Tidehochwasser – kann das nichts zu tun haben. Dieser Rückstau wird wohl von der Wehreinstellung des Wedeler Mühlenteichs verursacht.

Inzwischen hat der Weststurm zwei Fluten mit an die 2 m Plus auf das mittlere Tidehochwasser präsentiert. Die Sturmflutsperrwerke von Pinnau und Krückau waren in den Flutphasen (inkl. Start der folgenden Ebbe) nachmittags und nachts 7 bzw. 6 1/2 Stunden geschlossen.

Nun sehen wir wieder ruhigeren Zeiten entgegen.

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Wir haben uns vom Schnee verabschiedet. Von Sonnabend an bis Dienstag werden die wechselnden Eindrücke dargestellt.

Sonnabend, 20. Januar 2024 – auf dem Rasen befindet sich ein gut Hand-großes, freigetautes Areal. Die Ränder zeigen deutliche Schmelzspuren.

[Nachschau am Dienstag zeigt, dass da unterirdisch Bioaktivität herrscht, ein kleines Sandtürmchen mit punktförmigen Winzlöchern ist erschienen. Falls das hält und sich entwickelt, folgen später Fotos. Ich nehme an, da werkelt eifrig eine Ameisenkolonie.]

Sonntag. – Es taut ringsum munter. Flächig liegt weiter „gut Schnee“.

Unbehandelte Nebenstrecken, hier ein Wendeplatz im Wohngebiet, sehen mit ihrem glasigen Eis gruslig aus – Alle Vorsicht beim Betreten walten lassen!

Montag – bei Temperaturen Richtung 10 Grad C und Regen über Nacht sind Schnee und Eis fast vollständig verschwunden. Es stürmt heftig, Schauer sind bei Aussenaufenthalten möglichst zu meiden.

Es kann geradelt werden, ich halte mich aber auf der Geest. Da gibt es nutzbaren Windschatten. [Dieses Foto entstand nach Geesthangrunterradeln – fix umgekehrt, wieder hoch.]

Abends „scheint Regen“.

Dienstag, 23. Januar 2024. – Der Wind steht nicht ganz so ungünstig, die Böen fallen schwächer aus. Ich befinde mich in der Marsch, wage die Rundfahrt mit Strecke hinterm Elbdeich – ab da Rückenwind. 🙂

Idenburg, Elbdeich am Horizont – wo Schnee lag, ist jetzt quitschnasser Boden wieder frei.

Wohl denjenigen, die eine gut entwässernde, erhöhte Aufenthaltszone zur Verfügung haben. Diese Galloways gucken munter auf den vorüberradelnden Gast.

SüdOstBlick Hetlingen, zwischen den Deichen – der bekannte Schachtdeckel …

Blick Nordwest – die Nasswiese, mit größerem Flachsee als zuvor.

Es fällt auf, dass – neben Bussard, Turmfalke, Silberreiher und Kleinvögeln – ringsum jegliches grasendes Federvieh fehlt. Offenbar sind diese Arten bei Schnee und Eis an geeignetere, Futter-bietende Stellen abgewandert.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Dramahimmel.

Der sieht schlimmer aus, als sich die nachfolgenden Stunden darstellen. Es regnet nicht – jedenfalls nicht hier, an unserer nördlichen Elbküste.

„Die Sturmarbeit“ ist für mich erledigt. Ich fahre mit Rückenwind Richtung Wedel zurück – dargestellt im nächsten Beitrag.

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Auf dem Weg zum Krückaupark Elmshorn stoppe ich kurz an der bachauf liegenden Überschwemmungswiese, An der Au.

Wie die Überschwemmungswiese im Unterlauf der Offenau (vgl. voriger Beitrag) ist diese während der jüngeren Niederschlagspause weitgehend freigefallen.

Nur flache Pfützen, schneebedeckt, sind noch vorhanden. Links von den Pappeln neben dem Werbeschild fliesst die Krückau senkrecht auf die Wiese zu, biegt rechtwinklig bachab entlang der Bäume Richtung Krückaupark.

Geparkt vor der Elsa-Brändström-Schule – im noch schneebedeckten Dreieck lag seinerzeit der zu verarbeitende Kies.

Ich wandere Richtung „Tatort“ – ganz schön ungewohnt, so eine breite, weisse Fläche.

Auf einem Altarm nebendran – diese Stockenten sind dressiert …

Der Bootsanleger der EBS liegt wieder normal. In diesem Umfeld ist ebenfalls Uferschutz und ökologisches Verbessern angebracht.

Gleiches gilt für die lange, baumfreie Strecke bis zur Schwarzerlenkurve, in der wir Bekiesen 2023 starteten.

Fehlende standorttypische Bäume, Lichtüberschuss, führen zu starkem Wachstum von Buschweiden. Diese wachsen in den Abflussquerschnitt hinein, sind im Rahmen der Gewässerunterhaltung dringend zurückzunehmen.

Blick bachauf über die Kieseinbaustrecke.

Die Kurve – aufgrund des hohen Abflusses sind die punktuellen Bekiesungen eher zu erahnen.

Der Startpunkt des Bekiesens – ehemals eine heftig erodierende Stelle.

Die Erosionsursache, ein größerer Regenwasserzulauf, ist nun gut eingepackt. Das im Schüttwinkel liegende Kiespaket wird von Wasservögeln als Ein- und Ausstieg genutzt.

Blick bachab in die Kurve.

Das Foto zeigt das Dilemma unserer Bäche und kleinen Flüsse. Ins Überschwemmungsgebiet gebaute Infrastrukturen des Menschen – neben „falscher“ Positionierung, zu geringem Abstand, sorgt der – schon aus Unterhaltungsgründen erforderliche – Weg zusätzlich für Erschwernis. All das unmittelbar neben einer Aussenkurve der Krückau kompliziert jegliches Handeln um so mehr.

Der „Innenblick“ – auf das Dilemma.

Mal sehen, was die Niedrigwassersituationen in Frühjahr und Sommer zeigen werden – ob wir Hinweise auf weiteres Verbessern erkennen.

Alles so pickelig … – winterlicher Hinweis. Schön zeigt der Schnee das Potenzial für einen selbstproduzierten Uferschutzsaum. Erlensamen in Massen – man muss sie nur gewähren lassen, im an etlichen Strecken allzu schmalen Saum zwischen Weg und Krückau heranwachsende Erlen nicht mähen.

Dies in Teilen schwierige Umfeld wollen alle Beteiligten schrittweise weiter fördern Richtung Erhalt und künftige Entwicklung.

Ab nach Hause – oha, Schulschluss, Mama- (und Papa-) -Taxis füllen Parkplatz und Fahrwege …

„That`s life!“

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Das schöne an Schauern ist ja, dass sie aufhören. Wenn dann die Pause bis zum nächsten so lang ist, dass vorgesehene Freiluftaktivitäten wie geplant ablaufen können, um so besser.

Angekommen – die einseitige Beschneiung der Bäume zeigt, wie der Schnee herunterkam.

Bachab eines Stegs – da ist aber ordentlich Kies bewegt worden. Die Ursache …

… ist aufwärts zu erkennen. Offensichtlich ist hier häufig und stark von kräftigen Akteuren abgelaicht worden.

Die nächste Strecke, schön raue Charakteristik seit gut 6 Jahren. Was fehlt – und regelhaft im Entstehen von Fehlgeleiteten beseitigt wird -, ist der erwünschte Erlensaum am Ufer.

Wir hoffen auf Jung-Erlen …

Alt-Erlen im Vormittagslicht – frühlingshaft. Das Weiss ist heute, 3 Tage später, durch Temperaturanstieg auf 10 Grad und Regen fast vollständig verschwunden.

Aus einer Vielzahl angelegter Rauschen sticht diese durch starke Erhöhung im Anstrom heraus.

Blick von unterhalb bachauf – beeindruckend.

Da gucke ich auf dem Rückweg nochmal in Ruhe hin.

Eine weitere Rausche bachab.

Bislang konnte ich angesichts des erhöhten Abflusses die Gewässersohle nirgends sehen. Hier sind nun die Laichaktivitäten von Forellen im Kies schwach erkennbar.

So, nichts bis wenig erkennen, bleibt das auf dem Rest der Strecke. – Zurück also.

Am Rand der sehr auffälligen Rausche klare Zeichen – für diese Stelle interessierte sich der Graureiher.

Im Angang hatte ich in diesem Bereich zwei Reiher gestört, die abflogen.

Kein Wunder, dass die Reiher interessiert waren. Hier wurde offensichtlich intensiv auf dem Kies gearbeitet, Material bewegt. Die Forellen haben wieder ganze Arbeit geleistet.

Während ich da so stehe und staune, erreicht mich der nächste Schneeschauer – stürmisch, fast waagerecht sausen die Flocken.

Die abgelaufenen (Kilo)Meter und die dabei verstrichene Zeit lassen mich einen vorgesehenen weiteren Bachbesuch verschieben. Auf geht es ins Krückau-Einzugsgebiet – zuerst aber Mittagessen vor weiterer Wanderung.

Das Auto geparkt, Schneetreiben fotografiert … – erst auf dem Foto sehe ich den Schwarm Saatkrähen im Baum sitzen.

Beim Fotografieren hatte ich mich auf die weisse Wiesenfläche konzentriert. Lange Zeit war hier die Offenau großflächig über die Ufer getreten. Diese tiefliegende Fläche bewahrt, wie die Krückauwiesen, Elmshorn vor Überschwemmung. – Zunehmend lernen Städte, welchen Wert erhaltene Überschwemmungsgebiete darstellen.

Ich hätte das Essen nicht zwingend vorziehen müssen. Die Straßen sind leer, das Lokal für diese Uhrzeit auch (noch).

Testessen – Baked Potatoe mit Pulled Pork, Salat, Toastbrot, Schwarzbier. – Sehr zu empfehlen!

Das Schneetreiben ist vorbei. Das Lokal füllt sich.

Da breche ich zur Krückau im Krückaupark Elmshorn auf.

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Mühlenaubrücke querab Regioklinik – sicher nutzbar.

Blick bachauf – die Galerie der Treibselsammler, beidseitig je 4, gut von Mittelwasser plus 25 cm durch- und überströmt.

Blick über die 4 linksufrigen Positionen (Nr. 4, von oben gezählt, unmittelbar am unteren Bildrand, bachauf der Brücke).

Winterlicher Eindruck rechtsufrig, brückennah.

(Die Uferseite habe ich hydrologisch, d.h. bachab benannt – von der Betrachtung scheint „lechts und rinks“ daher verkehrt herum benannt zu sein.)

Weiter Blick bachauf – die beruhigten Räume zwischen den Treibselsammlern sowie das besiedelte Treibgut locken viele Vögel an. Auch wenn die Fläche „leer“ erscheint: Im hinteren Schatten schwimmt eine Stockente. In der Gesamtstrecke sind wohl an die 10 größere Schwimmvögel unterwegs, im Uferbereich, nicht im Foto sichtbar.

Weiter geht`s zum Mühlenaupegel Rellingen.

Alles ok – die Rauschen rauschen.

Beim Ortswechsel Richtung Bönningstedt erwischt es alle, die unterwegs sind. Foto beim Ampelstopp. – Ein heftiger Schneeschauer zieht eilig über Land.

Wie ich später auf dem Wetterradar feststellte war mein Fahrbereich, etliches nördlich Wedel, mit sehr viel mehr Niederschlag in Form von Schnee(schauern) bedacht.

Recht hat er, der Wetterbericht. – Da hofft man, beim nächsten Stopp das Ende des Schauers (zeitlich) hinter sich zu haben.

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Bei Morgensonne wandere ich die Mühlenau bachauf Rosengarten, Pinneberg, an. Mir scheint, hier wird ein weiterer Baumrecke restlos verschwinden.

Nebendran kann man Gutes Beispiel sehen. – Ich hoffe, auch beim Fällkandidaten wird nach der Methode „altes Holz im Wald lassen“, ob stehend oder liegend, angewandt.

Die Brücke ist gesichert für Fußgänger und Radfahrer, mit Salz.

Mühlenau, mittlerer Abfluss plus 25 cm, sinkend – bachauf der Brücke steht, gut ins Ufer eingebunden, unser alter Test-Treibselsammler. Die Turbulenz zeigt die weiter gute Wirkung.

Blick bachab, zum „Buchenbogen“-Kies. – Mal näher ran, wer da auf der Wasseroberfläche sichtbar ist.

Stockente und …säger – im Umfeld der Lenkbuhne scheint es fischig interessant zu sein.

Die Bank zeigt, hier unterm Buchenbogen sitzt es sich hervorragend. So entsteht – durch Hundebegleitung – heftige Ufererosion, die uns vor Jahren zur Positionierung dieser Lenkbuhne veranlassten.

Kies-Lenkbuhne (Unterwasserlenker leicht gegen die Strömung gelegt) aus der Nähe – gute Uferschutzwirkung, Strömungslenkung und Turbulenzanregung.

Der …säger ist ärgerlich, will den Platz nicht verlassen, rast tauchend mal bachab, dann wieder bachauf. Nach einer Weile geht er in größerer Entfernung bachab in Wartestellung.

Genug gesehen, diese Stelle hat sich angesichts ihrer schnellen Zugänglichkeit als gute Erläuterungsposition für Holz- und Kieseinsatz beim Bach-Restaurieren entwickelt. Ich wechsle zur Brücke bachauf mit den 8 langen Treibselsammlern.

Vorbei geht`s an beeindruckenden Mehrfachstämmen Erle und Hainbuche.

Nahebei stehen Alt-Eichen, ohne und mit Efeu.

Nochmal abgebogen, hangabwärts – (Foto aufgrund der Verhältnisse scheinbar schwarz-weiss …) der kleine Zulauf Richtung Mühlenau hat in seinem rauen Äste-Laubgrund allerhand ausgefälltes Eisen zwischengelagert.

Der gestrige Eindruck zur Treibselsammler-„Galerie“ folgt demnächst.

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Während in den vergangenen Wochen …

… die Sonne …

…, nur mühsam zu entdecken war, …

… schien sie gestern von blauem Himmel.

In Schattenlagen freuten sich Schneemänner (noch) ihres Daseins.

Von der B 431, Prioritätsstraße, wird in Nebenstrecken Salz eingetragen.

Beliebte Strecken oder Ziele per Rad anzusteuern, …

… ist aber noch nicht wieder angebracht.

Zu Fuß, die örtlichen Umstände stets fixierend, lohnt solch Wintererlebnis aber doch „das Lüften“.

Auf dem Rückweg grüßt der Halbmond.

Sieh an, der Schnee auf dem Rasen vor den Büschen gleicht einem Tanzboden.

Dort hatten Amseln nach dem schlagartigen 10 cm-Schneefall angebotene Äpfel verschmäht. Einzelspuren liessen vermuten, dass sie nicht in dem dicken Polster am Apfel arbeiten wollten.

Inzwischen haben Wacholderdrosseln das Angebot erspäht. Die waren die Tanzbodenerzeuger, haben halbe Äpfel vom Markt und hingelegte gelbe Äpfel vom eigenen Baum (welche Sorte ? – für uns „ohne Geschmack“, spät, bislang am Baum auch von Vögeln lange verschmäht) ratzfatz aufgeputzt.

Mal sehen was der heutige Tag bringt. Ob neben Schmelz- auch anderes Wasser zu besichtigen ist.

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Über den gut beschneiten Regenwasserweg Wedels bin ich am Regenrückhaltebecken angekommen. Hinten, am Ablauf, war mir Bewegung aufgefallen.

[Regenwasserweg Wedel und die heutige Überschrift „Grüne Lagune“ habe ich (Letztere über den Begriff Rieselwiese) im vorigen Beitrag erläuternd verlinkt.]

Detail des Schlussfotos vom gestrigen Beitrag, mit gelbem Kreis.

Da musste ich schon genau hinsehen! Aber stete Bewegung zeigte dann eine Kohl- (die weisse Wange, rechts mittig) und eine Blaumeise (unmittelbar schräg davor).

Fortwährend in Aktion … Um die 10 Vögel flogen an, flogen ab, tummelten sich, erweckten teils den Eindruck, die Füße zu wärmen, teils vollständig zu baden. Hier im Bild sind 2 Kohlmeisen und 2 Blaumeisen zu entdecken / erahnen.

Die „anderen 6“ (Richtung geschätzte Zahl 10) sortiere ich unter Spatzen, evt. noch ein Rotkehlchen. Auf Fotos sind sie angesichts ihrer Wirbelei nicht fixierbar.

Auf dem Heimweg – regelhafte Betriebsblindheit erschwert den Tagesablauf. Hier werden Fußgänger auf das Glatteis gezwungen.

Ansonsten ist mein Rückweg vorbildlich geräumt …

… oder, idyllisch, noch wenig begangen, „naturbelassen“.

Möge uns das Glatteis des Südens weiter verschonen.

Entsprechend Wetterbericht wird die winterliche Pracht hier im Norden in den nächsten Tagen schnell von höheren Temperaturen beendet.

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Am Montag war bereits etwas Schnee gefallen, der aber munter drauflos taute – Vorsicht beim Gehen, Glatteisgefahr.

Am Dienstag Morgen, ca. 7.30 Uhr, lässt sich das anders an – Schneetreiben, Starkwind.

Später, im Hellen, zeigt sich eine gute Schneedecke – Blick West.

Auch nach Osten bietet sich ein winterliches Bild.

Unser Dienstag vormittags betreuter Beagle – nach längerer Schneewanderung – findet es ringsum auch sehr interessant.

Alles im Blick …

Der Dienstagschnee „hält“.

Immer mal kontrollieren.

Mittags rollt dann eine neue, ergiebige Schneefront quer durch.

Stattlich sind Büsche …

… und Bäume beladen.

Bei Temperaturen um Null Grad fällt die Pracht durch Wind- und Vogelaktivitäten recht schnell ab.

Statt Radeln ist allerdings Spazierengehen angesagt. Nur Hauptwege sind frei.

Auch Sonne hatte der Wetterbericht versprochen – sieh an, dies ist so ziemlich ihr Beitrag. – Zwei Spatzen flattern aufgeregt durch.

Bei solchem Wetter ist Wedels Regenwasserweg eine gute Teilstrecke.

Der Schnee lässt Sinn und Zweck der B-Planabsichten erkennen – Wasser offen, hochhalten, Versickern ermöglichen, „das Mehr“ ins Öffentliche ableiten.

Das Längsgefälle lässt sich durch angepasste Unterhaltung, vielleicht ein paar kleine Unterstützungen, für Wasserrückhalt weiter aktivieren. (Wir sind im Gespräch.)

Eine Überraschung, fast übersehen, bietet das Regenrückkhaltebecken – Grün wächst, auch zur Winterzeit.

Das erinnert an die Rieselwiesen historischer Landwirtschaft.

Dicht am Wasser, ganz hinten links, sehe ich eine Bewegung – hier im Foto ein kleiner Punkt.

Bei längerer Betrachtung tut sich da allerhand. Das lohnt eine eigene Befassung, demnächst.

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[Heute Morgen, Dienstag, legte uns ein dickes, quer durchziehendes Schneegebiet innerhalb von 30 Minuten 10 cm Schnee hin – besser als das Blitzeis, das anderswo regiert. – Hier folgt zunächst das sonntägliche, nun mit-Rückenwind-Radeln zum Schulauer Hafen.]

Richtung Elbdeich Fährmannssand – tief sind die meisten Marschgräben gebaggert, laufen bei Ebbe trocken.

Der Bau des Elbdeichs mit Sichern hinterliegenden Marschlands hat, verbunden mit Absinken des Tideniedrigwassers durch Ausbau der Elbe, seit den 1970ern ein Absinken des Vorgeest-Grundwassers um mehr als 1,5 m gebracht. Die Höhenveränderung des Marschlands dürfte analog verlaufen sein, wenngleich deutlich geringer.

Scharf weht der Nordwestwind, waagerecht zieht die Dampffahne des Kraftwerks.

Ablaufende Mitteltide, klare Luft bei uns, Schauer jagen über Niedersachsen.

Landwärts fotografiert ein Vogelkieker.

Schnell hat mich der Rückenwind zum Sturmflutsperrwerk Wedeler Au getrieben. „Draussen“ sind sowas wie 2 1/2 Treibselsäume jüngerer Sturmfluten abgelegt.

Nahe dem Schulauer Hafen liegt flächig eine Eisschicht, …

… teils über die gesamte Straßenbreite.

Dies ist Folge eines „Quell-„Aussickerns von Wasser aus der Deichschräge. – Der Bauhof Wedel prüft die Angelegenheit, gibt ggf. weiter an Zuständige auf Landesebene.

Blick West von der Westmole des Schulauer Hafens über den Sandstrand – laufende Ebbe entwässert den Sand.

Das Ostende des Sandstrands ist durch die örtliche Hydraulik bereits heftig eingetieft, versteilt.

Südblick über die Westmole des Schulauer Hafens – die Wolken rasen (vorbei), die Sonne erscheint.

Blick über den Hafen – Lachmöwen, ein kleines Seeschiff.

Blick Nord – Werbefoto für das Hotel, vorn links vom Sandstrand angewehter Sand (Strand fürs Hotel im Werden?), Lachmöwen.

Nein, der Sand dort wird selbstverständlich wieder entfernt. Am Sandstrand wird Sisyphos-Bemühen weitergehen, den Sand dort zu halten.

Die Wellen des kleinen Seeschiffs treffen ein. Schwall und Sunk leisten ihre Arbeit am Sandstrand …

Die Sonnenphase ist vorbei, Starkwind raut die Elbe auf.

Es wird ungemütlich – Zeit, nach Hause zu radeln.

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