Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Kormoran vor Saharastaubsonne – wieder werden alle Flächen rötlich bekörnt.

Die Information über einen Erosionsschaden brachte uns ans Wasser.

Da befinden sich in kanalartiger, baumloser, unstrukturiert überbreiter Strecke der Pinnau ausgerechnet im Prallhang zwei Rohreinläufe.

An sowas Hartem prallt`s natürlich besonders gut …

Streckenhaft, bachauf wie hier bachab, wird Ufer unterhöhlt, abgerissen.

Anderswo muss diese erhöhte Bodenfracht ausgebaggert und entsorgt werden.

Kommt Zeit, kommt …

Wäre doch komisch, vgl. Beiträge „Gewässerschutz“ hier im Blog, wenn es nicht einfache Hilfe mit hohem ökologischem Begleitwert gäbe.

Hier, wo entlang des Bachs so nötige, sich kostenlos selbst ansiedelnde Begleitbäume fehlen, stehen in der Fläche Reihen des Kulturzeigers Kopfweide. – Nix dagegen, aber …, s. vor.

Nach dem Kormoran noch so ein Fleischesser.

Bis zu 5 Störche sehen wir gleichzeitig suchen und finden. Offenbar lohnt es sich.

Das Nest ist doch besetzt! (Sah bei der Anfahrt leer aus.) – Tief duckt sich der brütende Storch ins Geäst angesichts Wind und Wetter.

Sobald es mehr zur Pinnau und ihrem Umfeld zu berichten gibt, erscheint sie wieder hier im Blog.

Read Full Post »

Noch nicht Mitte April und die Natur legt los …
Wir befinden uns aufgrund pfiffigen Rosenschnitts wieder auf dem Weg Richtung Dornröschenschloss.

Wetter gut, Wasserstände sollten geeignet sein – also los, mal gucken, ob auch ich die dieses Jahr bereits früh laichenden Flussneunaugen zu Gesicht bekomme.

Erster Stopp bei der Bäche-Tour: Bek, Ellerbek.

Blick von der Brücke, na also. (Bitte nicht von den Schattenflecken täuschen lassen!)

Mindestens drei schicke Laichkuhlen, wenn sich auch gerade keine Laicher darauf befinden.

Ein Stück bachauf – auch der vor Jahren als „Notkies“ für laichwillige Meerforellen eingebrachte Unterwasserkiesberg wurde von den Flussneunaugen genutzt.

Der gesamte durch die Raue Rampe bachab transportierte Kies sieht flächenhaft bearbeitet aus.

Und im Anstrom der Rauen Rampe ist verbliebener Kies ebenfalls belaicht.

Gut entwickeltes Moos auf Altholz dokumentiert die Situation „gut feucht“ in den vergangenen Wochen.

Und weiter geht die Fahrt, bachauf.

Dort steht eine Gruppe Radfahrer an meinem Zielpunkt, einer Überfahrt.

„Moin, gibt`s was zu sehen?“ – „Nö, was denn?“

Bachab, auf von Hochwässern und laichenden Meerforellen unter der Überfahrt durchtransportiertem Kies sehe / erkenne ich zunächst nichts.

Aber, sieh da, bachauf – wie üblich im Anstrom ist wer aktiv (gewesen?).

Publikumsschatten – man schart sich um mich. Wir sehen was!

5-10 laichende Flussneunaugen befinden sich in steter Bewegung – so „live“ besser auszumachen als statisch im Foto.

Oberflächenspiegelung und leichte Eisentrübe erschweren es der Digicam (ohne Polfilter).

Alle Beobachter „… Jetzt sehe ich sie auch!“ sind beeindruckt.

Die Radler verabschieden sich, wollen weiter bachab und dann, die Pinnau aufwärts, wieder zurück.

Und beim nochmaligen Gucken bachab sehe ich es nun: Auch das hier von Meerforellen im Winter angelegte Laichbett – Kuhle und Hügel – ist von Flussneunaugen belaicht worden.

Nachmittags erhalte ich von einem Bach-Enthusiasten und Mit-Restaurierer kleine Filme – ja, da wuselt es ordentlich, wie vor Ort gesehen!

Zur Pinnau will ich auch, den bekannten Ort, Hindenburgdamm (Foto im Beitrag vom 23. April 2023), ansehen. Zeitlich passt – Tideniedrigwasser.

Nein, auch wenn ich „nur Wolken“ sehe, ich gucke nicht nach oben.

Zu Hause sagt die Prüfung des Pegels, dass die Pinnau zu Tideniedrigwasser eine Höhe etwas höher als Tidehochwasser hat. Man unterschätzt doch, was starker Westwind plus nächtlicher Regen so bewirken.

Nix zu sehen, also.

Da behelfe ich mir mit den kleinen Knubbels an der Senkrechten.

Da findet Schneckenrennen statt.

Gezoomt – interessanter Weise …

… bevorzugt die Digicam beim Scharfstellen die hintere Schnecke. – Ob sie noch eine Chance hat?

Nein, das Rennen ist wohl zugunsten der Gelben bereits entschieden.

Bachab belohnen Spiegelung und Frühlingsgrün der Uferbäume die Anfahrt.

Interessierte haben sich bereits angemeldet – mal sehen, wie lange die Laichsaison dauert. Vielleicht gibt uns die Tide inkl. Wetterentwicklung ja auch an diesem an sich vielversprechenden Beobachtungsort noch eine Chance.

Read Full Post »

Inzwischen wurden laichende Flussneunaugen (früh!) auf Kiesbetten in der Pinnau und im Einzugsgebiet der Mühlenau gesichtet. Die Regenphase seit 1. April macht das Beobachten, gar Fotografieren, allerdings wegen weiter hoher Abflüsse schwierig.

Da wollte ich nachsehen, ob unser Versuch 2023 in Bullenkuhlen Sichtbares an der Krückau bereithält.

Der Weg entsteht beim Fahren … – Wenn ich unterwegs bin, kann ich auch das Mühlenwehr Barmstedt ansehen. – Oha!

Leider ist besteht hier nach wie vor – bis auf die Fischtreppe, Stand voriges Jahrtausend, für gute Springer und Schwimmer – keine Durchgängigkeit für Wanderorganismen. Das gesamte obere Einzugsgebiet bleibt weitgehend abgeschnitten.

Der Pegel Luswinkel bestätigt den hohen Abfluss. – Gibt`s was zu sehen?

Geparkt im Ländlichen, Birke und Eiche angeleuchtet von der Morgensonne.

Immerhin, der Weg ist abgetrocknet.

Aaaaber, die Nacht … – Wo ich Ende März noch von versickern- / verdunstenden Flachseen hoch auf Moräne berichtete, sind wieder welche.

Hangparallel geht`s Richtung Krückau – wetter- und nutzungsbedingt hat der Weg gelitten.

Voll blüht in geschützter Lage eine große Heimische Traubenkirsche.

Tjaaaa – was ist hier Krückau, was Überschwemmungsaue?

Bordvoll fliesst die Krückau. – Hier, bachab Barmstedt, kann man nicht sicher sein, ob das den Regen oder vielleicht regelnd abgelassenen Mühlenteich als Ursache hat.

Egal – ssssteifer Wind steht auch noch gegenan.

Da geht`s hin, wo oberhalb der Kurve das Bekiesen startete.

Gute Turbulenz auf der beim vorigen Besuch freigefallenen Lenkbuhne.

Lenkbuhnenkies – klares Wasser, diesmal ca. 50 cm überstaut.

Bewegung unten auf dem Kies ist allerdings nicht auszumachen – zumindest also keine aktuelle Laichaktivität erkennbar.

Blick über die Strecke – vorn wohl Bodenaushub eines Nutria-(evt. Bisam-)baus.

Der oberste Kies wirkt gut als Strömungslenker, schützt die bachab heranwachsenden Erlen.

Es gilt, die Entwicklung weiter zu beobachten.

Über terrassierte Moräne geht es zurück – Flachseen in unterschiedlichen Höhenlagen passierend.

Alles so schön grün ringsum – ein Grund, das Auto in einer anderen Farbe zu wählen (in der „unberührten Natur“ auch bei komplizierteren Touren leichter auffindbar).

Gelb grüßt zur Abfahrt die sonnenbeschienene Wiese.

Read Full Post »

Morgens am Markt – oh, diese Zeitumstellung, ultraflach scheint die Sonne.

Kurze Zeit später – bin schon wieder raus: Er hat überhaupt nicht gebohrt!

Die erste von 2 Jahresnachschauen 2024 beim Zahnarzt. So fix soll es gehen!

Vielversprechend erscheint das Wetter. Das soll sich bald ändern!

Ich nutze die Gelegenheit und radele meine Morgentour – früher als gewöhnlich – diesmal durchs Wedeler Autal (keine Fotos).

Dank „keine Fotos“ bin ich trocken zu Hause angekommen. Hier ziehen, auf wertvollem Japanischem Moosrasen, Gartenschnecken ihre Bahn.

Andere haben es schon hoch hinaus geschafft.

Die Antihack-Erziehung des Gärtners wirkt. Heimisches wie Scharbockskraut erobert den Raum unter Buschwerk.

Neben Veilchen und Lerchensporn vermehrt sich Bärlauch kräftig. Diese Youngster wollen schon blühen.

Es gilt, das Hacken bei Null zu halten. So kommen wir zu einer geschlossenen Gründecke von Frühblühern.

Tagsüber regnet es reichlich.

Aus DK erreichen mich Fotos, die für den Start der Angelsaison nahelegen, mit Schwimmring loszugehen. – Bleibt die Hoffnung auf fallende Pegel, so dass dort vom Ufer aus der erhoffte Lachs erbeutet werden kann.

Abends, die Goldene Stunde erwischt (es waren wohl nur Minuten).

Unmittelbar über uns muss aber noch Schwarzes sein. Auf die Rollladenkästen klopft es, von ihnen tropft es.

So leicht gibt sich dieses Regentief nicht geschlagen …

Die Wolken ziehen aber doch in hohem Tempo ab.

Aus golden wird rötlich, vor Blau.

Und wieder mischt Schwarz mit.

Blau setzt sich letztlich durch.

Na also.

Die Pegel der Bäche ringsum zeigen bis Mitternacht noch einen Anstieg um mehrere Dezimeter – auf ca. 75 cm über mittlerem Abfluss.

Spezielles Losfahren, um laichende Flussneunaugen anzusehen – sie wurden (früh!) aus oberen Einzugsgebieten bereits von Osterspaziergängen gemeldet – erübrigt sich also erstmal.

Read Full Post »

10 Jahre her, Start der Alternativen Hafenrundfahrt als Betriebsausflug Umwelt Bezirksamt Wandsbek (verlinkt, Klick aufs Foto).

Die Alternative Hafenrundfahrt zeigt mehr und anderes, als die offiziellen Angebote.

Wer gerade in Hamburg ist und morgen, 4. April, noch Zeit hat, findet Kontakte hier, bei Rettet die Elbe.

Wer die Gelegenheit später nutzen möchte, findet die Termine 2024 ebenfalls im vorstehenden Link.

Auf gutes Gelingen!

Read Full Post »

Magnolie, Sülldorf, HH – Ostern gut überstanden, wird wohl auch gut weiterblühen – kein Frost in Sicht.

Gemeinsame Kunstwerke – Berlin / Hamburg. Die sind inzwischen vom Ostermontagregen getilgt. Beschwerdeführer:innen (schreibe ich eigentlich nicht) können sich wieder einkriegen.

Mit dem Abwaschen der Osterhasen sind auch Osterfeuergestank und Saharastaub zu Boden geschlagen. – Aaaahh!

Die Birken kommen voran, hier im Norden. Die Eichen haben noch Pause, wirken insgeheim.

Unser Bärlauch schiesst seine Blütenstände hoch.

Frühe Ostern, früh vorgeholtes Grün mit Drum und Dran – Hummeln brummeln, kümmern sich um wenig, arbeiten, was das Zeug hält. Die Bienen dürften es – bei mäßiger Temperatur, kaum 10 Grad oder ein Bisschen drüber (angesagte Ausreisser sollen die Regel bestätigen) – schwerer haben.

Von Kiesen berichtet ein Restaurierungs-Kumpan, dass die Flussneunaugen bereits laichen – 2-3 Wochen eher, als bereits – vorgezogen – in den jünger vergangenen Jahren festgestellt.

Mal sehen, welche Überraschungen das Frühjahr noch bringt.

Read Full Post »

Wir hatten im September 2023 mit Seiteneinengungen und Lenkbuhnen versucht, in einer überbreiten Strecke der Krückau versandete Laichbetten mit neuer Turbulenz freizuspülen, weitere Laichangebote zu schaffen.

Nach dem erfreulichen Besuch der bekiesten Strecke im Krückaupark Elmshorn, s. voriger Beitrag, blieb hinreichend Zeit, in Bullenkuhlen bachab Kreuzrebenbach nachzusehen.

Angekommen im Ländlichen – das Jahr schreitet fort, erste Rinder werden auf bereits trockene Weiden höherer Lagen gelassen.

Blick vom Höheren ins Tiefere, trocknend nach teilweiser Überstauung während der Regen- und Hochwasserlagen.

Durch teils noch feuchte, quatschige Partien geht`s Richtung Krückau.

Bachab unserer Experimentierstrecke fliesst die Krückau gen Elmshorn.

Ertappt – Stelldichein, Kanadagans trifft Graugans.

An der Teststrecke vorbei bachauf – trübe mündet der Kreuzrebenbach, kaputt-unterhalten.

Von hier abwärts sehe ich die Strecke genauer an.

Von rechts mündet ein kanalartiges Etwas mit noch trüberem Eisenwasser – vermutlich im Einzugsgebiet zu tief eingeschnitten.

Die Krückau – ebenfalls kanalartig bis zur Rechtskurve, überbreit im Niedrig- und Mittelwasserprofil, ohne Baumsaum ungeschützte Ufer, überheizt.

Von rechts ist etwas eingeschwommen, beobachtet mich.

Detail – der eckige Kopf ist auch auf dem (unscharfen) Einschwimmfoto zu erkennen. Das dürfte ein Jung-Nutria sein, der sich da punktgenau im ufernahen Stromstrich hält.

An meinem Ufer der Rechtskurve ist eine Kanadagans gelandet, marschiert vor mir her.

Auf gleicher Höhe, rechtes Ufer, wandert das ungleiche Paar voran. Die Graugans ist wohl sowas wie eine Tante oder ein Onkel?

Die geschütteten Kiespunkte liegen gut. Das Wasser der Krückau ist klar.

Der als Lenkbuhne vorgesehene Kies, wie beabsichtigt, bewirkt gute Turbulenz.  Kurz vor Ende der Geraden ist mittig offenbar etwas Besonderes entstanden. – Weit voraus die 3 Gänse …

Wir werden, bestückt mit Gartenharke und Schaufel, demnächst den trocken liegenden Kies leicht schräg gegen die Strömung ausrichten und vom Mittelwasser überströmen lassen. – Dann darf sich das Gebilde Lenkbuhne nennen und wird optimal wirken.

Jaaa, da befindet sich mittig ein Huckel.

Experiment gelungen! Mindestens ein historischer Meerneunaugenlaichplatz ist wieder freigelegt. Während der Hochwasserphase haben den offenbar Meerforellen zu nutzen gewusst und aktiv gestaltet.

Da freuen sich nicht nur Neunaugen und Fische – auch die Bäche-Bastler.

Blick bachauf in die Gesamtstrecke – wir hoffen auf Akzeptanz weiterer Eigentümer und Flächennutzer angesichts möglicher Aufwertung im Krückau-Einzugsgebiet.

Tschüß, ihr Varianten-Zweier!

Tschüß, dritte(r) im Bunde!

Begeistert gehe ich auf trockenen Wegen, vorbei an noch unbelaubten Eichen an mit ihrem leuchtenden Gelbgrün voll begrünter, demnächst blühender Heimischer Traubenkirsche Richtung Auto.

Was für ein Spaziergang!

Schöne Ostertage allen Leserinnen und Lesern!

Read Full Post »

Ende Oktober 2023 hatte erstes Testbekiesen im Krückaupark Elmshorn in Kooperation mit Fachverwaltung und Bauhof der Stadt begonnen (ein beispielhafter Link, Vertretung für 3 Beiträge hier im Blog). Ziel war insbesondere der Schutz des Krückau-nahen Wanderwegs an Gefahrstellen sowie Hilfe beim Erhalt von uferschützenden Großbäumen.

Am 1. Februar 2024 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt dazu einen Bericht erhalten und stimmte weiteren Krückauverbesserungen der Kooperation zu.

Nachdem die wochenlangen Hochwasserlagen inzwischen abgeklungen sind, der Abfluss wieder Mittelwasser erreicht, wurde eine Ebbephase nahe Tnw – der Krückaupark liegt im oberen Tidegebiet – für eine (lange gewünschte …) Nachschau genutzt.

Angang von der bachab / „seewärts“ liegenden Strecke – aaah, sehr guter Termin, Tideniedrigwasser, wir sehen erstmals wieder freie Ufer.

„Die große Schütte“ – erstaunlich, wie sie die Hochwässer gemeistert hat.

Speziell hier werden wir Kies (vor dem Stack) ergänzen, damit der im Schüttwinkel liegt.

Blick aufwärts in die Kurve, den Prallhang – gut erkennbar, dass …

… die meisten punktuellen Kiesgaben ausgezeichnet positioniert und hinreichend mit Kies ausgestattet sind.

Blick bachab durch die Kurve auf die Große Schütte – mit unserem Ersteinsatz konnte hier bereits viel erreicht werden.

Wir sehen naheliegende Schwachstellen für neue Taten an – Voraussetzung immer, ökologische Verbesserung zu erzielen, ohne Flurschaden zu verursachen.

Heftige, punktuell sich negativ entwickelnde „Hunde-Erosion“.

Wenn sich so etwas, wie hier, ungeschützt am Prallhangstart befindet, …

… entwickelt sich erheblicher Bodenabtrag, Uferverlust, Baumgefährdung – Abhilfe ist leicht möglich.

Hauptproblem – wie fast überall, mal Bäche auf Google Earth ansehen – ist die massive Übersonnung mit Überheizen der Bachlebensgemeinschaften sowie der durch das Fehlen uferschützender Bäume verursachte „wilde“ [nicht: „naturnahe“!] Uferangriff.

Der nächste Einsatz – wie bewährt, in geeigneten Ferien im 2. Halbjahr 2024 vorgesehen – ist besprochen.

Auf dem Rückweg werden „Kleinigkeiten“, wie ggf. verbessernde Ergänzugskiese, zur Kenntnis genommen.

Kritische Strecken und Einzelpunkte sind reichlich vorhanden.

Zu beachtende Besonderheiten, wie freizuhaltende Zuleitungen, sind wichtige Randbedingungen.

Wie andernorts, sind Kurzbeprobungen zur Besiedlung der neuen Lebensräume vorgesehen.

Read Full Post »

Und weiter geht`s, den Osterauwanderweg entlang. Für WasserCampAktive der Zukunft fotografiere ich den Stand der Kieslenker und Treibselsammler – ggf. zu ergänzen, zu reparieren, mindestens hinsichtlich der Besiedlung zu beproben. [Davon gibt`s ausnahmsweise keine Fotos hier im Blog – die Jahre zuvor berichteten von aktuellen Wechseln.]

Sturzbäume mit zwei Stockenten-Erpeln.

Uuups, ein komischer Kerl vor mir – beim Vorbeigehen am Medizinalgarten.

Gleich nebendran, jetzt gut zu erkennen, unser Dank Treibselsammler „gewonnenes Ufer“ – eigenständiges Einengen des Bachs, Rückgewinnen der Turbulenz.

Feuchte, Zeugin jüngerer Vergangenheit – wir erinnern uns, eine Aue ist potentieller Überschwemmungsbereich.

Ost-Ende des Osterauwanderwegs – eine Stockente hält sich in der Beprobungsstrecke am anderen Ufer auf.

Eine der nachbarlich durch Kieslenker gesicherten AltErlen, Scharbockskraut blüht.

Der Erpel, von der Sonne beschienen.

Umweltbildungsstätte – Dank unserer unter anderem von Flussneunaugen genutzten Kiese praxisnah.

Nahe des Wolfgeheges, verabredter Treffpunkt – das sind aber Kapitale!

Ihr Futter wird gern von Kolkraben aufgenommen. Schon geht die spielerische Kabbelei los. Wem gehört das Stück – am Boden wie in der Luft wird eifrig darum gerungen (kein Foto).

Zu viert geht`s weiter. – Wenn das kein Sonnenbrand auf der Platte wird!

Scharbockskraut an, Merk in kleinem Nebenbach.

Sind die dick und rund …
Abgefüttert geniessen die Otter ihre Mittagsruhe. Schön sind die Krallen zu sehen, deren Abdruck vom wilden Exemplar im vorigen Beitrag präsentiert wurde.

Beagle-Hündin Polly verhält sich, aufmerksam, vorbildlich (bei besonderen Situationen zugehörige Lautäusserungen inklusive).

2 Störche, 2 Eimer, ein Kolkrabe …

Der Kolkrabe, wir wundern uns, wurde vom Storch in die Schranken verwiesen – findet sein Teil in (anderem) Eimer und im Gras.

Sonnenbeschienen fliegen Bienen.

Mit Häuschen – eine Skuddenherde (Ausschnitt).

Zwillinge.

So winzig die Lämmer auch scheinen, sind sie doch am Ringsum intensiv forschend, probierend, aktiv.

Noch`n Storch, auf Nestangebot.

Segelwetter, Spielzeit für Kolkraben auch hoch oben.

Waschbär Oskar sagt Tschüß – in Wahrheit nicht uns, sondern einer davonziehenden Kitagruppe. Fast sieht es aus, als kenne man sich.

Noch eine letzte Balancierübung, …

… schon geht es ab, Richtung Wedel bzw. Sülldorf.

Zwei Frauen mit Hündin vorweg, zwei Männer hinterher.

Read Full Post »

Der Hamburger Ableger fragte, ob jemand als Nutzlast mitfahren wolle, der Wildpark Eekholt als Ziel – mir passte es gut.

Zur verabredeten Zeit vors Haus – wie angesagt, auch das Wetter, günstig.

Nach Ablaufen der hohen Wasserstände allüberall habe ich Gelegenheit, unsere Restaurierungsstrecke entlang des „Osterauwanderwegs“ im Wildpark zu checken. Frage ist unter anderem, ob für 2024 weiteres Restaurieren, Reparieren, was auch immer, vorzubereiten wäre.

Wir trennen uns daher nach Ankunft – mein Weg führt zielgerichtet ans Wasser. Nach meinem Check dürfte die Wanderung unsere Wildparkbesucher um das Wolfsgehege geführt haben – eine gute Stelle für gemeinsames Fortsetzen des Tages.

Osterau im Rothirschgehege, westlich des Osterauwanderwegs – in den Gehegen soll noch Erosionsminimieren stattfinden, so die Parkleitung.

Im Erlen-gesicherten Prallhang ist natürlicher Uferschutz durch Erlenwurzeln zu bewundern. – Oha, am diesseitigen Ufer, im Gleithang, haben die Hochwässer allerhand Sand in der Uferkante ausgeworfen.

Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, durch den sich Fliessgewässer entlasten. Leider ist er durch menschlichen Ausbau fast jeden Meters unserer Fliessgewässer – Kanalisierung, übertiefes Einschneiden in die Landschaft – unterbunden.

So tobt ein wahres Sandstrahlgebläse bei Hochwasser durch „den Keller“, mörderisch in den strukturlosen Wüsteneien für Lebendiges. – Minimieren ist angesagt.

Blick bachauf – das westliche Ende unseres Restaurierungsabschnitts in Sicht.

Unser Kiesdepot mit Unterwasserlenkbuhne hat das Ufer stabilisiert, brachte allerhand Sand ins und aufs Ufer.

Und solch aufgeworfener Sand, an Land … – zeigt Spuren.

Besser kann Rundgang ja nicht beginnen! Otter“scharrhaufen“ und Fußabdruck.

Nochmal im Detail – der Scharrhaufen …

… und der Fußabdruck – sauber! mit 4 Frontzehen und Daumen, deutlich zu erkennen auch die spitzen Krallen.

Dieser Otter ist ein wilder – auf „unserer Seite des Zauns“. Wie sich seine Anverwandten „jenseits“ (und er) wohl vorkommen, wenn sie sich durch den Zaun betrachten.

Na, dann sehe ich mich mal weiter um. – Demnächst mehr, hier im Blog.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »