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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Angesagte Hitze beginnt. Ich geniesse Anfahrt auf schattigem landwirtschaftlichem Weg.

Ankunft an der Pinnau – wie an allzu vielen Strecken sonnenüberheizter Kanal.

Passt – der erste Kies-Lkw wurde bereits geschüttet.

Die Arbeitsstrecke liegt optimal. Der Lkw kann unmittelbar anfahren.

Blick Richtung anderes Ufer – Hoffnung, standorttypischer Wasserstern unter Wasser. Negativ, erhebliche Bestände Kleiner Igelkolben, Zeichen harter Gewässerunterhaltung.

Wer das Suchbild durchschaut, sieht auf einem (auffälligen?) Röhrichtblatt ein Männchen der Libelle Calopteryx splendens – ebenfalls Zeichen des überwärmten Bachs.

Ein Lkw wird noch erwartet, 3 weitere am Folgetag. Da werde ich wiederkommen, für evt. erforderliche Feinarbeiten.

Blick bachauf – wir besprechen die Strecke, Standorte der 4 ausstehenden Lkw. Kleiner roter Punkt rechts im oberen Bildteil.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Einleitstellen von Oberflächenabflüssen, die markiert werden, um Fehlschüttungen auszuschliessen.

Markiert.

Blick über die Gesamtstrecke, bachab.

Wir sind nicht allein – ein großer Laufkäfer quert unseren Kies.

Hoch am Himmel kreisen zwei Störche.

Zwei Hasen …

… störe ich offenbar nicht sonderlich.

Wir sind auf morgen gespannt!

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Radrunde gegen den Uhrzeigersinn – die Eichenallee Idenburg sieht schütter aus. Ojeeeh!

Blick rechts – da hinten, Bewegung am Rand einer Pferdeweide.

Wenn das nicht … – (der guckt mich an!) …

… der Hase ist.

Dem (richtiger wohl: einem von denen) begegne ich hier regelhaft. Nach Regen oder bei stärkerem Tau läuft sich die Nässe am Besten auf dem Zweistreifenweg ab. – Nebendran stehen auch gleich schmackhafte Spezialitäten, die „Hase“ dann, immer mal stoppend, nascht.

In Verlängerung des Hasenstandorts … – Flügeliges im Luftraum?

Zwar keine Flügel, aber doch im-Kreis-Bewegendes – bei Einsatz, zu anderer Zeit, an anderem Ort. – Die Saison ist gestartet, Schönwetter angesagt.

Die Wegränder sind gemäht. Jetzt sind die Wiesen dran – Heu-Saison!

Mehr dazu demnächst.

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Wildpark Schwarze Berge – die beliebte, berubbelte Wildsau begrüßt uns – vor Quell-Findling und Kunstbach.

Anlass der (inzwischen unbeliebten) Elbtunnelnutzung bot die Einladung zu einem 40jährigen Jubiläum. 3 Generationen Familie und Umfeld waren erstmal im Restaurant beschäftigt.

Nach Essen und Trinken geht`s raus, Füße vertreten, Wildpark und Bewohner bestaunen.

Noch nie erlebt – auf heiss besonnten Steinen braten 2 Kreuzottern.

Zwei weitere liegen im Gras und eine fünfte klettert in einem Busch. – Die Junioren erzählen von bis zu 7 Stück – die haben wohl welche gedoppelt …

Die jüngste Generation wächst heran. Einer nach der anderen verschwindet im Fledermaushaus (das wurde früher nach Erstbesuch und scheinbar in den Haaren flatternden Nachttieren tunlich gemieden!), taucht wieder auf – und verschwindet sofort wieder durch den Eingang. Erstaunlich, was der Zeitenwandel so wandelt.

Uns zieht es aus dem Ringsum-Trubel in Randbereiche – herrliche Waldpartien der Harburger Berge (keine „Berge“, Moränenhügel bis um die 100 m Höhe und Täler nebendran)!

Ein heimisches Waldrind, Wisent, mit Kalb – beide haben allerhand zu Wedeln. Insekten im Sonnenschein können eine Plage sein.

Totes – Geweihstangen laden zum Experimentieren.

Leider kann ich das lebendige Stück dazu nicht zwischen Waldrand und besonnter Wiese fotografieren – eine schicke Silhouette bot sich zuvor. Der Hirsch mit Bastgeweih bemerkt Futterwillige und eilt zum Häuschen mit Futterkrippe. – So`n Mist – und dann auch noch dunkel, bewegt, unscharf.

Der Sülldorfer Beagle freut sich über jede Pfütze angesichts des Sonnenscheins.

Braten lassen sich auch Enten und Schmuckschildkröten. Die Wasserqualität der Stillgewässer entspricht der Besetzung der Gehege – ist sommerlich ultra-grau.

Ein Singschwan führt vor, dass Kirschlorbeer interessante Mahlzeit bietet.

Das waren die diesmaligen Besonderheiten – neben all der „sonstigen Vielzahl“ an präsentierter und Landschafts-Natur.

Trotz Fülle des Parkplatzes ist das Auto gut zu finden. – Wir sind nicht „der Storch“.

Wir sind „die Eule“.

Nordwärts, Blick in Gewitterwolken über SH – Sssstau vorm Elbtunnel?

Wohl bis Ende des Jahrzehnts besteht die Querung des breiten Elbe-Urstromtals aus Dauerbaustelle. Die gesamte Brückenkonstruktion (wie so gut wie überall erforderlich, die Herren Lindner und Wissing rücken aber nicht das Geld heraus trotz bekannter Baufälligkeit tausender Brücken!) wird erneuert, die Fahrbahnen werden vermehrt.

Im Schritttempo erreichen wir (irgendwann mal), vorbei an Baustellen- und Hafenkränen („Container-Brücken“) sowie Großwindrädern, die Südeinfahrt des Elbtunnels.

Wie üblich stellt sich heraus: Es gibt (eigentlichen) keinen Grund für den Stau.

Ab Erreichen des Tiefstpunkts unter der Elbe vergessen manche am Steuer lediglich, dass beim „bergauf“ fahren das Gaspedal tunlichst durchgetreten wird …

Es gilt weiter das Motto „Ssssstau im Elbtunnel? – Vor mir is` doch gar keiner!“

Bei Kaffee und Eis erholen wir uns zu Hause schnell.             🙂

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Im Wedeler Autal grasen die Angus …

… in hohem Gras.

Ringsum wartet hoher Bewuchs auf sommerliche Heuernte, hier Holmer Marsch, vor der Geestkante – am Weg- / Bachrand leuchtet Mädesüß.

Aus einem Schwanenschwarm auf dem Stillgewässer an der Vogelstation Wedeler Marsch ist einer aufgeflogen. Die äsenden Graugänse interessiert das nicht.

Wohl ein Irrtum – jedenfalls dreht er bald um und kehrt zu den anderen zurück.

Jenseits des Deichs, über der Elbe querab Hetlingen, wird wieder ein Adler geärgert, hartnäckig verfolgt.

Das findet statt im Luftraum über dem nach Hamburg einlaufenden RoRo-Frachter Atlantic Sea, immerhin 298 x 38 m, bei 8 m Tiefgang.

Querab Giesensand ist die Weide ziemlich kahl. Gänsetrupps lagern zwischen einem Teil der Riesenherde.

Wieder zu Hause angekommen gucke ich noch ein Bisschen im Grün.

Da sind sie wieder, von vorn, …

… von hinten, …

… noch nass, …

…, auf Blüten, …

… und trocken.

Wenn das alles …

… Glückskäfer sind, …

… brauchen wir uns über die Zukunft keine Sorgen zu machen.

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Vor drei Wochen war`s, nach genossenem Geburtstagsessen guckten wir uns bekieste und zu bekiesende Krückaustrecken im Elmshorner Krückaupark an.

Wie gehabt (Blick bachauf), die nun stabilisierte und hydraulisch wie ökologisch angeregte Kurve …

… sieht prima aus.

Blick von bachauf abwärts, schräg ans andere Ufer – der Gleithang, Innenkurve, ist bewachsen. Davor ruht ein Stockentenerpel.

Verrohrter Bachzulauf am Bekiesungsstart der Aussenkurve.

Da kommt eine Stockente mit ihren Küken.

Sie hat allerhand zu tun, die Schar zusammenzuhalten.

Stetig verändert sich die Formation.

Auf unserer Seite ist`s auch nass.

Ja, intensiv begangen, von Hund und Mensch – heftiger Erosionsort.

Der ist dann demnächst dran.

Wird auch Zeit. Wir haben allerhand vor. – Kommt Zeit, kommt Kies.

Wer beobachtet hier wen? – Ein Rehbock, fühlt sich halbwegs sicher.

Passierende Hundeführer (? „führen“ sie ihren Hund?), meist ohne Leine, sprechen wir an. Ob Elmshorn seinen Krückaupark zu schätzen weiss?

Bildung ist immer gut.

Demnächst, bei / nach Aktion, mehr zu dieser Strecke.

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Die Kollegin und die Kollegen der Stiftung Naturschutz SH übernehmen die weitere Ortsfindung.

Eine abwechslungsreiche Fahrt, hier in lichtem Schatten, führt uns von Moränenhöhen in die flache Oberalsterniederung.

Wir sind uns einig, dass in anmoorigen Bereichen …

… bis hin zu ehemaligen Hochmoorflächen sehr viel mehr für Wasserrückhalt getan werden kann und muss.

Die Profile besuchter Moorgräben sind geradezu erschreckend breit und tief.

Ringsum sehen wir allerleit Getier, wie z.B. die Gebänderte Prachtlibelle.

Überrascht hat uns eine junge Kreuzotter, die sich auf dem Weg wärmte. Schnell …

… war sie im Gras nebenan verschwunden, sobald sie uns bemerkte.

Die Überraschung ergab sich nicht nur durch das Treffen, sondern auch durch die rotbraune Farbe des Tiers.

Allerdings sind wir alle wohl keine Reptilien-Spezis, sonst hätten wir um die hohe Farbvarianz gewusst (und dass die Kreuzotter Reptil des Jahres 2024 ist).

Nach Erreichen unserer Fahrzeuge, geht es …

… an einen kleinen Bach, der Richtung Alte Alster fliesst.

Solch übersteiles Ufer und tiefliegendes Bett haben wir lange nicht gesehen. Immerhin zeigt die steinige Sohle, dass wir uns wieder auf Moräne bewegen.

Der Bach hat im Pech wohl Glück gehabt: Das die Straße querende Zulaufrohr hat so einen tiefen Absturz, dass das Gewässerprofil gut in Rausche-Kolk-Folge angehoben werden kann.

Beim Begehen des weiteren Verlaufs interessiert sich eine Rinderherde für uns (hier nur ein Teil davon) und verabschiedet uns.

Wir haben uns auch verabschiedet, das nächste Treffen ist im Sinn. – Ich beschliesse meinen Ausflug an der Tide-Pinnau. Turbulenzen auf bewährtem Kies am Hindenburgdamm, Pinneberg (Tideniedrigwasser) begeistern mich immer wieder.

(Das gilt auch für Essen und Trinken im Restaurant nebendran.)

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Und weiter geht`s, wir wollen uns die im Vorjahr strukturierte, häufig sommertrockene Bachstrecke ansehen (vgl. Beiträge vom 19. Juli und vom 20. Dezember 2023).

Die Bredenbek fliesst über eine unbeschattete Strecke zu, die wegen Lichtüberschuss völlig mit Sumpfpflanzen zugewachsen ist.

Lichtüberschuss ist eine Hauptursache des Dilemmas unserer Fliessgewässer: Untypische Pflanzen produzieren eine riesige Menge Biomasse, der Querschnitt wächst zu. Die Natur hat in Jahrmillionen für diese organischen Massen kein Regulativ erfunden (brauchte sie auch nicht, hat ja den standorttypischen Baumsaum als Schutz für an Schwachlicht angepasste Bachpflanzen und auf Sommerkühle angewiesene Bachtiere entwickelt!).

Wasser kann nicht abfliessen. – – – Die Gewässerunterhaltung muss den Abfluss sichern – und setzt in den meisten Strecken überkommene, harte Gewässerunterhaltung ein.

Abhilfe ist möglich.

An bunter Blühwiese entlang (Agrarförderung) sind wir bachab an der neu strukturierten Strecke angekommen.

Uferbewuchs seitlich weggedrückt, kommt die Startrausche in Sicht. Rechts ist ein Drän erkennbar, den sie sichert.

Der unstrukturierte Bereich – wie bekannt, überbreit im Niedrig- und Mittelwasserprofil, durch Erosionssand lebensfeindlich.

So sieht ein strukturierter Bachlauf aus, Rausche-Kolk-Abfolgen.

Diese Kolk-Rausche-Abfolge setzt sich (hinter mir) bachauf 200 m fort.

Die Strecke ist insofern vorbildlich (und selten), weil hier der charakteristische Baumsaum erhalten blieb. Die auf sommerkühles Wasser angewiesene Lebensgemeinschaft profitiert.

Wir beabsichtigen, die Gesamtstrecke Forst Endern bis Sandfänge vor Mündung in die Rönne (nahe deren Mündung in die Alster) Schritt für Schritt in der bewährten Weise zu beleben.

Nahebei wurde ein benachbartes, von einzelnen Erlen begleitetes Schlehengebüsch vollständig abgeholzt. (Mindstens) Der Halbschatten für den Bach muss wieder wachsen. – Die ringsum uferbegleitende Staudenflur steht vor ihrer Entwicklung zum sommerlichen Schmetterlingsmagnet.

Beim Weggehen begeistern wir uns an der Agrarfläche mit Blühwiese.

Wir fahren nach diesen Restaurierungsbeispielen zu Flächen der Naturschutzstiftung, um dort mögliche Verbesserungsansätze zu diskutieren.

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Mich zieht`s zu einer Verabredung, durch die Oberalsterniederung (wo ist die Alster ? ! ?) in größere Höhen, Richtung Bredenbek.

Verabredet mit Kollegin und Kollegen von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – der Treff hat schon geklappt.

Zu verschiedenen Themen wollen wir uns austauschen, welche Methoden auch an Bächen in Stiftungsflächen angewendet werden können.

Immer wieder schön anzusehen: Die Sohlaufhöhung in der kanalisierten Bredenbek reaktiviert alte Mäander bei höheren Abflüssen.

Die beteiligten Verantwortlichen vor Ort werden entscheiden, inwieweit wir wann diese Unterstützung „nachlegen“, weiter erhöhen.

Auch die Kanalstrecke profitiert, vom Weitertransport eines Teils der zugegebenen Kiese durch verbesserte Lebensraumstruktur.

Forst und Förster sind begeistert, da das gesamte Umfeld stärkere Niederschläge besser und länger hält.

Im bebauten Raum wird die Zielsetzung zukunftsgewandt „Schwammstadt“ genannt. – Hier, wo es sinnvoll und möglich ist, heisst der Begriff dann wohl „Schwammlandschaft“ (?) – demnächst vielleicht zu sehen beim ExtremWetterKongress (EWK) und der Deutschen KlimaManagementTagung (KMT) (September 2024, HafenCityUniversität Hamburg) .

Genug gesehen und gefachsimpelt, wir fahren weiter zur Bredenbek in der Agrarlandschaft. Auch dort kann viel verbessert werden.

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Achtung, hier ist das Kind besser an die Hand zu nehmen.

Es soll doch nicht in den Hafen fallen, gar im Schlick stecken bleiben.

Gerade herrscht Tnw, Tideniedrigwasser. Der Tidehub beträgt etwa 2 m, da kommt also ordentlich was drauf – sobald die Tide kippt und die Flutphase beginnt.

Ohne das „ordentlich was drauf“ hätte sich der Hafen Elmshorn wohl auch nicht entwickeln können. Die Krückau ist nur ein kleiner Fluss, kaum dem Bach entwachsen.

Blick gen Westen, Krückau, Schlick – Sportboote liegen vor der Klappbrücke Deichstraße / Käpten-Jürs-Brücke.

Historische Hafensilhouette – 200 Jahre Peter Kölln.

Der Segler in der Flagge erinnert an die Walfangzeit, die auch für Elmshorn eine große Rolle spielte.

Schon bin ich am oberen Ende des Hafens angelangt. Hinter mir steht das Fischkunstwerk mit Erläuterung, vgl. Beitrag vom 7. Juni.

Auf dem Rückweg wird der Baustellen-eingepackte Ewer Gloria erkennbar, Baujahr 1898 (!). Mit dem kann man eine Seefahrt unternehmen.

Der Walfänger, auf der Klostersande.

Im Sonnenschein – Vorsicht! Schleichwerbung!

Wer kennt sie nicht, die Kölln-Flocken.

Letzte Blicke auf die Krückau – Fundstücke …

Wer sang noch das Lied „Ich hab` noch eine E-Gitarre in Elmshorn“? – Ach nee, das war „Koffer in Berlin“, pardon.

Ich befinde mich auf dem Rückweg.

Zwar Richtung Wedel – aber „Rück“?

Das mit Krückau und Hafen war nur Ausrede. Mein wahres Ziel ist nun erreicht, das Rad im Blick.

„Heute ein König“ …

… mit Ente, knusprig.

Das war gut und lecker! Das Schild zum Firmenverständnis gefällt mir auch.

Wer möchte, bestellt nicht nach Karte, sondern sucht sich sein Frisch-Mahl selbst zusammen. Das wird dann zubereitet an den Tisch gebracht.

Jetzt kann ich wohlgemut die Rückreise antreten.

Dazu demnächst mehr.

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Auf geht`s, nach Elmshorn – Freitag Morgen, Autopulks auf der B 431

Vorbei an intensiv genutztem Acker- und Baumschulland.

Nördlich Holm – die Bankette des Radwegs ist in Arbeit.

Blick bachauf beim Queren der Holmau.

Ein interessanter Geländepunkt – die Holmau fliesst von hier, östlich startend im Tävsmoor, Haselauer Moor (der „Hochpunkt“), auf mich zu, durch die Marsch gen Westen zur Elbe. Richtung Osten startet die Appener Au und fliesst über die Tide-Pinnau zur Elbe.

Blick bachab – Holmau, mit Pegel (und einer (!) Erle).

Hauptstraßen-parallele Nebenwege, so vorhanden, bevorzuge ich – bin von der B 431 abgebogen.

Heutige Realität – vielen alten Eichen geht`s schlecht.

Was will mir das Straßenschild sagen?

Holznutzung statt Knickpflege – kein alter „Überhälter“ blieb. Man wird sich wundern, wie bei Licht- und Nährstoffüberschuss (neue) Vegetation den Raum einnehmen wird. – Beschwere sich bitte niemand über die „überhandnehmende Brombeere“ – hausgemacht.

Sehr schöne Erfindung: „Radfahrer frei“.

Rosarium Uetersen, immer einen Besuch wert – hier blüht es gerade mächtig, in allen Farben.

Das Rosarium-Bächlein, weitestgehend struktur- bis leblos, geniesst leider keinerlei Priorität.

Symbolfoto, es wird gebaut – von hier ab wird die Intensität stärker bis zu heftig gestückter Sperre. Mein Wechsel dort auf die Fahrbahn wird von hektischen Autofahrern überhaupt nicht verstanden, gar für gut befunden …

Irgendwann ist der Radweg (die Radspur) wieder befahrbar – in Uetersen, der Rosenstadt.

Gen Elmshorn – geradeaus.

Ausgang Groß Nordende.

Da bietet sich die Erklärung des Namens Uetersen an. Die Orte auf meiner Strecke liegen wie die Straße auf der Geest(kante, gleich im Übergang zur Marsch). Da war Uetersen, mit Binnendünen entlang der Elbe, vor Zeiten „das äusserste Ende“. Groß und Klein Nordende sind dann halt der nördliche Teil des Endes …

Blick in die Marsch – ohne vorgelagerten Elbdeich war es hier früher quitschnass, wurde mühsam entwässert, Nutzland halbwegs trocken gehalten. Heutzutage wird intensiv gearbeitet – bis hin zum Mais (mit der bekannten „Fruchtfolge“ Gülle – Mais – Gülle …).

Radeln im Baumschutz, z.B. entlang des Liether Walds. – Keine Sorge, die Optik täuscht, der Fahr- und Lichtraum sind komfortabel ausgeschnitten.

Elmshorn – – – PENG, Kontrast! So sollten Straßen in Zeiten des Klimawandels (und auch generell des Stadtbilds wegen) nicht aussehen.

Ich komme der Krückau und Elmshorns Hafen näher. – Das alte Wirtschaftszentrum liegt vor mir.

200 Jahre Familiengeschichte, das will etwas heissen!

Demnächst mehr zur Krückau, zum Hafen Elmshorn und der Traditionsfirma.

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