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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Nach Ablaufen der Frühjahrshochwässer hatten wir das Werk aus Oktober / November 2023 angesehen und für die Sommerschulferien 2024 Ergänzungen sowie die Fortsetzung in der Strecke vereinbart.

Es ist so weit, Dienstag, 3. August 2024: Drei Sättel Kies (75 t) liegen bereit, es kann losgehen.

Die Arbeiten sind wie verabredet bei meiner Ankunft bereits begonnen. Kleine Pause für den Trecker mit Schaufel am Kanuanleger der Elsa-Brändström-Schule.

Der bekommt per Lkw Kies auf ein Zwischenlager und …

… platziert ihn zielgerichtet, hier zum Umfeldschutz einer Oberflächenwassereinleitung.

Im Fortgang der Arbeiten, ggf. beim nächsten Einsatz, wird mit zusätzlichem Kies punktueller Uferschutz mit ergänzendem Unterwasserlenker hergestellt.

Hier kann Vergleichbares unmittelbar vom Lkw her erledigt werden – Konzentration.

Die Fachleute vom Bauhof der Stadt Elmshorn meistern ihre Geräte, punktgenaues Arbeiten.

In der scharfen Erlenkurve wird inzwischen gesetzter Altkies um neuen ergänzt, …

… Material für den Unterwasserlenker platziert.

Arbeiten in Sichtentfernung.

Wir bewegen uns aufwärts, zum oberen Startpunkt des heutigen Einsatzes.

Zeichen der Zeit, Aspekte öffentlicher Parks – liegengelassener E-Roller, angefütterte Enten (daran wird angesichts Bevölkerungswechsels stetig gearbeitet).

Infozettelbeispiel aus Hamburg.

Stockenten auf der Krückau halten Abstand – offenbar Teil der „wilden“ Population.

Elmshorn kann sich zu seinem vielfältigen, dreidimensionalen grünen Krückauumfeld, dem Krückaupark, gratulieren!

Wir sind am großen Erosionsloch angekommen – hier im Foto optisch gnädig verdeckt von Brennesseln. Erstmal den Greifer seitwärts ruhigstellen.

Dann kann geschüttet werden. – Und noch ein Lkw, noch einer …

Von der Anfahrseite her scheint da ein niedlicher Dreieckkieshaufen längs zu liegen.

Real sind bereits mehrere Lkw geschüttet. – Weide und (rechts, nicht erkennbar) steiles Abrissufer sind noch nicht hinreichend bedient.

Der Trecker räumt zwischenzeitig – für weiteres Schütten – den Weg frei.

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, auch hier: Stadt Elmshorn in Aktion.

Besten Dank für schicke Fotos und Pressemitteilung! 🙂

Und schon wird ergänzend geschüttet.

Der Punkt ist für diesmal erledigt, der Trecker schiebt den Weg frei.

Allerhand los hier – Aufmerksamkeit wird groß geschrieben.

Neuer Kies für das Zwischenlager, …

… per Trecker und Schaufel wird die Erosion um die Oberflächenwassereinleitung am Kanueinsetzplatz bereinigt.

Auch in der scharfen Kurve ist noch Kies zu ergänzen.

Der wird, so lange es möglich ist, vom Lkw gegreifert. Der Rest …

… wird an geeigneter Stelle ins Ufer geschüttet, z.B. hier am Ende der scharfen Kurve, in Lücken links und rechts der letzten Alt-Erle vor längerer kanalartig gerader Strecke.

Zwei Drittel des Materials sind „drin“. – Mittagspause.

Demnächst geht`s weiter.

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Schneller als erwartet sind wir unterm Elbhang SH – HH von Wedel zum Anleger Teufelsbrück gelangt.

Blick seewärts – neben dem Airbusgelände Finkenwerder liegt noch der – vgl. voriger Beitrag – Containerfrachter Ever Arm in Warteposition.

Keine Ahnung, worauf der wartet. Eigentlich soll nach jüngster – Lebensraum-Elbe-weiter-schädigender – Elbvertiefung plus -verbreiterung allzeit freier Weg von See und zurück geschaffen sein (???).

Schnell gucken, ob das unsere Fähre ist – vielleicht die frühere, vor der angepeilten.

Feine Sache, über den Hamburger Verkehrsverbund kann vorab online die Fahrkarte gekauft werden, gilt auch für HADAG-Fähren.

Ja, „unsere“ Linie 64 – wir sind drin bzw. drauf. – Es wird ordentlich turbulenziert, die Elbe – zumindest oberflächlich – gequirlt.

Bei an die 20 m Tiefe zu Thw (auch minus 3,60 m Tidehub zu Tnw, gut 16 m), spielt das Oberflächenquirlen im gequälten sommerlichen Sauerstoffhaushalt keine Rolle.

Zur Zeit beträgt das Sauerstoffloch über den gesamten Hamburger Hafen im Minimum 2 mg Sauerstoff / l Elbwasser (Wassergütemessnetz), schwappt mit der Tide kilometerweit auf und ab. Da fragt sich – nicht nur – der Elbe-engagierte Sachse, wo die Wanderfische bleiben …

Weit ist unsere Fährstrecke ja nicht. Unser Ziel liegt gleich gegenüber am Südufer.

Über spiegelblanke Elbe naht eine Kiellinienwelle.

Wir sind unterwegs.

Das Kielwasser zeigt, wir fahren eine scharfe Rechtskurve, …

… kurze Zeit später eine scharfe Linkskurve, …

… und schon haben wir den Anleger Rüschpark erreicht, sind ausgestiegen.

Drei Minuten! – Ich wollte es dem Fahrplan nicht glauben.

Seewärts, gezoomt – wie ein bunter Baukasten sieht die Ever Arm von hier aus aus. – Schiffe kann man diese Containerriesen und auch die „Traumschiffe“ heutzutage nicht mehr nennen. Finden wir.

Der grimmige Löwe hat noch was vor.

Schon wird wieder wild gewühlt.

Auf gen Anleger Finkenwerder – dann das Ganze zurück.

Blick ostwärts, Hafenkulisse – die Fähre verschwindet um die Ecke, zum Anleger im Köhlfleet.

Wir orientieren uns, haben durch die frühere Fähre 30 Minuten zusätzlich gewonnen, um auf möglichst grünen Wegen unser Ziel, Neuenfelde, anzuradeln.

Dazu demnächst mehr.

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Lange nicht gesehen, etliche Anlässe haben wir nicht in Treffen realisieren können – jetzt aber, gestern, klappte es!

Wir sind verabredet südlich der Elbe, Hamburg-Neuenfelde.

Zum Queren nutzen wir diesmal nicht die Lühe-Schulau-Fähre, sondern den HVV (Hamburger Verkehrsverbund). Also erstmal diesseits gen Osten, zum geeigneten Fähranleger radeln.

Grenzwertig, an der Grenze SH-HH – Gewerbegebiet Wedel, von Kenntnis Klimawandel nichts zu sehen, kommt hoffentlich während der Entwicklung.

Vor dem Elbhang, gerade die Grenze überradelnd – „Bäume wachsen lassen“ hiesse (heisst ???) hier lokal passendes Motto.

Schnell sind wir am Leuchtturm Wittenbergen angekommen.

Wir blicken über die Elbe – ganz links (Rest des) Flachwassergebiet(s) Mühlenberger Loch, Rest-Optik der Sietas-Werft an der Estemündung, fast das Gesamtbild prägend Elbinsel Schweine- / Hanskalbsand.

Sandstrand Wittenbergen, Fahrwassertonne, Buhne, Elbinsel Hanskalbsand.

Elbstrand Blankenese – Blick über das Mühlenberger Loch auf die Estemündung. Von links naht ein Binnenschiff, passiert gleich Wrackrest, dann Buhne.

Das Binnenschiff ist vorbei. Ultraturbulenz, Wellen, Sog zeigen den Grund für Badevorbot! [Auch, wenn der vornehme Hamburger es nicht so nennt …] – Da kann der Sandstrand noch so locken.

Leider wird die Thematik Schwimmen – allüberall in Natur- und Technik-Gewässern – nicht ernst genug genommen.

Im Weiterradeln – Silhouette Efeubaum, Biergarten.

Elbhang Blankenese, Hamburg-einwärts – Schiff in Sicht, offenbar gross!

Blick „nach drüben“ – kein Mühlenberger Loch mehr! Umweltsünde ersten Ranges, wie die Elbvertiefungen nicht hinreichend kompensiert.

Containerfrachter, Airbusgelände – was ist hier „Green“?

Detail-Ansicht Luftfahrt.

Gesamtansicht Schiff – Evergreen, Ever Arm, 400 x 62, TG 11, m.

Im Detail – Sichtbeziehung ist dem Hamburger alles!

Der Schnack sagt, um das Mittelmeer zu sehen, würden Hamburger nicht nur (Bäume absägen,) die Harburger Berge, sondern auch die Alpen abtragen.

Anleger Teufelsbrück – Hoppla, ein Löwe, wir waren schnell!

Sollte das die Fähre „rüber“ sein, eine früher als wir anpeilten?!

Mehr dazu demnächst.

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Der Elbdeich bildet meinen Horizont beim Radeln auf der Deichverteidigungsstraße. – Gestern guckt da wer rüber, großer Schnabel.

Mal gucken, wer da guckt.

Sommerlicher Elbdeichhorizont Fährmannssand – rauf!

Auf der Deichkrone, Blick Stade / Auwaldreste Heuhafen Hetlingen, Haseldorfer Binnenelbe. – In ein paar Dutzend Meter Entfernung sitzt da wer.

Das Zoomen bringt nicht viel. Kleines Fernglas zeigt einen Seeadler mit ausgebreiteten Flügeln, der sich das Ringsum ansieht.

Ob der nun auf Beute sitzt oder entspannt – das weiss nur der Vogel.

Vorbeikommende, die kurz verharren, dann den Deich Elbe-seitig runterradeln, nehmen ihn nicht wahr. Auf kleinen Hinweis beim Rundum-Fotografieren reagieren sie überrascht und erfreut.

Nahe Idenburg ist für grünenden Horizont gesorgt. Die Jungbäume (Eiche, Amerikanische Eiche, Ahorn, Weissdorn), die nach und nach kranke Eschen ersetzen, sind gut angewachsen.

Horizont oben, auf der Holmer Geest – Alteichen bieten nicht mehr das Bild, das wir gewohnt waren. Krankheit liess sie durchsichtig werden.

Weiter entlang der B 431 Richtung Wedel – Baumallee, Mais.

Der Mais …

… mit seinem hohen Einsatz an Stickstoffdünger, -verlusten in die Luft und ins Grundwasser, ist beteiligt an den Ursachen für das Kränkeln vieler Bäume, ganzer Wälder.

Weiter geht`s – – – diverses Grün heutiger Zeit, Umgang mit Wasser.

„Grün ist Leben“ – Werbespruch nicht zuletzt zu Intensivkulturen Mais bis Baumschule / Gärtnerei. – Ein Verständnis für „Wasser ist Leben“ wird allzuoft bei deren Praktiken, z.B. ungesteuerter Wassereinsatz über Tag, auch bei Mittagssonne, vermisst.

Letzter Horizont für heute, Beispiel Boden- / Flächennutzung. – Zeitlich zu verstehen, im Baumschulkreis Pinneberg, oft zu sehen. „Horizont B-Plan, Bebauung“ ? ? ?.

Der Zeithorizont – Die „Fruchtfolge“ verläuft oft genug so: Auf Obstwiese / Baumschule folgt Mais, parallel B-Planung – anschliessend, wenn alles klappt, Bebauung.

Möge letztere mindestens lange vorhandenes Wissen über den Umgang mit Boden, Wasser, Luft in Planung und Umsetzung berücksichtigen.

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Radweg Wedel – Holm, entlang B 431, „Grün ist Leben“ steht da, ganz unterschiedliches Grün ringsum.

Randgraben Brunnenschutzgebiet in der Marsch – eine Höckerschwanfamilie begrüßt mich.

Da ich offenbar nicht störe, widmen sich alle der Körperpflege.

Am Bullenfluss, nahe altem Elbdeich Hetlingen, sind die Jungrinder diesmal neugieriger als gewöhnlich.

Beispiel Bullenfluss, Tideniedrigwasser – auch der kleinste Marschgraben zeigt sein Bestreben zu mäandrieren.

20 Jahre Technik, ZIM America – Containerfrachter 300 x 40, TG 10,8 m.

Querab Giesensand zeigen mir ein Silber- und …

… ein Graureiher ihre Rücken.

Elbdeich Fährmannssand, Tideniedrigwasser – die Rinderherde zieht mit steigender Sonne ins Watt, Kühlen im „Seewind“.

Aus Hamburg naht Historisches, Kohlerauch hustend – der Dampf„(maschine)Eisbrecher Stettin, 52 x 13, TG 6 m.

Wenn ich den Fahrplan richtig lese, ist das gut 90jährige Schiff gerade auf Tour gen Rendsburg.

Ein Graureiher beobachtet das abfliessende Wasser der Binnenelbe genau, weiss, warum er hier steht – Hintergrund: Elbdeich mit Sperrwerk Wedeler Au.

Demnächst folgen ein paar sommerliche Horizonte.

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Der Startkies liegt gut. Der Ergänzungkies liegt bereit.

Um Fahrten zu minimieren, ist die zweite Hälfte etwa in der Mitte der Bearbeitungsstrecke zwischengelagert.

Ein beliebter Hundebadeplatz.

Startkies – wir platzieren das Material möglichst schonend in vorhandene Vegetation.

Blick ans Ende der verbliebenen Strecke, im Bereich einer 90 Gradkurve.

Der Wasserstern hat sich durch vorherige Aktionen zahlreich eingefunden, flottiert in der Strömung.

Am Ohrtbrooksgraben findet auch Tausendblatt die Strukturverbesserungen gut.

Nach dem Schock vom vorigen Besuch, Beprobung brachte nur minimale, jugendliche Besiedlung, Nachprobe: Es bleibt dabei, hier muss ein Giftschub durchgegangen sein. Ergänzend zum vorigen Check findet sich eine (! meine Güte !) Eintagsfliegenlarve, Pionierbesiedler …

Es kann losgehen.

Wir fangen am unteren Ende an, da die Flut (noch nicht hier) aufläuft. – Ufer in der scharfen Kurve geschützt, Strömung angeregt, mittige Turbulenz.

Der Kurvenbereich ist fertig.

Gut, den Flächeneigentümer oder Pächter am Gerät zu haben. – Die Befahrbarkeit ist dieses Jahr ultrakitzlig, wir „trafen“ doch noch einen „weichen“ Bereich.

Der letzte Haufen schwindet.

Schon wird der Schüttplatz geräumt.

Sauber! – Alle Beteiligten sind begeistert.

Nochmal umgucken – Calopteryx virgo (die Kühle) wird für Nachwuchs sorgen.

Möge die Wasserqualität langfristig gut und stabil bleiben, so dass sich eine arten- und individuenreiche Lebensgemeinschaft neu aufbaut!

Auch „die Wärmere“ Calopteryx splendens (oben) ist vertreten.

Blutweiderich vor angeregter Turbulenz.

Abschiedsblick auf die beiden großen Depots.

Hier besteht für interessierte Schulklassen und / oder andere Engagierte die Möglichkeit, nach Genuss der Sommerferien zu wirken.

Verbesserungen am gegenüberliegenden Grabeneinlauf sowie Lenkbuhnen bieten sich an.

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Das Wetter lockte – also auf zum Loki-Schmidt-Garten in Hamburgs Westen (ursprünglich „Neuer Botanischer Garten“).

Schnell haben wir die Landesgrenze SH – HH gequert.

Wir setzen unser Radeln ab Sülldorf fort entlang der B 431, biegen Schenefelder Landstraße gen Süden ab, weiter durch illustre Villenviertel mit viel Grün und sind …

Signale! – … fast am Ziel.

Tiefer Abstieg, lange Rampe hilft – Blick treppauf.

Nach Unterqueren der S-Bahngleise geht`s auf der anderen Seite wieder eine Rampe rauf.

Nahebei, „Knips“ – die Giraffe ist bekannt – versorgen wir unsere Räder, schattig.

S-Bahn wieder unterquert – schon sind wir im Loki-Schmidt-Garten. Hier gibt es auch tote Bäume zu sehen, zunehmend als Beobachtungsprojekt akzeptiert.

„Bergauf“ kommen wir an einen Anstau, Absturz – kleiner Bach ist aufwärts zum Parkteich geworden.

Mit allen Folgen, die in unserer überdüngten Landschaft daraus resultieren – Fettgrün.

Nachdem früher dichter Karpfenbestand minimiert wurde und das Füttern der Wasservögel nach Hinweisen an die Besucher ebenfalls weitgehend eingestellt war, hatte sich die Wasserqualität deutlich zu guter Sichttiefe entwickelt. Inzwischen scheinen Wechsel eingetreten zu sein, die diese Erfolge zunichte gemacht haben. – Es bleibt spannend.

Kreiswellen – ein großer Karpfen und eine Ente.

Das sind aber auch Brocken geworden …

Gelegentlich begegnen sich die Riesen.

Gut zu erkennen die großen Schuppen, per Züchtung in wenigen Zeilen verblieben – ein „Spiegelkarpfen“.

Dominant sind jede Menge Rotfedern, Weissfisch der Karpfenfamilie (nicht fotografiert). Mal sehen, ob eine Methode angestrebt wird, das Teichwasser wieder zu verbessern – geeigneter Raubfisch hilft.

Wir verlassen die Teichlandschaft, drehen eine Runde um den landschaftlich abwechslungsreichen Park.

Dazu demnächst mehr.

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Zwei Tage vor dem Tierchen suchen und (nicht) finden sah ich mir die Örtlichkeit an, um eine Auffassung über erforderliches Ergänzungsbekiesen zu bilden.

Das stelle ich zunächst dar. Dann folgt hier im Beitrag der Start des Ergänzungsbekiesens – zunächst mit 1/3 der angedachten Gesamtmenge („erstmal Üben“).

Angang über neue Zuwegung Richtung neue Überfahrt, angesichts Beseitigen des Wallknicks rechter Hand in praller Sonne.

Blick zum Bach – wie üblich bei neuen, „harten“ Bauwerken: Wir werden Kies im erodierenden Übergangsbereich hart – weich zugeben.

Ebenfalls wie üblich – hart auf weich, Abriss an Stackpfahlreihen-Kante: Kies zum Sohlausgleich zugeben.

Wie aus vielen Beiträgen zu vielen Gewässern bekannt: Bank in selbsterobertem Hundeauslaufbereich, Maximal-Erosion – – – mit Kies entschärfen.

Gesamtaspekt, vorher – wenn der Kies reicht, soll später bei Feinarbeiten auch die tiefenerodierende Mündung des Grabens am anderen Ufer entschärft werden.

Bachab – Entschärfen der grabenartigen Ufererosion.

Ist das schön! – Die verabredet von uns durch Kiesgabe induzierten Windungen, provozierter Prallhang am anderen Ufer vereinbart, entwickeln sich.

Wo wir in vorheriger Einöde Turbulenz erzeugten, wachsen standorttypische Bachpflanzen.

Jahreszeitliche Entwicklung, dies inzwischen eine Besonderheit: ein Heupferd, kein kleiner Springer.

Das freut als Happengröße bei stärkerer Entwicklung auch Storch, Reiher und Co. – `tschuldigung, Heupferd!

Startbekiesungstag – Tierchen sind gefangen, vorgestellt in eigenem Beitrag.

Kooperationspartner mit geeignetem Gerät legen los.

Wir schütten nur „ins Kaputte“, bilden Depots, die zu gegebener Zeit – z.B. durch Schulklassen – in Feinarbeit gestaltet werden.

Wo Kiesel verkehrt landen, z.B. auf der Treppe, werden sie sofort abgeräumt.

So geht es in der Strecke weiter.

Schnell ist der Startkies verarbeitet. Wir treffen uns kommende Woche, um die beiden ausstehenden Drittel, unterschiedlich entlang der Strecke zwischengelagert, im weiteren Bachverlauf zu platzieren.

Ein verwitterter Glücksbringer grüßt neben dem geparkten E-Mobil.

Na denn … – mehr folgt zu gegebener Zeit.

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Vom 25. bis 27. September 2024 finden in der HafenCity Universität Hamburg der Extremwetterkongress sowie die Deutsche KlimaManagementTagung statt.

Dort präsentiere ich 2 Poster zu Themen bezogen auf Bäche und kleine Flüsse, deren Behandlung in Zeiten des rasanten Klimawandels um so wichtiger wird

  • eins zum altbekannten Thema Harte Gewässerunterhaltung (provoziert Dürre) [Das MuT-Buch wird nächstes Jahr 25 Jahre alt – es gilt immer noch, leider!] und
  • eins zum erforderlichen Schutz kaltstenothermer Organismengemeinschaften, z.B. in der Salmonidenregion – Gewässerrandstreifen, Auwald, wie bekannt.

Die Programme der Veranstaltungen sowie meine Poster sind abrufbar verlinkt auf meiner Homepage, in der obersten Rubrik hier zu finden.

Mögen die Veranstaltungen gelingen und Handeln aktivieren! – Die Zeit drängt.

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Uetersen, Anfahrt im Halbschatten – sehr angenehm.

Ein schattiger Parkplatz ist bei vollem Sonnenschein ebenfalls nicht zu verachten. – Hinten im Foto liegt Startkies am Bachufer bereit.

Anmarschiert, Blick zurück – nix mit Schatten! In Schleswig-Holstein, das sich für seine Knicklandschaft preist, ist wieder ein Knickwall verschwunden. Stattdessen stehen da spackige … sollen wohl mal Kopfweiden werden? … Bäume aus der Baumschule.

Wenn ich mich recht erinnere, war die neu asphaltierte Strecke zuvor Zweistreifenweg – ich mag mich irren.

Am Ufer des Ohrtbrooksgrabens steht nun seit neustem eine Bank – daran und darauf: mein Haushaltssieb am Besenstiel und grosse, weisse Blumenuntersetzer.

Was als angenehmer Rastplatz am Bach verstanden werden kann – Bacherlebnisbereich! -, wird in der Praxis primär als Sitz für Hundespazierende genutzt. Die im Landschaftsschutzgebiet liegende Wiese, zuvor ohne Bank aber mit angrenzendem Knickwall vom Weg abgetrennt, extensiv genutzt, wird nun als Hundefreilauffläche verstanden. – Der Wiesennutzer wundert sich … – nicht.

Für viel Geld ist hier aus einer früheren Überfahrt (Betonplatte) ein Gesamtkunstwerk deutscher Ingenieurkunst entstanden. Man gönnt sich ja sonst nichts!

(Muss DIE Gemeinde ein Geld haben – evt. vorhandene Zuschussgeber auch …)

Erste Züge mit dem Sieb – uuuups ! ! ! Mirabellen ! ! !

Nachdem ich im Frühjahr in einer Vielzahl Marschgewässern hier ringsum, zeitnah auch in Berliner Bachläufen leere Schalen von Körbchenmuscheln gesehen hatte, habe ich mich hier beim vorigen Besuch und leicht getrübtem Wasser offenbar heftig verguckt. – Ok, Mirabellen, also.

Immerhin, beim oberflächlichen Bodenabsammeln kam ein winziger Bachflohkrebs, von oben – Rücken – etwas untypisch aussehend, ins Sieb.

Die Tierchensuche geht weiter.

Nachdem im Brückenbereich so gut wie rein garnichts zu finden ist ????, wende ich mich bachab.

Mein Spiegelbild macht einen Wollhandkrabbenpanzer auf dem Grund sichtbar (Häutungsrest im Wachstumsprozess).

Das Grün ringsum sieht prima aus. – Täuscht das für das Wasserleben Falsches vor?

Ich finde – neben ein paar Schnecken – einen weiteren, einsamen klitzekleinen Bachflohkrebs, links unten in typischer seitlicher Schwimmhaltung.

Kann ja irgendwie nicht sein! – Ich suche weiter, finde eine junge Wasserassel.

Immer weiter … – 3 klitzekleine Bachflohkrebse uuuund immerhin, junge Prachtlibellenlarven.

Weiter also!

Am Ergebnis ändert sich nichts, ausser dass ich an speziellen Teillebensräumen wie flottierenden Wurzeln, Gras und Pflanzenstängeln zahlreich Jugendstadien von Calopteryx sp. ins Sieb bekomme.

Ein paar, evt. amphibische Schnecken …

… und Kleinmuscheln (hier Sphaerium, Pisidium ist auch vorhanden) ergänzen das karge Bild.

Schluss mit der Sucherei – die Angelegenheit muss später nachkontrolliert werden.

Es sieht ganz so aus, als sei vor nicht allzu langer Zeit ein toxischer Chemiestoß den Bach runtergegangen.

Ob das die Ableitung verschmutzter Oberflächenwässer von der nahen BAB, verunreinigte Abflüsse aus dem bebauten Raum oder insektizid Wirkendes von Agrarnutzung ringsum verursachte, bleibt dahingestellt.

Immerhin zeigen die Jungendstadien bei ultraschwacher Artenanwesenheit das Entwicklungspotenzial. – Bisheriges ergänzender Startkies 2024 liegt bereit – demnächst mehr dazu.

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