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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Wir gehen vom Hotel durch die Untere Wörthstraße Richtung Hallertor – schmale Gasse, beeindruckendes Fachwerk.

Schickes Fachwerk auch am Weinstadel, links der Wasserturm – wir haben Henkersteg und -brücke gequert.

Rush hour – ordentlich was los am Hallertor.

Der Kettensteg – leider gerade baulich unkenntlich verkleidet.

Wo wir einmal in der Ecke sind, wollen wir wissen, wie sich die Pegnitz ausserhalb der Stadtmauern darstellt. – Grün!

Sehr schön – sowas kann sich sehen lassen!

Wir kehren um, zurück zum Grünen Turm und dem Hallertürlein – wieder rein in die Altstadt.

Es geht langsam bergan. – Das Fachwerk der Weissgerbergasse, …

… auch die Gebäude generell lohnen mehr als einen Blick aufs Detail – hier Grün und Rot, Alt und Neu.

Getürmte Dach-Silhouette.

Vergolden ist auch erlaubt.

Wer auf sich hält, war hier.

Weiter hoch, das Ziel im Blick – links Anbau am Sebalder Pfarrhof, nicht sichtbar rechts von uns die Sebalduskirche.

Wir nähern uns dem Tiergärtnertor, als ein abendliches Zentrum des Tourismus beschrieben. Die Schilder lassen das Treiben erahnen.

Fachwerk, Wehrgang, Hinweis auf Albrecht Dürer.

Und da isser ja, der Hase! – Vorndran sitzt ein kleiner, knuddeliger – zum Rubbeln, bringt Glück. Ganz goldig sieht der kleine schon aus.

Hoch, Richtung Burg – es heisst weiter klettern.

In ruhigem Angang (bei der damaligen Hitze!) haben wir die Höhe erklommen, pausieren erstmal im Burggarten.

Immer wieder (hoffentlich allen Verantwortlichen allüberall) bekannt: Wer nicht unterhält, zerfällt – jedenfalls das zu betreuende Werk.

Weit gucken wir ins Land.

Und weiter geht`s – Feinheiten dieser Burg, diverse Baustile, die erforderliche Baustelle gleich nebendran.

Der Fünfeckturm mit Burggraben – Höhen und Tiefen.

Wir haben die Burg von NordOst umrundet, gelangen auf die Panoramaplattform am Sinwellturm.

Demnächst folgt die Beschreibung der Kaiserburg, innerhalb der Mauern.

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Bei der Wahl des Hotels hatte ich eine nahe Lage an der Pegnitz im Bereich der Nürnberger Altstadt bevorzugt.

Gelungene Wahl – ich nutze die Situation für einen frühen Rundgang, Blick Karlsbrücke bachab Richtung Henkersteg.

Blick bachauf Richtung Sonnenaufgang – Flieger fliegen schon längst.

Ich bin aber doch so früh, dass ich am Schleifersteg, Spitze Liebesinsel, eine Ente zu heftiger Wellenbildung auf der Flucht Richtung Blesshuhn und im Geäst kletterndem Kind veranlasse. – Pardon!

Blick Ost – Fleisch- und Museumsbrücke.

Erinnerung an die historischen Pegnitz-Fischer.

Blick mit der Sonne auf die Museumsbrücke.

Weiter westlich – Henkerbrücke mit Wasserturm rechts (Baum-verdeckt), Henkerhaus links.

Die (angesichts der Vielzahl unvollständige, frühe) Brückenrunde gibt Anregungen für den Tag.

Später, Angang Richtung Markt, Burg – Blick auf die Museumsbrücke.

Wasser und Licht bewirken ein bewegtes Gefunkel unter dem Brückenbogen. (Mal sehen, wie das Video geworden ist – wird hier nicht erscheinen.)

Die Natur … – lässt sich durch Menschenwerk nicht dauerhaft beeindrucken. Brennnessel und Erle zeigen, dass überall Gelegenheiten genutzt werden können.

Herbstliches Spinnennetz am Henkersteg.

Rückweg von der Vormittagstour, südöstlich Hauptmarkt – Narrenschiff, Symbol für unsere bedrohte Welt.

Das Ochsenportal an der Fleischbrücke.

„Zwischen den Fleischbänken“ wird die Historie erläutert.

Ergänzend illustriert eine Abbildung der Fleischbrücke früheres Geschehen.

Das muss man sich vorstellen – hier waren fürs Schlachten und weitere Fleischverarbeitung Flächen an der Pegnitz zugeteilt. Abfälle, Blut, Abwässer landeten im Fluss. Ob das gestunken hat?!

Womit wir auch bei den Fischern wären. – So denn der Sauerstoffgehalt der Pegnitz (wieder) hinreichend angestiegen war, werden wohl mindestens zahlreiche fette Aale als Profiteure verwertbarer organischer Massen herangewachsen sein. Günter Grass hat in der Blechtrommel ja anschaulich beschrieben, welch „zuHause“ (und gleichzeitig Fangmöglichkeit) Tierschädel für Aale bieten.

Zum Abschluss dieses Beitrags: Abendblick Richtung Henkersteg.

Über das Wetter in Nürnberg wollen wir uns nicht beklagen. Bei Hitze muss man halt Schatten bevorzugen und „halblang machen“.

Eindrücke der Altstadt und vom Besuch der Burg folgen demnächst.

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Wir wandern einen Bus Richtung S Wedel nahe unserem Zuhause an. Das Wetter hat sich einen fetten Schauer dafür ausgesucht.

Ankunft S-Bahnhof Wedel – die Sonne lacht! – Na denn!

Immer wieder interessant, das Queren der BAB 7 nördlich des Elbtunnels – Deckelbauarbeiten voll ingang.

Spannendes wartet in Altona auf uns, jegliche Info (???) ging dazu an uns vorbei. Die Ferngleise sind wegen Bauarbeiten gesperrt.

Spät folgende Mail-Benachrichtigung sagt, unser Zug fällt aus, wir sind frei in jeglicher Entscheidung.

Also los, auf zum HHHauptbahnhof per S-Bahn.

Immerhin funktioniert die S-Bahn.

HHHauptbahnhof: Da stehen Züge für uns …

Da steht aber auch, dass „unser Zug“ doch fährt, nur halt von hier.

So trauen wir uns nicht zu „jeglicher Entscheidung“. – – – Siehe da, „unser Zug“ erscheint. Da wir Plätze gebucht haben, interessiert uns die HHHauptbahnhof-Hektik wenig.

Jetzt aber – im ICE, auf gen Süden, Nürnberg ist unser Etappenziel. Am Horizont der rechten Bildhälfte: Hafencity im Bau, Kurzer Olaf im Baustopp.

Nicht nur die Tide-Elbe in Hamburg, auch den Elbefluss – war es nun Wittenberg? – mit den Buhnen bekomme ich aufs Foto.

Richtung Leipzig zeigt sich bodennah eine dicke Grauschicht. Drüber bilden sich, teils mit gewitteranmutenden Türmen, die unterschiedlichsten Wolken.

Deutsche Landschaft, großräumig Agrar-dominiert. Durch fehlende Begleitvorschriften zum Subventions-Geldsegen spottet die Situation von Boden, Wasser und Luft jeder Beschreibung.

Gegenwärtig hoffen einige auf die (gar nicht so) neue 30 % Naturklausel im Europarecht. – Und was ist mit dem spätestens seit 1977 geltenden Verschlechterungsverbot für Gewässer im deutschen Recht? – Was mit der Wasserrahmenrichtlinie, seit 2000 für ALLE Gewässer einen guten Zustand fordernd?

Die Betrachtung der „30 % Natur“ kann man, gemessen an geltendem Gewässerschutzrecht fast als Verschlechterung ansehen (gemessen am Realzustand selbstverständlich nicht). Wir haben unsere Aufgaben nicht erledigt, erledigen wir sie nun? – „Schädliche Subventionen“ – wann kommt die nächste, im Sand verlaufende, Aktion, fehlgeleitete Geldmassen für Sinnvolles freizumachen?

Mais, großflächig.

Staubsturm, großflächig – die fast zwangsläufige Folge unseres Fehlverhaltens. (Das Stichwort „Luft“ hatte ich nicht zufällig mit Wasser und Boden genannt.)

Selten! Aber es gibt – mindestens in Ansätzen – auch gute Beispiele: Baum-gesäumtes Fliessgewässer, Erosionsstopper Knick / Feldgehölz im Übergang vom hängigen Acker zum Tauauen-Grünland.

Auch schön, kurzer Halt in Leipzig.

Für nächsten September, 2025, habe ich (mal wieder) eine Vortragseinladung hierher. – Mögen wir uns dann alle gesund und munter wiedersehen!

Die Fahrt geht weiter, das Wolkenspiel am Himmel ebenso.

Ohne weitere Probleme bringt uns DB nach Nürnberg – erster Eindruck: Burg, Kirchen, Brunnen.

Auf dem Weg zum Hotel landen wir vor dem Weissen Turm, bestaunen das „Ehekarussell“.

Einer der vielen Teilausschnitte – was man sich so ausdenkt, um einen U-Bahn-Entlüftungsschacht zu kaschieren

Später – Blick von der Fleischbrücke westwärts.

Wenige Schritte weiter ist dann tatsächlich noch der Sonnenuntergang zu bestaunen.

Der Tag klingt aus bei regionalem Essen und Trinken – Rotbier. Über das Essen wird gesondert berichtet.

Fortsetzung folgt.

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Wie die Zeit verfliegt …

Vom heissen Hochsommer in den bodenkühlen Herbst …

Den Übergang haben wir auf einer Tour Nürnberg (1   2/2 Tage), Wien (4   2/2 Tage) und Würzburg (1   2/2 Tage) verbracht, Wetterwechsel inklusive. Darüber wird zu berichten sein.

Heute mussten die Stadt-abgelaufenen Füße und Beine erstmal wieder rund gemacht werden – Radeln gegen den Uhrzeigersinn. Der scharfe, böige Nordwest gibt die Richtung vor. Einstellige Nachttemperatur hat entsprechend andere Kleidung als zuvor zur Folge – inkl. Schal.

Orange auf der Wedeler Geest. – Sowas hatten wir …

… in etwas anderer Ausprägung und Zusammensetzung bereits in Würzburg gesehen.

Auch während der Zugfahrten huschte das eine und andere (teil)abgeerntete Kürbisfeld vorbei – auf der Rückfahrt bereits mit zerkleinerten Ernteresten gegrubbert.

Die(se) Pappeln in der Marsch, auf der Geest z.B. Mehlbeeren – früh kahl.

Anderes Grün hält noch durch.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein großer Autoliner seewärts. Es werden also noch Autos ver- und gekauft.

Blick Hetlingen Richtung Elbdeich (hinter den Baumgruppen) – da fehlt was in der Gesamt-Optik!

Gerade las ich, dass das hinter den Bäumen verborgene Klärwerk des AZV den Neubau seiner Mechanik nach 10 Jahren Bau abgeschlossen hat. – Die Kräne sind weg!

Munteres Rabenspiel über einer Baumgruppe zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand.

Auch dazu gibt es gelegentlich einen kleinen Beitrag.

Kurz vor Rückkehr nach Wedel, Steinweg, südlich des Geesthangs – der scharfe Nordwest hat das vorher die Gesamtgrabenfläche bedeckende Entenflott zusammengeschoben. Kleine Rippelwellen hindern (vorübergehend) das Wiederausbreiten.

Soviel für heute. Die Reiseberichte folgen.

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Häufig tauchen in meinen Berichten Bäume mit zunehmenden Problemen auf. Das Stichwort Ulmensterben ist fast vergessen, die Erlenkrankheit wird weiter beobachtet, Eschen haben es seit geraumer Zeit ebenfalls schwer.

Esche mit heftigen Problemen.

Alles wird nach den früheren Erfahrungen, teils mit hektischen Versuchen der „Krankheitsausrottung durch Rundumfällen“, nun unter dem Aspekt betrachtet, ob sich nicht im Bestand robustere Individuen finden, die Wege in die Zukunft aufzeigen.

In der Hetlinger Marsch, Sauernbeeksweg, nahe dem Brunnenschutzgebiet aus jüngsten Berichten mit Höckerschwanfamilie und Graureiher, unternimmt Hetlingen (Stadt / Aktive ?) den Versuch, eine Allee neu zu etablieren. Ich berichtete von einer Vielzahl Bäumen, mehreren Arten. Das soll das zunehmende Verschwinden vor allem der Esche entlang des Weges (Absägen zur Verkehrssicherheit, s. erstes Foto) überkompensieren.

Das Wachstum in diesem Jahr lässt eine Beschreibung lohnend erscheinen.

Feldahorn scheint gut für den Standort geeignet.

Auch Bergahorn entwickelt sich bisher gut, hier bereits herbstelnd.

Die Eichen (verschiedene Arten) sind gut angewachsen.

Eichenallee mit Pferd, Idenburg nahebei – Jahrhunderte Wachstum belegen zumindest die frühere Eignung.

Alt-Eichen weisen allerdings mit Ausbilden von vielen Totästen, teils geringer werdender Beblätterung auf Wechsel ringsum hin.

[Angesichts der anscheinend vielen, die sich der Realität verweigern, hier einmal ein ganz anderes, kommerzielles Beispiel von anderswo, dessen Ergebnisse zeigen, dass alles viel schneller kommt, als wir uns (bisher) vorstellen.]

Auch der Spitzahorn steht „wie eine 1“.

Einzelexemplare lassen uns bereits bunte Herbstfarbenabfolge der Zukunft erahnen.

Mein PC hat nun erstmal Ruh` – bis demnächst!

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Elbdeich Fährmannssand – Deichpflege kommt hier von Frühjahr bis Herbst vierbeinig daher.

Bitte schonmal hinten das Rot fixieren – es geht auch berädert, ergänzend.

Das Räderwerk mit Gerät (oder umgekehrt) hat bereits eine Streifenspur neben der Deichverteidigungsstraße hinterlassen.

Da wirkt es aktuell.

Über die nicht zufriedenstellende Deichpflege durch hiesige „freie“, weitgehend ungesteuerte bis überhöhte Flächenbesetzung durch Schafherden hatte ich berichtet. „Wandernde“ Zäunung wie in Niedersachsen (Beispiel-Link), gleich gegenüber am anderen Ufer der Tide-Elbe üblich, führt zu einheitlichem Abgrasen, zur gewünschten Bodenbefestigung.

Die großflächige Schafhaltung hier mit täglich mehrfacher Herdenwanderung im Gänsemarsch ruft durch „wilde Wechsel“ Überlastung des Bodens, „Spurrillen“ hervor, die dem Deichschutz zuwiderlaufen.

Für gleichmäßigere Zustände sorgt kurz vor der Sturmflutsaison das die Beweidung ergänzende Flächenmähen.

Weiter westlich – Besonderheit Schachtelhalmstreifen entlang Deichgraben. Kommt auch noch dran.

Tags drauf: Schnell ist das Mähgut beim gegenwärtigen Wetter trocken.

Mal sehen, ob es heute bereits in Ballen liegt, evt. schon abgefahren ist.

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Elbdeich Fährmannssand, Tnw, Fernblick – Fernweh, oder was?

Verblüht – die Grossen Weidenröschen beginnen zu flusen.

Am Randgraben Brunnenschutzgebiet Sauerbecksweg, Holm – ein Graureiher hat die Schwanenposition der Vortage übernommen.

Der Graureiher bemerkt den Nahenden.

Die Höckerschwanfamilie sitzt diesmal schräg hinter mir, auf der vom Wind freigeblasenen Wasserfläche – beschäftigt.

Nochmal vergewissern, …

Es reicht! Der Spiddel mit den langen Schwungfedern hebt ab.

Fliegt ab. Das Fischrevier ist aber doch interessant.

So landet der Reiher, schräg hinter mir, nicht weit entfernt, bei der Schwanenfamilie.

Viel Falllaub – der Weg ist freigeblasen.

Blick zurück auf das Brunnenschutzgebiet – die Pappelreihen sind bereits ziemlich entblättert.

Ob die anstehenden Herbst- und Winterstürme weitere Lücken reissen werden?

Die Dreidimensionalität variiert, nun baut sich neues Baum- und Buschgrün im Bestand der (noch) verbliebenen Großbäume auf.

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Ganz obenauf, Graureiher auf temporärem Hochsitz, Heuballen.

Ganz unten – man muss schon sehr genau hinsehen.

Mittendrin, halbe Höhe.

Es lohnt sich, sich die Füße im Schlick schmutzig zu machen – Tideniedrigwasser am Bullenfluss.

Igitt ! ? ! – Weit gefehlt, fette Biomasse, jetzt im herbstlichen Schwachlicht Kieselalgenmassen (Ablöser der sommerlichen Starklicht-Blau- und Grünalgen, die wiederum die Frühjahrs-Diatomeen abgelöst hatten).

Für den Reiher, Fische und andere interessant: auf Kieselalgen, Insektenlarven, Würmern aufbauende Nutzer wie die Wollhandkrabbe – hier Panzer in allen Größen. Der wachsende, herausgeschlüpfte „Butterkrebs“ ist eine Delikatesse!

Da tut sich was, nicht weit entfernt, auf dem Randgraben des Brunnenschutzgebiets – auch dort geht es ums (Fr)Essen.

Hinter Reet – Weiss und Grau auf Grün, beschäftigt.

Familie Schwan, 3 Jungvögel, greift offenbar aus dem Vollen – die Oberflächenschicht aus Wasserlinsen wird intensiv abgegriffen, das schnabuliert und schmatzt …

Leider störte ich schon beim ersten Foto die imposante Linienformation der fünf, quer zum Graben, seitlich den Kopf hin und her bewegend, nichts auslassend.

Ein hochinteressanter Nahrungsgrund muss das sein. Tags drauf treffe ich die Schwäne an derselben Stelle an.

Wieder schnabulieren sie eifrig, putzen sich.

Und dann …

… schwimmen sie, extra für mich! 🙂 , noch in Parade majestätisch vorbei.

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Nach kühler Nacht, sonnig ringsum – Elbdeich Fährmannssand, etwa Tideniedrigwasser, das Süßwasserwatt liegt frei.

Richtung Hetlingen, hinterm Deich – es herbstet sichtlich. Hartriegel färbt Blätter an ersten Ästen rot.

Elbdeich Hetlingen, Blick gen Hamburg – Gänse rasten auf dem Süßwasserwatt.

Da naht Großes vom Hamburger Hafen her.

Es wirken die Verdrängungskräfte, Vasco da Gama, 399 x 54 m, Tiefgang 12,9 m verdrängt im Schifffahrtskanal Wasser, saugt vom Watt, drückt aufs Watt, wiederholt. – Die Gänse flüchten. – Nun gut zu sehen, da sitzen noch eine Menge kleine Vögel, Limikolen (auch die setzen sich in Gang / Flug).

Das Schiff zieht weiter, das Watt hier nun „vogelfrei“.

Die Vögel sammeln sich Hamburg-näher erneut auf dem Watt, landen dicht gedrängt.

Wochenend` und Sonnenschein – anderer Schiffsaspekt, direkt vor mir: Treffen sich zwei Segler – …

… nochmal gutgegangen.

Der weisse ist ein Katamaran – leider verpasste ich bei Wendung, seinen interessanten Querschnitt zu fotografieren.

Weiter geht`s – Achtung! Vorsicht vor Tunnelblick!

Hoffentlich ohne den berichte ich demnächst von Reihern und Schwänen.

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Wie im vorigen Beitrag dargestellt, bewegen wir uns an bekannter Teilstrecke der Bredenbek. Der erlengesäumte Bach hat sein wasserrechtlich festgestelltes Bett in einem Teilstück verlassen, sich auf Nutzland begeben. Um Forderungen nach „Re-Kanalisieren“ zu entschärfen, bremsen bis stoppen wir weiteren „Landgewinn“ in Abstimmung mit allen erforderlichen Personen und Stellen.

Kies wird, wie bewährt, von der Edmund Siemers-Stiftung finanziert, die Arbeit vom Gewässerpflegeverband Alster-Rönne übernommen.

Kies und Gerät vor Ort, harte Schatten – …

… es geht los.

Im Angang prüfen wir im Erlenbestand, …

… wo wir evt. freie Positionen für Restkies haben. – Die vorhandenen, Hochwasser- und Trockenheit-erfahrenen Kiese liegen hervorragend.

Am Ende der bisher bekiesten Strecke definiert ein Dränrohr unsere Handlungsmöglichkeiten.

Freier Abfluss kennzeichnet unseren früheren Arbeitsbereich, extreme Erosion den neuen.

Am Streckenbeginn bremsen wir die linksseitige Erosion, dirigieren die Strömung neu.

Blick bachauf vom Streckenende, frei erodierter Drän als „Zeuge der Vergangenheit“ – von rechts (etwas unglückliche Perspektive!), Erlenbestand, hat Weidengebüsch die 10 m „gewonnenes Gelände“ besetzt.

Weidengebüsch (im Gegensatz zur Baumform) bedeckt mit Totalschatten Boden flächenhaft, wächst Richtung Licht Abflussquerschnitte vollständig zu – ein Graus für Ökologen und Gewässerunterhalter gleichermaßen.

Wer Augen hat zu sehen, greift steuernd ein.

Wir entnehmen „an vorderster Front“ Weidenwurzelwerk im Gleithang und schaffen so Arbeitsmöglichkeiten für die umzudirigierende Strömung des Prallhangs.

Alte Dränrohre versuchte man vor Zeiten mit Großsteinen im Prallhang zu sichern.

Das wirkte nur äusserst bergrenzt. – Damit wir dynamische Kiessicherung wirken lassen können, entnehmen wir zunächst einen Teil der Steine.

Rau wird die Kurve mit Kies durchgeschüttet.

Am Streckenende wird der Kies per Hand passend platziert.

Anschliessend werden die entnommenen Großsteine als „Störsteine“ in jeweils einigen Metern Abstand in die Bredenbek zurückgegeben.

Überraschung für mich, es fehlen Fotos vom Ergebnis – daher Wiederverwendung eines Fotos aus dem gestrigen Beitrag als Detail.

Auf dem Rückweg – Restkies platzieren wir in den vorher gefundenen „Optionspunkten“, die der Telelader problemlos beschicken kann.

So eine Kombination von erlengesäumtem Bach mit alten und neuen Strukturkiesen hat was!

Der sommerkühle Bach – Ziel jeglichen Handelns, nicht zuletzt aufgrund der drängenden Handlungserfordernisse in Zeiten des Klimawandels.

Ankunft am Streckenstart, vorab-Teilbekiesen vgl. voriger Beitrag – auch hier ist noch Platz …

… für letzten Restkies. Immerhin reichte das auch hier für eine neue Rausche.

Fertig! – Das Gerät hat Ruh`, wir „Personal“ auch.

Wir hinterlassen den Platz „sauber“, verabschieden uns – wie eigentlich immer – begeistert.

Dann bis zum nächsten Mal.

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