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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

In Berichten vom 12. und 13. August diesen Jahres ist die Fortsetzung von Uferschutz, Wegeerhalt sowie Strukturverbesserung im Lebensraum Krückau, Krückaupark Elmshorn, beschrieben.

Angesicht günstiger Tide = Niedrigwasser, Ebbe bot es sich an, die Situation zu beurteilen, ggf. zu verändern.

Wir gehen entlang der bisher bekiesten Strecken bachauf.

Angang – entlang der schlussbeschickten, kanalartig geraden Stackstrecke ist von den Kiesgaben so gut wie nichts (mehr) zu sehen.

Ein klarer Hinweis auf die Sinnhaftigkeit Experiment-artigen Vorgehens. Wir werden hier, wie üblich bei Bedarf nachhelfen.

Spiegelung am Ende der Erlenkurve, Übergang zur überbreiten, geraden Stackstrecke. Bachab geht es 2025 ff. mit Verbesserungen weiter.

Blick bachauf – die Erlenkurve ist entlastet, der Weg geschützt. Zu ergänzender Unterwasserkies für die Sohle vor den Kiesen im Schüttwinkel wird Flora und Fauna neuen Lebensraum bieten.

Blick vom Arbeitsstart Okt. / Nov. 2023 bachab durch die Erlenkurve.

Baumschul-Rot, Cornus – im ansonsten weitgehend naturnahem Krückaupark mit feuchter Auen- / Auwald-Vegetation.

Das obere Ende des vorigen Bekiesens – Depot als Wege- und Baumschutz.

Mit Harke und Schaufel legen wir aus geringem Kiesüberschuss den Ansatz eines Unterwasserlenkers. Die mehrstämmige, schrägstehende Weide ist erstmal geschützt.

Es bleibt reichlich Platz für Ergänzungskies an dieser extremen Mensch-und-Hund-Erosionsstelle.

Bachauf vom vorigen Bekiesen warten weitere prioritäre Punkte und Strecken auf Verbesserung. – Möge das nächstes Jahr gelingen.

Punktuell besonders zu schützen – hoffentlich nach Winter 2024 / 25 noch erhalten – ist z.B. auch dieser Einzelbaum.

Entlang der besuchten Strecke sehen wir uns das Gelände bachab bis zur Pieningmühle an. Hier waren bei der Erstbegehung mit Prioritätensetzung – wie bislang abgearbeitet – weitere Handlungsorte festgestellt worden.

Gut zu merken, da markiert – Nr. 481 !

Wie beim bachauf-Baum bereits erläutert, wartet auch dieser alte Spitzahorn auf Unterstützung, Erhalt.

Wo wir einmal hier sind, gucken wir auch um die Mühle herum.

Blick ins Unterwasser – holla, eine Angel ! ?
Besteht etwa hier, mit Beginn „der freien Strecke“ („flußabwärts der ehemaligen Wassermühle Piening am Mühlendamm in Elmshorn“) KEIN Schongebiet am Wehrhindernis ? ! ?

Das Stichwort „Durchgängigkeit“ wird von Menschen unterschiedlich betrachtet – Hauptsache, die betroffenen Organismen wissen das in ihren Lebenszyklus einzubauen.

Viele Stellen halten die Krückau an der Pieningmühle für durchgängig. Fachleute und Angler wundern sich allerdings, dass z.B. Meerneunaugen seit einigen Jahren nicht mehr auf potentiellen, früher genutzten Laichplätzen bachauf festzustellen sind.

Das Tideniedrigwasser bringt es an den Tag: Blick von Unterstrom unter die Mühle – Ein Wehrabriss verhindert jegliches Wandern.

Für das Tidegewässer bedeutet dies ein wesentliches Hindernis. Die Durchgängigkeit / Durchwanderbarkeit standorttypischer Organismen ist nicht gewährleistet – bestenfalls währen kurzer Zeit während der Flut-Phase.

Blick in die Krückau unmittelbar oberhalb des Mühlengebäudes – bekannter Anblick! – Die Erneuerung von Wehren – praktische Hydraulikausrichtung – hat, wie hier zu sehen, fast überall zwei (seinerzeit neu geschaffene) Hindernisse zur Folge. Der Strömungsabriss auf der Sohle = Kante („der Ochs vom Tor“ !) sowie die folgende Schräge verhindern Organismenwanderungen.

So alt die Wasserrahmenrichtlinie auch ist – es bleibt viel zu tun. Es scheint, vorab bleibt auch viel erstmal richtig zu beurteilen.

Möge es nützen!

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Nach kalter Nacht, in Schattenlagen flächig Raureif, radele ich zum Elbdeich.

Blick OstNordOst vom Elbdeich Hetlingen.

Elbe-seitige Deichkronenkante – ein etwa 1 m² großes, flach-dreidimensionales UFO ??? glitzert mich an.

Blick entlang der Deichkrone – auf der Elbe-seitigen Kante glitzert es streckenhaft, setzt sich (nicht im Foto, links) langstreckig Richtung Wedel fort.

Der Wind bewegt die Tau-belegten Netze wellenartig.

Nach und nach zerreissen sie.

Schön, diese vergängliche Pracht erlebt zu haben.

Tautropfen-belegt bleiben, wohl bald nicht mehr erkennbar, kleinere, eher runde Netze – dies etwa 1/4 m² groß.

Kleinräumiges, gleichwohl flächengroßes Wasserhalten in der Landschaft – Beiträge zur lokal-regionalen Wasserzirkulation, Rauigkeit-, Vegetations-induziert, werden unterschätzt.

Am Nachmittag komme ich in Wedel am Pferdetümpel vorbei. Der hat 2024 angesichts gelegentlicher Niederschläge durchgehalten, ohne auszutrocknen. Seit die Verdunstung geringer wird, vergrößern sich Fläche und Wasservolumen.

 

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Zur Zeit meide ich das Elbdeichradeln. Allzu viele Punkte gleichen intensiv genutzten Deichschaf-Toiletten, die Deichverteidigungsstraße in Teilstrecken völlig zugekotet.

Da muss erstmal sonniges, länger trockenes Wetter her, um diese Organik wieder überfahrbar herzustellen.

Also geht`s rund auf der Geest.

Bewegung in Schwarz auf frisch gepflügtem Maisacker.

Eine Gruppe Krähen findet den Acker interessant genug für intensive, systematische Inspektion.

Fast wie gegattert wirken nebendran Kanadagänse.

Bei genauerem Hinsehen stellen die sich als eine von 3 Teilgruppen dar.

In der Summe haben sich gut 50 Tiere eingefunden, zwischen denen sich einzelne, vielleicht 5 Graugänse befinden.

Das Wetter soll in den nächsten zwei Wochen eher sonnig-wolkig werden. Die Radrunden werden sich wohl während des Fahrens, unter anderem je nach Windrichtung und -stärke ergeben.

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Lichtspiel – An der Mühlenau, bachab Bahnquerung Pinneberg.

Waldrand, gespiegelt – unter der Fahltbrücke.

(Der Fahlt ist Pinnebergs kleiner Stadtwald.)

Fahltbrücke, Blick bachauf.

Rosengartenbrücke, Blick bachab – vorn (unten) Turbulenz von Kieslenkern.

Rosengartenbrücke, Blick bachauf.

Baumspiegelung, Lenkerturbulenz rechts – oberhalb Rosengartenbrücke.

Herbstlicht – Jungbäume unterm Buchenbogen, Naturproduktion im städtischen Raum.

Strömungsmuster Buchenbogenkies.

Buchenbogenkies – Lenker gelungen, Spiegel durch Turbulenz gebrochen.

WaldKitaBrücke, bachab – Spiegelung Buchen und mehr.

Herbstlicher Horizont bachauf Regiobrücke, Pinneberg – Rellingen.

Hier – wie überall – geht`s herbstlich weiter, zwischen Herbstlicht und gar-nix-Sehen im Nebel. Niederschläge halten sich in Grenzen.

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Und wieder geht`s über die Mühlenau, hier auf der Stadtgrenze Pinneberg / Rellingen. Bachauf sammeln unsere 8 Treibselsammler eifrig.

Fein ziselierter Wurzelteller eines Sturzbaums in der feuchten Aue, unmittelbar am Weg.

Wiedergefunden – die Mühlenau (diesseits Rellingen, jenseits Pinneberg – Grenzbach) nach Durchqueren bebauten Raums.

Der Bach wartet hier noch auf Struktur.

Eine Brücke, lange im Gespräch – zu sperren, abzureissen oder was, wem gehört sie überhaupt …

Überraschung, die Brücke wurde vollständig erneuert.

Leider wurde eine parallele Restaurierungsmöglichkeit vertan, die die Riesen-Erosion bietet.

Der neue Otterzaun (? soll anderswo Fischotter vor Plattfahren durch Autos schützen) verhindert nun die Anfahrt von Lkw mit Kies.

Auf der Höhe Mais – umkämpftes großflächiges Bebauungs-Areal.

Angang Grüne Brücke – von der anderen Seite, angeleuchtet, bereits hier im Blog vorgestellt.

Und drunter …

… fliesst der Verkehr der A 23 – erstaunlich frei angesichts des Freitag Mittag.

Die Herbstferien halten potentielle Fahrer noch in den Urlaubsgebieten. – Vom Nachmittag werden die gewohnten dichten Verkehrsbedingungen mit Stau im Elbtunnelbereich berichtet.

Nach Durchqueren des Rellinger Zentrums bin ich am Ziel.

Im Rio Grande … – „das flenst !“

Chicken-Potatoe, Salat, Röstbrot – ich teste mich von Besuch zu Besuch durch die Speisekarte.

Auf der Rückfahrt – Schleswig-Holsteins Hauptroute West der Bahn (im Bereich Elmshorn gern mal ein Stopper in beide Richtungen, Ursachen / Gründe divers) – und sie fährt doch!

Eine Baustelle bietet Fußgängern und Radlern den Genuss, eine volle Fahrbahnbreite zeitweise zu nutzen.

Nach Queren einer bebauten Teilstrecke Pinnebergs lockt das Grün.

Ab hier nutze ich wieder meine Herfahrstrecke.

Tempo 30-Zone, Multifunktionsstrecke – die Buslinie Wedel – Norderstedt bedient das südliche Randgebiet Pinnebergs.

Ab hier geht`s auf dem Radweg neben der Hauptverbindungsstraße Richtung Wedel. – Bäume pflanzen ist löblich, man kann sie aber auch „einfach wachsen lassen“.

Selbstverständlich – am Besten flächenhaft vergrößern ! – Sähen das doch alle so, im waldärmsten Bundesland.

Zum Erhellen kommender Tage mit angesagtem gelegentlichen Regen folgen demnächst bunte Spiegelungen, aufgenommen auf der Rio Grande-Tour.

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„Rio Grande“, hier im Baumschulkreis Pinneberg – was soll das sein?

Bevor nun jemand mutmaßt, „die Elbe“ – als Grenzfluss SH / Niedersachsen? – Der größte „Fluss“ im Kreis, die Pinnau – na, die ist gemessen an „meinen früheren“ Flüsschen wie Este und Seeve eher klein …

Ich werde an der kürzlich bearbeiteten Strecke der Mühlenau am Pinneberger Rosengarten vorbeikommen, dort diesen Beitrag schliessen.

Mein Weg wird gelenkt vom Wunsch nach Mittagessen, noch ein Stück bachauf.

Los geht`s morgens, kühl – bestes Radelwetter!

Vorbei an Spargeläckern, orange vor …

… und optisch pflanzenlos nach Vorbereiten der Spargelreihen für 2025.

In Pinneberg wähle ich die Herbstfarben-Tour, möglichst leicht abseits / zwischen bebauten Bereichen.

Ein Genuss, durch diese Hainbuchen-, Eichenwege …

… Richtung Bahnhof Pinneberg zu radeln.

Die Mühlenau, südlich, bachab des Bahnhofs – zwei ältere Kiesgaben in Sicht.

Nördlich der kleine Stadtwald Fahlt, herbstlich – die neu gestalteten Parkplätze um den Bahnhof herum müssen ihre Real-Qualität Grün noch beweisen.

Die Mühlenau schiesst mit Gefälle auf die Bahnquerung zu. Unten am Bahndammsteilhang sammelt eine Rauigkeit (ein größerer Stein ?) vorübergehend Blätter – bis das Sammelergebnis instabil, von der Strömung mitgerissen wird.

Nochmal, etwas rangezoomt – schon erstaunlich (wie sich das so hält).

Bachauf, Blick auf lange, überbreite kanalartige Strecke.

Der Test mit vorn angelegter Kiesgabe wirkt noch nicht hinreichend – die Überbreite … Das Wasser, im vorigen Foto merkwürdig rötlich wirkend, ist glasklar.

Angekommen am Rosengarten – Arbeitsort des Beitrags vom 14. Oktober.

Die Mühlenau führt weniger als Mittelwasser. Die Kiesdepots wirken als Zwischenlager des Herbstlaubs.

Blättertreiben – Turbulenz, Gruß vom „Stör“stein!

Unterm Buchenbogen – wir sind auf die Entwicklung der Kiesgaben über die winterlichen Hochwässer und Laichaktivitäten von Fischen gespannt.

Blick zurück beim Queren der Mühlenau.

Der Rest des Anradelns folgt demnächst. Die schicken Spiegelungen sollen – mit anderen Fotos / Fotoausschnitten – einen kleinen Extrabeitrag bekommen.

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Spätnachmittags – ich will mal nachsehen, was sich so Elbe-seitig vor dem Yachthafen Hamburg tut (der liegt westlich von Wedels Bebauung und dem Schulauer Hafen, versammelt historisch durch HHHafenerweiterung eine Vielzahl Hamburger und anderer Yachtclubs).

Tidehochwasser, Elbe-seitig vom Sturmflutsperrwerk Wedeler Au – Blick Richtung Niedersachsen über die Elbe.

Detail – auf dem Weg zur Südmole des Yachthafens Hamburg.

Vornan, auf der Südmole – der GroßHopperSaug-und-Klappbagger Kaishuu leert offenbar den Schlickfang Wedel.

Das ist ein Vertiefungsbereich, um von See kommende Sedimente am „Hoch“laufen in den Hamburger Hafen zu hindern. Mal wieder wurde vor Jahren großflächig eine der letzten Hamburg-nahen Flachwasserzonen beseitigt. – Das ökologische System der Elbe hat normale Varianzen längst verlassen.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht, abendlich angeschienen, Richtung Wedel – ringsum eine Vielzahl Sturmmöwen, die vom Baggerschiff an die Oberfläche gewirbeltes Leben „abräumen“.

Angestrahlte Fahrwassertonne, weitere Möwen des Bagger-bedingten Zusammentreffens.

Baustelle an einer Yachthafenausfahrt – danach kommt die zweite dran.

Gaaanz langsam, ordentlich, zieht der Bagger, Bahn für Bahn, füllt den Schiffsbauch. Dann fährt das Schiff Richtung Elbmündung und …

… verklappt das Material (derzeit) zwischen Cuxhafen und der Insel Neuwerk. – Dann muss es schnell zurück, um vor dem Elbe-aufwärts driftenden Sinkstoffen wieder am Arbeitsort anzukommen … (alter Spruch eines Rotterdamer Baggermanns, der Gleichartiges leistet – allerdings auf viel kürzerer Fahrstrecke).

Ein Segler verlässt den Yachthafen.

Draussen, auf der Elbe – treffen sich zwei Segler, der eine segelnd, der andere per Motor fahrend.

Frischer, kühler Wind kommt auf. Ich radele zurück.

Abfahrt über Pappellaub.

Durch diese hohle Gasse …
Vorsicht! Perspektive!

Gänseeinflug Richtung Sperrwerk Wedeler Au.

Blick zurück, gen Niedersachsen – goldig!

Sonnenbeschienene Wolken über dem Yachthafen – der ist noch ganz schön voller Boote, dafür, dass „das Kranen“ = Boote ins Winterlager rausheben seit einiger Zeit läuft.

Der Telekran und das Bedienpersonal haben Ruh`. (Ich berichtete – nebendran steht der alte Kran, dessen Plattform nicht mehr genutzt werden kann.)

Genügend Aufsteller stehen bereit ringsum – im Abendlicht.

Kurz vor dem Geesthang, querab Theaterschiff Batavia – immer noch um Tidehochwasser, die klitzekleine Wedeler Au spiegelt, hoch eingestaut, die Abendsonne.

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Der letzte Tag der Tagung ist angebrochen, auf zur S-Bahn.

BAB-Tunnelbaustelle – schon ganz schön was los, noch rush hour oder schon Wochenendverkehr?

Ausstieg U 4, HafenCity Universität – was für ein Wetter!

Blick quer über den Baakenhafen, HCU gleich nebendran – das sieht ja schon sehr vorwochenendlich leer aus!

Gefunden, leicht umgehängt angesichts offenbar Endzeitstimmung (nur bezogen auf den Schluss der Veranstaltung). Frei stehendes, vorher nutzbares Tragwerk ist bereits abgeräumt.

Schön, dass ich meine Gewässerschutzaktionen bezogen auf Anpassung an den Klimawandel („Vom Wissen zum Handeln“) hier platzieren durfte! – Herzlichen Dank dafür und für die ausgezeichnete Organisation rund um die Tagung!

Die Anzeigen sagen, es geht für die ganz Aktive noch weiter – ein später Freitag.

Wieder draussen, mein Paket unterm Arm – der „Küstenwind“ hat hier Gischt produziert, vielleicht hat aber auch ein lokaler Schmierfink einen Teil an der Optik (kein Rohr erkennbar, sodass wohl reine Wind-Wellen-Aktivität hier zu sehen ist).

Zurück über den Verkehr rings um die Elbtunneldeckelbaustelle. – Wohl dem der quer dazu und schienengebunden unterwegs ist.

Die Tagung ist vorbei – es lebe die Vorbereitung zum nächsten Termin! Aktion und Ergebnisse von 2024 stehen im Netz. Der Termin 2025 auch: 24. – 25. September 2025, die Ausschreibung läuft, Frist bis 30. November 2024.

Seit der diesjährigen Veranstaltung ist die Zeit nicht stehengeblieben, radelte ich nicht nur meine Runden im Wedeler Bereich der Tide-Elbe. Es bleibt viel zu tun, ich freue mich drauf.

Goldene Zeit – gestern Abend, gegen 18 Uhr, auf dem Elbdeich Fährmannssand.

Mögen goldene Zeiten trotz all der gegenwärtigen Unbill vorausliegen. Wenn alle auf ihrem Gebiet Verantwortung übernähmen, hätte wohl niemand Sorgen.

Ergänzend zum alleinstehenden Gegenlichtfoto folgt demnächst auch das Drumrum.

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Morgens in Wedel, S-Bahnstation, schön …

… nass. – Iiiieeehh, das pitscht!

HafenCity Universität, Blick Norderelbbrücken – düster, aber trocken, Achtung Blau oben links!

Spiele im Sturmwind über der Elbe – das sind wohl Bussard und Kolkrabe, oder wer? Drumrum kreist unermüdlich ein Turmfalke, alle 3 stetig auf und ab, einander neckend.

Nach empfehlenswertem Mittagessen in der Mensa (eins aus der Auswahl passt wohl stets) habe ich noch ein wenig Zeit. Ich wollte schon immer mal die aktuelle Entwicklung bis zu und an den Elbbrücken ansehen – das sollte passen.

Einfahrt U 4- Halt Elbbrücken.

Der Kurze Olaf !

U-Bahnstation (ja, im Freien – das „U“ ist eher ein Formalismus, Orga-Kram, und keine oben-unten-Bezeichnung) und KO draussen vor.

„Kurzer Olaf“ wird das Bauwerk in Anlehnung an den Vornamen eines bekannten, zunächst aus HH, nun in Berlin, genannt. – Es kommt dem nahe, was ich bei Aufkommen der Gebäudeplanung mit Kontakten und Kenntnissen im Bereich Bauwesen sowie der Untergrundverhältnisse blödelte: Der allgemeine Größenwahn des Menschen und der besondere Hanseatischer Pfeffersäcke führte vor Zeiten zu einem offenbar nicht aufzuhaltenden Hirngespinst. Hamburg brauche an den Elbbrücken ein wahrnehmbares Eingangszeichen – einen (besser vielleicht 2 ???) 200 m-Gebäudeturm, sowas mit Wolkenkratzercharakter.

Mein Tieflandspruch dazu: Gern, falls unvermeidbar. Aber bitte nicht senkrecht, sondern waagerecht … – Gesprächspartnern fiel dazu auf, dass das dann ja kein „Turm“ sei ! – – – Ach, ja ?!             🙂

Nicht unübliche Pleite sich (und Geldgeber) überschätzender Investoren führte zum Baustopp. – Möge es dabei bleiben! „Der Kurze Olaf“, das hat doch was!

Die Norderelbbrücken, Blick Süd – der Gleisumgang ist eine prima Aussichtsplattform!

Blick West, Nordufer der Norderelbe, HafenCity.

Die kommentiere ich jetzt nicht.

Blick über die Norderelbe – seeschifftiefes Wasser (Begrenzungsbojen vorn), Hafenkräne, Veranstaltungsschiff Stubnitz, Zeugnis deutsch-deutscher Entwicklung.

Und wieder die Aerodynamik der Hochgebäude nutzend … – Wenn das man nicht ein Seeadler ist, hier, direkt westlich der Norderelbbrücken.

Die Vergrößerung des Originalfotos scheint zu zeigen, dass der (ja, ein Seeadler) mich genau im Blick hat.

Blick Südost – Binnenschiff Elbe-aufwärts bei Flut, die rot-weissen Gehänge haben ihren Grund.

Die sind auf beiden Seiten der Brücken Höhenmaße, ob wer wohl nicht mehr durchkommt angesichts des – durch Sturm und sonstwas womöglich erhöhten -Tidewasserstands. – Wie bekannt, besoffen oder nüchtern, interessiert sowas allüberall, auch im Straßenverkehr nicht alle Fahrzeugführenden. Wir alle – ggf. über Versicherungen – zahlen in der Regel für die Übeltäter.

Zeit, zur Posterpräsentation zurückzufahren – Großmarkt Hamburg im Blick.

Bunt im Grau.

In der HCU, der Klimawandel, eine Zeittafel am Boden, Ausschnitt. – So früh also merkte die Wissenschaft, was abgeht … – Wir gehen drüber hinweg. Oder soll ich sagen „Wir trampeln darauf herum.“ ?

Immerhin – die Blase der hier anwesenden Wetter- und Klima-Fetis zeigt sich an den Postern sehr interessiert. Spannende Nachfragen, Diskussionen belohnen das Dabei(gewesen)sein.

Schnell ist die Zeit vergangen, die Teilnehmenden verschwinden in ihren Veranstaltungen.

Auf geht`s, Richtung Wedel.

Freundlicher Empfang – ich gelange trocken nach Hause.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke vom Schlusstag.

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Vom 25. bis 27. September 2024 fanden der ExtremWetterKongress und die KlimaManagementTagung in der HafenCity Universität, Hamburg, statt. Wer im Wetter- und Klimageschehen Deutschlands einen Namen hat, war vertreten – stattliche 700 Teilnehmende meldeten sich an. Inzwischen finden sich hier Eindrücke des dicht gepackten Programms bis hin zu vollständigen Mitschnitten.

Als Gast durfte ich 2 Poster über Verbesserungen an Bächen und kleinen Flüssen einbringen. Immerhin sind die und ihre Lebensräume nicht nur Wetter-, sondern in ihrer Lebensfähigkeit insbesonder Klimawandel-abhängig. – So ging`s also los.

Mit wasserfest verpackten Postern werde ich per E-Mobil zur S-Bahn gebracht.

Es ist alles ringsum ordentlich nass von der Nacht – Sonne beim Start in Wedel.

Reger Verkehr – Werbung ist das halbe Leben.

Die Poster, wetterfest.

Schön, dass die S-Bahn oben fährt. Da gibt`s immer etwas zu sehen – wie hier an der Tunneldeckenbaustelle der BAB 7 nördlich des Elbtunnels.

Fix geht es nach Umsteigen am Jungfernstieg mit der U 4 in die HafenCity. Hier pfeift ein ordentlicher Westwind über den Ausstieg ins Licht.

Kaum dass die Banner zu halten sind – im Foyer der HCU ist allerhand los.

Zu regem Besucherverkehr tragen auch Schulklassen bei, die gerade ihre Bildungseinheit Wetter Wasser Waterkant absolvieren.

Das Veranstaltungsteam arbeitet engagiert, freundlich und informiert. Schnell finde ich den Standort meiner Poster.

Poster 1: Aktuelle, übermäßige Entwässerung der Landschaft kann an Bächen und kleinen Flüssen deutlich positiv beeinflusst werden und bei der Anpassung an den Klimawandel helfen.

Poster 2: Bachlebensgemeinschaften benötigen sommerkühle Lebensräume. Darauf gilt es, klares Entwicklungshandeln in die tägliche Praxis „überall“ anzuwenden.

Zu jedem Poster gibt es einen Erläuterungstext, der an der Rezeption mitgenommen werden kann. Der jeweilige Text ist im Link der beiden vorstehenden Abbildungsunterschriften verknüpft.

Dann kann ich erstmal wieder gehen – Blick über die Baakenhafen Brücke auf einen HafenCity Aussichtspunkt.

Ab in die Öffis, Haltestelle HafenCity Universität – mit eigenwilliger Ausstattung ? – Wem `s gefällt …

Tags drauf werde ich zur Posterpräsentation wieder erscheinen.

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