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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hatte im Rahmen ihrer Winterakademie eingeladen, einen Vortrag mit Grundlagen und Praxisbeispielen über die Lebensraumverbesserung an Bächen und kleinen Flüssen zu halten. Beispiele dazu können hier  angesehen werden.

Die Anfahrt verlief bei bestem Sonnenwetter, noch Klarfrost bei minus 7 Grad.

Winterlich – auf den Ostsee-nahen Moränenhügeln, fast am Ziel.

Die nächsten Weihnachtsbäume wachsen.

Noch tief stehende Morgensonne hinter Buchenhochwald.

So trage ich gern vor – reservierter Parkplatz mit Ladestation. – Herzlichen Dank dafür!

Imposante Buche auch gleich nebendran.

Immerhin pfeift hier kein wind chill-Wind wie bei uns in Wedel, an der Elbe-Küste.

Auf dem Rückweg raste ich in Bad Bramstedt.

High Noon – mit Kirchenglockenbegleitung.

Glück gehabt! – Der für seine prima Ente bekannte Chinese schliesst für Restaurierungsarbeiten eine Woche später seine Pforte.

Das war wieder ausgezeichnet! – Auf Wiedersehen, bis später im Jahr.

Bis dahin wird bei meinem Restaurieren so mancher Kiesel und Treibselsammler in umliegenden Bächen und kleinen Flüssen gelandet sein. Vorträge und Exkursionen ergänzen wie üblich auch das 2025er Geschehen.

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Der nächtlich entstandene Eisrand verdeutlicht: Der Bullenfluss Hetlingen ist ein Tidegewässer – gerade ist Ebbe, das Wasser fliesst ab.

Die niedrigen Temperaturen ermöglichten bei Stillstand des Wassers zwischen Flut und Ebbe, dass sich aufgrund des kalten Bodens etwa auf mittlerem Tidehochwasser diese Kante entwickelte.

Randlich sind individuelle Eiskristalle zu bewundern.

Mit Baumspiegelung stellt sich das besonders nett dar.

Am Horizont zieht OOCL Seoul weiter flussaufwärts – nahebei, schräg über mir ein Nonnengansschwarm.

Der zieht zwischen Idenburg und Giesensand.

Die Spitzengruppe legt ein ordentliches Tempo vor.

Die Alteichenallee Idenburg.

Querab, wie überall ringsum, überfrorene Marschgräben.

Und wieder Eiskunst – am Bullenflussarm Idenburg.

Der Eisrand gen Elbe, …

… aufwärts der Brücke mit abgelagerten, plattigen Bruchflächen.

Auch hier zieht, wie so oft lautstark, ein Nonnengansschwarm vorbei.

Turbulent, mit etlichen Vortices, fliesst das Wasser während der Ebbe ab.

Kurz vor dem Geesthang – Vorjahrsreet vor wechselndem Himmel.

Nachmittägliches Kurzradeln bringt uns zum Pferdetümpel auf der Geest. Hier dominieren Himmel und eisiges Spiegelbild die Szene.

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Und so sieht der „Kies von vorgestern“ (gestriger Schneebeitrag) ohne Schnee aus.

Unappetitliches Etwas auf mittigem Findling des Übersichtsfotos. Nachfrage bei Wildtierexperten brachte links die Antwort „Nutria oder Biber“ und rechts die kleinen Portionen „Vogel“.

Der Wasserstand hat sich durch die Schneeschmelze etwas erhöht, der Zustrom ist recht ordentlich, wie die Turbulenzen zeigen.

Blick bachab – der Bauhof hat inzwischen auch den Kies für die beiden Erosionsstellen eingebracht. Herzlichen Dank dafür!

Das große Depot unten verhindert nun den heftig erodierenden Anstrom ins linke Ufer vom im Abflussquerschnitt liegenden, gefallenen / abgesenkten Buschbaum Weide.

Wir werden diese Stelle im Auge haben. Es sollten bei Niedrigwasser mindestens die über die Wasseroberfläche ragenden Stümpfe gekürzt werden, damit kein weiteres Wachstum Probleme bringt. Vorn rechts liegt bereits eine dicke Planke, die ebenfalls entnommen werden sollte.

Auch die zweite Erosionsstelle ist gestoppt.

An beiden Stellen ist genug Material eingebracht, um lenkend Unterwasserkies zu legen (Lenkbuhne).

Das kann man sich so vorstellen, leicht gegen die Strömung Unterwasser-gelegter Kies. So wird sich der Bach mittig bis rechts orientieren.

Analog an der bachauf gelegenen Stelle.

Wichtig ist wie üblich vor allem gelegentliches Nachsehen, ggf. Nacharbeiten.

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Wie im Artikel vom 11. Februar berichtet, haben die Aktivitäten von Mensch und Hund sowie der Wedeler Au selbst den „Verschleiss“-Uferbelag mit Kies abgetragen und an geeigneter Stelle im Gewässer abgelagert. Es galt also, diesen „Spielkies“ zu ersetzen. Dies bot die Edmund Siemers-Stiftung im Rahmen ihres Engagements für Gewässerschutz an Bächen und kleinen Flüssen im Elbe-Einzugsgebiet an, bei Einbau durch den Bauhof Wedel.

Alle an der Thematik Beteiligten wie Stadt Wedel als Grundeigentümerin und Gewässerunterhalterin und die Kreisverwaltung sind begeistert.

Absprache vor Ort – was vorgestern noch so aussah, …

… stellt sich gestern – Überraschung – so dar.

Bachab gesehen stellt sich der Wassererlebnisbereich nun so dar.

Kein Schwarz-Weiss-Foto, das rote Spielmobil parkt an der S-Bahntrasse. – Hin- und Rückweg – heute wieder ohne Weiss, in Farbe – stellen sich gestern kurzfristig winterlich dar.

Weiterer Kies für zwei größere Erosionsbereiche in der Strecke folgt.

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Die „SpiegelungsKopfweide“ spiegelt weniger – in viele Marschbereiche kommt die um mehr als einen Meter geringer auflaufende Flut gar nicht.

So wird das unglückliche Zusammenspiel nicht gezäunter Wiesen, Uferzertrampeln und Gewässerunterhaltung sichtbar.

In Unkenntnis oder Nichtbeachten der Zusammenhänge wird der Mähkorb / Bagger routinemäßig erscheinen, die Schrägböschung abbaggern. Der Graben wird breiter, auf der Straßenseite werden die Kopfweiden (mancherorts absehbar auch die Straßenkante) zunehmend gefährdet.

Es scheint keinen Sinn zu haben, sich den Mund fusselig zu reden …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – da fährt ein Containerfrachter seewärts – interessant die Anordnung der schmalen „Brücke“ inmitten der Container. (Im Umgang mit der Schweröl-Ferkelei, schwarzer Rauch in der Großschifffahrt, muss dringend mehr passieren.)

Im Weiterradeln – wie üblich hebt ein Silberreiher bereits in großer Entfernung ab, …

… strebt vermeintlich sichereren Gefilden zu.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – die Grabowskijäger haben Hochsaison, 2 (bzw. ihre Autos) sind hier zu sehen.

Anderswo: Während der Deich fortwährend kontrolliert wird, hat Grabowski hier gute Chance – und nutzt sie (Marschwiesen gleich neben dem Deich, Foto: auf der Geest entlang der B 431)!

Zwar nicht (gut) erkennbar, der saisonalen Vollständigkeit halber: Schwärme von Wacholderddrosseln (am oberen Rand) queren, durchkämmen das Umfeld Marsch und Geest. Unter anderem Reste von (Weissdorn-)Beeren lassen sie sich schmecken.

NaturKunst bei Tideniedrigwasser – geringe Restwassermenge aus dem Marschgrabensystem bewegt Schaum, ständig wechselnde Eindrücke.

Spuren im Schlick auf der anderen Brückenseite – mal näher hinsehen.

Das waren kleine Nager – Ratten oder / und Mäuse.

Nun warten wir gespannt, wann wir durch eine Änderung der Wetterlage von der seit geraumer Zeit ringsum herrschenden Schmutzluft befreit werden. – Kleine Vorschau: Kies wurde auch schon geliefert – demnächst mehr dazu.

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In der schleswig-holsteinischen Strecke des kleinen, in Hamburg entspringenden Bachs Wedeler Au wurde 2013 ein Wassererlebnisbereich angelegt. Solcherlei attraktive Stellen mit wechselnd starkem Besuch je nach Jahreszeit und Wetter verändern sich entsprechend ihrer Beanspruchung durch Mensch (und Hund).

Die Wedeler Au, Blick bachauf mit Ablauf und – hinten – Zulauf im Bereich der Wassererlebniszone, …

… die begrenzt für leichteren Zugang aufgeweitet wurde.

Die rostige Farbe auf den Findlingen resultiert aus starkem Eisenocker-Transport während der Hochwasserphasen.

Intensiver Besuch verfrachtet das Ufermaterial Kies ins Gewässer, …

… wo es vom Bach an geeigneter Stelle abgelegt wird (Ablauf des Bereich).

So ist – passend zu den lebensraumverbessernden Maßnahmen des Landes SH ergänzend zur Zulauf- nun auch eine Ablauf-Rausche entstanden.

Bachab bestehen weitere Möglichkeiten, Rauschen durch Kieszugabe anzulegen.

Dabei kann eine frische, große Ufererosion durch Überbeanspruchung ausgeglichen, mit Unterwasserlenkung die weitere Entwicklung des Bachs gefördert werden.

Demnächst soll`s losgehen.

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Abendblick – wenn`s beim Winterhoch keinen Hochnebel gibt, sieht`s schonmal so aus. Kalte, frostige Nacht voraus.

Für Winter sind die um oder knapp unter Null Grad dann doch recht „warm“.

Tags drauf auf dem Hetlinger Elbdeich – das Gleissen der Elbe bleibt, so die Sonne frei wird.

Am, im und vom Futter unter Wasser Lebende haben es nicht leicht. Stehende Gewässer, hier Marschgraben, frieren teils länger zu.

Tideniedrigwasser am Bullenfluss Hetlingen – lange nicht gesehen: Spuren!

Mal absteigen. Bei den derzeitigen Ostwindlagen bleibt die Flut bei mäßiger Elbe-Wasserführung bis zu fast einem Meter unter NormalTidehochwasser. Auch die Ebbephase liegt teils fast einen Meter niedriger als normal. – Da kann man gut gucken!

Rutschspuren oben und unten im Bild.

Genauer hingesehen: Fast wie Vogelspuren, lange Finger mit Krallen dran – unten links quer und oben rechts.

Das dürfte – mindestens – ein Nutria gewesen sein.

Blick längs des grabenartigen Tidegewässers Bullenfluss.

Nicht neu, aber immer wieder sehenswert, auch im Graben: Wasser möchte sich winden (und tut es, wo es kann)!

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Trockenes Wetter, längere Tage – die Zweifachnutzung des Rades stabilisiert sich, oft lockt die Elbe.

Elbdeich Fährmannssand, Blick rüber nach Niedersachsen – spotlight! … worauf?

Mal genauer hinsehen – etwas Gelb-Blaues, Erinnerung kommt auf! Wie lange habe ich die Lühe-Schulau-Fähre nicht gesehen ? ! ?

Das liegt sicher mit am Winterfahrplan, sieht der doch nur je 4 Abfahrten an Wochentagen von Lühe bzw. Wedel, Schulau vor (weniger gar am Wochenende). Hinzu kommen Werftliegezeiten, die sich bei dem alten Kahn in 2024 doch häufig und überraschend ausser der Reihe ergaben.

Ich setze meine Tour diesmal vor dem Deich fort. Es gibt ja Fans, die meinen, hier sähe man mehr (MEER nicht, ist gut 100 km entfernt). Aber meine Blogbeiträge sind vom Binnenradeln mit täglich wechselnden Erlebnissen hinreichend gefüllt, meine ich.

Nun also diesmal „buten“.

Wie ich von fern, der Deichsicht, öfter anmerkte, steht das Vorjahrs-Reet noch großflächig, da sich jüngst durch Hochflut und Wind, wetter- und klimabedingt (wenig bis nie Eis auf der Elbe!), kein flächiger Bruch- und Abschwemmeffekt ergeben hat.

HOCH steht diese Biomasse – gleichwohl kann ich die Lühemündung mustern – mit Gelb-Blau am Anleger.

Seewärts – schräg vor mir liegt die abgeräumte Wind-und-Wellen-Abräumfläche, ein zusammengetragener Treibselhaufen daneben.

Die Hauptangriffsfläche.

Ein schönes Beispiel, wie Naturkräfte jährlich Vielfalt erzeugen.

Bald wächst alles wieder los, wird von Insekten- und Vogelwelt (und vielem mehr) besiedelt.

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Die Überschrift mag sich dramatisch lesen – aber heute ist der 1. Februar, willkommen!

Reet 2024 an Marschgraben, vergehend.

Die zunächst über der Landschaft hängende Wolkendecke zieht – in die richtige Richtung.

Ob diese Gänse richtig ziehen, wissen sie sicher selbst am besten.

Und weiter gilt „Oh, nass is` `s“!

Auf dem Elbdeich – Vorjahrsreet steht angesichts nicht besonders starker Winterstürme und -hochfluten noch in großer Masse im Vorland.

Die gerade in Sammelphase befindlichen Reettreibselflächen am Deich sind zu erheblich kleineren Haufen zusammengetragen als üblich. – Nachteil? Werden da kleckerhaft zahlreichere Sammelaktionen über die Zeit erforderlich? Voraussichtlich wird – bei unveränderter Sturmflutlage – das vergehende Reet am Standort verbleiben, das Deichvorland aufwachsen lassen.

Der Anblick täuscht – es ist kalt, stark windig (mein Kopf verbirgt sich im Kapuzenrand).

Ich hatte sie schon vermisst – 2 Seeadler tauchen von Haseldorf her über mir auf.

Der auf dem Foto verabschiedet sich, fliegt Richtung Haseldorf zurück, während der andere schräg über die Elbe zur Insel Hanskalbsand fliegt.

Blauer Himmel, blauer Marschenflachsee – im Hintergrund Idenburg, mit dem noch leeren Storchennest.

Nonnengänse westlich der Vogelstation – und ein Wasserhindernis, randvoll gefüllter Altmäander.

Immer wieder interessant – da äsen die vor sich hin, vorn staut das Hindernis, hinten schiebt`s. Wie widerwillig schwimmen vordere Gestuppste rüber, andere flattern wie unbeholfen auf, sehen zu, keine nassen Füße zu kriegen.

Schon ulkig, was die Tierwelt manchmal so bietet.

Und dann ist da noch der Rest am Herkunftsort – östlich der Zuwegung zur NABU Vogelstation Wedeler Marsch äsen sie – am anderen Hindernis.

Der aus Sichtschutzgründen beidseitig mit Erdwall versehene Zugangsweg lässt die Nonnengansgruppe zum Klumpen werden. – Nicht im Foto zu sehen, aber regelhaft, flattern ein paar am Zaun Geknüllte auf, queren die Zuwegung. An ihrem Landeplatz erwartet sie … s. Fotos hiervor.

Im Saatlandsdamm (und anderswo) wagen sich erste Weidenkätzchen – noch nicht ganz – hervor.

Auch auf der Geest pfeift der Wind, kühl. Die Mahonie an unserem Eingang hält die Blütenstände noch winterlich klein.

Keine Bange, das wird sich ändern.

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Nachdem ich kürzlich, wie am 25. Januar berichtet, an Sardellen trainierte, lockte mich ein Schild.

Fisch will schwimmen!

Und da ist er auch schon! Elbstint 2025 – vom Feinsten, lecker zubereitet.

Zu Hause lese und sehe ich dann in Film, Funk und Fernsehen die Bestätigung.

Gespannt bin ich auf Ergebnisse einer Populations-Analyse – ob die irgendeine Entwarnung für den katastrophalen Elbezustand im Hamburger Umfeld geben wird?

(Die Fische wissen`s am besten!)

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