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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Es ist ja nun nicht nur so, als ob es hier zur Zeit ständig regnet! Angesagt – oder überraschend – gibt es gelegentlich oder länger auch Gelegenheit für solch ein Foto.

Während die Bäche einen guten Schub, von Niedrigwasserabfluss auf Mittelwasser plus ca. 50 cm bekommen haben (inzwischen wieder absinkend), halten sich am Pferdetümpel offenbar Versickerung und Verdunstung man gerade im Gleichgewicht mit himmlischer Zufuhr.

Lindenallee (wohl eher -reihe, da rechts nichts Analoges steht) auf dem Geestrücken gen B 431.

Weitergeradelt – nun in der Marsch, Kopfweidenallee (vgl. auch Anmerkung zur Lindenallee zuvor).

Auf dem Deich begrüßt mich nach Starkregenschauer kurz ein Deichschaf, guckt dann wieder ins Lee.

Wenn bei Tidehochwasser der Wind etwas ruht oder die Elbe vor dem Deich eher Windruhe bietet, …

… sammeln sich Nonnengänse in wachsenden Scharen hier zur Zwischenrast.

Steter Zuflug …

… kennzeichnet das Geschehen, das …

… sich über die gesamte Strecke Fährmannssand bis Höhe Hetlingen (ca. 3 km) erstrecken kann.

Im Abradeln passiere ich die Reihe dicker Altpappeln, die mich so gut vor dem kurzen Schlagregen schützten.

Schön, wenn es solche Bäume gibt!

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Vorigen Freitag lag der gestufte Abfluss gen Wedeler Au aus den B-Plan mit „Regenwasserweg“ noch trocken.

Seitdem befinden wir uns in einer durchgängigen Regenphase mit Sturmwinden, in denen ich meine Radeltouren wieder speziell je nach Regenradar einschiebe – gut beschüttet werden inklusive.

Am Sonntag, vorgestern, allerdings, war keinerlei Regenpause in Sicht – guter Grund, mal wieder (wasserdicht verhüllt) einen Spaziergang entlang Wedels „Regenwasserweg“ zu unternehmen.

Durch Sturm und Regen gehe ich zunächst nordwärts – k(aum)einer sonst in Sicht.

Laub staut Regen ein, verstopft Gullies – ja, die vermaledeite Anliegerpflicht.

Im Unbebauten, ich wende mich ostwärts, steht „gut Wasser“ auf Baumschulgelände.

Der begleitende, wochen-, wenn nicht monatelang trockene Graben führt Wasser.

Nochmals nord- und ostwärts gewechselt, betrete ich den Regenwasserweg, ebenfalls gut Wasser haltend. 🙂 Wasserdichtes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Grabeneinstau.

Freies Gefälle nach Queren einer Straße.

Zufluss von Privat – ja, …

… Laub will im Blick behalten (bzw. beseite genommen) werden!

Weiter geht`s, mit Gefälle gen Regenrückhaltebecken (gedrosselter Abfluss, Speichen, Versickern).

Der intensive Regen sammelt sich auch vorübergehend auf / neben dem Glensandaweg.

Ein weiterer der zahlreichen Zuläufe von Privat. Mancherorts scheint`s, Laub wird über die Regenrinnen entsorgt.

Das Regenrückhaltebecken hat eingestaut, ein nicht allzu häufiger Anblick in letzter Zeit.

Und, vgl. erstes Foto, der gedrosselte Abfluss gen Wedeler Au fliesst inzwischen munter den hier gestuften Graben entlang.

Der Regen bleibt uns (erstmal) treu.

Gut, dass es ihn gibt!

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Von den Treibselsammlern an der Regioklinikbrücke geht es bachab – Blick von der Kitabrücke auf bekieste frühere Erosionsstellen.

Vorbei am Buchenbogenkies (bunter Baum hinten im Bild, vgl. vorletzter Bericht) gehe ich um die auch rechtsufrig baumbestandene Kurve.

Hoppla, wer hat denn da mitten in der Innenkurve ein Loch im Baumbestand geschaffen?

Übergang Baumbestand = Uferschutz in ungeschützte Uferstrecke.

Hier bietet sich gelegentlich an, ein weiteres Kiesdepot, ggf. mit Unterwasserlenker anzulegen, um Strömungserosion vom Weg wegzulenken und weiteren bachtypischen Lebensraum anzubieten.

Die Rosengartenbrücke – begleitet von wechselseitigen Lenkbuhnen.

Blick bachab Rosengartenbrücke, Lenkbuhnendoppel.

Dasselbe nochmal – aus veränderter Perspektive.

Der Niedrigabflussaspekt wird durch das Herbstlaub verstärkt. Je nach Höhe des seit gestern durch fast Dauerniederschlag bewirkten Abflussanstiegs wird sich nach Abklingen ein interessanter, veränderter Bachanblick zeigen.

Mal sehen, ob ich dann zeitnah wieder hier vorbeikomme.

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Durch herbstlichen Uferwald geht es vom Parkplatz Richtung Mühlenau.

Die Fuß-Radwegbrücke Richtung Regioklinik.

Blick bachauf – der extremen Überbreite hatten wir durch 8 lange Treibselsammler („Hölzchen & Stöckchen“) etwas Strömungsbewegung, Struktur gegeben.

Die oberen Treibselsammler stehen weiterhin gut.

Im unteren Drittel der Strecke (oberer Bildbereich) scheint einer „verloren gegangen“ zu sein.

Das werden wir gelegentlich prüfen, ggf. neue Stöckchen setzen.

Durch Sohlsortierung – es scheint, die Sammler dürften durchaus noch länger sein – baut sich über Flachwasser Ufer neu auf.

Die Tierwelt freut sich über den neuen Ruheraum – mit Speisekammer nebendran.

Die Sammler erfüllen ihren Zweck. – Ich gehe, vorbei an Sukzession, die ich in eigenem Beitrag erläutern werde, Richtung Kiesdepots und -lenker bachab.

Beitrag dazu folgt.

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Das sonnige Berlin ist nicht vergessen, aber inzwischen fast eine Woche her. Unser Rollladenkasten beweist, es tropft.

Allerdings ist der Wind den SH-Wetterfrösche machten, hier im südlichen Schleswig-Holstein westlich Hamburg nicht überraschend für Herbst eingetreten, wir fanden das Geschehen inkl. erhöhter Flut „normal“. Und das angesagte Wasser von oben ist – wenn überhaupt – nur kurzzeitig, gering oder anderswo gefallen. Unsere Bäche fliessen weiter auf Niedrigwasser-Niveau.

Eine NABU Pinneberg-Anfrage zum gemeinsamen Bäumchenpflanzen liess mich unsere „Sukzessionsfläche“ räubern.

Da kamen ca. 15 Bäumchen von kniehoch aufwärts zustande – Hainbuche, Esche, Vogelbeere, Kirsche, Traubenkirsche sowie Pfaffenhut, passende Arten für den vorgesehenen Auenbereich abseits eines Bachs.

Nach dem Abliefern (da waren noch allerhand mehr Lieferungen angekommen) und kurzem Schnack nutze ich die Gelegenheit, nahe Kiese der städtischen Mühlenau zu besuchen. Vor Generellem und Schildern der Treibselsammlerstelle folgen hier Fotos zu einem ehemals besonders Erosion-geplagten Punkt, der entschärft und „ordentlich“ mit Bachstruktur ausgestattet wurde.

Hainbuchenmehrfachstamm, dahinter Erlen, herbstlich – ja, wir befinden uns in der Stadt Pinneberg (allerdings nicht in dem teils hässlich verbauten Teil).

Wanderweg entlang der städtischen Mühlenau – Buchenbogen nahe Rosengarten in Sicht.

Wo solch Bank Spaziergänger zum Verweilen lockt, befindet sich in der Regel eine der extremsten Erosionsstellen im Bachufer, verursacht durch Mensch und Hund.

Solcherlei Störungen mit unerwünschten Folgewirkungen sind hier im Umfeld (und anderswo) oft Starter für Gewässerrestaurierungsansätze – in Kooperation mit Interessierten aus dem Umfeld oder / und städtischen Bauhöfen.

Eine Menge Kies schützt inzwischen punktuell das Ufer, gibt dem Bach durch Einengen und Unterwasserströmungslenker Struktur. – Das Herbstlaub beim derzeitigen Niedrigwasserabfluss bietet ein schönes Bild.

Nach möglichen, demnächst erwarteten Starkregen und dem Rückgang erhöhter Abflüsse wird ein interessantes neues Bild entstehen – mit einem tiefen Horizont weggespülter Blätter und den unberührten darüber.

„Den Spiegel brechen!“ – Fliessgewässer wollen Turbulenz! Baumspiegelung links als Stillgewässeranzeichen, nach rechts die durch einen großen Findling und den Kies hervorgerufene Turbulenz des lebendigen Bachs.

Wie ebenfalls auf dem Foto zu sehen, handelt es sich jeweils um punktuelle, im Querschnitt wechselnde Situationen. Das Sortieren durch die angestoßene Strömungsvielfalt erzeugt neben dauerhaft Bewegtem auch geschützte, ruhigere Bereiche – Vielfalt der Gewässersohle mit folgender Besiedlungsvielfalt hinsichtlich Arten und Individuenzahl.

Mein Weg führt mich zu weiteren bekiesten Stellen. Darüber und über ein ganzes Stück bachauf angelegte Treibselsammler folgt ein eigener Beitrag.

Auf dem Rückweg – der Buchenbogen (mit der Bank), jetzt bachauf betrachtet.

Buchenbogen mit beiden Strömungslenkern aus Herbstlaub-bedecktem Kies.

Herbstblick bachauf, auf die obere Lenkbuhne – und die nächste Fußgänger- / Radlerbrücke.

Entspannung nötig? – Ich empfehle einen Herbstspaziergang am Bach.

Wir warten auf mehr Wasser – und kommende Laichzeiten der Gewässerorganismen.

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Tiersammlungen in naturhistorischen Museen, schon wegen der bunten Vielfalt ein Anziehungspunkt für Klein und Groß (Foto aus vorigem Beitrag).

Interessant, wie sich die naturhistorischen Museen gleichen – vom Sammeln, teils auch Präsentieren umfangreicher Artenmengen als „Schnapsleichen“ (hier kein Foto) in riesigen Sälen bis hin zu Zusammenstellungen in regionalem oder / und ökologischem Zusammenhang, teils mit gut dargestellter Aktionslebendigkeit.

Familiär.

Regional.

Aktionspräparat, fast lebendig!

Im Berliner Museum für Naturkunde (wie anderswo) öffnet man die bislang „versteckten“ Bereiche und Arbeitseinheiten für besseres Nachvollziehen „des Museumslebens“.

Die deutlichen Veränderungen der Präparationskunst „gestern und heute“ sind beeindruckend.

Schädelpräparate – ob klein oder groß – wollen fachgerecht entwickelt werden.

Zwei Seiten einer Medaille – Knochenskelett und (andere Seite) äusseres Erscheinungsbild.

Wie kommt man dahin – über modellhaftes Verstehen.

Auf dem Weg zum fertigen Präparat, Beispiel.

Blick ins Arbeitszimmer des historischen Präparators, mit …

… wechselnden historischen bis aktuellen Beispielen.

Auch die Altvorderen beherrschten ihr Metier – der alte Gorilla, hier seitlich von hinten, zeigt seine Nähte (man muss schon genau hinsehen).

Präparationskunst will / muss speziell auch an uraltem Material angewandt werden.

Das geht bis in riesige Dimensionen.

Auch die aktuelle Baustellensituation des Berliner Museums wird veranschaulicht – dicht gedrängt stehen die Präparate, hier Beispiel die Mannigfaltigkeit der Kolibris, in ihren Verstaukisten.

Nach etlichen Runden und Spezialnachschauen gehen wir 6 (50 % sichtbar) ins Freie.

Das Museum für Naturkunde, Berlin, ist immer (mal wieder) einen Besuch wert.

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Starke Winde aus WestNordWest …

… wirken – hier z.B. am Entenflott auf Deichrandgraben, bis …

… alles zu einer dichten Decke zusammengeschoben ist.

Vielerorts ist das Bunt verschwunden, …

… liegt am Boden, hier: EschenGelb.

Ganze Baumpartien, hier: Lindenallee, stehen bereits kahl.

Es sind – bei Grau(en), gelegentlich Nieseln und gut Wind – nicht allzu viele Spaziergänger, Radler ff. unterwegs.

Da freut sich Viehzeuch über jede Abwechslung: Guxtu!

Nicht, dass nun alle Farben weg wären. Begünstigte Bereiche (AhornRotOrange) …

… erfreuen weiter (EschenGelb).

Auch das Deichvorland bietet interessante Entwicklung, hier: Blick auf das Lee eines kleinen Tideauwaldstücks.

Reet an der Wedeler Au bei Tidehochwasser – im vorigen Foto rötlich im Vordergrund.

Auch im bebauten Raum bietet sich in geschützten Bereichen, teils mit speziellen Baumarten, noch einiges.

Die Rinder – auch ein Hofhund war begeistert von mir – freuen sich sicher auf die nächste Begegnung.

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Die beiden Radeltests gestern ergaben sich aus einem besonderen Ereignis. Seit geraumer Zeit meinten der eine oder die andere, die nun 2stellig alte Hamburger Enkelin müsse Fahrradfahren lernen. Meine Ansage „Immer die Ruhe! Sie setzt sich eines Tages aufs Rad und fährt los.“ begegnete weitgehend Zweifeln.

Inzwischen ist es also geschehen, alle Beteiligten freuen sich. Mein Angebot, die Anfahrt zur Vogelstation Wedeler Marsch als übersichtliche, hindernisfreie Strecke zu nutzen, wurde allgemein akzeptiert.

Zuvor testete ich morgens, ob die Piste (als letzte ringsum) tatsächlich von Asphalt und nicht von Deichschaf-spezifischer Organik geprägt ist.

Die beiden Ziegen Fährmannssand nehmen den frühen Besucher als willkommene Abwechslung, so früh am Tag – und bei nur einem Zuschauer.

Der Versuch der braunen, die schwarze zu Kopfstoßvorführungen zu animieren, geht ins Leere – nur nix übereilen!

Im Gelände der Vogelstation schützen Wälle die Vogelwelt vor Störung durch zwischen den verschiedenen Beobachtungsstationen wechselnden Besuchern.

Auch im unmittelbaren Wallbereich gibt es neben Blüten einiges saisonspezifisch zu sehen – hier eine den Platz wechselnde Schmetterlingsraupe.

Die wieder frisch freigemachten Kiesinseln bieten günstige Rastmöglichkeit.

Kiebitze, Kormoran, hinten Enten und ein leicht verdeckter Silberreiher.

Die Löffelente …

… ist bereits im Profil an der Schnabelform z.B. von Stockenten unterscheidbar.

Mehr Kormorane, Gänse und Silberreiher sind mit dem bloßen Auge / der Digicam ringsum erkennbar.

Die Vielzahl mit starker Optik ausgerüsteter Vogel-Fans bringt selbstverständlich ganz anderes an Fotos und einiges mehr an erkennbaren Vogelarten (z.T. in großer Anzahl) zustande. – Keine Phantasiezusammenstellung, sondern ein Zitat aus den Septemberbeobachtungen:  z.B. Alpenstrandläufer, Bachstelze, Bekassine, Eisvogel, Goldregenpfeifer, Großer Brachvogel, Grünschenkel, Kampfläufer, Kiebitz- und Goldregenpfeifer, Knäkente, Knutt, Pfuhlschnepfe, Schilf- und Teichrohrsänger, Spießente, Star und andere mehr sind zu bestaunen. – Wer sich vertiefen möchte, kann die allgemein zugängliche „große Optik“ im Hauptraum zur Beobachtung nutzen.

Im Vogelzug tauchen inzwischen Weißwangen-, Bläss-, Tundrasaatgänse und eine Rothalsgans auf.

Graugänse in größerer Schar.

Da ich einiges im Spektrum vermisse, gucke ich noch über den Elbdeich Fährmannssand, gerade liegt das Watt angesichts Ebbephase weitgehend frei. Hier stehen etliche Limicolen in einem Priel.

Ein Stück weiter sind neben Rindern im Vorland Nonnengänse zu erkennen – dahinter die Westspitze der Elbinsel Hanskalbsand.

So kann – angesichts „freier“ Anfahrstrecke das zweite Testradeln nachmittags starten.

Und es bestätigt sich – spezielle Trainingsbedingung Windstärke 4 mit Böen bis 5 – „Draufsetzen und Losfahren“ beherrscht die Enkelin vom Start bis zu Ziel.

Alle Radelnden fahren, der Situation entsprechend, halt in geeignetem kleinem Gang. – Den Rest bis zur Vogelstation gehen wir zu Fuß. Frischer Wegbelag ist teils noch nicht in geeigneter Kornmischung festgerüttelt bzw. -gewalzt (morgens war ich mehr schlecht als recht „durchgerubbelt“).

Wie üblich beeindruckt die Vogelwelt.

Blick zur Deichkrone – ich zeige ja nicht nur Sonnenfotos (insbesondere, wenn die garnicht da ist).

Es sind ringsum beeindruckend viele per Rad, per Auto (so weit es geht) und zu Fuß erschienen.

Doch, da ist die Sonne … – präsentiert zum Abschluss noch einen himmlischen Fisch.

Ich nehme das als Zeichen, beim Restaurieren von Bächen und kleinen Flüssen weiterzumachen – Ideen für 2026 sind in Realisierungsvorbereitungen, Treibselsammler (Methode „Hölzchen & Stöckchen“) sind parallel zu meinen beiden Radeleien von Wissenden angelegt, Restbekiesungen 2025 stehen an.

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Blick aus dem Fenster – der Japanahorn, rot (Unschärfe am frühen, noch feuchten Morgen).

Das Wetterradar sieht vielversprechend aus, der Wind rät für die Hetlingen-Tour zu Rundradeln gegen den Uhrzeigersinn.

Als ich in der Holmer Marsch ankomme, öffnet sich der Himmel stärker, als nach Wetterradar angenommen.

Macht nix! Im Gegenteil!        🙂

Blick von Idenburg gen Hetlingen – inmitten Eichen-, Eschen-, Pappel- und Ahorngrün steht singulär schon etwas Knallrotes.

Der Weg nimmt eine Biegung, das Rote stellt sich als 2 Farbtupfer heraus.

Unterm toten Eschenbogen: zwei rote Spitzahorne, einer etwas gelblicher (sieht hier orange aus).

„Der rechte“.

Gibt`s auch noch – voll belaubte Esche! Die ist bereits dabei, von Grün auf Gelb zu wechseln.

Elbdeich Hetlingen – das Reet schreitet farblich auch voran.

Elbdeich Fährmannssand, Blau-Gelb – die Lühe-Schulau-Fähre in der letzten Woche des gültigen Fahrplans. – Ob die dieses Jahr im Winter ganz „dicht“ macht?

Im Anstieg am Wedeler Geesthang – HainbuchenSamenstandGelb vor Weinrot.

Dichter ran ans Rot – Weinrot vor Lindengelb.

Die kommenden Tage, Wochen sollen nicht so ruppig-stürmisch sein wie jüngst. Es soll so gut wie kein Regen fallen.

Das mag ja ein farbenfroher Herbst werden!

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Vorgestern, am 4. Oktober, habe ich von einem Besuch des Historischen Jahrmarkts im Freilichtmuseum am Kiekeberg berichtet. Heute folgen ein paar allgemeine Eindrücke.

Nochmal Containerhafeneindrücke nach Durchfahren des Elbtunnels.

Im Waltershofer Hafen liegt die Ever Area, 399 x 61 m, Tiefgang zur Zeit des Fotos 11,1 von 17 m (das Beladen steht also noch aus).

Kurz vor den Harburger Bergen ist die Anbindung an die neue BAB A 26 in der Endphase, die Brücke ist hergestellt.

Die an der B 73 lebenden Menschen werden sich nach Fertigstellung des westlichen Teils der A 26 freuen. Ob das ganze noch in die heutige Zeit passt, insbesondere angesichts guten Anschlusses der seeseitigen niedersächsischen Elbestädte an den ÖPNV, darf infrage gestellt werden.

Im Freilichtmuseum – „Nach Hause telefonieren!“ – von einer alten, gelben Telefonzelle aus? (Auf die hier nur bruchstückhaft sichtbare Baumkulisse komme ich später textlich zurück.)

Alte Tankstelle der frühen Bundesrepublik – aufgrund einer davor stehenden kleinen Konzertorgel bereits vorgestern gezeigt.

Hier, in der „Königsberger Straße“, stehen Häuser der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, z.B. ein Flüchtlingshaus mit Einliegerwohnung – Überraschung!, uns ex-Tostedtern als Haus und von Verwandten der ehemaligen Besitzer bekannt.

Auch die Wohnzimmereinrichtung …

… kommt der ältesten besichtigenden Generation sehr bekannt vor, der zweiten kaum noch. Der jüngsten kommt dieser Anblick sehr merkwürdig vor.

Auch Ladengeschäfte aus der frühen Bundesrepublik sind zu besichtigen. Hier präsentiere ich eine „Hasenschiffschaukel“ als Beispiel aus einer großen Spielzeugausstellung – quer über etliche Jahrzehnte.

Wesentlich geprägt ist das Freilichtmuseum Kiekeberg von älteren Dorfgebäuden aus näherer und fernerer Umgebung – hier mit Flecht- und Lehmwänden, Reetdach.

Es gibt auch dauerhaftes Leben im Museum – hier als Beispiel eine regionale Schweinerasse.

Diese Tiere haben auch ein wenig Platz zum Wühlen. Nach den jüngsten Regen dürfte die Kuhle, als Suhle inzwischen „gut nass“, nutzbar sein.

Wasserversorgung, sehr speziell.

Eine prächtige Alteiche.

Eins habe ich vergessen zu Fotografieren! Die Gebäude an der Königsberger Straße stehen an einem Hang der Harburger Berge (vgl. Foto gelbe Telefonzelle) vor einer beeindruckenden Mischwaldkulisse, bei unserem Besuch von der Morgensonne beeindruckend angestrahlt – pardon!

Kunstfertiger Holz- und Ziegelbau.

Astern als eine Beispielauswahl herbstlichen Blühens. Wir gehen.

Auf dem Parkplatz überrascht uns ein historischer Wagen mit Stern.

Fast noch überraschender: Eine Isetta, den Älteren bekannt, nun mit E-Motor!

Was haben wir bei unserem Besuch für ein hervorragendes Herbstwetter erwischt!

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