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Archive for the ‘Fliegenfischen, Angeln am Forellenbach’ Category

Schöner Schein - manch einer schwelgt über diesen Erlenauwald und erkennt nicht, dass der Bach darin zur Sandwüste hingerichtet wurde. Restaurieren des Lebensraums ist nötig.

Der Bach im Norddeutschen Tiefland verlangt dem Betrachter einiges ab. Man muss die reale Situation erstmal erkennen. Ganz zu Recht schimpft der Angler den Gewässerökologen „Du erzählst immer, der Waldbach biete die höchsten Arten- und Individuenzahlen. – In unserer Waldstrecke ist nicht EIN Fisch.“

Klar. Das vorstehende Foto zeigt deutlich eine Sandwüste. Bewegter Erosionssand bedeckt in überbreiter Kanalstruktur den standorttypischen Grund aus Steinen und Holz. Lebensraum für Wirbellose gibt es nicht, Verstecke für Fische ebenso wenig.

Bewegte, dicke Sandpackung. Hier findet man auf dem Quadratmeter kaum ein Lebewesen - kein Bachflohkrebs, keine Insektenlarven.

Dagegen kann man etwas tun. Hölzchen und Stöckchen regen den Bach an, sich selbst zu helfen.

Hölzchen und Stöckchen in langer Reihe . . ., Strömungsturbulenz wird angeregt.

Hölzchen und Stöckchen als kurzer Quersammler am Ufer - warten wir mal ab.

Als wenig hilfreich dagegen haben sich Bauwerke wie Buhnen heraus gestellt. Sie erfordern viel höheren Arbeitseinsatz und verbessern den Bach – örtlich unterschiedlich – nur wenig.

Buhnen nutzen als Strömungslenker. Auch nach 4 Jahren hat sich hier allerdings nur geringe Verbesserung ergeben. Das Ganze ist nach wie vor öde.

Ergänzt um hydraulische Strukturierung können die Buhnenstandorte aber nachträglich in einen vielfältigen Gewässerbereich umgestaltet werden.

Hölzchen- und Stöckchensammler, senkrecht zur Buhne platziert, wirken auch hier Wunder. Kleinräumig entsteht ausserordentliche Strukturvielfalt mit entsprechend hoher Organismenbesiedlung. Ausserdem erhöht sich die Fernwirkung der Strömungslenkung erheblich ober- und unterhalb der Buhne.

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Egal, wer nun Schuld ist –

der Petrus, weil er seit April keinen guten Regen kommen ließ, dafür reichlich Hitze,

die Trinkwasserversorger, die aus Quellregionen übermäßig Wasser abpumpen (mit dem Segen Diverser …),

die subventionierte Industrielandwirtschaft, die keine an den Standort angepasste, nachhaltige Bodenbewirtschaftung betreibt und allzu verschwenderisch mit dem Allgemeingut Wasser umgeht (auch mit dem Segen Diverser …).

Eins verdeutlicht die gerade monatelang herrschende Niedrigstwasserführung unserer Bäche und kleinen Flüsse allemal:

Nur naturnah restaurierte Fließstrecken (s. folgende Bilder) bieten den Gewässerorganismen einen angemessenen Lebensraum insbesondere in Krisenzeiten.

Auch und gerade der naturnutzende Angler profitiert letztlich nur hieraus – Lebensraumverbesserung statt Besatz in Gewässerwüsten hat sich längst als einzige Zukunftslösung bewiesen.

Wir sehen hier im Übrigen ein Beispiel für Situationen, die sich mit dem Klimawandel häufen werden.

Also, frisch ans Werk!

Auch bei Niedrigstwasserabfluss bewohnbar: Kies-restaurierter Bach.

... und der Sturzbaum stört auch nicht, wie jahrelange Beobachtung belegt.

Wer in solch nachhaltig produzierenden Strecken angeln möchte, kann sich gern bei mir melden: ludwig.tent[ät]gmx.net

Die Wurzeln alter Erlen - bester Lebensraum im Tiefland-Forellenbach.

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Neben den im vorigen Bericht geschilderten Urlaubsfreuden in Dänemark gehe ich natürlich auch zum Angeln an Forellenbäche.

Dieses Jahr war wieder einmal die Vejle Å mein Ziel, einer der vielen Forellenbäche Dänemarks, an dem engagierte Anglervereine durch Gewässerrestaurieren lernen konnten, dass die Naturproduktion viel besser ans Gewässer angepasste Fische produziert, als durch Besatzmaßnahmen erzielt werden können. Über 1.000 Meerforellen werden in vielen dieser überschaubaren Bäche und kleinen Flüsse inzwischen pro Jahr gefangen, während es vor dem Restaurieren trotz hohen Zeit- und Geldeinsatzes für Besatz lediglich um 200 Stück waren.

Fast alle jütländischen Gewässer haben in den letzten Jahren diese neue Qualität erreicht und sind einen Besuch wert. Angelkarten gibt es in örtlichen Angelgeschäften sowie den Turistbureaus, meist aber auch online. Flächigen Zugang erhält man über dagkort, einige Vereine haben allerdings aus unterschiedlichen Gründen ihren eigenen online-Verkauf gestartet, so hier für die Vejle Å.

Wer sich dann die richtige Strecke aussucht, hat Naturerlebnisse vom Feinsten. Einige Fotos dazu folgen hier.

Während ich einen Fischotterruheplatz ansehe, saust mir eine Ringelnatter unter den Füßen weg und überquert die Vejle Å.

Weichkäfer bevölkern die Uferpflanzen zahlreich.

Bei uns eher selten gewordene Bockkäfer lassen sich auch beobachten.

Schmetterlinge erfreuen den sommerlichen Besucher.

Calopteryx virgo, eine Libelle des sommerkühlen Bachs, belegt die Restaurierungs-Erfolge.

Noch blüht der Bittersüße Nachtschatten – wo er ins Wasser hängt, ein hervorragender Standort für Fische.

Die sich einfärbenden Früchte des Bittersüßen Nachtschattens zeigen aber schon Spätsommer-/Herbstliches.

Dass man als Angler an einem „fremden“ Gewässer nicht zwanghaft einen großen Fisch mit nach Hause nimmt, wie sie oben im Link zur Fangstatistik zu sehen sind, macht ja nichts. Schließlich nennen wir Angler uns doch Naturfreunde, oder?! Ausserdem haben wir ja die uns gut bekannten eigenen Vereinsgewässer, aus denen vielleicht schon dieses Jahr ein guter Fang resultierte.

Björn hält den neuen Familienrekord für Meerforelle – mit 83 cm und mehr als 7 kg vielleicht „der“ Traumfisch des Lebens.

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Wanderfische wollen wandern – da müssen wir Menschen aber noch einiges an Zerstörungen durch früheren Gewässerausbau und harte Gewässerunterhaltung bereinigen. Dazu gehört, den Wanderfischen die Hindernisse aus dem Weg zu nehmen. Und es sind weit mehr als Lachs und Meerforelle, Fluss- und Meerneunauge. Die wahren Herausforderungen stellen die schwächeren Schwimmer, wollen wir nur annähernd früheren Arten- und Individuenreichtum zurück gewinnen.

Das dänische Schnäpel-Projekt macht es vor. Nachdem vorab intensiv untersucht worden war, was die Ursachen für das Verschwinden dieser früher häufigen Fischart sind, wird genau so intensiv über ein vorbildliches EU-Projekt daran gearbeitet, dieser extrem gefährdeten Art wieder bessere Lebensbedingungen zu bieten.

Ein Faltblatt in deutscher Sprache erläuterte die Grundlagen. [Da haben die dänischen Kollegen mit Schluss des Projekts im Frühjahr 2013 doch tatsächlich das Faltblatt in Deutsch aus dem Netz genommen …]

Wie viele andere Fließgewässerarten ist der Schnäpel ein „hydraulisch schwacher“ Fisch, das heißt, seine Larven und Jungfische, auch je nach Situation die erwachsenen Tiere, werden bei Hochwasserstößen aus dem Lebensraum heraus, abwärts, „geblasen“. Wenn das Jugendformen zu früh ins Brackwasser transportiert, sterben sie – ein ganzer Jahrgang ist ausgelöscht. Außerdem sind Hindernisse für die Aufwärtswanderung, also die Wiederbesiedlung von Strecken, oder für die Laichwanderung aus dem Brackwasser in Kiesbäche, limitierend. Bereits kleinste Abstürze kann oder will der Schnäpel nicht überwinden – fatal!

Das gilt genau so für vergleichbare Arten wie die Äsche und den Hasel.

Bachmanns Mühle in Tönder, Google Earth-Foto aus 2006: noch versperrt die Situation am Mühlenwehr hydraulisch schwachen Gewässerorganismen den Zugang zur Vidå.

Wenn diese Ursachen, also fehlende Gewässerstruktur durch Ausbau und harte Gewässerunterhaltung, nicht beseitigt werden, können noch so oft Hunderttausende Besatzfische ausgesetzt werden. Man könnte genau so gut sein Portemonnaie ins Wasser werfen – es bringt nix (außer, dass das Geld weggeworfen ist)! – Anders herum gesagt: alles, was für die hydraulisch schwachen Arten getan wird, kommt um so mehr den starken Schwimmern zu Gute sowie einer Vielfalt von Wirbellosen und standorttypischen Pflanzen.

Hier setzt das dänische Projekt an. Die westwärts ins Wattenmeer mündenden Bäche in Südjütland werden systematisch verbessert, vgl. o. gen. Internetseite. Die folgenden Fotos zeigen die inzwischen hergestellte Barrierefreiheit an Bachmanns Mühle in Tönder. Südjütland ist immer eine Reise wert, z. B. auch mit dem Rad auf der Grenzroute.

Blick von der Söndergade bachabwärts: über eine flache Rausche umfließt die Vidå den Mühlenteich.

Die selbe Strecke, Blick bachauf, mit Häusern der Söndergade.

In Fischwegen ist natürlich jegliche Fischerei verboten – eine Straftat, bei der hohe Strafen drohen.

Wir waren nach langer Trockenheit da: das Foto zeigt eindrücklich die Notwendigkeiten des Gewässerrestaurierens. Die monotone Überbreite unserer ausgebauten Fließgewässer muss wieder den wechselnden Abflussverhältnissen angepasst werden.

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Viel Vielfalt auf kleinem Raum...

15 Hölzchen und Stöckchen von 2-5 cm Durchmesser reichen aus, um einen strukturlosen Bach zu beleben.

Als Treibselsammler eingebaut halten sie alles Mögliche auf – Ästchen, Äste, Wasserpflanzen und anderes Treibgut. So strukturiert sich der Bereich, Boden sammelt sich, vorher hier nicht lebensfähige Wasserpflanzen siedeln sich an (hier: Wasserstern). Der verschmälerte Strömungsbereich ist turbulenter, strudelt festen Grund frei.

Aus der bewegten Sandwüste ist ein strukturiertes Bachbett geworden.

Mehr dazu findet sich in der rechten Spalte oben unter „Kategorien: Hölzchen und Stöckchen“. Es erscheint eine Sammlung Beiträge, durch Anklicken einer Überschrift kommt der gesamte Beitrag mit Fotos zum Vorschein.

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Das schon seit Monaten bestehende Niederschlagsdefizit, die Heidewasserentnahme sowie intensive Wasserentnahme aus dem oberen Grundwasserleiter für landwirtschaftliche Beregnung zeigen ihre Folgen:

In den Bächen fehlen Dezimeter Wasserstandshöhe! Die Fischunterstände fallen trocken.

Kein Idyll an der Seeve: trocken gefallene Erlenwurzeln, verloren gegangene Fischunterstände.

Es bleibt die Frage, wann die Wasserbehörden endlich Management-Pläne und Vorgaben für solche Situationen schaffen und anwenden – das Medium Wasser erscheint zur Zeit als reines Ge-/Verbrauchsgut.

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Wie sagt der US-Spezialist im Forellenbach-Verbessern, Ray White, so schön „Build it – and they will come.“

Das gilt nicht nur für die Forelle, sondern für alle charakteristischen Organismen des Forellenbachs.

Calopteryx virgo - die Blauflügel-Prachtlibellenmännchen, einer der typischen Anzeiger des funktionsfähigen Bachlaufs.

Calopteryx virgo - hier das Weibchen, demnächst sicher mal mit schärferem Foto.

Die Fotos täuschen – das Umfeld ist mit Steinen und Holz so umgestaltet, dass der vom Menschen zum Sandkanal verschlechterte Bach wieder zunehmende Vielfalt aufweist. – Mehr dazu demnächst.

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Auch die Insekten genießen die Sonne.

Die Sonne lockt nun alle hinaus. An der Butterbergbrücke nahe Bötersheim und Drestedt werden regelmäßig Kies-Depots aufgefüllt,

Kies-Depot, neu aufgefüllt. Was wird geschehen?

damit die Este sich bei Hochwasser nehmen kann, was sie zum Gestalten ihrer naturgemäßen Gewässersohle braucht.

Für Groß und Klein, Bäche sind attraktiv.

Steine schmeissen - wo darf man das schon?!

Begeisterte Kinder, ständig in Aktion - die Zeit vergeht wie im Flug.

Da müssen die Erwachsenen die Kinder und Enkel nicht vom Steine-Werfen abhalten – was für ein Spaß!

Schnell wird diese neue Situation von charakteristischen Lebewesen des Bachs genutzt. Neuer, vielfältiger Lebensraum erzeugt „Unmengen“ von Insektenlarven vorher kaum wahrnehmbarer Arten – für den Gewässerfachmann Zeichen wesentlicher Besserung der bisherigen Wüsteneien, für den Angler Anzeichen vermehrten „Fischfutters“.

Anzeiger für den lebendigen Bach: die Larve der Eintagsfliege Heptagenia sulphurea. ("Die Schwefelgelbe" - wer sie als Fluginsekt gesehen hat, weiss, vergisst das nicht.)

Auch Holz ist ein beliebter Lebensraum im Bach. Auf dem Brett besser sichtbar als anderswo: Jede Menge Eintagsfliegenlarven.

Feuchter Bachauen-Erlenwald im Frühling, auf dem höher gelegenen, trockeneren Moränenboden stehen Eichen und Buchen.

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Sonniger Löwenzahn, von vielen Gärtnern als Erzfeind empfunden. - Probieren Sie mal Löwenzahnhonig. Vielleicht entwickelt sich das Verhältnis dann entspannter.

Na, da sind ja viele angesichts des Brückentages in die Ferne aufgebrochen – der Verkehrsfunk hat etwas zu erzählen, nimmt kein Ende.

Wie viele Lebensjahre da wieder im Stau verrinnen . . .

Aber man kann ja auch wohnortnah seine Zeit verbringen. Der Kampfdackel dankt – schon wird ihm die langersehnte Sonne zu viel.

Aaaah, endlich wieder in der Sonne abhängen . . .

. . . und dann drin im Schatten abschlaffen!

Die Vogeltränke als Anzeiger: trocken und sonnig, Pollen und Staub. Nicht nur der Hund, auch der Allergiker sieht Pro und Kontra.

Endlich kommen auch ein paar Insekten in die Obstblüte – hoffentlich reichen die nächsten Tage noch für eine ausreichende Bestäubung!

Wildbiene im Apfel.

Wathose gesäubert, wofür - ist die Meerforelle schon da oder wollen wir lieber Gewässer restaurieren?

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Heute haben wir – der Vater mit dem Sohne – eine ganz spezielle Vatertags-Tour gemacht.

Bei Wind aus Nord und Temperaturen, die gern 5 Grad höher hätten sein dürfen, haben wir die Seeve besucht.

Angeln am Bach – eine ent- und spannende Konzentrationsübung.

Dabei gab es allerhand zu sehen.

Nach-Ostern-Hasen, offenbar gut erholt von den Strapazen.

Das ganze Spektrum von schlecht bis gut haben wir wahrgenommen.

Weniger schön waren vor allem die Anzeichen dummerhaftigen Verhaltens bestimmter Naturnutzer.

Einen Forellenbach stärkt man z.B. durch Lebensraum verbessern und nicht durch Besetzen mit fangfähigen Teichforellen.

Fangfähige Bachforellen, je mit 5-10 Egeln besetzt. DAS ist kein angemessener Umgang mit unseren Fließgewässern.

Und die niedersächsische Agrarwirtschschaft darf sich weiter freuen, unter der Regierung Wulf durch Landkreise gesegnet zu sein, die geltendes Recht nicht umsetzen.

Von der Ferne herange-zoomt – Hier wurden erst die Erlenäste beseitigt, dann an die Stämme heran gepflügt (jetzt fehlt einseitig die Hälfte der Wurzeln!), und nun wird ohne Schutzstreifen geackert, gegüllt, pestizidiert . . .

So werden munter Gewässerrandstreifen neu unter den Pflug genommen – verboten seit 1989 – macht ja nix . . .

Hier ist gesetzlich ein 5-m-Randstreifen als Minimum geschützt. – Wen interessiert das in Wulffs Niedersachsen?!

An anderer Stelle wird munter weiter Grünland bis an Gewässerränder in Acker verwandelt, obwohl in der Zeitung (eine Ente?!) zu lesen war, dass Niedersachsen aufgrund seiner überbordenden Grünlandumbrüche seit Monaten einem Umbruchsverbot unterliegt. – Macht ja auch nix, wir Steuerzahler werden halt für so etwas auch weiter als Finanzier gemolken.

Auch im Oste-Einzugsgebiet an der Tagesordnung: neue Grünlandumbrüche bis an die Gewässer – „Umwelt“minister Sander lässt grüßen.

Nachdem in Niedersachsen alle Behinderungen der wahren Aktiven über Bord geworfen worden sind (das nennt man Entbürokratisierung), interessieren insbesondere praxisbezogene naturwissenschaftliche Kenntnisse längst nicht mehr.

Wofür steht der Niedersachsen-Elefant in der schönen Bundeshauptstadt Berlin? – Aus niedersächsischer Realität habe ich den Eindruck, für den Elefanten im Porzellanladen Natur und Umwelt.

Dazu gehören solche Grundlagen, dass Industrieabfälle z.B. Schwermetalle frei setzen und dass solches nicht standortgemäße Material – noch dazu in Zeiten der Wasserrahmenrichtlinie –  nichts im Wasserbau verloren hat. Selbst an kleinen Gewässern, im dörflichen Wasserbau, sehr deutlich konzentriert bei Arbeiten der Bundesfernstraßenverwaltung (haben Sie die wahnwitzige Auffüllung der Erosionsrinnen an Böschungen der Ostseeautobahn schon gesehen?!), wird seit geraumer Zeit „Affi-Schlacke“ (auch bekannt als Kupferschlacke, in offiziellen Kreisen gern „Eisensilikat-Stein“ genannt) verwendet. Fast könnte man meinen, da flösse Geld . . .

Industrieabfall als Wasserbaumaterial, hier an der BAB HH-HB.

Als besiedlungsfeindlich und Schwermetalle freisetzend bekannt – dieses Material hat im „kleinen Wasserbau“ nichts verloren!

Hier gehört ortstypischer Naturstein hin – die nahe Landwirtschaft hilft gern aus mit geeignetem Material, auch Kiesgruben der Bauwirtschaft haben keine Lieferprobleme!

Wir dürfen gespannt sein, was im Zeitalter der „mehr Bildung“-Beschwörung noch alles völlig Gegensätzliche in der Realität auftaucht. Aber konsequenter Weise hat ja der „brutalstmögliche Aufklärer“ Koch [Anm.: überholten Link entfernt; es handelte sich um den – inzwischen – früheren Ministerpräsidenten Hessens] die Bildung schon zum Steinbruch der Politik erklärt.

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