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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Zwischen Sommer und Herbst – Zeitenwechsel, Ansichtssachen …

Fange ich in der Marsch an, Fährmannssand.

Aussendeichs trottet eine kleine Gruppe aus Hunderten Deichschafen vor Tide-Elbe-Horizont, Thw auf Seeschifffahrtskanal und Süßwasserwatt.

Binnendeichs …

Willow Henge, West – was die Alten in Stein konnten, realisierten hier Jüngere in Holz, wachsend mit regelhaftem Beschneiden. Vor Zeiten habe ich im Vergleich zu Stone Henge die hiesige Gruppe Kopfweiden so benannt.

Willow Henge, Ost – bisher haben alle verstanden, wenn ich hier diesen Begriff wählte.

Nordende Willow Henge (noch schonendes / schönendes Beispiel) – nicht verstanden haben wir alle den Horizont hier Handelnder. Die kommen nahezu alle mit Auto hierher, können Mitgebrachtes offenbar nicht abtransportieren.

Wir verlassen die Marsch, weiter geht`s auf der Geest.

Auf zu anderen Horizonten – angetörnt im Fahrradhäuschen von Prismenfarben.

Es geht Richtung Schenefeld, schön halbschattig durch Eichenallee.

Weiter im Wedeler Autal entlang der S-Bahn, (optisch) Tunnel voraus.

Schlagkräftige Landwirtschaft, nicht immer spielt das Wetter mit – geernteter Acker, Gerste kam „auf Kraft“ rein, Weizen litt beim Korn. – Mais im Zeithorizont, bald drückt dessen Kampagne.

Radlers Horizont – zwischen Eichenallee und Maiswand.

Angekommen, wartend auf Zukunftshorizont: Solarvortrag im Vorfeld für Entscheidungen unserer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Erste Vorstellungen – das wird ein spannendes Thema in der weiteren Entwicklung. Vorsicht, Schleichwerbung!

Die Gedanken rasen beim Zurückradeln – das angesagte Gewitter erwischt mich bis auf Tröpfel nicht, Unheil bleibt auch später aus.

Ich komme an in einer Baustelle. – Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel fangen angesichts seit allzu lange zögerlichem und Fehlverhaltens der Politik im Kleinen an.

Dazu demnächst mehr.

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Sonnig im Neuen Botanischen Garten Hamburgs …

Stein-Partie – die Sonne brezelt. Das dunkle Gestein heizt sich auf. Auch wassergefüllte Mulden leeren sich sichtlich.

Pfützen auf hellerem Beton nebendran lassen sich mehr Zeit.

Nach dem Guss (bzw. der vorab wackeligen Wettervorhersage) sind ausser uns wenige, meist Fachleute und Gartenmitarbeiter, zu sehen.

Nochmal Steiniges, Besonderes – Japanischer Garten. – Kies, geharkt … – irgendwie erinnert mich der an etwas.

Geharkter Kiesgarten – also wirklich! Nicht betreten!

Wir queren einen noch ordentlich feuchten Bambuswald.

Neben großflächig Trockenem werden regelhaft Feuchtgebiete, kleine Gewässer gequert – Uferbereich im Licht.

Entenflott, Krebsschere, Schwanenblume und mehr.

Blutweiderich.

Mal was Trockenes – bunter Bauerngarten. Die Bienen sind eifrig, ein kleines Schau-Volk steht nebendran.

Es sind selbstverständlich auch jede Menge Bäume, Waldpartien zu bestaunen – hier stellvertretend die Fruchtstände der Hainbuche (kennt auch nicht jeder, auch wenn solch Hecke im eigenen Garten steht).

Regelhaftes Thema beim Treff mit Förstern, wo auch immer: Verglichen mit dem glatten Stamm der Buche halten nicht so Bewanderte die Hainbuche mit ihrem faszinierenden, extrem variablen Querschnitt und starken Veränderungen während der Alterung für einen Baum, der irgendwie gestört sei.

Fast jeder Förster ist schon aufgefordert worden, diese „Kümmerlinge“ aus dem Wald zu entfernen … – Leider geschieht das in vielen Wäldern tatsächlich.

Hoffen wir auch zu diesem Thema auf Besserung – und informieren, wo immer es geht.

Aus Rasen wurde Acker, bewächst in vielfältigem Grün – wir sind, wie Film, Funk und Fernsehen zeitnah berichten, Zeugen einer Umstellung!

Im angelaufenen Großprojekt „Natürlich Hamburg“ wird nicht nur die Stadt, sondern werden insbesondere auch kleine und große Grünbereiche einschliesslich der Parks auf mehr Artenvielfalt, Bodenqualität, Versickerungsfähigkeit umgestellt. – Wie schön! (Wurde aber auch Zeit! Information über Jahre brachte wenig. Möge nach Abschluss des Großprojekts erkannt sein, dass allein durch – nicht zuletzt! – kostensparendes Ändern der Unterhaltungspraktiken eine lebendigere Stadt resultiert.)

Nochmal Wässriges – da kommt einer mit Bugwelle heran …

Ein kapitaler Spiegelkarpfen – nebendran ein Vetter, nicht klar erkennbar, ob Rotfeder oder Rotauge.

Eine Sonnenanbeterin – vermutlich eine alte Schmuckschildkröte.

Die zentralen Teiche glitzern im Gegenlicht.

Auch am Ablauf, hervorgekommen unter kühlender, dunkel-schattiger Querung – Spiegelkarpfen.

Faszinierende Spiegelung mit Wellen-erzeugendem Spiegelkarpfen.

Anerkennend nehmen wir seit ein paar Jahren wahr, dass die früheren Massen von Karpfen aus den hiesigen Teichen verschwunden sind. Auch das Entenfüttern hat sichtlich nachgelassen. Die früher aufdringlichen Wasservögel verhalten sich annähernd natürlich. Übermäßige Verschmutzung der Teiche ist akzeptabler Wasserqualität gewichen.

Fertig. – Blick nach oben – ok.

Blick nach unten – wir starten, behutet bzw. mit Helm, behütet.

Überraschung an der B 431.

Sülldorf vorbei – am Horizont, von vorn, von Westen … – nur nicht bange machen lassen!

Wedeler Autal – vorbei an einem von etlichen diesjährigen Highland-Putzies.

Zu Hause angekommen, besonnter Feuerdorn begrüßt uns – offenbar alles richtig gemacht.

Das eigentlich beabsichtigte Treffen ist auf nächste Woche verlegt. – Mal sehen, was das Wetter dann bereit hält.

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Wir wollten mal wieder den Neuen Botanischen Garten im Westen Hamburgs besuchen, aus gegebenem Anlass Treff mit Freunden, gemeinsames Essen vorgesehen.

Da macht uns die Wettervorhersage einen Strich durch die Rechnung. Allzu fette, fluffige, wasserreiche Wolkenareale, scheinbar unberechenbar den Weg nehmend, Geschwindigkeiten, Richtungen ändernd …

Nur nass werden beim Anradeln, unsichere Situation während des Besuchs – abgesagt, verschoben.

Wie das in heutigen Zeiten des Klimawandels aber schon fast in festes Wissen übergegangen ist, richtet sich das Wetter immer weniger nach den Rechenmodellen. Wir sind inzwischen darauf eingestellt, auf aktuelle Entwicklungen, beobachtet durch gelegentlichen Blick auf das Wetterradar, (häufig genug) spontan zu reagieren.

Und so verändert sich unsere Entscheidung Richtung Mittag – für uns reicht die Zeit noch. Wir trauen uns.

Anradeln durch das Wedeler Autal, hier entlang der S-Bahn, kurz vor der Landesgrenze SH / HH.

Der Weg durch die Stadt, entlang Neben-, dann Hauptstraßen, dann durch grünes Wohngebiet lässt sich gut an. Immer Mal geht der Blick gen Himmel – da tummelt sich allerhand.

Oha, Oh ja – das kann jederzeit …
Dieses, nicht uns treffend, ist bereits vorbeigezogen.

Wir haben den Hinweg tatsächlich geschafft. Die hoffentlich halbwegs zutreffende Wetterentwicklung lässt für den Nachmittag hoffen – also erstmal unter Dach Mittagessen.

Gleich neben dem S-Bahnhof Klein Flottbek gibt es eine lohnende Gelegenheit, so Verwandte, Freunde und Bekannte.

Die Auswahl ist gut, ich kann mich nicht beherrschen …

Seit „Jahrzehnten“ nicht gegessen (ich schwör`) – große Currywurst mit Pommes.

Zu allem hatten wir Empfehlungen gehört, wir können ja nicht „alles“ essen. Meine Wahl, auch der gewählte Flammkuchen bestätigten die Empfehlungen – gerne wieder (aber dann erstmal etwas anderes von der umfangreichen Karte?)!

Draussen bestätigt sich unser Zeitplan …

… – es regnet „Katzen und Hunde“.

Nach dem Bezahlen noch so ein Teil – wir sitzen noch ein Weilchen, nun draussen, auch unter Dach, und warten.

Wir sagen ja „in Strömen“, auch wenn die in aktuellen Schütts nur punktuell niedergehen. – Vorbei.

Wir haben die S-Bahngleise unterquert, befinden uns nahe des Eingangs zum Loki-Schmidt-Garten.

Und siehe da!

Dass wir die nächste Zeit so gut wie allein sind, stört uns wenig. – Unglaublich! Das Wetter hält, in neuer Qualität.

Ein paar Eindrücke von „drinnen“, im Neuen Botanischen Garten Hamburg, folgen.

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Der Sommer 2023 – das Grün konnte meist nicht klagen. Hohler Baumstumpf, in den Vorjahren „Loch“, ist gut begrünt.

Baumschulen bemühen sich um Bodengesundung – Ringelblumenzwischenanbau.

Brombeeren an wärmeren Standorten sind „Schwarz-frei“, werden regelhaft abgesammelt. Hier – schattigere Lage – stellt sich die Frage, ob sich Rot noch bis zum geniessbaren Schwarz entwickeln kann.

Nahebei – Grün, Gelb und herbstliches Orange, neu erkannte Angebotsform.

In der Marsch sind Zeichen des nahenden Herbsts nicht zu übersehen.

Die Unterhaltung der Marschgräben ist in vollem Gang.

Warum nicht genutzte Flächen nebendran bis tief runter „geschrubbt“ werden, erschliesst sich angesichts Rufen nach Wildblumen, Biodiversität u.v.m. nicht.

Allüberall – Mais bestimmt allzu viele Horizonte.

Und nun – ich scheue mich, zur Wedeler Au zu berichten,  geschieht demnächst aber doch einmal – der Wedeler Mühlenteich zum Schluss.

Fett grüner Mühlenteich im Hintergrund – „geschützte Teichrose“ in Perversion, als Schlammproduzent und Lebensraum-Killer. – Egal, Eis geht immer.

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Wedel, der bekannte Pferdetümpel, Spiegelung – recht regelhafte, teils ergiebige Niederschläge halten Boden und Stillgewässer feuchter als in den vergangenen Jahren.

Das Grün wächst „wie verrückt“, ungeduldige Hektiker verlangen nach dem Gärtner …

Wir geniessen das aufkommende Rot ringsum.

Weissdorn neben Hainbuche, Verhandlungssache – vereinbart ist mit der Stadt, selbst aufkommende Bäume erstmal zu tolerieren, zu beobachten. Sie könnten anstelle sterbender Kastanienallee eine stabile, regionstypische Grünkulisse entwickeln.

Nach Stopp des Heckenscheren-08/15-Schnitts von Büschen und Bäumen blüht und fruchtet es ringsum – Vogelbeere1.

Zierapfel.

Über den Zierapfelwahn hier im Baumschulkreis schreibe ich jetzt und hier mal nichts.

Hartriegel, Cornus mas 1 – nicht zu fassen!

Vogelbeere2.

ChinaAhorn1.

Ob das nun ein „China-“ oder ein Japan-Ahorn ist, lasse ich mal dahingestellt. Seine sich entwickelnden „Nasen“ jedenfalls weisen nach und nach sich intensivierendes Rot auf, bevor sie graubraun enden. Sie locken dann allerlei Vögel, speziell Dompfaffen und andere Finken.

Hartriegel2.

ChinaAhorn2, mit Pfaffenhut.

Auch der gut entwickelte Pfaffenhut mit reichlich Früchten erfreut die Vogelwelt in Herbst und Winter.

Uuuups, noch was Rotes – das in der Natur gut wieder auffindbare feuerrote E-Spiel-Mobil, hier nahe eines Bachs, über dessen Lebensraumverbesserung gelegentlich berichtet wird.

Unseren Feuchte-in-der-Landschaft-Anzeiger Pferdetümpel (mal nicht [mehr] sommertrocken!) beobachten wir weiter. Was Bäche und kleine Flüsse (und das Grundwasser) betrifft, macht er keine Aussage.

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Für den Besuch unserer in Haffkrug, Lübecker Bucht, Ostsee, urlaubenden Berlinerinnen hatten wir uns für Hin- und Rückreise einen Zwischenstopp ausgedacht. Bad Oldesloe wollten wir schon immer mal näher ansehen.

Ein spezielles Bauwerk kenne ich seit 20 Jahren (damals ganz neu), war gespannt, wie es aktuell aussieht.

Blaue Brücke und Raue Rampe für die Trave – man muss schon suchen, bevor man findet …

Ganz so schlimm war es für mich nicht, erinnerte ich doch, böse Vorahnung, dass das Werk „so nebendran“ liegt.

Wirklich stimmt das überhaupt nicht! – Die Raue Rampe liegt mittendrin, taucht aber in keiner Wegeführung, keiner Bewerbung, positiver Beschreibung der Stadt Bad Oldesloe auf. – Besser werden kann immer alles, keine Frage!

Kleiner Abschweif, bereits öfter erwähnt: Das Land Schleswig-Holstein hat im Rahmen wasserwirtschaftlicher Aufgaben eins früh und konsequent erledigt, das Herstellen einer, mindestens hilfsweisen, Durchgängigkeit für wandernde Gewässer- und andere Organismen (nochmal derselbe Link wie oben) durch Umbau von Wehren. Dass das meist „typisch deutsch“ (???) – technisch statt vom Zielorganismus her ökologisch-dynamisch wie in DK gedacht und gemacht – ausgeführt wurde, ist ultraschade, aber immerhin eine Realisierung.

Im Stadtbild, von der Brücke Hagenstraße / Pferdemarkt bachauf gesehen, stellt sich das Werk vorzeigbar dar. – Man muss es halt selbst entdecken!

Leider wurde über die Gesamtbreite des NW- / MW-überbreiten Gewässers mit gigantischen Steinen, gewaltigen Absturzkammern geplant – technisch alles richtig, alles gut.

Übersonnung, hohe Biomassen – Zeichen von zuviel Licht und zuviel Nährstoff.

Anderer Angang – die Brücke allein ist schon erwähnenswert …

Da unten steht wer, putzt sich …

Der Graureiher sieht sehr zufrieden aus!

Über die Breite und Länge der Rauen Rampe, näher betrachtet, bietet sich ein breites Bild von hydraulischer Abwechslung, dementsprechend wechselnde Situationen. Die Pflanzenwelt gibt einen umfassenden Überblick, was bei uns so am und im Fliessgewässer existieren will und kann.

Der Stadt Bad Oldesloe und der Tourismuszentrale wünsche ich die Erkenntnis, dass diese Besonderheit stärker ins Bewusstsein, einbezogen in Karten und Wanderwegführung gelangen sollte. Ein Link in der Rubrik „Lieblingsplätze“ ist allerdings vorhanden.

Für mich und mein Umfeld, wie bekannt, bieten solche Rauen Rampen ohne Laichkornfraktionen Kies die Möglichkeit, mit leichter Hand mehr für die Gewässerlebewelt zu tun.

Mehr zu Bad Oldesloe folgt demnächst.

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Himmel über der Osterau-Aue, Bad Bramstedt.

Nach dem Motto „Auf Regen folgt Sonne – folgt …“ bietet sich der Himmel sonntäglich.

Der Morgen wird wärmer. Dost erreicht sein Blüh-Ende. Wo sind die Schmetterlinge?

Waren sie diesen Sommer hier, so zahlreich wie „üblich“?

Wir haben das Gefühl, dieses Jahr fast keine und wenn, nur einzelne, sowohl „in unberührter Natur“ wie in Gärten, z.B. an Schmetterlingssträuchern gesehen zu haben.

Auf dem Dost tauchen dann mit ansteigender Temperatur diverse Fliegen auf, ein paar Hummeln – ein einzelner Weissling flattert über das Wiesenareal.

Ist den Schmetterlingen die Saison durch die Schlagregen verhagelt?

Aber dann … ! ! !

Auf Brennnessel – was früher üblich, massenhaft bis lästig, ist heute ein Ereignis! Eine Raupe!

Ohne das Stachelteil näher angesehen zu haben, tippe ich mal auf Tagpfauenauge. Mein Raupenbuch informiert, dass auch die auf Dost sonst reichlich flatternden Arten Kleiner Fuchs und Admiral ähnlich „stachelige“ Raupen per Ei als Kinder in die Welt setzen.

Und da … ! ! !

Noch `ne Raupe! Die spinnt sich gerade ein.

Neben Intensivnutzung der Landschaft, „Reinlichkeit“swahn im Garten, Pestizide allüberall, akut und chronisch wirksam, zeigen diese, hier selten gewordenen Anblicke, was auch für „Blühwiesen“ gilt: NICHT alles abmähen, wann auch immer. Die verschiedenen Arten verschiedener Insektengruppen haben ganz unterschiedliche Entwicklungsansprüche. Wer was (alles) wegmäht, beseitigt im Zweifelsfall (scheinbar) ruhende Entwicklungsstadien.

Die Blühwiese tut es nicht allein, soweit sie nach dem Blühen geackert und neu bestellt wird, wie allzuoft zu erleben …

Diese Auwiese wird so bald nicht gemäht – der Boden ist quitschnass von vergangenen Schlagregen, teils steht Wasser knöcheltief in Mulden.

Halt – da war doch Bewegung! Blick erneut aufs Foto – war / ist da nichts mittendrin?

Sieh an!

Mein ebenfalls fotografierender Begleiter kann ergänzen: „Meiner“ ist einer von zwei Jungfüchsen, die die Wiese Richtung Osterau querten. Als sie uns bemerkten, so nehmen wir an, zogen sie sich auf gleichem Weg ins Gebüsch zurück.

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Im Beitrag vom 12. Mai hatte ich den aktuellen Zustand der Osterau im Wildpark Eekholt beschrieben. Hinweise auf Ablaichen der Forellen im Winter sowie der Flussneunaugen im Frühjahr auf den Kiesbetten waren zahlreich zu finden. Anregungen zu weiterer Verbesserung des Lebensraums wurden anschliessend mit den Beteiligten vereinbart.

Anders als in den Vorjahren wird es das „übliche“ große Wassercamp im Herbst mit mehreren Schulen aus organisatorischen Gründen der Unterelbeschulen 2023 nicht geben.

So wurden die Restaurierungs-Verabredungen für jeweils ein „kleines“ Camp im Juli sowie im September getroffen.

Neuer Kies wurde bestellt, von den Wildpark-Aktiven vor Ort vorbereitend als Depots geschüttet – besten Dank für die tatkräftige Unterstützung!

Es ist soweit, Juli-Wassercamp – da fahre ich hin (Fotos vom 12. Juli 2023).

Beim Start in Wedel – was ist wichtiger, Hoffnung auf Regen oder „gutes“ Wetter?

Im Wildpark Eekholt – ich bin früh. Es sind aber schon Frühere vor mir …

Abseits vom Trubel – Reste der Nacht – die Pfützen sickern langsam weg.

Treibselsammler – gute Wirkung, wie üblich weiter beobachten.

Erosionssand wird gehalten, wächst – je nach Abfluss und Örtlichkeit zu Flachwasserlebensraum oder / und flachem Wasser-Landübergang.

Nachschüttbare Punkte sind mit Kiesdepots gut beschickt.

Nach und nach lässt sich nach Abtrocknen und Besonnen ein (!?!) Insekt sehen (und noch ein paar [wenige!]) – hier ein Dickkopffalter, den irgendjemand bereits etwas lädiert hat. (Mit Glück einem Vogel entkommen?)

Am Vortag hatte eine Kurzzeitbesuchsgruppe bereits etliches Kiesvolumen „von oben nach unten“ bewegt.

Es ging nun darum, den Unterwasserteil gezielt als Lenkbuhne zu gestalten, im Winkel leicht gegen die Strömung, um das Prallufer bachab zu entlasten.

Den am bachab-Ende des Osterauwanderwegs liegenden Kies (hier: vorher) formen wir entsprechend um.

So entsteht das Gefühl für Praxis bei den künftigen Fachleuten – und geeigneter Lebensraum für Wirbellose, Laichplatz für interessierte Kieslaicher.

Für das Kleine Wassercamp im September wartet noch genug Kiesvolumen. Auch die neu gestalteten Punkte werden zu prüfen sein, ob ggf. Verbesserungen – ggf. Uferschutz am gegenüberliegenden Ufer nötig? – erforderlich sind.

Inzwischen – wir sind fast einen Monat weiter – wirken die erhöhten Abflüsse. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

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Angesichts (vorübergehend) erhöhter Abflüsse besuche ich bekieste Stellen an hiesigen Bächen, um die Wirkung unserer Aktivitäten zu prüfen, so auch an der Osterau.

Letztes Stück Anfahrt, Spuren … – unangepasste Fahrweise, Schlaglöcher, Regen-gefüllt.

Bewaldete Aue an der Osterau östlich Bad Bramstedt – das Auto gut auffindbar.

Saison des Springkrauts.

Spiegelungen im lichten Schatten.

Bei aller Idylle … – ringsum knackt und kracht es.

Als gegenüber eine gemischte Gruppe vorbeigeht, nehme ich an, die zerbrechen immer mal herumliegende Bruchäste – was für eine merkwürdige Idee angesichts fortwährender Geräusche.

Und „die Natur“?? – Pfeil und Oval kennzeichnen mir auffallende Bäume.

Umkreist, der Pfeilbereich links oben aus dem vorigen Foto – neu aufgenommen.

Da ist gerade mit Getöse die Kronenspitze der Erle abgebrochen, hängt weiter hoch oben im Baum.

Ich habe meinen Platz gewechselt, stehe etwa auf Höhe der „Knacker“ auf einer Kiesbank.

Da geschieht es. Der Baum gegenüber – ich habe mich neben einen starken Baumschutz (mehrere vertrauenerweckend aussehende „stille“ Bäume) gestellt – kracht ständig, neigt sich zunehmend, nimmt weiter Fahrt auf und …

… schlägt neben mir, hoch wellenschlagend, in die Osterau und auf dem diesseitigen Ufer auf.

Bei aller intensiven Wahrnehmung war ich doch nicht in der Lage, die heftige Wellenreaktion aufzunehmen –  im Bild nur das Ausklingen erahnbar.

Der Bruchkandidat, jetzt Sturzbaum, ist sauber gefallen. Mein Parknachbar ist verschont geblieben.

Sehr beeindruckend! – Drüben steht der Stumpf.

Das Wetter klart – vorübergehend – auf.

Ich gucke mir die Bekiesungen in der Strecke an.

Die machen sich allesamt prima. Es stellt sich immer wieder heraus, wie wichtig das Schütten von der oberen Böschungskante ist, bis sich ein halbstabiler Schüttwinkel einstellt.

Noch ein Bisschen umgesehen – alles so grün hier … – Ein seitlich der Osterau liegendes Stillgewässer ist flächig mit „Entenflott“ überzogen. Nur die Schwimmwege der Enten und anderen Getiers zeigen kleine Bahnen an.

Stonehenge in klein? Die speziellen, von der Lindengallmilbe verursachten Formen überraschen den Betrachter.

Auf dem Rückweg – alle anderen Schüttungen liegen gleich gut, wie diese frühere Haupterosionsstelle am Wanderweg.

Weitere Entwicklung wird interessiert verfolgt.

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An der Mühlenau, PI – den erhöhten Abfluss durch längeren Regen in der vergangenen Woche hatte ich am Schluss des vorigen Beitrags bereits mit Foto des dortigen Pegels gezeigt.

Als ich dort an der Fußgängerbrücke ankam, fragte ich zwei Frauen mit drei Hunden, ob Hundespaß im Wasser angesagt sei. Ja, sei es, aber nicht alle machten mit.

Na, mal sehen, diese beiden gucken jedenfalls schon ordentlich gespannt zu uns auf der Brücke.

Es kann ihnen nicht schnell genug gehen, bis der Ball fliegt.

Und dann …

WATSCHSCHSCH !!! – Der dritte im Bund, aus dem (N)Irgendwo, flog geradezu Richtung Ball, mitten in den Bach.

Der war so abgetaucht, dass ich noch gar nicht schätzen konnte, worum es sich handelt.

Sieh an, der Kleinste muss die ganze Arbeit machen, hat aber einen Mordsspaß dabei.

Bleibt zu erwähnen, dass wir mit unserer Lebensraumverbesserung, Kies im Schüttwinkel (und dann ggf. zusätzliches Strukturieren der Sohle), auch zur Erleichterung des Wildwechsels beitragen.

Die durch Ausbau und Unterhaltung übertiefen Bäche mit ihren oft genug beidseitig unnatürlich steilen Ufern machen es in den Bach gefallenen oder aktiven Ein- und Aussteigern wirklich schwer.

Besten Dank also, ihr Hunde, für das praktische Beispiel! (Die Schüttung im aktuellen Hundesport-Bereich ist angesichts der hohen Wasserführung nicht in den Fotos sichtbar.)

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