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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Mit reifenden Eicheln, Walnüssen und mehr sind Dohlengruppen, Raben- und Saatkrähenschwärme wieder regelhaft zu sehen.

Ob windstill, bei verhangener Sonne …

… oder eisig, zur Abwechslung mal mit scharfem Ostwind – der Herbst ist da.

Nächste Woche soll dann wohl die Westvariante mit Regenzuschlag wieder dran sein.

Auf wenig von Autos befahrenen Strecken mit fester Decke, wie der Deichverteidigungsstraße, finden sich … Walnusschalen, Reste von Zubereitungstechniken der Rabenvögel. – Wer knackt die Nuss – vor allem, wie?

Kolkraben und / oder Rabenkrähen lassen die Früchte aus größerer Höhe fallen. Oft genug klappt es im ersten Versuch, dass die Nuss anschliessend zugänglich ist. – Der Schmaus am Wegesrand kann beginnen. Sobald wer naht, fliegen die Vögel auf, …

… bleiben aber, möglichst auf gutem Beobachtungsposten, in der Nähe. Ist der Störer weg, kommt wieder die Nuss dran.

Und nebendran – „Schwänzchen in die Höh`“ – zeigen Schwäne, dass diese Übung nicht Enten vorbehalten ist. Die gucken sich das aus der Nähe an.

Die „Spezialübung Schwan“ wird hier allerdings selten eingesetzt, meist reicht die Halslänge, Nahrungspflanzen zu erreichen.

Wie im vorigen Beitrag erwähnt, waren bislang Turmfalken die Hauptnutzer der Ansitzwarten am Deich – inzwischen, vorübergehend, durch Bussarde verdrängt.

Stare und Deichschafe am Deichkronengatter.

Holla, da fliegt noch eine Rauchschwalbe (das war allerdings vor einer Woche, die Rauchies sind inzwischen weg).

Alles scheint zu staunen.

Tour andersrum – hinter dem Hetlinger Elbdeich beutelt scharfer Ostwind den Auwaldrest am Alten Heuhafen.

Nahe Idenburg sitzen Dohlen und Saatkrähen auf dem Weg.

Sie beschäftigen sich unter anderem mit kaputtgefahrenen Eicheln.

Die beiden Vorfotos sind gezoomt – beim Nahen des Radlers fliegt die Gruppe bereits früh auf, …

… zerstreut sich scheinbar.

Anschliessend finden sich die Tiere beim vorigen Tun wieder ein – oder gehen ihrer häufiger zu sehenden Aktivität nach, dem flächigen Patrouillieren von Viehweiden.

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Mit Nachttemperaturen unter 10 Grad und noch flach stehender Sonne ist der Herbst – auch bei noch nicht überall beginnender Blattverfärbung – nicht zu leugnen. Beim „Abstieg“ von der Geest in die Marsch radele ich in eine Kälteloch.

So wundere ich mich über eine (späte) Mehlschwalbe – ja, zweimal hingesehen, die (eine?) ist noch hier. Mit Glück hat die Morgensonne am angeschienenen Hang das eine oder andere Insekt bereits in Gang gesetzt.

Kleine Flecken Raureif sind an schattigeren Stellen noch erkennbar.

Blick Richtung Vogelstation Wedeler Marsch – ein Bussard sitzt auf der Antenne (der Punkt im Luftraum, ganz links). Und etwa mittig rechts, auf der Marschwiese, schwarz-weiss, …

Tatsächlich! Eine kleine Gruppe Nonnengänse, sehr früh, so schon im Oktoberstart.

Ca. 150 weitere sehe ich kurze Zeit später ein paar Wiesen weiter.

Die Bussarde scheinen auch auf dem Zug – hier einer auf einem Zaunpfahl, …

… auch etliche der Ansitzpunkte am Deich, die das Jahr über meist von Turmfalken genutzt werden, sind Bussard-bestückt – hier querab Giesensand.

Diesem Graureiher ist es wohl noch zu kalt, um vor mir zu flüchten (oder er kennt mich). Entenflott bedeckt den Deichrandgraben quantitativ.

Schwarz-weiss, diesmal aber größer und mit langem Hals – Kanadagänse.

Auch Graugänse halten sich nahebei auf. Ich bin nicht sicher, ob die zweite von rechts eine Blässgans ist.

Dieser nahe Silberreiher flüchtet nicht – sehr ungewöhnlich, passen die sich nun doch wie die Graureiher „an Ungefährliche“ an?

Am Elbdeich Hetlingen, ich glaube es kaum, jagen ca. 10 Mehlschwalben flach über dem Deich und auf beiden Seiten nach Insekten. Die haben wohl im Schwalbenfunk von den Starkniederschlägen nördlich der Alpen gehört?

Die Sonne steigt, vorherige Schattenbereiche werden frei beschienen – Mikronebel vor Idenburg.

Stets in Bewegung im leichten Windzug, in der trockenen Luft, erwärmt, schnell verdunstend.

Vor dem geradelten Wiederanstieg auf die Geest sehe ich noch die Schwanenfamilie auf dem Graben des Brunnenschutzgebiets, die ich neulich mehrfach darstellte.

So langsam muss ich nun wohl mal die Vertreter der Rabenfamilie ringsum zeigen.

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In Kursstärke, ca. 30 Schülerinnen und Schüler, war das diesjährige Wassercamp wieder gut bestückt.

Vor dem Wildpark grüßt es herbstlich-Orange – im Hintergrund eine von zwei E-Ladesäulen, bei Bedarf von mir genutzt.

Drinnen, der Rubbel-Otter – morgendlich kalt und nass. Wer Wildsau oder Gänse mit Küken vorzieht, findet auch etwas zum Rubbeln.

Vorhandene Altkiese sind, so nötig, aufgestockt, neue Stellen beschickt.

Die Gruppe wird aufgeteilt und in Arbeitsstärken von ca. 8 Personen an ihren jeweiligen Positionen eingewiesen.

Und schon geht es los – Schwimmwesten sind angelegt.

Aktiv-dynamischer Einsatz – gewusst wie!

Es gilt, den Kies bei Erhalt uferschützenden Schüttwinkels als Lenker – leicht gegen die Strömung – unter den mittleren Wasserabfluss zu platzieren.

Das sieht sehr gut aus von Positionierung und Strömungsbild. Erfahrungsgemäß werden solch gelungene Konstruktionen bei höheren Abflüssen von Forellen und Neunaugen intensiv im Anstrom belaicht.

… mal abgesehen davon, dass die dreidimensionale Gabe ganzjährig neuen Lebensraum für eine Vielzahl von Gewässerarten und deren „unzählige“ Nachkommen bietet.

Hier ist die Fläche bereits gut vorbereitet, wird nun „nur noch“ unter Wasser geharkt.

Wer gut arbeitet, soll auch gut Pause machen – Anstehen kurz vor Lokalöffnung. – Das Mittagessen schmeckt!

Für weitere Aktionen ist vorgesorgt, ggf. in 2025 – Restkies liegt bereit. Weiterer wird bestellt, falls erforderlich.

Der wird an diesmal (noch) nicht beschickten Stellen …

… nachgelegt und später ausgeformt.

Wie bekannt (hier 3 von 4 Depots „vorher“, primär Uferschutz), …

… entsteht „nachher“ attraktiver Lebensraum mit Lenkfunktion Strömung.

Dann also … bis zum nächsten Mal!

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Ende September, Radtouren wollten geschickt gelegt werden – immer zwischen plötzlich aufziehende Schauer.

Es sieht günstig aus – auf zu einer Runde ins Wedeler Autal.

Blick Ost im östlichen Wedeler Autal – da dampft etwas.

Der vor kurzem noch nassgeregnete Angusbulle steht – abseits von seiner kleinen Herde – im Windschatten, die Sonne heizt. Er dampft ordentlich.

Feucht und hell stellt sich das Autal im Blick mit der Sonne dar.

Die 16 Highlands haben sich auf ihrer Weide verteilt, fressen im Sonnenschein.

Offenbar findet ein Nilganspaar geeignete Dauerunterkunft auf dieser Wiese. Nebendran ruht (?) eine Gruppe Ringeltauben.

Wie die Ringeltauben sind auch Krähen- und Dohlenschwärme herbstlich aufgetaucht. Die reifenden Eicheln, auch Walnüsse locken sie. – Darüber wird zu berichten sein.

Kleiner Schlenker – noch schnell ein Check am Pferdetümpel, anderswo. Der ist dieses Jahr (mit den Niederschlägen) gut über den Sommer gekommen.

Nun wird`s aber Zeit, nach Hause zu kommen. Die nächste Wolkenwand zieht auf.

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Nürnberg – Wien – Würzburg, das ist nun schon 3 Wochen her.

Inzwischen hat sich allerhand getan – hier im Umfeld und anderswo. Ich starte mit Beobachtungen ums Haus.

Blick vom Frühstückstisch – da liegt ein rotbrauner Pelz auf einem Mehlbeerast, unbeweglich.

Anderes Zimmer, da so gar keine Bewegung sichtbar wurde – der Pelz hat einen Kopf mit Walnuss dran / drin.

Das Eichhörnchen hat mich bemerkt, wechselt auf Astspitzen zwischen zwei Bäumen, formt sich zur Kugel, Schwanz als Deckung auf dem Rücken.

Aufgeregt sausen Meisen um das Pelztier herum, stören sich offenbar ihrerseits an dessen Anwesenheit.

Nach einer weiteren Weile ist der Spuk vorbei, das Eichhorn verschwindet.

Nachmittags, Zeitunglesen auf dem Balkon – fernes Trompeten ertönt, lautstark.

Rein, Digicam schnappen und hoffen – es könnte ja sein …

Tatsächlich – ca. 75 Kraniche erscheinen über uns, haben Diskussionsbedarf!

Hoch kreisen sie.

Drei neue fliegen zielgerichtet unter ihnen gen WestSüdWest durch, sind schon fast aus dem Foto.

Der Schwarm formiert sich.

Zielgerichtet geht es nun weiter in Herbst- und Winteraufenthaltsraum.

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Wir wandern einen Bus Richtung S Wedel nahe unserem Zuhause an. Das Wetter hat sich einen fetten Schauer dafür ausgesucht.

Ankunft S-Bahnhof Wedel – die Sonne lacht! – Na denn!

Immer wieder interessant, das Queren der BAB 7 nördlich des Elbtunnels – Deckelbauarbeiten voll ingang.

Spannendes wartet in Altona auf uns, jegliche Info (???) ging dazu an uns vorbei. Die Ferngleise sind wegen Bauarbeiten gesperrt.

Spät folgende Mail-Benachrichtigung sagt, unser Zug fällt aus, wir sind frei in jeglicher Entscheidung.

Also los, auf zum HHHauptbahnhof per S-Bahn.

Immerhin funktioniert die S-Bahn.

HHHauptbahnhof: Da stehen Züge für uns …

Da steht aber auch, dass „unser Zug“ doch fährt, nur halt von hier.

So trauen wir uns nicht zu „jeglicher Entscheidung“. – – – Siehe da, „unser Zug“ erscheint. Da wir Plätze gebucht haben, interessiert uns die HHHauptbahnhof-Hektik wenig.

Jetzt aber – im ICE, auf gen Süden, Nürnberg ist unser Etappenziel. Am Horizont der rechten Bildhälfte: Hafencity im Bau, Kurzer Olaf im Baustopp.

Nicht nur die Tide-Elbe in Hamburg, auch den Elbefluss – war es nun Wittenberg? – mit den Buhnen bekomme ich aufs Foto.

Richtung Leipzig zeigt sich bodennah eine dicke Grauschicht. Drüber bilden sich, teils mit gewitteranmutenden Türmen, die unterschiedlichsten Wolken.

Deutsche Landschaft, großräumig Agrar-dominiert. Durch fehlende Begleitvorschriften zum Subventions-Geldsegen spottet die Situation von Boden, Wasser und Luft jeder Beschreibung.

Gegenwärtig hoffen einige auf die (gar nicht so) neue 30 % Naturklausel im Europarecht. – Und was ist mit dem spätestens seit 1977 geltenden Verschlechterungsverbot für Gewässer im deutschen Recht? – Was mit der Wasserrahmenrichtlinie, seit 2000 für ALLE Gewässer einen guten Zustand fordernd?

Die Betrachtung der „30 % Natur“ kann man, gemessen an geltendem Gewässerschutzrecht fast als Verschlechterung ansehen (gemessen am Realzustand selbstverständlich nicht). Wir haben unsere Aufgaben nicht erledigt, erledigen wir sie nun? – „Schädliche Subventionen“ – wann kommt die nächste, im Sand verlaufende, Aktion, fehlgeleitete Geldmassen für Sinnvolles freizumachen?

Mais, großflächig.

Staubsturm, großflächig – die fast zwangsläufige Folge unseres Fehlverhaltens. (Das Stichwort „Luft“ hatte ich nicht zufällig mit Wasser und Boden genannt.)

Selten! Aber es gibt – mindestens in Ansätzen – auch gute Beispiele: Baum-gesäumtes Fliessgewässer, Erosionsstopper Knick / Feldgehölz im Übergang vom hängigen Acker zum Tauauen-Grünland.

Auch schön, kurzer Halt in Leipzig.

Für nächsten September, 2025, habe ich (mal wieder) eine Vortragseinladung hierher. – Mögen wir uns dann alle gesund und munter wiedersehen!

Die Fahrt geht weiter, das Wolkenspiel am Himmel ebenso.

Ohne weitere Probleme bringt uns DB nach Nürnberg – erster Eindruck: Burg, Kirchen, Brunnen.

Auf dem Weg zum Hotel landen wir vor dem Weissen Turm, bestaunen das „Ehekarussell“.

Einer der vielen Teilausschnitte – was man sich so ausdenkt, um einen U-Bahn-Entlüftungsschacht zu kaschieren

Später – Blick von der Fleischbrücke westwärts.

Wenige Schritte weiter ist dann tatsächlich noch der Sonnenuntergang zu bestaunen.

Der Tag klingt aus bei regionalem Essen und Trinken – Rotbier. Über das Essen wird gesondert berichtet.

Fortsetzung folgt.

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Wie die Zeit verfliegt …

Vom heissen Hochsommer in den bodenkühlen Herbst …

Den Übergang haben wir auf einer Tour Nürnberg (1   2/2 Tage), Wien (4   2/2 Tage) und Würzburg (1   2/2 Tage) verbracht, Wetterwechsel inklusive. Darüber wird zu berichten sein.

Heute mussten die Stadt-abgelaufenen Füße und Beine erstmal wieder rund gemacht werden – Radeln gegen den Uhrzeigersinn. Der scharfe, böige Nordwest gibt die Richtung vor. Einstellige Nachttemperatur hat entsprechend andere Kleidung als zuvor zur Folge – inkl. Schal.

Orange auf der Wedeler Geest. – Sowas hatten wir …

… in etwas anderer Ausprägung und Zusammensetzung bereits in Würzburg gesehen.

Auch während der Zugfahrten huschte das eine und andere (teil)abgeerntete Kürbisfeld vorbei – auf der Rückfahrt bereits mit zerkleinerten Ernteresten gegrubbert.

Die(se) Pappeln in der Marsch, auf der Geest z.B. Mehlbeeren – früh kahl.

Anderes Grün hält noch durch.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein großer Autoliner seewärts. Es werden also noch Autos ver- und gekauft.

Blick Hetlingen Richtung Elbdeich (hinter den Baumgruppen) – da fehlt was in der Gesamt-Optik!

Gerade las ich, dass das hinter den Bäumen verborgene Klärwerk des AZV den Neubau seiner Mechanik nach 10 Jahren Bau abgeschlossen hat. – Die Kräne sind weg!

Munteres Rabenspiel über einer Baumgruppe zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand.

Auch dazu gibt es gelegentlich einen kleinen Beitrag.

Kurz vor Rückkehr nach Wedel, Steinweg, südlich des Geesthangs – der scharfe Nordwest hat das vorher die Gesamtgrabenfläche bedeckende Entenflott zusammengeschoben. Kleine Rippelwellen hindern (vorübergehend) das Wiederausbreiten.

Soviel für heute. Die Reiseberichte folgen.

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Häufig tauchen in meinen Berichten Bäume mit zunehmenden Problemen auf. Das Stichwort Ulmensterben ist fast vergessen, die Erlenkrankheit wird weiter beobachtet, Eschen haben es seit geraumer Zeit ebenfalls schwer.

Esche mit heftigen Problemen.

Alles wird nach den früheren Erfahrungen, teils mit hektischen Versuchen der „Krankheitsausrottung durch Rundumfällen“, nun unter dem Aspekt betrachtet, ob sich nicht im Bestand robustere Individuen finden, die Wege in die Zukunft aufzeigen.

In der Hetlinger Marsch, Sauernbeeksweg, nahe dem Brunnenschutzgebiet aus jüngsten Berichten mit Höckerschwanfamilie und Graureiher, unternimmt Hetlingen (Stadt / Aktive ?) den Versuch, eine Allee neu zu etablieren. Ich berichtete von einer Vielzahl Bäumen, mehreren Arten. Das soll das zunehmende Verschwinden vor allem der Esche entlang des Weges (Absägen zur Verkehrssicherheit, s. erstes Foto) überkompensieren.

Das Wachstum in diesem Jahr lässt eine Beschreibung lohnend erscheinen.

Feldahorn scheint gut für den Standort geeignet.

Auch Bergahorn entwickelt sich bisher gut, hier bereits herbstelnd.

Die Eichen (verschiedene Arten) sind gut angewachsen.

Eichenallee mit Pferd, Idenburg nahebei – Jahrhunderte Wachstum belegen zumindest die frühere Eignung.

Alt-Eichen weisen allerdings mit Ausbilden von vielen Totästen, teils geringer werdender Beblätterung auf Wechsel ringsum hin.

[Angesichts der anscheinend vielen, die sich der Realität verweigern, hier einmal ein ganz anderes, kommerzielles Beispiel von anderswo, dessen Ergebnisse zeigen, dass alles viel schneller kommt, als wir uns (bisher) vorstellen.]

Auch der Spitzahorn steht „wie eine 1“.

Einzelexemplare lassen uns bereits bunte Herbstfarbenabfolge der Zukunft erahnen.

Mein PC hat nun erstmal Ruh` – bis demnächst!

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Elbdeich Fährmannssand – Deichpflege kommt hier von Frühjahr bis Herbst vierbeinig daher.

Bitte schonmal hinten das Rot fixieren – es geht auch berädert, ergänzend.

Das Räderwerk mit Gerät (oder umgekehrt) hat bereits eine Streifenspur neben der Deichverteidigungsstraße hinterlassen.

Da wirkt es aktuell.

Über die nicht zufriedenstellende Deichpflege durch hiesige „freie“, weitgehend ungesteuerte bis überhöhte Flächenbesetzung durch Schafherden hatte ich berichtet. „Wandernde“ Zäunung wie in Niedersachsen (Beispiel-Link), gleich gegenüber am anderen Ufer der Tide-Elbe üblich, führt zu einheitlichem Abgrasen, zur gewünschten Bodenbefestigung.

Die großflächige Schafhaltung hier mit täglich mehrfacher Herdenwanderung im Gänsemarsch ruft durch „wilde Wechsel“ Überlastung des Bodens, „Spurrillen“ hervor, die dem Deichschutz zuwiderlaufen.

Für gleichmäßigere Zustände sorgt kurz vor der Sturmflutsaison das die Beweidung ergänzende Flächenmähen.

Weiter westlich – Besonderheit Schachtelhalmstreifen entlang Deichgraben. Kommt auch noch dran.

Tags drauf: Schnell ist das Mähgut beim gegenwärtigen Wetter trocken.

Mal sehen, ob es heute bereits in Ballen liegt, evt. schon abgefahren ist.

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Elbdeich Fährmannssand, Tnw, Fernblick – Fernweh, oder was?

Verblüht – die Grossen Weidenröschen beginnen zu flusen.

Am Randgraben Brunnenschutzgebiet Sauerbecksweg, Holm – ein Graureiher hat die Schwanenposition der Vortage übernommen.

Der Graureiher bemerkt den Nahenden.

Die Höckerschwanfamilie sitzt diesmal schräg hinter mir, auf der vom Wind freigeblasenen Wasserfläche – beschäftigt.

Nochmal vergewissern, …

Es reicht! Der Spiddel mit den langen Schwungfedern hebt ab.

Fliegt ab. Das Fischrevier ist aber doch interessant.

So landet der Reiher, schräg hinter mir, nicht weit entfernt, bei der Schwanenfamilie.

Viel Falllaub – der Weg ist freigeblasen.

Blick zurück auf das Brunnenschutzgebiet – die Pappelreihen sind bereits ziemlich entblättert.

Ob die anstehenden Herbst- und Winterstürme weitere Lücken reissen werden?

Die Dreidimensionalität variiert, nun baut sich neues Baum- und Buschgrün im Bestand der (noch) verbliebenen Großbäume auf.

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