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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Vom Schulauer Hafen bin ich am Sturmflutsperrwerk Wedeler Au angekommen.

Wendespuren des Wartungspersonals – man glaubt`s nicht, das Teil soll noch immer nicht automatisiert sein.

Der Deich teilweiss durch Kleinklima.

Binnendeichs – der Binnenelbemäander, voller Eis, mit den Pappeln Fährmannssand.

Binnendeichs stauen sich Eisschollen auf der Binnenelbe. Die davor abgerissenen treiben Richtung Elbe nach draussen.

Auslaufmäander mit von der Flut angelandeten Schollenpaketen.

Der im vorigen Beitrag beschriebene 400 m-CMA-Frachter passiert die Lühemündung.

Ein kleiner Containerfrachter, Green Hope, 172 x 28 m, Tiefgang 8,2 von möglichen 9,2 m genutzt – fast voll beladen.

Elbdeich Fährmannssand – das Süßwasserwatt …

… gleicht einem Eismeer, mit zunehmendem Schmelzen immer dreckiger erscheinend.

Der große Containerfrachter passiert inzwischen die Schwingemündung, Stade.

Beim Nachhauseradeln blicke ich Ebbströmung-aufwärts auf die Binnenelbe – teils von Eisschollen freigezogen.

Dafür stauen sie sich – wie bereits vom Sturmflutsperrwerk her gesehen – in dessen Richtung.

Bei Nachttemperaturen von um Null Grad wird der weisse Spuk – trotz gelegentlich fallenden Grisselschnees – wohl bald vorbei sein (?).

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Gut Radeln, fast am Hafen – was für ein „C“ versperrt mir den Elbblick?

Rauf auf die Promenade, fix abgestiegen – oh !!!

Gleichwohl promenieren hier sonntägliche Promenierer, blicken …

… dem Großcontainerfrachter hinterher.

Das ist, wie mir „vesselfinder“ verrät, die CMA CGA Vendome, 400 x 62 m, Tiefgang 11,5 m (wohl der aktuelle, nicht potentielle, also nicht vollbeladen). Das Schiff zieht zügig mit ablaufendem Wasser seewärts – und drückt …

… dabei mit seinem Schwall Eisschollen in den Hafen, die angesichts Ebbtide dabei waren, heraus zu ziehen.

Bis zum Hafenkopf gelangen die großflächigen Schollen, treffen hier auf HackEis, das über mehrere Tiden durch solch Begegnungen zerkleinert wird.

Vorsichtig begebe ich mich wieder die Auffahrt zur Promenade hinunter, mache Spaziergängern die schmale Spur frei.

Nun wende ich mich Richtung Sturmflutsperrwerk Wedeler Au – mal sehen, ob diese Runde schon frei beradelbar ist.

Mehr dazu demnächst.

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Tauwetter – wer hätte gedacht, gestern noch ein Eisklotz, dass unsere Vogelbadewanne von allein so schnell das Eis freigibt.

Zu Fuß teste ich meine Radelchance.

B 431 und begleitender Radweg sind frei, also …

Radeltest nordwestwärts – erreiche ich den Sauerbeck, Holm?

Geschafft! Das sieht doch gut aus, Marsch noch zweifelhaft, aber „meine Bachstrecke“ kann ich ansehen.

Vor dem Rohrauslauf, „Am Hang“ Geest-Marsch querend, stieg ein Reiher auf.

Der lässt sich fix nördlich des Weges nieder, wirkt apathisch, muss Kräfte sparen.

Umgedreht, Blick in die Marsch – da steht noch ein Graureiher.

Der ist so schlapp, dass er sich neben dem Abwasserzentralleitungentlüftungsrohr (ein Wort für Scrabble!) niederlässt.

Eigentlich sieht es eher aus, als wenn er zusammensinkt. – Wie kürzlich beim Reiher an der Gronau festgestellt, bestehen die Tiere durch die Frostperiode mit flächiger Schneebedeckung (auch Mäuse kaum zugänglich) teils nur noch aus Federkleid und Knochen.

Ich radele zurück – (keine) Freifläche nahe westlichem Stadteingang Wedel.

Hier haben Politikergenerationen den unrealistischen Plan einer Südumgehung in Sitzungen und auf Papier bewegt. Jetzt steht ein umsetzungsreifer B-Plan mit verdichteter Wohnbebauung – und ein Bisschen Grün – unmittelbar vor der Umsetzung.

Ein Stück weiter, Straßenseite gewechselt, Blick zurück – gefällte Bäume auf zu vergrößernder Straßenverkehrsfläche (Abbieger zum Baugebiet links, Frühjahr 2026) werfen keinen Schatten mehr, wir erahnen hier aber Verkehrsbehinderungen B 431 im Voraus.

 

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Vorgestern, morgens – schon wieder Schnee. Geräumte Spuren sind nicht mehr frei.

Die letzten Wochen (und offenbar Hinweise der Stadt) führen aber schnell zu begehbaren Verhältnissen.

Wie gut, dass wir den Eisregendurchgang Ostdeutschlands von Süd nach Nord hier nicht abbekommen haben. Immerhin leben wir noch in Zeiten des Hochwinters. – Auch der wird vergehen.

Weiter leichter Schneefall gestern lassen eine Zeitlang Fußwege besser aussehen als die Bundesstraße.

Einige haben in der Grundschule offenbar nicht aufgepasst, verwechseln Zähler und Teiler. Umgekehrt gilt der Rat 1:10 – EIN Gewichtsteil Salz auf 10 Teile Sand.

Andere interessieren sich weder für Rechnen noch das generelle Salzverbot, streuen kiloweise aus.

Schade um die angrenzenden Bepflanzungen, von Korrosionsschäden ganz zu schweigen.

Beim Spaziergang gestern – die Trauerweide und …

… die seit Jugendzeiten als Kugel definierte alte Eibe, gepudert.

Auch Buntes auf meiner Runde.

Heute Morgen – noch unter Null, …

… Weiss bleibt. Der scharfe Ost ist zu mildem Wind heruntergefahren.

Und wir überschreiten – vorübergehend – nun doch tagsüber den Gefrierpunkt, ins Plus.

Vogelspuren um Büsche und ringsherum zeigen, dass offenbar allerhand Sämereien wieder zu finden sind.

Der Schnee ist weich, ohne Harsch – Mulchschichten werden freigelegt.

Eine Besonderheit jeden Winters seit geraumer Zeit – uns besucht eine Wacholderdrossel, geniesst stückweise unsere Apfelschnitten.

Sie hat die Ruhe weg!

Bald ist das Fruchtfleisch bis auf die Schale sauber rausgeputzt.

Unser Vogelbad, die -tränke ist noch ein Eisklumpen – mit schwindendem Schneehut.

Doch mit dem Tauen entdecken Vögel, hier ein Amselhahn, die Minitränke am Boden.

Rohrleitunsschachtdeckel – die Wärme von unten taut früh Schnee zu Wasser. In Mulden des Metallrahmens bedienen sich diverse Vogelsorten. Offenbar reicht`s.

Morgen soll`s erstmal regnen, meint der Wetterbericht. Nun denn …

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Eis auf turbulentem Gewässer – oh, kalt is`s.

Wir bewegen uns in freiem Gelände, dem wind-chill-Ost 5 ausgesetzt.

Die im Frühjahr 2025 in extrem Ufer-erodierender Situation angelegten neuen Rauschen haben sich über wechselnde Wasserführung von weniger als Niedrig- bis Hochwasser bewährt.

Es zeigt sich, dass das hohe Gefälle …

… das Anlegen weiterer Rauschen …

… in langen, sehr ruhig fliessenden Bereichen ermöglicht.

Das wird auch den jetzt teils scharfen Schuss der Erstrauschen mindern, Besiedlung und Laichplatznutzung begünstigen.

Bei nächster Gelegenheit werden die Arbeiten fortgesetzt.

Nochmal Blick auf Eis …

… und nichts wie rein ins Auto, windgeschützt.

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Fischfressende Vögel, seien es Eisvogel, Graureiher, Kormoran – wer auch immer -, haben es in solchen Eiswintern wie 2025 / 26 schwer. Still- und langsam fliessende Gewässer sind über längere Zeit zugefroren, die Nahrungsbasis minimiert.

Da haben es dann die winterwarmen Bäche und kleinen Flüsse ihrerseits schwer, da insbesondere der Kormoran in hungrigen Scharen auf ihnen einfällt.

Hier folgen ein paar weitere Fotos zum gestrigen Beitrag Gronau.

Das Geschehen auf solchen Laichbetten lockt, nicht nur „luftige“ Interessenten.

Schön, wenn sie von einem Baumsaum wenigstens halbwegs geschützt sind. – Aber der Blick ins Gewässer …

… zeigt einerseits den nur teilweisen Schutz, enthüllt hier aber auch eine charakteristische Tragödie: Tod auf dem Laichbett.

Der Graureiher kam für seinen Zustand – nur noch Federkleid und Knochen – zu spät!

Wir holen ihn, angesichts gefrorenen Zustands mit Haselstecken realisierbar, an Land.

Als Interessent für die Laichfische kam er ebenfalls zu spät. Die Laichzeit ist vorbei, die erwachsenen Meerforellen sind größtenteils bereits wieder Richtung Nordsee unterwegs.

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Bei einer Nachschau der Treibselsammler an der Gronau hatte ich Kontakt zum anliegenden Flächennutzer aufgenommen. Ja, er sei an Kooperation sehr interessiert, bis hin zum eigenen Einbau von Kies bei fachlicher Einweisung.

Heute haben wir uns über die Vorgehensweise vor Ort verständigt.

Nach kalter Nacht – dunkel war`s, der Mond schien helle …

Anfahrt – Sonne, immerhin. Sie wird den Ost – 5 nicht entschärfen.

Mit turbulenten Stellen zeigt die Gronau, was sie kann – und wie es geht.

Wir stimmen überein, wo und wie die Dynamik durch Seiteneinengung und z.T. Sohlaufhöhen gefördert werden kann.

Überbreite Stellen gibt es zuhauf, Erosionssand prägt die Sohle – uncharakteristisch für den Gewässertyp.

Beispiel für eigene Dynamik, mal …

… näher hinsehen. Ist das Gewässer schmal genug, der Anstrom hinreichend, sind Laichfische in der Lage, Eigenkies freizulegen und aufzuhäufen – ein Laichbett.

Wir erläutern Sinn und Zweck der Treibselsammler. Der Hochwasserabfluss ist sichergestellt.

Sortieren des Sohlsediments, Wiederaufbau verlorenen Ufers, im günstigsten Fall Freilegen von Eigenkies, wenn die Tiefenturbulenz ausreicht.

Detail Eisbildung im Ruhigen.

Verständnisbeispiel Pfahlwurzler Eiche – bei Vorhandensein eines Wasserhorizonts KEINE Pfahlwurzel, sondern flacher Wurzelteller. Unterspülen und Sturz droht.

Besonderer Aspekt auf dem Rückweg – Laichbett mit GroßbaumUnterstand für große Laichfische. Leider allzu selten in heutiger Gewässerlandschaft!

Die Gronau ist angesichts unserer flächenhaft verbreiteten Wüsteneien schon etwas Besonderes – wenngleich ein Patient, der auf stützende Aktivitäten ausgesprochen positiv reagieren wird.

Kies ist bestellt, das Wetter wird die weitere Entwicklung maßgeblich steuern – worüber zu berichten sein wird.

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Unsere Gewässer sind vom Menschen seit Jahrhunderten ausgebaut worden, unter anderem zur Wasserkraftnutzung für Mühlenbetriebe. Verschärft und oft nahezu ausgedehnt bis in Quellbereiche wurden dann im 20. Jahrhundert in Hand- bis Maschinenarbeit ganze Einzugsgebiete für bessere Landnutzung kanalisiert und entwässert. Deren Unterhaltung dauert an. – Dadurch fortschreitende Erosion stört(e) Seitennutzungen, überentwässert durch Eintiefung.

Das Ergebnis – Schäden, Kosten und Langzeitverschlechterung von Lebensgemeinschaften sowie negative (Klein-)Klimaveränderungen – wird nicht länger hingenommen. Änderungen, mindestens Hilfsaktionen stehen an.

Oft genug steckt der Teufel nicht nur im Systemischen, sondern beginnt im Detail.

Bautechnische Überlegungen allein helfen nicht. Wo „Hart“ auf „Weich“ trifft, entscheidet das Gewässer selbst, ggf. gegen die Bautechnik. – Spezialproblem in Deutschland: Die meisten Fachbücher stell(t)en in Abbildungen zwischen Mäanderkurven die sohlstabilisierende Wirkung der Rauschen nicht dar. Erst langsam entwickelt sich flächenhaft das Bewusstsein für Rausche-Kolk-Abfolgen.

Darüber hinaus sind bei vielen Bautypen-Empfehlungen – früher oft genug Übersetzungen und Übertragungen aus dem Englischen – wichtige Begleitelemente nicht übernommen. „Riprap“ als Schutzelement im Übergang Hart auf Weich fehlt in den meisten Beschreibungen und Abbildungen – oder wird als ortsuntypische Versteinerung durchgeführt.

(„Riprap“ verstehe ich hier als Wirkung, nicht im Sinne des Erfinders als konservative Anwendung von Steinbruch oder ähnlichem. Gar grässliche Versteinerungen ganzer Gewässerstrecken sind vielerorts so entstanden. – Es gilt, einen standortgerechten Uferschutz mit Lebensraumwirkung zu finden, unter Einbeziehen des Wurzelwerks tief ins Wasser wurzelnder Bäume. In der Regel trifft das in unseren Breiten nur auf die Schwarzerle zu.)

Es bleibt viel zu tun – wir besuchen auf Nachfrage eine neue Gewässerstrecke (Fotos vom 22. Januar 2026).

Brückenblick bachab, mittlerer Abfluss – das Idyll trügt.

Harter Verbau trifft auf weiches Ufer, eine Kurve ist nah.

Hart trifft auf weich – erhebliche Erosion an beiden Ausbauenden ist die Folge.

Das wollen wir mit „dynamischem Uferschutz“, Zugabe von Kies im Schüttwinkel ändern.

In der Innenkurve, Aussenkurve (Prallhang) in Sicht.

Mit Verbesserungswillen, die Erosion im Prallhang zu verringern, wurde vor vielen Jahren eine Buhne als Strömungslenker gebaut.

Bei Abflüssen unter Mittelwasser lenkt sie – (in diesem Fall aufgrund ihrer Länge) leider über die Gewässermitte hinaus – Richtung Gleithang. Bereits ab mittlerem Abfluss wird die Buhne überflossen, wie im Foto zu sehen. So lenkt sie – falschrum gebaut – das Wasser verstärkt auf das Prallhangufer, verschärft die Erosionssituation.

Lang, wie die Kurve ist, folgt eine weitere, gleichartig gebaute Buhne – das Ufer ist nicht zu halten.

Wir verabreden mit allen zu Beteiligenden das Entfernen der Buhnen und deren Ersatz durch Lenkbuhnen aus Kies (Kiesdepot am Ufer und Unterwasserlenker gegen den Strom). Wie bekannt, wird so die Hauptströmung in Gewässermitte gehalten.

Die Gesamtstrecke ist hunderte Meter lang. Wir empfehlen noch einiges mehr, über das zu gegebener Zeit berichtet wird.

„Einziges Problem“ für uns ist die Befahrbarkeit des Geländes. Wir benötigen hier besondere Verhältnisse für das Realisieren. So warten wir aufmerksam …

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Noch immer stehen wir unter dem Eindruck der jahrzehntelangen offiziellen Beschallung, Deutschland sei ein Wasserüberschussland. Zunehmend hören wir anderes, bis hin zu Handlungsanleitungen. Wasserrückhalt ist angesagt.

Der bebaute Raum, verstärkt in Städten, bemüht sich um Entsiegelung, Beispiellink Göttingen. Metropolen, Beispiellink Berlin, motivieren. Es gibt sogar Wettbewerbe, hier nur ein Beispiel.

Wie sieht aber die Realität Wasserrückhalt im ländlichen Raum aus?

Was mir so beim Radeln im Augenwinkel vorbeizieht, lässt mich stoppen – jüngst gelaufene Neu-Dränung.

Dicht an dicht leiten Dränrohre oberflächennahes Bodenwasser ab, teils parallel, …

… teils gebündelt.

Ist so etwas immer noch eine genehmigungsfreie / genehmigungsfähige Aktion? (Von Freisetzen aktivierter Bodeninhaltsstoffe wie Eisen, kurzwegiger Eintrag von Nährstoffen und Pestiziden in aufnehmende Gewässer einmal ganz zu schweigen.)

Solch Fläche ist wassermengenbezogen doch kaum anders zu sehen, als Flächenversiegelung im bebauten Raum.

Bezogen auf die Angabe, dass 50 % der Agrarflächen dräniert sind, kommt man in Richtung regionaler Wasserhaushalt, Versickerung / Abfluss, übernutztes Grundwasser (das „von oben“ nur noch begrenzt aufgestockt wird), Auswirkung auf lokales bis regionales Wetter und Klima ff. auf ganz merkwürdige Gedanken. – Geht hier alles mit rechten Dingen zu?

Besteht Hoffnung, wächst auch im Agrarischen ein kleines Pflänzlein? – Sehen kann ich davon (noch) nichts, eher Parallelen zum obigen, brandneuen Gegenteil.

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Gestern ging`s nordwärts, gen Naturpark Aukrug. Nördlich Bad Bramstedt wurde es, wie erwartet, noch etwas winterlicher, rauer als bei meinem Start am Elbenordufer, Wedel.

Ankunft auf dem Wanderparkplatz Segelfluggelände Aukrug – informative Tafeln.

Am Hangfuß zur Bünzau-Aue tritt Quellwasser zutage.

Extensive Weidehaltung mit Heckrindern unterstützt naturnahe Entwicklung im Auenraum.  Entlang des Hangs gegenüber fliesst die Bünzau – die wollen wir (auch) sehen.

Die Homepage des Naturparks erläutert interessant das Drum und Dran, von den Örtlichkeiten über Natur-, Agrar-, Ess- und Kulturangebote bis zu den handelnden Personen (besten Dank für die informative Führung!).

Erle am Autalrand, Hang und Hügelkette gegenüber sind von Buchen und Eichen samt Begleitung bewaldet.

Wir sehen uns den Tönsbek an – frühere Versuche zur Profilgestaltung.

Wie allüberall möchte auch dieser Bach seine Kraft zurück. Die Einengung zeigt, welch geringe Breite die Niedrig- und Mittelwasserführung benötigt, um turbulente Kraft zu zeigen.

Unmittelbar im Anschluss hält diese Kraft Kies frei.

Wir – 4 Menschen, fast 4 Meinungen – sinnieren, ob das wohl ein verzweifeltes, kleines Bachforellenpärchen laichend verursacht hat. Vom Aussehen sieht es eher wie ein Bachneunaugenlaichbett aus – aber die „sind noch nicht dran!“. – – – So mag also angesichts der Schneeschmelze neulich rein die Hydraulik Ursache unseres „Hell“sehens sein.

Da stehen auch noch Reste anderer historischer Profilfindungsversuche.

Aufwand und Resultat – regelhaft erforderliches Nachfüttern der Halterungen mit Buschwerk oder Stämmen erforderlich – zeigen wie überall, dass die Realität anders endet, als angedacht.

Günstig für den Tönsbek sind die Zäunung und der uferstrukturierende Baumbestand.

Wo der noch nicht besteht, wird Sukzession, ggf. Pflanzung, helfen.

Die Bünzau, ein Blick genügt, wir wenden uns mit Grausen – die „übliche“, durch Ausbau und Folgeerosion entstandene überbreite, übertief ins Gelände eingeschnittene Situation.

Hier tut Hilfe not – möge die Zeit für das Handeln Offizieller günstig sein!

Wir wenden uns wieder dem Tönsbek zu – schön zu sehen: Notsituation und Beispiel „kleine Hilfe“ vorn.

Gelegentlich auch sichtbar das Entwicklungspotenzial durch kleine Hilfe: winterliche Berle („Aufrechter Merk“), vom lichten Auwald unterstützt.

Wir verabreden einen Kiesversuch mit einem spendierten Lkw (12-15 t Kies). Schulklassen können z.B. per Eimerkette von Schüttorten nahebei das Material punktuell platzieren. Alles Weitere wird sich aus Beobachtung und Fortführwillen ergeben.

Wie überall bleibt mehr zu tun.

Kurzer Stopp auf der Rückfahrt, fast vor Pkw-Wechsel: eine kleine Gruppe zwischenrastender Kraniche, von uns wegwandernd, kurz auffliegend.

Keine Gefahr! Schon wieder gelandet, sich rückversichernd.

Besinnlicher Rote-Ampel-Kurzstopp – Rellinger Horizont.

 

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