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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Die „SpiegelungsKopfweide“ spiegelt weniger – in viele Marschbereiche kommt die um mehr als einen Meter geringer auflaufende Flut gar nicht.

So wird das unglückliche Zusammenspiel nicht gezäunter Wiesen, Uferzertrampeln und Gewässerunterhaltung sichtbar.

In Unkenntnis oder Nichtbeachten der Zusammenhänge wird der Mähkorb / Bagger routinemäßig erscheinen, die Schrägböschung abbaggern. Der Graben wird breiter, auf der Straßenseite werden die Kopfweiden (mancherorts absehbar auch die Straßenkante) zunehmend gefährdet.

Es scheint keinen Sinn zu haben, sich den Mund fusselig zu reden …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – da fährt ein Containerfrachter seewärts – interessant die Anordnung der schmalen „Brücke“ inmitten der Container. (Im Umgang mit der Schweröl-Ferkelei, schwarzer Rauch in der Großschifffahrt, muss dringend mehr passieren.)

Im Weiterradeln – wie üblich hebt ein Silberreiher bereits in großer Entfernung ab, …

… strebt vermeintlich sichereren Gefilden zu.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – die Grabowskijäger haben Hochsaison, 2 (bzw. ihre Autos) sind hier zu sehen.

Anderswo: Während der Deich fortwährend kontrolliert wird, hat Grabowski hier gute Chance – und nutzt sie (Marschwiesen gleich neben dem Deich, Foto: auf der Geest entlang der B 431)!

Zwar nicht (gut) erkennbar, der saisonalen Vollständigkeit halber: Schwärme von Wacholderddrosseln (am oberen Rand) queren, durchkämmen das Umfeld Marsch und Geest. Unter anderem Reste von (Weissdorn-)Beeren lassen sie sich schmecken.

NaturKunst bei Tideniedrigwasser – geringe Restwassermenge aus dem Marschgrabensystem bewegt Schaum, ständig wechselnde Eindrücke.

Spuren im Schlick auf der anderen Brückenseite – mal näher hinsehen.

Das waren kleine Nager – Ratten oder / und Mäuse.

Nun warten wir gespannt, wann wir durch eine Änderung der Wetterlage von der seit geraumer Zeit ringsum herrschenden Schmutzluft befreit werden. – Kleine Vorschau: Kies wurde auch schon geliefert – demnächst mehr dazu.

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Heute soll der Schneemond regieren, so habe ich gelesen. Wir liegen aber unter einer schicken (dicken? die kommt wohl morgen) Wolkendecke.

Als Ersatz biete ich den mich gestern Morgen überraschenden Mond.

Vorm Küchenfenster – Laterne und Mond, fast voll.

Interessant, was 3fach-Verglasung so zu bieten hat!

Hier nochmal, gezoomt.

Später verschwindet der Mond, hier bereits von Büschen überzeichnet.

Weiter hält uns scharfer Ostwind frisch.

Die Elbe wird Richtung Nordsee gedrückt, die Flut bleibt gut 1,6 m unter MThw, die Ebbe sinkt ebenfalls, über 1,25 m tiefer als normal.

Tja, nicht zuletzt die Elbvertiefungen und insbesondere die vorige mit ihren zusätzlichen Verbreiterungen schaffen solch Besonderheit mit Rekorddaten.

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In der schleswig-holsteinischen Strecke des kleinen, in Hamburg entspringenden Bachs Wedeler Au wurde 2013 ein Wassererlebnisbereich angelegt. Solcherlei attraktive Stellen mit wechselnd starkem Besuch je nach Jahreszeit und Wetter verändern sich entsprechend ihrer Beanspruchung durch Mensch (und Hund).

Die Wedeler Au, Blick bachauf mit Ablauf und – hinten – Zulauf im Bereich der Wassererlebniszone, …

… die begrenzt für leichteren Zugang aufgeweitet wurde.

Die rostige Farbe auf den Findlingen resultiert aus starkem Eisenocker-Transport während der Hochwasserphasen.

Intensiver Besuch verfrachtet das Ufermaterial Kies ins Gewässer, …

… wo es vom Bach an geeigneter Stelle abgelegt wird (Ablauf des Bereich).

So ist – passend zu den lebensraumverbessernden Maßnahmen des Landes SH ergänzend zur Zulauf- nun auch eine Ablauf-Rausche entstanden.

Bachab bestehen weitere Möglichkeiten, Rauschen durch Kieszugabe anzulegen.

Dabei kann eine frische, große Ufererosion durch Überbeanspruchung ausgeglichen, mit Unterwasserlenkung die weitere Entwicklung des Bachs gefördert werden.

Demnächst soll`s losgehen.

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Abendblick – wenn`s beim Winterhoch keinen Hochnebel gibt, sieht`s schonmal so aus. Kalte, frostige Nacht voraus.

Für Winter sind die um oder knapp unter Null Grad dann doch recht „warm“.

Tags drauf auf dem Hetlinger Elbdeich – das Gleissen der Elbe bleibt, so die Sonne frei wird.

Am, im und vom Futter unter Wasser Lebende haben es nicht leicht. Stehende Gewässer, hier Marschgraben, frieren teils länger zu.

Tideniedrigwasser am Bullenfluss Hetlingen – lange nicht gesehen: Spuren!

Mal absteigen. Bei den derzeitigen Ostwindlagen bleibt die Flut bei mäßiger Elbe-Wasserführung bis zu fast einem Meter unter NormalTidehochwasser. Auch die Ebbephase liegt teils fast einen Meter niedriger als normal. – Da kann man gut gucken!

Rutschspuren oben und unten im Bild.

Genauer hingesehen: Fast wie Vogelspuren, lange Finger mit Krallen dran – unten links quer und oben rechts.

Das dürfte – mindestens – ein Nutria gewesen sein.

Blick längs des grabenartigen Tidegewässers Bullenfluss.

Nicht neu, aber immer wieder sehenswert, auch im Graben: Wasser möchte sich winden (und tut es, wo es kann)!

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Trockenes Wetter, längere Tage – die Zweifachnutzung des Rades stabilisiert sich, oft lockt die Elbe.

Elbdeich Fährmannssand, Blick rüber nach Niedersachsen – spotlight! … worauf?

Mal genauer hinsehen – etwas Gelb-Blaues, Erinnerung kommt auf! Wie lange habe ich die Lühe-Schulau-Fähre nicht gesehen ? ! ?

Das liegt sicher mit am Winterfahrplan, sieht der doch nur je 4 Abfahrten an Wochentagen von Lühe bzw. Wedel, Schulau vor (weniger gar am Wochenende). Hinzu kommen Werftliegezeiten, die sich bei dem alten Kahn in 2024 doch häufig und überraschend ausser der Reihe ergaben.

Ich setze meine Tour diesmal vor dem Deich fort. Es gibt ja Fans, die meinen, hier sähe man mehr (MEER nicht, ist gut 100 km entfernt). Aber meine Blogbeiträge sind vom Binnenradeln mit täglich wechselnden Erlebnissen hinreichend gefüllt, meine ich.

Nun also diesmal „buten“.

Wie ich von fern, der Deichsicht, öfter anmerkte, steht das Vorjahrs-Reet noch großflächig, da sich jüngst durch Hochflut und Wind, wetter- und klimabedingt (wenig bis nie Eis auf der Elbe!), kein flächiger Bruch- und Abschwemmeffekt ergeben hat.

HOCH steht diese Biomasse – gleichwohl kann ich die Lühemündung mustern – mit Gelb-Blau am Anleger.

Seewärts – schräg vor mir liegt die abgeräumte Wind-und-Wellen-Abräumfläche, ein zusammengetragener Treibselhaufen daneben.

Die Hauptangriffsfläche.

Ein schönes Beispiel, wie Naturkräfte jährlich Vielfalt erzeugen.

Bald wächst alles wieder los, wird von Insekten- und Vogelwelt (und vielem mehr) besiedelt.

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Die Nachmittagssonne zieht mich nochmal an die Elbe – senkrecht Nord-Süd, verlockt dann zu einer Verlängerung auf der Deichverteidigungsstraße NordWest bis zum Klärwerk Hetlingen.

Querab Vogelstation Wedeler Marsch, Blick Idenburg – tiefstehende Sonne gibt ein besonderes Bild (Pardon, Himmel und Erde passen Farb- und Licht-mäßig nicht auf allen Fotos zueinander, ging nicht besser).

Detail, Nonnengänse neben „Marschsee“ – Kleientnahmefläche aus der Deichbauzeit der 1970er.

Blick von meinem Wendepunkt, Elbdeich Hetlingen, Elbe-aufwärts – Gänse hinter Containerfrachter NYK Romulus, 294 x 32, Tiefgang 9,4 m.

Tideniedrigwasser, Süßwasserwatt quantitativ frei – das im Licht Krisselige auf der Fläche deutet auf einen großen Schwarm Nonnengänse hin.

Zurück – Rot und Gelb am Deichrandgraben, das dürften Verwilderte aus der Gattung Cornus sein – die Baumschullandschaft lässt grüssen.

Über allem – der Halbmond, leuchtend angeschienen.

An der Vogelstation geht ein großer Schwarm Nonnengänse hoch, aufgeregt „bellend“.

Bei Wendungen geben die schwarzweissen Vögel ein ganz anderes Farbbild.

Elbdeich Fährmannssand – ein Teilschwarm zieht Richtung Elbe, quert den Deich.

Auf der Suche nach einem geeigneten Rastplatz.

Abschiedsblick – Mäander, freies Watt, Elbe, niedersächsischer Deich mit Marsch dahinter, am Horizont die Stader Geest.

Zufrieden radele ich nach Hause.

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Ein Hoch jagt das nächste, der Barometerstand ist nicht zu toppen, und … – der Hochnebel auch nicht. – Deichradeln entgegen dem Uhrzeigersinn rät die Wettervorhersage.

Da ist ein Licht!

Und da steht ein Nilganspaar auf einer nassen Marschwiese, bunt.

Ganz schön frech, auf die Distanz – es geht wohl ums Revier.

Elbdeich Hetlingen – Licht und ein wenig Blau.

Scheinwerfer über der Elbe.

Grell! – Optische Täuschung – es scheint, als wäre mindestens ein Baum geteilt bzw. es stünde ein weiterer dahinter.

Blick seewärts – der Strommast ist ultrakurz. Von NordNordWest ist ein sonniger Nachmittag angekündigt. Fast kann man das hier schon glauben.

Gezoomt. – Hinten am Grabenrand ein Graureiher – der war bereits über lange Strecke vor mir herfliegend ausgewichen. So allerdings wird er mich nicht los.

Stark gezoomt – Gegenverkehr, der Reiher …

… wählt nun die richtige Route, fliegt seitwärts ab.

Da ist sie ja (wenngleich nur kurz)!

Steinweg vor dem Geesthang – ein dichtes Band.

Nonnengänse, aufmerksam.

Erstmal angucken – es scheint, sie kennen mich, fliegen nicht auf trotz erstaunlicher Nähe.

Lachmöwen sind auch dabei.

In der Tat scheint am Nachmittag die Sonne – guter Grund für eine weitere Tour, Bericht folgt.

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Schnell bin ich auf dem Elbdeich Hetlingen angekommen. Neben mir steht ein weiterer Radler, vor uns ist jemand den Deich runter – niemand zu sehen.

Gefahren wurde auch schon – der Deich will kontrolliert sein. Der Grabowski-Jäger hat bereits allerhand Maulwurfshaufen geplättet.

Schnell kommen neue Hügel auf – ein sicherer Arbeitsplatz. Bei allen Wiederholungstaten, das durchgängige Weiss ringsum zeigt die Wirksamkeit.

Querab Giesensand überfrorene Entwässerungsmulden – hier, in den Marschwiesen wirkt Grabowski ungestört.

Farbklecks in der Landschaft – Robustrinder, braun, nebendran auch helle, bis weisse.

Querab Vogelstation, Blick Idenburg – der jüngst noch blaue Marschwiesensee, nun in EisWeiss.

Fahr- und Gehgatter Fährmannssand mit Zaun trennen die Schafweidepartien.

„Mein“ Aufgang, …

… ebenfalls dick bereift.

Leichter Dies über der Elbe mitten zwischen den Gezeiten.

Blick seewärts.

Seewärts zieht auch dieser leere Massengutfrachter – ausnahmsweise habe ich seine Daten nicht nachgeschlagen.

Kleinklima am Marschgraben dicht vor dem Geesthang – die Sonne hat doch schon Kraft.

Nun sind wir gespannt auf die nächsten Tage – mit leichtem Nachtfrost, ansonsten für die Jahreszeit um etliches zu warm.

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Morgenblick gen Ost – (nicht nur) das Nachbardach ist weiss.

Radelstart – die Büsche, weiss bereift.

Neben der B 431 bringt Grabowski Braun ins Weisse.

Dick bereift ist auch der Streifen zwischen Radweg und Bundesstraße.

Sauerbecksweg – weiss auch die Schnittmasse des nicht Baum-schonenden nahezu quantitativen Schnitss des bachbegleitenden Gehölzstreifens.

Am Geesthang, noch fast oben – Blick in die weisse Marsch.

Heftig gesägte Kopfweide, bereiftes Reet.

Vereist – die Gräben um das Brunnenschutzgebiet.

Eine Gruppe großer Graugänse, die offenbar FrostGrün mögen. – Wer mag das sein?

So angeleuchtet – und so schön zurückleuchtend – Blässgänse.

Ein Schild – bringt Farbe in die Landschaft.

Idenburg – Weiss mit Eis.

Alter Elbdeich Hetlingen, gespurt.

Da fällt mir eine alte Geschichte aus DK ein. Ein ähnlich geböschter Moränenhang brachte einen Wanderführer zu der Erläuterung, man sähe hier, wie die Eiszeiten unterschiedliche Höhen des Abflusses markiert hätten. – – – Einige Teilnehmende guckten sich verwirrt an … – Dort waren es natürlich keine Gletscherabflüsse, sondern Rinder gewesen, die ihre Wege profilierten, wie hier in Hetlingen die Deichschafe.

Die weitere Weisse Reise folgt demnächst.

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Mein Fahrradsattel wie auch die Lenkergriffe gestern Morgen erschienen mir merkwürdig, überzogen. Feuchte, warme Luft hatte im nächtlichkühlen Fahrradhäuschen einen dünnen Eisfilm darüber gezogen.

Das war mir für Freilandfahren zu riskant – das Rad wurde wieder angeschlossen.

So ein Morgenspaziergang hat ja auch was – Spinnennetz mit Raureif.

Alle anderswo frei hängenden Netze zerrissen vom ziehenden Wind angesichts Raureifbeschwerung.

Nachmittags sah es besser aus – wir radeln an die Elbe.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – gleissendes Licht auf der Elbe.

Es kommt aber – so um 16 Uhr, die Flut läuft auf, – bereits nachmittäglich-abendlicher Dies auf.

Blick über die Mündung Binnenelbe / Wedeler Au in die Elbe – nicht mehr lange bis zum Sonnenuntergang.

Dessen Lichtwirkung …

… sehen wir uns dann später von zu Hause an.

Die Nächte sollen unter Null Grad bleiben, wird vorausgesagt.

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