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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Noch häufiges Erlebnis auf der Geest – es tiriliert und wirbelt in Erlenkronen.

Noch begeistern sich Schwärme von Erlenzeisigen ringsum am reichen Nahrungsangebot – Schwarzerlensamen.

In der Marsch, hier Hetlingen, sieht es so aus, als bereiteten sich die Nonnengänse auf die Fernreise vor.

Kreuz und quer fliegt, segelt, flattert es heran – punktuelle Sammlungsflächen füllen sich.

Offenbar profitieren Lachmöwen vom Geschehen, beobachten das Umfeld aufmerksam.

Nahe Giesensand patrouilliert einer von 2 Kolkraben die Marschwiese.

An der Vogelstation haben Nonnengansmassen den vorher gezeigten Standort von Brandgänsen – vorübergehend – besetzt.

Auch zwischen Vogelstation und Fährmannssand befindet sich ein großer Schwarm Nonnengänse.

Spätnachmittags radele ich zum Pferdetümpel – so langsam nimmt der noch hohe Füllgrad ab.

Auf dem Weg zur B 431 – Fliegerkreuz hinter Nadel- und Laubbäumen, frei wachsend und als Kopfbaum gestutzt.

Richtung Sonnenuntergang – Blick von der B 431 zur Geestkante.

Daheim – letzte Farben unterm Apfelbaumbogen.

 

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Gestern radele ich die beschriebene „Tour Lerche“, wundere mich schon, dass da niemand querab Vogelstation luftig zwitschert.

Da sitzt die Lerche auf einem Zaunpfahl (ist wohl tatsächlich zur Zeit der einzige Sänger ihrer Art) …

… dreht sich und fliegt ab.

Bei Fährmannssand überfliegt mich eine Gruppe Kraniche, gen NordOst.

Nördlich des Binnenelbedeichs lauert ein Silberreiher.

Langsam zurückgehen hinter Deckung, …

… da befindet sich ein Kanadaganspärchen nahebei – hinten eine Gruppe Kleinenten.

Ein Stück nördlich klettert ein Graureiher aus einem Wiesengraben, plustert, schüttelt sich …

… und sieht zu, dass er davonkommt. – So flach über dem Boden und segelnd, platt fast wie eine Flunder, habe ich noch nie einen Reiher gesehen.

Das flache Segeln, er stoppt nicht, sieht auf langer Strecke super aus!

Auf der ganzen Tour habe ich hier und da Gruppen von Nonnengänsen, teils wohl Schwarmtraining für den NordOstAbflug, angetroffen – berichte angesichts Fotos der vergangenen Tage diesmal nicht darüber.

Ganz schön was los, gerade.

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Zum Frühstück sieht der Westblick vielversprechend aus.

So radele ich sonnig los.

Wölkchen über der Holmer Marsch.

Fernblick, über Erle unter Eschenbogen – Weiden, Stader Geest jenseits des Elbdeichs, am Horizont.

Hoher Himmel Hetlingen.

Genauer hingesehen – Bäume starten Frühlingsfarben.

Querab Giesensand – Graugänse auf Restwasserwiese vor Weiden.

Querab Vogelstation, vor Idenburg mit Storchennest – Brandgänse und mehr auf Marschflachsee.

Das Storchennest Idenburg habe ich bisher leer vorgefunden. – Kürzlich gratulierte ich einem kollegialen Bachbastler in Tangstedt (PI), dass der dortige Storch bereits das Nest (eins von zweien) besetzt hat – und erfuhr, dass er bereits einen Konkurrenten abgefertigt hat. Der kann ja das andere dort wählen.

Da tiriliert was am Himmel … ! ! ? ? L e e r ! ?

Erwischt – da tiriliert eine L e r ch e! – – – Aber nur eine.

Ich nehme an, es gilt die alte Erfahrung: Kommt Zeit, kommen Lerchen (und andere).

Fährmannssand, Blick durch Willow Henge – Nonnengänse, geknäult.

Während ich die Treppe auf die Deichkrone hochgehe, tönt es laut hinter mir, ein starkes Rauschen setzt ein.

Die vorher in dichter Packung sitzenden Nonnengänse sind aufgebracht, streben dem Deich zu.

Schon drehen sie, …

… die Front zieht direkt über mich.

Weiter, über die Marsch.

Der Restschwarm passiert zwei Vogelkieker mit starker Optik.

Restschwarm, über der Marsch.

Die Vogelkieker ziehen weiter. Am Horizont naht von Stade her ein Saug-/Klappbagger.

Auf der Geest – über der Helgolandstraße zieht ein Storch Richtung Idenburg.

So sieht es jedenfalls aus und würde dem üblicherweise frühen Erscheinen dort entsprechen.

Nachtrag 4. März: Ein Storch bleibt selten allein.

[Gerade erfahre ich von wordpress, dass heute mein 16. Osmerus-Jahrestag ist – wie die Zeit vergeht!]

2 Störche, an der Haseldorfer Binnenelbe, Hetlingen (2 Nebelkrähen nebendran)! – Ob das nun zwei Idenburger sind, oder diese nach Haselau gehören – egal. Hauptsache, sie sind hier.

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Der Schnee war so selten, da präsentiere ich noch ein Bisschen Geometrie aus der Winterzeit.

Fläche, zweigestreift – kühle, Wasserdampf kondensierende Überfahrt des Bullenflusses bei Idenburg.

Bogen, Elbdeich Hetlingen.

Dreieck – Willow Henge, Fährmannssand.

Rechteck, gerundet – Willow Henge, Fährmannssand.

Freigestreut, neue städtische Geometrie Dreieck und Quadrat am Geesthang Wedel.

Ende Geometrie. – Angesichts der recht trockenen, andauernden Wetterlage stellt sich im öffentlichen Raum, ÖPNV, ganz in unserer Nähe ein besonderes Angebot dar.

Anstelle einer Bank, zunehmend an Bushaltestellen zu finden, steht hier schonmal ein Stuhl – mit Kissen.

Im Hintergrund ist das Reepschlägerhaus zu sehen – als ordentliche Hafenstadt hat auch Wedel in der Vergangenheit selbstverständlich eine Reeperbahn gehabt.

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Am 1. März erleben wir einen schicken Sonnenaufgang – noch hinter dem Nachbarblock. Für „unseren“ Sonnenaufgang ff., irgendwas nach 9 Uhr, ist von Norden aufziehender Hochnebel angesagt. Die Sonne gucke tagsüber gelegentlich vorbei.

So wähle ich meine Route, ohne in die Marsch der Tideelbe abzubiegen, auf der Geest. Da ist Sonnendurchbruch am wahrscheinlichsten.

B 431 gen Holm – „Grün ist Leben“, wird demnächst mal wachsen.

Holmer Waldpartie, am Horizont …

… sieht`s neblig aus.

Ich quere Richtung Radweg einer Hauptverbindungsstraße – Maisacker mit ziemlich entbaumtem Nachbargelände, schick Nebel.

Baum, Acker, Bäume – Nebel.

Für den Rückweg gequert zu einer anderen Hauptverbindungsstraße mit Radweg – ich erinnere mich: Die Sonne guckt …

… gelegentlich …

… vorbei. – Frisch bearbeitet bieten sich die Spargelmieten dem Betrachter.

Blick zurück quer über das Spargelfeld. Nicht mehr lange, da gibt es hier nach treibender Folienbedeckung erste Ernte (na, 2 Monate sind es wohl noch).

Und ringsum – Nebel.

Am Spätnachmittag wurde der Wetterspruch noch einmal kurz wahr. Die Sonne guckte. – Vorbei.

Mal abgesehen von geringer Temperatur und doch schneidendem Wind beim Gegenanfahren morgens – so`n Nebeltag hat auch was!

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Beim Weiterradeln vom Hetlinger Elbdeich gen Wedel taucht voraus unerwartet großes Weiss auf.

Beim Näherkommen – ein Höckerschwan, der sich hier eher nicht aufhält.

So richtig bleiben will er nicht, geht kurz hoch, …

… entscheidet sich aber doch für das Hier – ein Paar! Ruhig schwimmen sie auf dem Deichrandgraben. Ich bin keine Gefahr.

Kurz vor dem Geesthang äsen in lockerer Reihe Graugänse, ebenfalls nicht von mir irritiert. Zwei sitzen da in aller Ruhe – ob die so und dort, nicht weit vom Steinweg, brüten (wollen)?

Das wäre ein Unikum in den bisherigen 9 Wedeler Jahren.

Weiter hinten ist da noch etwas.

Ein Kiebitz – steht als Silhouette still.

Weitere kann ich nicht ausmachen. Es ist aber zu erwarten, dass sich um die 2 Paare hier bald wieder einfinden. So war das regelhaft in wenigen, vergangenen Jahren. – Leider konnten sie bisher nicht erfolgreich brüten / Junge aufziehen. Immerhin nimmt die Zahl der Kiebitze zu.

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In Holm begegnen mir reichlich Schneeglöckchen entlang eines Knicks.

Hurra! – Das Winterling-Grundstück in Hetlingen ist wieder reich an Gelb.

Zurück auf Wedels Geest – Zaubernuss in voller Blüte.

Vom Öffentlichen auf unseren Eingang geguckt – es lohnt, Büsche und Bäume wachsen zu lassen und nicht stets an ihnen rumzuzippeln und zu schnippeln! Hartriegel Cornus mas, bald in voller Pracht.

Nah besehen bietet sich dieser Eindruck.

Da wir uns bewusst „im Norden“ angesiedelt haben, gucken wir ein Bisschen länger. Auch Bärlauch wagt sich hervor.

Sowas wie Krokusse lasse ich weg.

Auch etliche Akelei zeigen sich.

Lerchensporn ist (noch?) nicht zu sehen. – Der wird doch nicht aufgeben?

Und wieder was mit Schnippeln – wie gut, dass wir die beiden wilden Jungweiden nicht gekürzt haben.

Die wollen Kätzchen offenbar erst in älterem Zustand entwickeln.

Wir bleiben aufmerksam.

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Diesig geht der Februar auf sein Ende zu – Sonnenblick über dem Geesthang Holm.

Ich radele mal einen Parallelweg zu gewöhnlicher Tour, will nach Frühlingsblumen gucken in Hetlingen. Der Bericht dazu folgt demnächst.

Erlen-Silhouetten in der Holmer Marsch.

Blick über den – ogottogott – gebaggerten GrenzMarschgraben Lanner – Weiden-Silhouetten auf Hetlinger Seite.

Richtung alter Deich Hetlingen, aufwärts.

Durchfahrt alter Deich, …

… Elbdeich (aus der zweiten Hälfte der 1970er) am Horizont.

Hier steht etwas, dessen Name mich 2024 auf niedersächsischer Seite verunsicherte: ein Schottenhaus.

Genauer betrachtet: luftige Wetterseite.

Hier wohnt kein Schotte, wohnen keine Schotten. „Schotten“ werden die Bohlen genannt, die bei Hochfluten zum Verschliessen der Deichdurchfahrten dienten. – Möge der „neue“ Deich, vorn an der Elbe, immer gut gewartet sein – den Meeresanstieg im Sinn!

Elbdeich im Blick – links bewegt sich etwas, Kistenartiges.

Daaaaa! … zieht die CMA CGM B Franklin, 399 x 54, TG 12 von 16 m, gen See.

12 von 16 m Tiefgang ausgenutzt?! Für Schiffe solcherart ist doch die Elbefahrrinne weiter vertieft und erheblich verbreitert worden – „vollbeladen“.

Hamburgs Seeschifffahrt ist auch nicht (mehr) das …, und schon garnicht, was sie werden soll(te).

Wie die Wirtschaftsbosse gerade im Politik-Vakuum verlautbaren lassen, bleibt „Besinnen“, gar Prüfen der Eigenleistung, nicht ihre Stärke.

Die Mitte der Benjamin Franklin …

… und das Heck.

Auf dem Hetlinger Elbdeich – vom HHHafen zieht ein kleinerer Containerfrachter seewärts, die MSC Lausanne, 283 x 40 m, TG 13 m.

B. Franklin (der „Kasten“ links) bewegt sich bereits fast querab Stade.

Elbdeich Fährmannssand – Abschiedsblick auf die Lausanne.

Weidengehölz in der Wedeler Marsch – auf Sand, ehemalige „Binnendünen“, flussparallel landeinwärts geblasen.

Erlenkulisse im Nassen, nahe dem Geesthang.

Die demnächst folgenden Frühlingsblumen sind bereits erwähnt. Auch Vogeltreff wird folgen.

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Lämmerschwänze! – Harte Zeiten für Pollen-Allergiker.

Über die Erle nebendran wird später zu sprechen sein. Ob es sich hier auch um eine handelt, nehme ich zwar an, habe aber garnicht genau hingesehen. Pardon!

Weide und Erle – gern radele ich immer mal an diesem beeindruckenden Anblick vorbei.

Keine Säulenpappel, versehentlich schon begrünt! – Diese Erle ist von schlank machendem Efeumantel elegant und dauerhaft begrünt.

Zugabe: Dies gehört auch zum Frühling, solange spriessendes Grün uns den Anblick nicht erspart bzw. Wassergeschehen die Problematik mindert – Eisenocker, nebendran bakterielle Kahmhaut, Anzeichen für störenden Eingriff in den Bodenwasserhaushalt.

 

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Das Anradeln zum Elbdeich erfolgt auf der Geest in klarer, frühlingshafter Luft. Je näher ich der Elbe komme, desto diesiger wird es.

Blick vom Elbdeich Hetlingen – wahrlich ein Gänsewatt (bitte mal aufs Bild klicken)! Bei auflaufend Wasser halten sich Aberhunderte Gänse an der noch freien Wattkante auf.

Richtung Fährmannssand, binnendeichs – Deichschafe, dahinter …

… Nonnengänse in dichter Packung.

So kenne ich sie in dieser Saison fast nicht. Ihre Zahl insgesamt ist viel niedriger als in den Jahren zuvor.

Querab, nahe der Vogelstation befindet sich ein weiterer, überschaubarer Schwarm – ebenfalls recht dicht gepackt.

Auf der Buhne des Süßwasserwatts Fährmannssand sitzt ein Seeadler.

Kurz überlege ich, ob das nicht doch ein Stück Baum ist. Dann ist der Adler allerdings abgeflogen – die Füße wurden ihm wohl zu nass.

Blick seewärts – illustre Wolkenpackungen ziehen fern von uns vorbei.

Viele Gänseschwärme, Grau- wie Nonnengänse, sind in der Luft.

Diese Gänse-Diagonale ergab sich rein zufällig.

Fast scheint es, so hoch etliche große Schwärme fliegen, als peilten sie bereits ihre Brutgebiete an.

Mit dem großen Potential tausender weiterer Vögel im Südwesten (NL, GB) werden wir aber wohl noch bis zu 2 Monate solch Schauspiel erleben dürfen.

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