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Archive for 5. April 2026

Begrenzte Zeit und Starkwind SW 5 lassen mich verkürzt radeln – die Zeit reicht nicht, zum Elbdeich gegenanzukämpfen und dort den Rückenwind zu geniessen. – Die Anfahrt nur hin zum Sauerbeck, mal reingucken, ist in dieser Situation als Tour gut geeignet.

Tideniedrigwasser, günstige Gelegenheit für Details. Fußgänger und Radler geniessen, im Sonnenschein ordentlich durchgepustet zu werden.

Der frühere Rohrabsturz – da geschah, was immer geschieht beim Verbau von Großsteinen. Sie werden von Aktivisten bewegt.

Die üblichste Version ist: Steine klauen. Mein Spruch „Ich nutze keine Großsteine, die haben einen zu hohen Dampfdruck.“ [Alternativ oder ergänzend: Die dematerialisieren sich und sublimieren dichter oder weiter entfernt. So findet man sie in Städten häufig in bachnahen Kleingärten wieder.]

Wenn sie verbleiben, werden sie anders verbaut, meist gewässerschädlich – so hier. Mit dem Großsteinauffang des vorherigen Absturzes wurde ein erster Ansatz zur Durchwanderbarkeit für Organismen geschaffen. Nun ist die durch „Talsperrenbau“ im kleinen erstmal wieder beendet.

Blasen.

Mal genauer hinsehen – Nährstoffüberschuss und Starklicht lassen Algenzotten wachsen.

Ich gehe die Rausche-Kolk-Abfolge entlang.

Da der Unterhaltungsbagger den Kies „erwischt“ hat, fehlen über die gesamte Uferhöhe die einengenden Wangen an den nun flacheren Rauschen. So sind die Kolktiefen leider minimiert – nix drin zu sehen.

Aber am Ende der Strecke, wo bachab der letzten Kiesel ein kleiner, weiterer Kolk oberhalb der folgenden SandEinöde des Marschgraben folgt, schiesst etwas hin und her, sucht Schutz. Die Wanderstichlinge sind eingetroffen.

Doch noch erwischt. Ein Stichling von ca. 200 ist auf dem Foto (mit gutem Willen) erkennbar, rechts mittig.

Die Stichlinge sind nun unsichtbar. Soweit sie nicht abwärts gerast sind im flachen Wasser, befinden sie sich …

… unterm Schutzdach von Kleinturbulenzen unmittelbar bachab am Ende unseres Wirkens.

Da müssen Reiher und Eisvogel schon sehr genau hinsehen, …

… was der Reiher (Fußabdrücke), jedenfalls oberhalb des Rohrs, bereits ausführlich getan hat.

Mit Blick auf Scharbockskraut am besonnten Steilufer wende ich und radele nach Hause zurück.

 

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