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Archive for März 2026

So ein Sonntag! Ich radele nachmittags nach Kaffee, Eis mit Sahne nochmal los. – Uuuups, in der Holmer Marsch, Wind „falschrum“?

Reet wird auch mit der Sonne geblickt heftig von Süd?West? angeblasen.

Südwest ist so eine Richtung beim Entscheiden meiner Deichrunde, mit dem oder gegen den Uhrzeigersinn … – da weiss man nie vorher, wie stark welche Komponente dominiert.

Nach Möglichkeit bevorzuge ich Rückenwind in der freien Strecke hinterm Elbdeich.

Weiter Richtung Elbdeich Hetlingen – die 3 Idenburg-Erlen, mal ganz untypisch für mich MIT dem Licht fotografiert.

Am Elbdeich Hetlingen, Blick Nordost – mein schwarzes Ich unterm fast vollen Mond.

Was für eine Sicht!

Ich staune über meine Digicam. – Noch mehr staune ich beim Nachsehen zu Hause: Da steht nicht nur, dass der Mond morgen, Di, 3. März voll sein wird. Es wird um 12.37 Uhr stattfinden.

Sowas ist mir beim Nachsehen noch nie aufgefallen.

Eine um die 150er Gruppe Stare flog kleine Formationen flach über Grund, ruhte dann auf der Deichkrone. Spontaner Neustart lässt nur Unschärfe beim Fotografieren im Vorbeiradeln zu.

Querab vor Giesensand ziehen sie an mir vorbei.

Elbdeich Fährmannssand – auch ein Flugversuch.

Blau-Gelb steht der Drachen kurz über der Deichkrone.

Sonnenuntergangs-Spotter auf dem Deich. – Der Drachen ist weg, wird wohl eingepackt, nachdem die Seile im Wind sortiert wurden.

Blick auf die Elbe – Mitteltide, ablaufend.

Die Sonne zaubert Goldglitzer auf trocken fallendes Süßwasserwatt und Elbe.

Totale.

Ich radele nach Hause, immer dem Mond nach …

Nach doch noch rechtzeitigem Abbiegen komme ich gut an.

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Auf der Brücke westlich des Wassererlebnisbereichs Wedeler Au blicke ich gen Norden – rot leuchten die inzwischen weit entwickelten, langgestreckten Lämmerschwänzchen einer frei stehende Erle.

Bachab fliesst der Bach frei an einem Sandfang vorbei.

Das muss ich gelegentlich näher untersuchen – Muschelschalen liegen auf dem Sediment. Ob es sich um kürzlich erfrorene Körbchenmuscheln handelt? Oder wer hat hier einen kurzen Snack eingelegt? (Im Vorjahr lagen hier ähnlich auffällig hell leuchtende Kiesel, von aktivem Viehzeuch offenbar auf Nahrungssuche umgedreht, freigelegt.)

Blick bachauf – der Einstau des Mühlenteichs scheint hier noch spürbar.

Die Ufer sind gemäht, Weiden bestimmen das Bild. Charakteristischerweise stünden hier am nassen Bachufer Erlen.

Ein Stück weiter aufwärts ist turbulentes Strömen erkennbar.

Dort schützt neben Restweidenholz voriges Jahr geschütteter Kies einen Steilhang nahe zum Weg.

Strömungslenkung …

… an der Erosionsstelle vorbei.

Etwas weiter aufwärts ist ebenfalls Kies geschüttet, um eine Eiche zu erhalten.

Kies unsichtbar – das Fortschreiten der Erosion ist gebremst. Das Ergebnis kann erstmal weiter beobachtet werden.

Eine Fuhre neuen Kies würde diese Beobachtungsplattform gut gebrauchen können.

Wohl intensiver Hundebesuch hat unmittelbar oberhalb …

… und unterhalb tiefe Löcher hinterlassen.

Kies hätte hier auch den Vorzug, das Umströmen einer einzeln stehenden Erle zu verhindern und so ihren Standort zu erhalten.

Blick bachauf – der Wassererlebnisbereich kommt mit Turbulenz in Sicht.

Die Beliebtheit für Klein und Groß, für Mensch und Hund hat ihre Spuren hinterlassen.

Im wegnahen Bereich bietet sich an, neuen Kies zu platzieren.

Der übers Jahr in den Bach eingetragene Kies hat günstige Höhenverhältnisse geschaffen, …

… im Jahresgang wechselnder Wasserführung zusammen mit Findlingen und Baumstämmen attraktive Turbulenzbilder zu erzeugen.

Ich wende – Blick bachab über den geschilderten Steg und den bereits bekiest geschützten Eichenstandort.

Was für ein Wetter – es ist SONN(en)tag.

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