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Archive for März 2026

Wo viel Leben ist, ist auch viel Sterben – diese Binsenweisheit bemerkt man zunehmend im zeitlichen Verlauf unserer „Boomer-Generationen“.

Wir waren eingeladen zum Gedenken südlich der Elbe, Niedersachsen.

Den Elbtunnel bei speziellen Verkehrsverhältnissen geschickt gequert, auf früheren Seeve-Anreisepfaden die Hittfelder Mühle erreicht.

Unser Ziel liegt gleich nebendran – und neben der Autobahn. Altbäume, meist Immergrün, bestimmen das Panorama.

Der Mix bietet aber auch großes Laubgrün – Hängebirke neben Tanne.

Randlich Buchen – und Eichen.

Wohl Linden – hinten, optisch zwischen zwei gut erhaltenen, alten Lebensbäumen.

Was für ein stattlicher Rhododendron.

In großer Zahl hören wir drinnen bei trefflich gewählter Musik von einem Großherzigen, den viele vermissen werden, und seiner Familie.

Tief durchatmen. – Was für ein Himmel!

Die Feierlichkeit klingt aus in munterem Austausch zwischen so vielen.

Wiedergefunden – die Hittfelder Mühle, wo uns das rote E-Spielmobil erwartet.

Zurück wie hin – prima Fahrt durch Elbtunnel und westliches Hamburg. – Wedel hat uns wieder.

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Gestern radele ich nicht nur rund, sondern Richtung eines speziellen Ziels.

Rein in die Holmer Marsch – Sauerbeck mit Rauhaardackel.

Am Bullenfluss Idenburg studiere ich Schlick. – Die runden Einbuchtungen, bei Ebbe bereits trocken gefallen, halte ich für Weissfischfraßspuren.

Ebenso die Mulden, noch unter Wasser. – Da …

… prescht und plantscht blonde Begrüßung heran – Wasserhund Labrador.

Der Hund „unter“, ich auf der Brücke, wir grüßen uns von fern – freudig, da bekannt seit Welpenzeiten.

Neue Spuren im Schlick – zurückgeprescht zur schwarzen Schwester, schwarze Schlammsocken als Beigabe.

Blick vom Elbdeich Hetlingen – Warten auf „fette“gelbe Blüten. Sumpfdotterblume braucht noch eine Weile.

Giesensand, erste Freilandlämmer.

Überflug Nonnengänse – in kleiner Zahl.

Elbdeich Fährmannssand – Himmelszeichen über der Marsch.

Reettreibsel sind zusammengerückt, werden abgefahren.

Die frei gewordenen Flächen werden von Rabenkrähen und Möwen von Fressbarem gesäubert.

Windräder auf Stader Geest am Horizont – was für eine Sicht!

Sperrwerk Wedeler Au – auflaufend Wasser.

Die Binnenelbe will gefüllt sein.

Blick binnendeichs auf Wedel.

Vorn die Tide-Wedeler Au.

Höhensuche querab Tonnenhafen – Hubsteiger am Sendeturm.

Querab Deichstraße – Kopfweiden.

Auf dem Geestrücken – neue Höhe am Südende Bahnhofstraße.

Angekommen, „Zur Doppeleiche“ – Fisch will schwimmen.

Und da ist er schon – Fisch der Saison, Stint.

Das war die Reise wert!

Auf der Heimfahrt – nochmal Höhen bei der Feuerwehr, Funkmast, Tanne, Fahnenmast, Telekran.

Mal sehen, wie lange die Rest-Saison reicht – ob ich nochmal Stint esse. – Ansonsten bleiben ja ganzjährig Sardellen oder / und Sardinen, beim Griechen.

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So ein Sonntag! Ich radele nachmittags nach Kaffee, Eis mit Sahne nochmal los. – Uuuups, in der Holmer Marsch, Wind „falschrum“?

Reet wird auch mit der Sonne geblickt heftig von Süd?West? angeblasen.

Südwest ist so eine Richtung beim Entscheiden meiner Deichrunde, mit dem oder gegen den Uhrzeigersinn … – da weiss man nie vorher, wie stark welche Komponente dominiert.

Nach Möglichkeit bevorzuge ich Rückenwind in der freien Strecke hinterm Elbdeich.

Weiter Richtung Elbdeich Hetlingen – die 3 Idenburg-Erlen, mal ganz untypisch für mich MIT dem Licht fotografiert.

Am Elbdeich Hetlingen, Blick Nordost – mein schwarzes Ich unterm fast vollen Mond.

Was für eine Sicht!

Ich staune über meine Digicam. – Noch mehr staune ich beim Nachsehen zu Hause: Da steht nicht nur, dass der Mond morgen, Di, 3. März voll sein wird. Es wird um 12.37 Uhr stattfinden.

Sowas ist mir beim Nachsehen noch nie aufgefallen.

Eine um die 150er Gruppe Stare flog kleine Formationen flach über Grund, ruhte dann auf der Deichkrone. Spontaner Neustart lässt nur Unschärfe beim Fotografieren im Vorbeiradeln zu.

Querab vor Giesensand ziehen sie an mir vorbei.

Elbdeich Fährmannssand – auch ein Flugversuch.

Blau-Gelb steht der Drachen kurz über der Deichkrone.

Sonnenuntergangs-Spotter auf dem Deich. – Der Drachen ist weg, wird wohl eingepackt, nachdem die Seile im Wind sortiert wurden.

Blick auf die Elbe – Mitteltide, ablaufend.

Die Sonne zaubert Goldglitzer auf trocken fallendes Süßwasserwatt und Elbe.

Totale.

Ich radele nach Hause, immer dem Mond nach …

Nach doch noch rechtzeitigem Abbiegen komme ich gut an.

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Auf der Brücke westlich des Wassererlebnisbereichs Wedeler Au blicke ich gen Norden – rot leuchten die inzwischen weit entwickelten, langgestreckten Lämmerschwänzchen einer frei stehende Erle.

Bachab fliesst der Bach frei an einem Sandfang vorbei.

Das muss ich gelegentlich näher untersuchen – Muschelschalen liegen auf dem Sediment. Ob es sich um kürzlich erfrorene Körbchenmuscheln handelt? Oder wer hat hier einen kurzen Snack eingelegt? (Im Vorjahr lagen hier ähnlich auffällig hell leuchtende Kiesel, von aktivem Viehzeuch offenbar auf Nahrungssuche umgedreht, freigelegt.)

Blick bachauf – der Einstau des Mühlenteichs scheint hier noch spürbar.

Die Ufer sind gemäht, Weiden bestimmen das Bild. Charakteristischerweise stünden hier am nassen Bachufer Erlen.

Ein Stück weiter aufwärts ist turbulentes Strömen erkennbar.

Dort schützt neben Restweidenholz voriges Jahr geschütteter Kies einen Steilhang nahe zum Weg.

Strömungslenkung …

… an der Erosionsstelle vorbei.

Etwas weiter aufwärts ist ebenfalls Kies geschüttet, um eine Eiche zu erhalten.

Kies unsichtbar – das Fortschreiten der Erosion ist gebremst. Das Ergebnis kann erstmal weiter beobachtet werden.

Eine Fuhre neuen Kies würde diese Beobachtungsplattform gut gebrauchen können.

Wohl intensiver Hundebesuch hat unmittelbar oberhalb …

… und unterhalb tiefe Löcher hinterlassen.

Kies hätte hier auch den Vorzug, das Umströmen einer einzeln stehenden Erle zu verhindern und so ihren Standort zu erhalten.

Blick bachauf – der Wassererlebnisbereich kommt mit Turbulenz in Sicht.

Die Beliebtheit für Klein und Groß, für Mensch und Hund hat ihre Spuren hinterlassen.

Im wegnahen Bereich bietet sich an, neuen Kies zu platzieren.

Der übers Jahr in den Bach eingetragene Kies hat günstige Höhenverhältnisse geschaffen, …

… im Jahresgang wechselnder Wasserführung zusammen mit Findlingen und Baumstämmen attraktive Turbulenzbilder zu erzeugen.

Ich wende – Blick bachab über den geschilderten Steg und den bereits bekiest geschützten Eichenstandort.

Was für ein Wetter – es ist SONN(en)tag.

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