
Vogelstation Wedeler Marsch, Durchblick unter Bagger auf Idenburg – noch kein Storch auf dem dortigen Nest.
Der Bagger mit kundigem Fahrer wird regelhaft für Umfeldverbesserungen, Flachwasserbereiche, kleine Halbinseln im Bereich der Nasswiesen an der Vogelstation Wedeler Marsch eingesetzt.
Die Störche Idenburg lassen dieses Jahr auf sich warten – in den vergangenen Jahren war der Horst bereits um diese Zeit von mindestens einem Brutpartner besetzt.
Es scheint, als ob sich Zugschwärme gen Brutgebiet bilden. Unser Hamburger Ableger berichtete von einer KI-geprüften Dichte kürzlich, es handele sich um ca. 15.000 Exemplare.
So zähle ich das auch zur Zeit, schätzend, bei anderen Beobachtungen – im Extremfall alle auf einer Wiese, ein schwarz(weiss)es Gewimmel.
Und dann – wie auch immer …

Hier, ausgehend von einer Weide vor dem alten Elbdeich Hetlingen, kommt der ganze „15Tausender“ auf mich zu.
Etwa Tausend sind inzwischen zum Ausgangsstandort zurückgekehrt, während ich die „zweite Hälfte“, gut 5.000 Gänse, nahe der Vogelstation Wedeler Marsch wiedersehe – da, wo dieser Beitrag mit Lachmöwen startete.











Bei diesen riesigen Vogelansammlungen dürfte es kein einziges Nahrungsmittel für die mehr geben! Aber darum geht es wohl auch nicht!
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Wo die einfallen, „wächst kein Gras mehr“! Entsprechend ärgerlich sind die Landmänner und -frauen, werden allerdings entschädigt.
Ob das überhaupt nötig ist, angesichts des baldigen Totalabflugs der Nonnengänse (Tschüß, bis Oktober) und Umwandlung frischen Grüns in nun dichter spriessende Gräser bleibt die offene Frage – wie bei so vielen Agrarsubventionierungen. – Jedenfalls haben die Schafe und ihre Lämmer mit Fortschritt des Frühjahrs sehr schnell reichlich zu Futtern.
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