Was im vorigen Beitrag beschrieben ist, geschieht nicht „einfach mal so“.
Dann kommen die örtlichen Spezialitäten, die beachtet werden wollen (müssen !).
Alles soll dynamisch, über „Spielkies für den Bach“ erfolgen und letztlich übermäßigen Boden- / Sandtransport bachab verhindern. Letztlich müsste dieser „oben“ verlorene Boden unten teuer gebaggert und entsorgt werden – vom ökologischen Schaden beim sukzessiven Transport über die Gewässersohle nach bachab einmal ganz zu schweigen.
Im vorigen Foto ist schon eine praktische Fragestellung zu erkennen: Von welchem Bachufer aus schütten wir? – Nun haben wir aktuell einen Telelader, also mit ausfahrbarer Schaufel, zur Verfügung. Da stellt sich diese Frage nicht ganz so krass.
Dass es in Zeiten des Klimawandels und aus Gründen des Stoffaustrags sinnvoll erscheint, Dräns zu minimieren, zu beseitigen, durch Reinigungseinrichtungen auf dem Nutzland vor Einleiten in ihrer Schadwirkung zu verringern, steht auf einem anderen Blatt – alles an seinem Ort und zu seiner Zeit.

Nicht immer sind Dräns leicht zu identifizieren. – Wenn sie bei Extrembodenverlust freigelegt, gar abgerissen vorgefunden werden, dann schon.

Gleich oberhalb dieser einsamen Erle (schön, dass sie überhaupt da steht!) lohnt sich ein Blick auf den diesseitigen Hang.
Auch zeigt uns die Kante zum Ausgangswasserstand, wie hoch die Rausche bachab maximal werden darf.
Tun sie natürlich nicht! Der Boden „verschwindet“ mit der Zeit, die hier ausgesprochen steinige, lehmige Moräne zeigt sich.

… teils auch mit groben Steinfraktionen (nach vorherigem erosivem Abtransport des gesamten feineren Materials).
So ist also während des Erstellens einer Rausche, beim Schütten von Kiesdepots wichtig, jeweils das Umfeld im Auge zu behalten.
Dann dürfen wir uns wieder – und andernorts! – zu guter Tat einfinden.












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