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Archive for 22. März 2026

Was im vorigen Beitrag beschrieben ist, geschieht nicht „einfach mal so“.

Bevor auch nur „irgendwas“ losgeht, sind die Grundvoraussetzungen zu erfüllen.

Dann kommen die örtlichen Spezialitäten, die beachtet werden wollen (müssen !).

Unser vereinbartes Ziel ist ja, übermäßigen Erosionsangriff auf Nutzland zu vermindern und …

… im übertief entwickelten Canyon die Sohle anzuheben.

Alles soll dynamisch, über „Spielkies für den Bach“ erfolgen und letztlich übermäßigen Boden- / Sandtransport bachab verhindern. Letztlich müsste dieser „oben“ verlorene Boden unten teuer gebaggert und entsorgt werden – vom ökologischen Schaden beim sukzessiven Transport über die Gewässersohle nach bachab einmal ganz zu schweigen.

Im vorigen Foto ist schon eine praktische Fragestellung zu erkennen: Von welchem Bachufer aus schütten wir? – Nun haben wir aktuell einen Telelader, also mit ausfahrbarer Schaufel, zur Verfügung. Da stellt sich diese Frage nicht ganz so krass.

Es gilt, Dränzuläufe zu beachten – nIcht einstauen, gar zulegen!

Dass es in Zeiten des Klimawandels und aus Gründen des Stoffaustrags sinnvoll erscheint, Dräns zu minimieren, zu beseitigen, durch Reinigungseinrichtungen auf dem Nutzland vor Einleiten in ihrer Schadwirkung zu verringern, steht auf einem anderen Blatt – alles an seinem Ort und zu seiner Zeit.

Nicht immer sind Dräns leicht zu identifizieren. – Wenn sie bei Extrembodenverlust freigelegt, gar abgerissen vorgefunden werden, dann schon.

Gleich oberhalb dieser einsamen Erle (schön, dass sie überhaupt da steht!) lohnt sich ein Blick auf den diesseitigen Hang.

Da ist ein Endstück Dränstrecke Richtung Bach offen – mit …

… (oha, Eisenocker!) dem Vorzug, dass gelöstes Eisen bereits hier und nicht im Bach ausfällt.

Auch zeigt uns die Kante zum Ausgangswasserstand, wie hoch die Rausche bachab maximal werden darf.

Blick ins Umfeld – weisse Punkte auf dem Acker! – Da „wachsen die Steine aus dem Boden“!

Tun sie natürlich nicht! Der Boden „verschwindet“ mit der Zeit, die hier ausgesprochen steinige, lehmige Moräne zeigt sich.

So ist das auch im Bach, Naturkies wird hier punktuell bis streckenhaft sichtbar, ….

… teils auch mit groben Steinfraktionen (nach vorherigem erosivem Abtransport des gesamten feineren Materials).

Diese turbulenten Bereiche gilt es zu erhalten.

So ist also während des Erstellens einer Rausche, beim Schütten von Kiesdepots wichtig, jeweils das Umfeld im Auge zu behalten.

Nach der Arbeit: Kein Einstau bachauf liegender turbulenter Bereiche – so muss es sein.

Dann dürfen wir uns wieder – und andernorts! – zu guter Tat einfinden.

Genug gesehen und geschnackt – besten Dank auch und Tschüß, bis zum nächstem Mal.

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