
Im Wedeler Autal – Brückenblick wie im Bericht vom 1. März.
Inzwischen wurde mein Angebot einer ergänzenden Kiesgabe im Wassererlebnisbereich begrüßt, der Kies kommt demnächst. Da will ich vorab mal nachsehen, was so ringsum im Bach zu finden ist. Auch der Muschelfrage gehe ich nach.
Erstmal – alter Mann ist doch keine Bergziege! – klettere ich über das Schafweidetor. Die kurzen Stiefel reichen aus, den sandigen Bereich unter der Brücke zu betreten – und tatsächlich, die weissen Dinger stellen sich als Muschelschalen heraus. Zu Hause werde ich die genauer ansehen.
Wieder zurück, übers Tor, und aufwärts, zum Wassererlebnisbereich.

Ein Stück entfernt, Blick bachauf – die Wedeler Au fliesst in den Wassererlebnisbereich, beliebter Besuchs- und Treffpunkt für Klein bis Groß, Mensch und Hund.
Die Strömung trägt freigesetzte Organismen von den Kieseln sowie aus deren Lückenraum (Fachchinesisch: Hyporheisches Interstitial) in das Sieb. Ich beschränke mein Handeln auf ein absolutes Minimum – jede Probenahme entspricht im Kleinen einer Lebensraum(zer)störung.
Wie das wimmelt! – Hier nur ein kleiner Ausschnitt – da sind mehr als 4 Tierchen? – Ja, aber aus 4 Herkünften: links unten Wasserassel, schräg darüber die Larve der köcherlosen Köcherfliege Hydropsyche, Bachflohkrebse und rechts eine Eintagsfliegenlarve. Ganz oben rechts befindet sich noch ein junger Bachflohkrebs.

Nochmal an anderer Stelle probiert – 3 auf einen Streich, auch nicht schlecht. Erwachsene und junge Bachflohkrebse, oben mittig und unten rechts je eine Eintagsfliegen- und unten, etwas nach links davon eine Steinfliegenlarve.

Nochmal die Wasserassel, die „nackige“ Köcherfliegenlarve und ein erwachsener Bachflohkrebs gesondert.
Genug gesehen. Zu Hause werden die Muschelschalen gewaschen.

… wie die mir aus der Tide-Elbe und aus Tide-Marschgräben bekannte Neozooe Körbchenmuschel – vielleicht eine Verwandte.
Ich habe die Fotos mal weitergeleitet, werde berichten, wenn ich Neues erfahre.










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