Pardon, meine Eindrücke vom eisigen wind chill-Radeln gestern auf „normaler 17 km-Deich- und Geestrunde“ lassen mich die Moorbek-Erlebnisschilderung unterbrechen.

Queren der Binnenelbe beim Anradeln Elbdeich Fährmannssand, gen Tideniedrigwasser (angesichts Ost 4 und geringem Abfluss der Elbe resultiert ein Tnw-Minus von 1,5 m [Paradox?: Erhöhen des Tidehubs durch „Verlust“ des Ebbewasserstands]) – Richtung Sturmflutsperrwerk alles mit Eis zu.

Elbdeich Fährmannssand – Hunde Führende sind gut verpackt, nehmen ihr Umfeld kaum wahr. „Selbstverständlich“ laufen Hunde „als Teil der Natur“ frei. Schutz der Tierwelt in harter Zeit, auch das Anleingebot am Deich interessieren nicht.

Mit Rückenwind entlang des Deichs, dann nordwärts quer Richtung Hetlingen und nun, seit geraumer Zeit im wind chill-Gegenwind und wieder quer dazu Idenburg passierend – die junge Alleepflanzung hat Fraß- und Fegeschutz erhalten.

Ein Stück weiter, anderer Arm des Bullenfluss – die obere Eiskante zeigt, dass aktuell auch das Tidehochwasser erheblich tiefer als normal liegt (sonst – wie bekannt – obere Kante Graben).
Warum ist die Gewässerbreite nicht vereist?

Das seit Tagen bis zu je 1,5 m erniedrigte Tidegeschehen führt dazu, dass aktuell bei Flut fast kein Einstau erfolgt, Feinsedimente ausgeräumt werden – der Bach schneidet sich windend ein.

Was kürzlich bei Schneeschmelze noch dick über den Stein schiessend zu beobachten war, hat sich zu geringem Basisabfluss runterentwickelt.
Nach dieser Eis-Eskapade hier ringsum folgt die Fortsetzung des Moorbek-Erlebnisses – entlang des Waldrands, in einem nächsten Beitrag.







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