Vorgestern, am Ende meines Schnee- und Eisspaziergangs zur Schneeschmelze, scheint plötzlich die Sonne.

Die Spatzenfrau ist im hinteren Kasten verschwunden, aus dem vorderen – gerade so erwischt – fliegt ein Spatzenmann ab.

Gegenüber auf der Dachrinne sitzt eine weitere Spätzin – wer weiss, möglicherweise gehört sie zum vorderen Kasten.
Ringsum an den Eingängen ist allerhand los. Der eine oder andere Moosfussel landet am Boden – sei es verlorengegangen aus neuem Materialtransport oder beim Umgestalten eines alten Nests.
So lange die Sonne scheint, bleibt es ringsum bei solchem Treiben. Danach ist Schluss – und Ruhe ist bis jetzt eingekehrt. Februar wird wohl, wie in den vergangenen Jahren, der Startmonat fürs Brüten.




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