Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 20. Dezember 2025

Eiersuchen ? ! ?

Die Zeit vor und um Weihnachten / den Jahreswechsel eignet sich gut, vergangene Taten anzusehen und Künftiges zu überlegen. So fahre ich mehrere Bäche an – die Gelegenheit ist günstig, geringerer Abfluss als Mittelwasser, gute Sicht.

Nordrand Borsteler Wohld – auf Moräne fliesst die Bilsbek am Rand der gleichnamigen Niederung.

Zum Missverständnis dieses Bachs angesichts wechselnder Wasserfärbung (Schwarzwasser – Whisky – Gin) habe ich hier im Blog richtigstellend berichtet.

Unsere eingebrachten Kiesmengen sind von Laichfischen in Kombination mit höheren Abflüssen quantitativ in eine große Laichrausche umgewandelt – beeindruckend!

Da kann beidseitig nach Schlupf der Jungfische neu nachgelegt werden.

Blick durchs „Fenster“, inmitten der Turbulenzen.

Brücke 2 – zwischen den Welten, Anmoor und Moräne.

Blick bachauf – auch hier ist noch (wieder / weiter) eine Menge möglich.

Laichbett im Anstrom der Brücke.

Laichbetten im Abstrom – Konzentration geringer Abflüsse durch Seitenschutz.

Blick hinein ins Geschehen.

Nebendran – schicker Wald, lebendiges Totholz!

Kleiner Nebenbach im Wald, farblos, glasklar – übermäßige Erosion gestoppt.

Laichbettrausche hinter Rohrdurchlass – heller Punkt hinten drauf ???

Die Rausche ist zu einem ordenlichen Laichhügel aufgeworfen.

Oha, der helle Punkt des anderen Fotos! Der Zweck des Lebens ist erfüllt, eine Rückkehr ins Meer und erneutes Laichen hier nicht mehr möglich.

Da hat offenbar ein Otter seine Chance wahrgenommen, eine Forelle gefangen und verputzt. Entweder gestört – oder pappsatt? – ist der Kopf noch übriggeblieben. Der wird bei Gelegenheit aufgezehrt, ggf. von Fuchs oder Vögeln.

Wir werden den Rohreinstau durch den hohen Laichhügel weiter beobachten.

Falls der nicht bei höheren Abflüssen ein Stück abgetragen wird, werden wir – nach Schlupf der Jungfische – Richtung Mai eine Mittelrinne zur Entlastung des Rohrdurchlaufs anlegen.

In der folgenden S-Kurve befinden sich weitere 2 Laichbetten.

Leider hat sich eine prädestinierte Vorführstelle für Moränenverständnis – unterschiedliche Steingrößen aus lehmiger Moräne durch Wasserkraft freigelegt -, regelhafter Exkursionsort, durch Schaufeln oder Tiefenerosion (???) eingetieft. –

Im winterlichen Wald liegt eine Menge Schlagholz zum Abholen bereit.

Nebendran befindet sich eine weitere Rohrdurchfahrt mit erheblicher Erosion in überbreitem Canyon, die auf Kiesgaben wartet.

Weiter geht`s, Richtung Bachoberlauf, gleich neben dem Himmelmoor – Farbgeber für den eben Whisky-Farben gesehenen Hauptbach.

Den Schwarzwasserablauf des Himmelmoors lasse ich links liegen.

Über Erlebnisse dieser Tour berichte ich weiter, demnächst.

Read Full Post »