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Archive for 26. November 2025

Fast alle unserer früher produktiven Bachläufe sind zum übertiefen Agrarkanal denaturiert worden. Struktur, Randstreifen und Baumbegleitung fehlen.

Kein Wunder, dass auch die früher so häufige Forelle auf der Roten Liste steht.

Mit kleinen Verbesserungen, Zugabe des über Jahrzehnte entnommenen Sohlmaterials, gern weiterer Bestandteile des naturnahen Lebensraums, kann erste Hilfe erfolgen.

Zur Zeit ist die Forellenlaichzeit in vollem Gang. Da lohnt ein Besuch am punktuell bekiesten Bach.

Eine Galloway-Gruppe wird auf uns aufmerksam. Begeisterung …

… äussert sich fast in einer kleinen Stampede – Hufgetrappel, auf uns zu.

Wir kommen nicht umhin, müssen erstmal „Guten Tag“ sagen.

Turbulenz bachab einer Rohrüberfahrt, mal näher hinsehen.

Fischaktivität und vor kurzem erhöhter Abfluss haben beeindruckende Laichhügel …

… produziert.

Unmittelbar bachauf genügend weiter Rohrüberfahrten bietet es sich ebenfalls an, geeignete Korngrößen Kies einzubringen.

Veränderte Wasserführungen – ggf. mit Fischaktivität – bewegen „Überschuss“ bachab.

Bei dräniertem Umfeld ist es günstig, wenn die Mündungen der Dräns hoch liegen.

Das zu verbessernde Gewässer will erst kennengelernt sein. Einmalige Kiesgaben reichen angesichts grundlegend zerstörter Sohlsituation vielerorts nicht aus, versacken, versanden. – Nachschütten hilft.

Bei Beachten der Besonderheiten ist aber die Funktion der Forellenkinderstube (mit ihren Begleitorganismen) wieder herstellbar.

Suchende wissen das zu schätzen – Spuren im Sand.

Und da, im oberen Bildviertel rechts, fliegt er auch schon ab, …

… der Graureiher (unmittelbar über den Astspitzen der rechten Kopfweide).

Soweit die Elternforellen nicht vom Graureiher oder Otter gefressen wurden, sind sie nach Vollendung des Laichgeschäfts mit (vor) sinkender Wasserführung bachab gezogen.

So entfällt innerartlicher Fraßdruck für die kommende Generation. Für die bieten Wasserstern, Aufrechter Merk und andere Gewässerpflanzen nach dem Schlüpfen hinreichend Verstecke.

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