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Archive for Juli 2025

Gestern liess ich mich an Wedels Elbdeich absetzen – mal nach dem Schulauer Hafen sehen. Der Rückweg würde meinen bisher arg begenzten Wanderradius verdoppeln.

Ein Einladungsschild überrascht mich am Wegesrand. – Ja, das Hafenfest, ganz aus den Augen verloren.

Das Umfeld gesperrt, die Vorberitungen voll ingang. Am Nachmittag soll`s losgehen.

Ostmole – Lange Bank, es ist noch früh.

Maritim – auf der Elbe zieht ein Schlepper für dicke Pötte Richtung Hamburger Hafen.

Kehrseite der Medaille: Kulturschande für HH und D, der Sauerstoffhaushalt der Tide-Elbe. Zur Zeit dümpelt das Wasser bei 22 Grad Celsius im Tidegang zwischen 2 und 4 mg Sauerstoff / l. Das entspricht nicht fachlichen und gesetzlichen Anforderungen und reicht für einen standorttypischen Fischbestand nicht zum Leben und nicht (doch!) zum Sterben. Während Meerforellenfänge in den 1990ern die Erfolge der Abwasserreinigungsleistungen dokumentierten, machten vermehrte Elbvertiefungen und seitliche Baggerungen seit der Jahrtausendwende  diesen Gewinn wieder zunichte.

Zwischen Flaggen und Crepes – ein Riesenrad, für Zwerge.

Essen und Trinken – ein breites Spektrum entwickelt sich vorm Hotel.

Blick seewärts: Großhopper Breydel, 127 x 28 m, baggert und verklappt, wenn ich die Daten richtig lese, bei Bokdorf im Ästuartrichter.

Wenn das mal angesichts derzeit geringen Elbeabflusses bei 186 m³/s ausreicht, es nicht allzu schnell per Flutgeschehen am Herkunftsort wiederzufinden. – Die Schifffahrtstrasse Elbe quert die tschechisch-deutsche Grenze man gerade mit 86 m³/s.

Der Schulauer Hafen. Blick vom Hotel gen Elbe.

Die nächsten Tage wird es  laut Programm vor Schiff(ch)en und Enten hier nur so wimmeln.

Und reichlich Platz für Essen und Trinken ist auch vorhanden.

2 Enten – auflaufend Wasser, es werden noch Stufen versinken – sind schon da.

Weiter geht`s gen Westen – Sandstrandblick gen Hanskalbsand.

Das Westende des Sandstrands, nahe Thw.

Und hier habe ich auch das Westende des Hafenfests erreicht.

Nach allem Trubel und Schwoof wartet für Nachtschwärmer die Aftershow-Party im benachbarten Schuppen 1.

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Spazierengehen statt Radeln – meine tägliche Grundstrecke hat sich von 17 km auf 1/10 verringert, wächst aber täglich. Keine Frage, auch das nahe Umfeld hat etwas zu bieten.

Start, Spatzen auf dem Dach.

Die Hitzetage haben wir erfolgreich mit Schatten bewältigt. Auf schattigen Wegen brauche ich „Hut“ nicht.

Mal schmaler, …

… mal breiter geht`s …

… durch bebauten Raum. – Hier Hitzefänger!

Wandbegrünung hat immer Platz, belebt den Beton.

Vorbei an bald zu realisierendem B-Plan.

Der letzte Rest Grün wird der Zufahrt geopfert.

Vorab wurde das Grün minimiert, tot“gepflegt“.

Die Folge, schnell wachsende Lichtfreunde, hier Brombeere, bieten mit Wortbegleitung „Gestrüpp“ den gewünschten Anlass zur Beseitigung.

Am Haus des unmittelbaren Nachbarn steht jüngst übrigens ein Verkaufsschild.

Blumen zeigen Zeitverlauf und Kleinklima. Diese Spiräe (?) ist so ziemlich die letzte Blühende.

Andere, frühere Standorte wurden nach Johanni bereits beschnitten.

Kleinklima auch beim Johanniskraut.

Viele Standorte weisen bereits das Samen- / Fruchtstadium auf.

Felsenbirnen tragen reich, beginnen an Hitzetagen, Früchte abzuwerfen.

Die und Lonicera sind gegenwärtig Studienobjekt vieler Vogelarten.

Gleich daheim (gute ÖPNV-Anbindung!) …

Ums Eck reifen die Äpfel.

Drunter blühen auf „wilder Fläche“ Witwenblume und Lichtnelke. Demnächst startet Habichtskraut mit Schwerpunkt „Orange vor Gelb“.

Vorm Eingang Mauerseglerkästen, oben (wie vor den anderen auch).

Unten reift die Mahonie.

Oben mal genauer hinsehen.

Zu Hause – auch der Spatz fühlt sich wohl.

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