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Archive for 6. Mai 2025

Auf meiner Radrunde am 27. April deuten Anzeichen am Elbdeich auf eine Veranstaltung hin.

Wanderung „seewärts“ – da ist irgendetwas los.

Richtig, der Auflauf liegt nicht nur am Sonntagswetter! Das Kiebitzfest lockt – unter anderem mit dem Angebot, anspruchsvolle Optiken zu testen.

So knüllt sich Teilgeschehen hoch oben auf dem Deich.

Als sässen sie Probe, hat sich in der Distanz, auf dem westlichen Flachwassersee der Vogelstation Wedeler Marsch, ein grosser Schwarm Nonnengänse niedergelassen.

„Dicht dran“ wird auch mir etwas geboten, auf dem Deichrandgraben.

Da kam eine Gänsefamilie angeschwommen, im Gänsemarsch, saubere Linie. Als sie mich ruhig Stehenden entdecken, formen sie sofort eine Art Schutzknäuel.

Nach einem Moment der Orientierung wird der geordnete Rückzug begonnen – …

… nicht weit. Hinter zwei Binsenbüscheln verharren sie in Deckung.

Ich radele ruhig auf der abgewandten Deichrandstraßenseite weiter. Die Gänse setzen ihren vorherigen Weg fort – sicherlich bald zur Freude der Kiebitzfestbesucher.

Inzwischen hat – 27. April – Löwenzahn das Regiment auf Wiesen und Weiden übernommen.

Wiesenschaumkraut gesellt sich, zunehmend, dazu.

Angesichts genügend Zeit, zweige ich ein Stück ab und gucke nach den Schachblumenwiesen. – Das Schachblumenfest wird je nach Blüteentwicklung festgelegt und fand – bei kaltem, windig-nassem Wetter – am Vorwochenende statt (echt Pech gehabt!).

Mal nachsehen.

Zunächst muss ich mich „eingucken“ – hat geklappt.

Wer lange genug hinsieht, findet auch eine „gute Dichte“ von 4 Exemplaren / m² – bei gleichmäßiger Verteilung wäre das repräsentativ für ein super Jahr.

Ja, das Wochenende zuvor war richtig gewählt – auch wenn das aktuelle Wetter nicht mitspielte. – Der Höhepunkt der Blüte ist deutlich überschritten.

So hofft die Schachblumengemeinde, dass auch 2026 der Termin richtig gewählt wird und der Alte Petrus dann passenderes Wetter bereithält.

Aktuell, gestern, 5. Mai, blüht weiter der Weissdorn, …

… es zeigt sich gelegentlich ein Hase, der den taunassen Bauch auf trockener, ruhiger Wegstrecke warmläuft.

Auf den grün spriessenden Marschwiesen (Thw im Bullenfluss Idenburg) übernimmt Hahnenfussgelb die Farbgebung.

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