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Archive for 15. April 2025

Befreundete Gewässerengagierte hatten mich – unter anderem – auf das Warnowtal bei Gädebehn hingewiesen, Durchbruchstal in sehenswerter Umgebung.

Der Naturpark Sternberger Land hat unseren Ausgangspunkt gekennzeichnet und …

… informative Tafeln aufgestellt.

Neben der Wasserkraftnutzung durch Mühlen wird über Ursachen der Waldübernutzung / -vernichtung in der Vergangenheit durch Ziegeleien, Glashütten und exzessive Waldweide berichtet. Als Folge davon – wie überall bei Bodenstörung, -verarmung bis Sanddünenwanderung – entstanden umfassende Aufforstungsprogramme, bei denen oft Dampfpflüge eingesetzt wurden. Auf ärmeren Standorten wurden Kiefer und Fichte, auf besseren Böden Eiche und Buche gesät bzw. gepflanzt.

Wo einst Wassermühle und Mühlenteich die Örtlichkeit prägten, befindet sich nun eine Version Fischtreppe, wie sie häufig – für mindestens einen Teil der Gewässerorganismen geeignet – zu finden ist.

Ringsum lebt sich Natur aus. Die Sohle der Warnow ist kies- bis Großgeröll-geprägt.

Ganz offensichtlich ist auch der Biber am Werk.

Ein Stück weiter, entlang des beeindruckenden, von Schmelzwässern vor tausenden Jahren geschnittenen Steilhangs …

… hat der Biber …

… eine kunstvoll anmutende Buchenkunst – zu Lasten der Buche – geschaffen.

Später nach Rückkehr in unsere schicke Unterkunft zeigen sich einige wenige mitgenommene „Hobelspäne“ kunstvoll.

Fast wie fiedrige Flügel sind Einzelstücke ansprechbar.

Das Gelände beeindruckt uns sehr.

Belassenes Sturzholz, je nach Alter und Lage mit Pilzen und Flechten, vermittelt Naturnähe.

Bereits mit kleinen Partien Holz hat ein Ölkäfer (gelber Kreis) so seine Probleme, stolpert durch die Landschaft. Beagle Polli beeindruckt das nur kurzzeitig – der Hund folgt interessanteren Spuren.

Nach etlichen eiszeitlichen Großmäandern in der Landschaft senken sich die Moränenhöhen.

Blick zurück in die Warnowaue – wir kehren um.

Frühlingsblüher spriessen – nicht nur hier am Hang – an ihren Standorten.

Diese Tour empfehlen wir!

Bei genauerem Hinsehen – wer Geld und die Möglichkeit hatte, …

… setzte sein Domizil gern auf solche Hochpunkte mit Ausblick.

An Eiche und …

… Buche sind gelegentlich Maserknollen zu sehen.

Binsen als Wasserzeiger weisen auf austretende Hangfeuchte hin.

Nach solch ereignisreicher Wanderung muss der Hund – nein, nicht in den Schrank (Spiegelung!) – …

… erstmal hier, da oder dort ruhen.

Wir auch.

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