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Archive for März 2025

Noch häufiges Erlebnis auf der Geest – es tiriliert und wirbelt in Erlenkronen.

Noch begeistern sich Schwärme von Erlenzeisigen ringsum am reichen Nahrungsangebot – Schwarzerlensamen.

In der Marsch, hier Hetlingen, sieht es so aus, als bereiteten sich die Nonnengänse auf die Fernreise vor.

Kreuz und quer fliegt, segelt, flattert es heran – punktuelle Sammlungsflächen füllen sich.

Offenbar profitieren Lachmöwen vom Geschehen, beobachten das Umfeld aufmerksam.

Nahe Giesensand patrouilliert einer von 2 Kolkraben die Marschwiese.

An der Vogelstation haben Nonnengansmassen den vorher gezeigten Standort von Brandgänsen – vorübergehend – besetzt.

Auch zwischen Vogelstation und Fährmannssand befindet sich ein großer Schwarm Nonnengänse.

Spätnachmittags radele ich zum Pferdetümpel – so langsam nimmt der noch hohe Füllgrad ab.

Auf dem Weg zur B 431 – Fliegerkreuz hinter Nadel- und Laubbäumen, frei wachsend und als Kopfbaum gestutzt.

Richtung Sonnenuntergang – Blick von der B 431 zur Geestkante.

Daheim – letzte Farben unterm Apfelbaumbogen.

 

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Gestern radele ich die beschriebene „Tour Lerche“, wundere mich schon, dass da niemand querab Vogelstation luftig zwitschert.

Da sitzt die Lerche auf einem Zaunpfahl (ist wohl tatsächlich zur Zeit der einzige Sänger ihrer Art) …

… dreht sich und fliegt ab.

Bei Fährmannssand überfliegt mich eine Gruppe Kraniche, gen NordOst.

Nördlich des Binnenelbedeichs lauert ein Silberreiher.

Langsam zurückgehen hinter Deckung, …

… da befindet sich ein Kanadaganspärchen nahebei – hinten eine Gruppe Kleinenten.

Ein Stück nördlich klettert ein Graureiher aus einem Wiesengraben, plustert, schüttelt sich …

… und sieht zu, dass er davonkommt. – So flach über dem Boden und segelnd, platt fast wie eine Flunder, habe ich noch nie einen Reiher gesehen.

Das flache Segeln, er stoppt nicht, sieht auf langer Strecke super aus!

Auf der ganzen Tour habe ich hier und da Gruppen von Nonnengänsen, teils wohl Schwarmtraining für den NordOstAbflug, angetroffen – berichte angesichts Fotos der vergangenen Tage diesmal nicht darüber.

Ganz schön was los, gerade.

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Zum Frühstück sieht der Westblick vielversprechend aus.

So radele ich sonnig los.

Wölkchen über der Holmer Marsch.

Fernblick, über Erle unter Eschenbogen – Weiden, Stader Geest jenseits des Elbdeichs, am Horizont.

Hoher Himmel Hetlingen.

Genauer hingesehen – Bäume starten Frühlingsfarben.

Querab Giesensand – Graugänse auf Restwasserwiese vor Weiden.

Querab Vogelstation, vor Idenburg mit Storchennest – Brandgänse und mehr auf Marschflachsee.

Das Storchennest Idenburg habe ich bisher leer vorgefunden. – Kürzlich gratulierte ich einem kollegialen Bachbastler in Tangstedt (PI), dass der dortige Storch bereits das Nest (eins von zweien) besetzt hat – und erfuhr, dass er bereits einen Konkurrenten abgefertigt hat. Der kann ja das andere dort wählen.

Da tiriliert was am Himmel … ! ! ? ? L e e r ! ?

Erwischt – da tiriliert eine L e r ch e! – – – Aber nur eine.

Ich nehme an, es gilt die alte Erfahrung: Kommt Zeit, kommen Lerchen (und andere).

Fährmannssand, Blick durch Willow Henge – Nonnengänse, geknäult.

Während ich die Treppe auf die Deichkrone hochgehe, tönt es laut hinter mir, ein starkes Rauschen setzt ein.

Die vorher in dichter Packung sitzenden Nonnengänse sind aufgebracht, streben dem Deich zu.

Schon drehen sie, …

… die Front zieht direkt über mich.

Weiter, über die Marsch.

Der Restschwarm passiert zwei Vogelkieker mit starker Optik.

Restschwarm, über der Marsch.

Die Vogelkieker ziehen weiter. Am Horizont naht von Stade her ein Saug-/Klappbagger.

Auf der Geest – über der Helgolandstraße zieht ein Storch Richtung Idenburg.

So sieht es jedenfalls aus und würde dem üblicherweise frühen Erscheinen dort entsprechen.

Nachtrag 4. März: Ein Storch bleibt selten allein.

[Gerade erfahre ich von wordpress, dass heute mein 16. Osmerus-Jahrestag ist – wie die Zeit vergeht!]

2 Störche, an der Haseldorfer Binnenelbe, Hetlingen (2 Nebelkrähen nebendran)! – Ob das nun zwei Idenburger sind, oder diese nach Haselau gehören – egal. Hauptsache, sie sind hier.

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Der Schnee war so selten, da präsentiere ich noch ein Bisschen Geometrie aus der Winterzeit.

Fläche, zweigestreift – kühle, Wasserdampf kondensierende Überfahrt des Bullenflusses bei Idenburg.

Bogen, Elbdeich Hetlingen.

Dreieck – Willow Henge, Fährmannssand.

Rechteck, gerundet – Willow Henge, Fährmannssand.

Freigestreut, neue städtische Geometrie Dreieck und Quadrat am Geesthang Wedel.

Ende Geometrie. – Angesichts der recht trockenen, andauernden Wetterlage stellt sich im öffentlichen Raum, ÖPNV, ganz in unserer Nähe ein besonderes Angebot dar.

Anstelle einer Bank, zunehmend an Bushaltestellen zu finden, steht hier schonmal ein Stuhl – mit Kissen.

Im Hintergrund ist das Reepschlägerhaus zu sehen – als ordentliche Hafenstadt hat auch Wedel in der Vergangenheit selbstverständlich eine Reeperbahn gehabt.

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Am 1. März erleben wir einen schicken Sonnenaufgang – noch hinter dem Nachbarblock. Für „unseren“ Sonnenaufgang ff., irgendwas nach 9 Uhr, ist von Norden aufziehender Hochnebel angesagt. Die Sonne gucke tagsüber gelegentlich vorbei.

So wähle ich meine Route, ohne in die Marsch der Tideelbe abzubiegen, auf der Geest. Da ist Sonnendurchbruch am wahrscheinlichsten.

B 431 gen Holm – „Grün ist Leben“, wird demnächst mal wachsen.

Holmer Waldpartie, am Horizont …

… sieht`s neblig aus.

Ich quere Richtung Radweg einer Hauptverbindungsstraße – Maisacker mit ziemlich entbaumtem Nachbargelände, schick Nebel.

Baum, Acker, Bäume – Nebel.

Für den Rückweg gequert zu einer anderen Hauptverbindungsstraße mit Radweg – ich erinnere mich: Die Sonne guckt …

… gelegentlich …

… vorbei. – Frisch bearbeitet bieten sich die Spargelmieten dem Betrachter.

Blick zurück quer über das Spargelfeld. Nicht mehr lange, da gibt es hier nach treibender Folienbedeckung erste Ernte (na, 2 Monate sind es wohl noch).

Und ringsum – Nebel.

Am Spätnachmittag wurde der Wetterspruch noch einmal kurz wahr. Die Sonne guckte. – Vorbei.

Mal abgesehen von geringer Temperatur und doch schneidendem Wind beim Gegenanfahren morgens – so`n Nebeltag hat auch was!

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Beim Weiterradeln vom Hetlinger Elbdeich gen Wedel taucht voraus unerwartet großes Weiss auf.

Beim Näherkommen – ein Höckerschwan, der sich hier eher nicht aufhält.

So richtig bleiben will er nicht, geht kurz hoch, …

… entscheidet sich aber doch für das Hier – ein Paar! Ruhig schwimmen sie auf dem Deichrandgraben. Ich bin keine Gefahr.

Kurz vor dem Geesthang äsen in lockerer Reihe Graugänse, ebenfalls nicht von mir irritiert. Zwei sitzen da in aller Ruhe – ob die so und dort, nicht weit vom Steinweg, brüten (wollen)?

Das wäre ein Unikum in den bisherigen 9 Wedeler Jahren.

Weiter hinten ist da noch etwas.

Ein Kiebitz – steht als Silhouette still.

Weitere kann ich nicht ausmachen. Es ist aber zu erwarten, dass sich um die 2 Paare hier bald wieder einfinden. So war das regelhaft in wenigen, vergangenen Jahren. – Leider konnten sie bisher nicht erfolgreich brüten / Junge aufziehen. Immerhin nimmt die Zahl der Kiebitze zu.

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