Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Januar 2025

Auf dem Rückweg von Heidmühlen fahren wir einen Nebenbach im Pinnau-Einzugsgebiet an.

Blau, weiss, grau, schwarz – was für ein Wintergeschehen am Himmel!

Ankunft, Schnee, gelocht – von den Bäumen tropft reichlich Tauwasser.

Erlenwurzeln, Mangroven-ähnlich – Hinweis der Natur auf langzeitige Entwässerung und erhebliches Absinken anmooriger Böden im Gewässerumfeld.

Schuss und Spiegel.

Blick durch den Spiegel des anderen Uferbereichs – ein Meerforellenlaichbett.

Durch Baumbestand geschützter Uferbereich, Bruchbaum bietet Bogendurchgang.

Die Erlenwurzeln sichern gutes Niedrig- und Mittelwasserprofil. Bachtypische Turbulenz bleibt garantiert.

Eine unnatürlich monotone, überbreite Strecke – die Sohle sandbedeckt, lebensfeindlich.

Hier bietet sich die Möglichkeit, mit Holz oder „Stein“ den Lebensraum wieder entstehen zu lassen – durch Strömungslenker aus Kiesen oder / und mit Treibselsammlern.

Wir werden das klären.

Turbulente Breite auch in diesem Übergang mit Wiesenbereich – ein beispielhaft lebendiger Bach auf weiten Strecken.

Inzwischen geht die kurze Schneeperiode ihrem Ende entgegen. – Mögen wir alle dem angesagten Glatteis heil entkommen.

Read Full Post »

(Keine Sorge, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, die „Spezialitäten“ zur Panke, Berlin, kommen auch noch dran.)

Ein Neujahrsgruß mit (unter anderem) einem Drohnenfoto einer Fließgewässerrenaturierung liess mich zum Telefon greifen – ja, ein Spontanbesuch sei möglich.

Tags drauf – uuups, doch Schnee!

Die Vorhersage versprach mehr.

Auf der Autobahn – voller Einsatz. – Die stauende Schlange hinter den Streufahrzeugen war von sichtlich Gestörten gekennzeichnet.

Dementsprechend berichten die Nachrichten von einer Vielzahl Unfälle.

BAB-Abfahrt, wir haben eine intensive Beschneiung gequert.

Bundesstraße …

Und schon sind wir – pünktlich, wie verabredet – am Ziel.

Neuschnee.

Bunte Tier- und Gestaltenwelt – nein, im Garten ist niemand.

Ankunft am Erlen-Bach.

Blick bachauf in die remäandrierte Strecke – soweit möglich bei Nutzen alter Mäanderverläufe.

Blick auf wichtige Details: Sehr schön, über „reines“ Baggern hinausgehend – vorübergehende Stacksicherung, Einbauten, Turbulenz, Initial-Pflanzung.

Immer mal genauer hinsehen.

Alt- und Zukunftsholz, Vortices.

Wohl dem, der Fläche hat! Vorausschauender Landkauf mit nachfolgendem Flächentausch ermöglicht solche Auenentwicklung.

Den – leider in so gut wie allen Bundesländern allzu wenigen – Akteuren der guten Leistung gilt meine Hochachtung!

In solch bebaggerter Landschaft bleibt allerhand in Bewegung. Veränderung ist vorprogrammiert.

AltErle, Fluss und Aue – Überschwemmungsgebiet.

Gefiederte Interessenten hinterlassen Spuren.

Noch ein Stückchen weiter.

An einer Überfahrt, Blick bachauf mit TotEiche, kehren wir um.

Rückweg entlang des Talrands.

Winterlich – wo Erlen sind, sind Schwärme des Erlenzeisigs nicht fern („Zwitscher, zwitscher ! ! !“).

Initialpflanzungen – mit dem Frühjahr werden „auf der Baustelle“, freiem Rohboden, massenhaft Samen keimen.

Weil`s so schön ist, …

…, hier, noch ein paar …

… Vortex-Studien.

 

Herzlichen Dank für diese schicke (fast Neujahrs-) Führung!

 

Zeit und Wetter passen – wir gucken noch in einen Wohnort-näheren Bach. Beitrag folgt.

Read Full Post »

Nördlich Brücke 2 – AltErlenPartie entlang ca 700 m Bachstrecke bis BRB.

Bei Gesprächen über die vorgesehene Wanderung zu den neuen Pankebrücken war ich auf die nördlich gelegene Strecke besonders hingewiesen worden. Ob die Partie mit den alten Erlen Richtung Naturnähe zeige, als Hinweis auf mögliche weitere Entwicklung des Bachs.

Ca. 1/3 meiner verbliebenen Wanderstrecke Richtung Landesgrenze Berlin-Brandenburg ist von Erlen begleitet.

Die Erlenreihe steht durchweg am rechten Bachufer (hier, bachauf, links gesehen). Bin gespannt, ob für die Entstehung alte Eigentums- oder / und Nutzungsformen eine Rolle spielten.

Im Übergang von der überlichteten, mit Sumpfpflanzen zugewachsenen Bachstrecke staut eine alte Buschweide den Abfluss.

Diese Spezialität wird einen eigenen Beitrag erhalten.

 

Ich verlasse den Trampelpfad in der Wiese, gehe zu einer alten Überfahrt.

Überbreit, spiegelnd eingestaut stellt sich der Bach als Stillgewässer dar.

Die Sohle ist sandbedeckt, vermutlich dick gelagert, da die Strecke bis zur Buschweide derzeit wie ein Sandfang wirkt.

Der Blick bachauf zeigt das Ende der Erlenstrecke.

Bachfern folge ich dem Trampelpfad Richtung Landesgrenze.

In der Ferne erkenne ich eine Pankebrücke, wohl die Bahnhofstraße, nahe S-Bahnhof Röntgental.

Der Trampelpfad trifft den Berlin-Usedom-Radfernweg – Umkehr.

Für einen schnellen Rückweg ziehe ich den Radweg vor.

Meine Strecke beginnt mit einem leichten Mäander.

Ein Lichtblick – möge der ein Zeichen für eine das Bachleben fördernde, kommende Restaurierung sein!

Die Erlenstrecke von fern – in der Tat ein wichtiger Zukunftsaspekt.

Über die Ilse-Krause-Straße kommend habe ich die nördliche neue Brücke genutzt, südwärts geht`s weiter.

Schön, die bisherige Situation gesehen zu haben – bin gespannt auf die Umlegung des Bachs (noch links), dann mäandrierend in den Wiesen (rechts).

Bei der Passage des Wäldchens fällt der Wurzelteller eines Sturzbaums ins Auge – nebendran ein Wildwechsel.

Schnell naht das Ziel, Familie in Sicht.

 

Pölnitzweg – das Berliner E-Mobil ist nah.

 

Angesichts des geringen Verkehrs am Vormittag des Heiligabend hat uns die Innenstadt schnell wieder.

Der weitere Verlauf des Tages und des Berlinaufenthalts ist bekannt.

Es folgen bei Gelegenheit die Spezialthemen, die sich beim Pankewandern aufdrängten.

Read Full Post »

Die Panke als drittgrößter Berliner Fluss – eher ein Bach bis kleiner Fluss – steht seit Langem auf der Renaturierungsplanung der Stadt Berlin. Vor 10 Jahren wurden die Planunterlagen ausgelegt, örtliche Bevölkerung ist eingebunden.

„Die Örtlichkeit“ ist über in der Planung vorgesehene massive Baumfällungen erbost. Dem kann ich mich – gerade in Zeiten notwendiger Anpassung an den Klimawandel – nicht verschliessen.

Inzwischen „steht“ die Planfeststellung, erste Maßnahmen wie Organismendurchgängigkeit am Nordhafen an der Mündung in den Schifffahrtskanal, gen Spree, sowie instream-Belebung mit Gabionen nahebei, sind abgeschlossen.

Ganz im Norden am Pankeoberlauf, nahe der Landesgrenze zu Brandenburg, geht es nun weiter. Vorbereitend sind zwei Brücken am Europaradweg neu gebaut worden. Die Umgestaltung des Bachs, Verlegen in die Pölnitzwiesen, soll dieses Jahr beginnen.

Da wollen wir hin!

Die Internetseite der Senatsverwaltung berichtet aktuell [bei Umgestalten des Senats, einhergehend meist mit Namensänderung der Fachverwaltungen, ändert sich – leider! – auch die verlinkte Seite, muss also ggf. neu recherchiert werden].

Das Wetter lässt sich gut an – am Morgen des Heiligabend 2024.

Nebelkrähen und Tauben (klitzeklein links) sind aktiv.

Nebelkrähen, knuspernd oder / und balzend.

Wir fahren ins Froschland. [Dieser Froschkönig allerdings ist mit dem 2. Teil seines Begriffs Werbung für die Autofirma.]

Kleiner Abstecher – hier kommen die Re“natur“ierungsarbeiten später auch noch an die nebendran vorbeifliessende Panke.

So ein Kleingarten will auch im Winter gelegentlich nachgesehen werden.

Im Röntgentaler Weg inmitten anderen Baugeschehens finden wir unseren Wanderparkplatz.

Der Europaradweg kommt entlang der S-Bahntrasse hier an und knickt in die Pölnitzwiesen ab.

Angang zur südlichen neuen Brücke.

Kanalartig kommt die Panke Nord-Süd hier entlang eines Wäldchens an.

Unter der Brücke ist der Anschluss der künftig hier aus den Wiesen wieder in den alten Lauf mündende Panke bereits vorbereitet.

Nordwärts geht`s.

Auf bewegtem Sandgrund des in der Sohle wohl überbreiten Kanals schwimmen zwei Stockentenpaare.

Offensichtlich finden sie hier mindestens ihr Frühstück.

Ein fehlfarbenes Weibchen zeigt eher Menschennähe, Naturferne.

Ausbaubedingt tief eingeschnitten läuft die Panke durch die Landschaft.

Optisch erscheint die begleitende Wiese fast höher – das mag täuschen.

Ansonsten würde die Umlegung ja bedeuten, dass der Bachverlauf NOCH tiefer verlegt werden müsste. Letztlich würde hierdurch die Wiesenfläche ENT- statt bewässert. – Und große Mengen Wiesenbodens müssten abgebaggert und anderswo untergebracht werden.

Benachbarte Nutzung zeigt das heutige Entwässerungserfordernis.

Aktuelle Gesamtansicht Wiese – Bach.

Blick zurück von hohem Ort – an Überfahrten ist die Fahrbahn erhöht, da auch Hochwasser einen hinreichenden Durchflussquerschnitt antreffen muss.

Nordwärts erscheint das Bild ähnlich – Wiese liegt im Verhältnis zum Bach recht hoch – Verlegen bedeutet einen tiefen Einschnitt (Entwässerung der heutigen Situation?!?).

Die neue nördliche Brücke ist erreicht. Der Radweg verlässt den Wiesenbereich ostwärts. – Meine Begleiterinnen wenden nach Betrachten des Gewässerquerschnitts im Brückenumfeld.

Dazu und zu anderen Bach-Spezifika bringe ich noch eigene Beiträge.

Mein Weg, nun Trampelpfad, führt weiter nach Norden gen Brandenburg – Bericht folgt.

Von Westen stößt eine schicke AltBaumAllee auf die Ilse-Krause-Straße.

Read Full Post »

Alles Gute für 2025!

Auch wenn schonmal ein Zacken aus der Krone bricht …

Hoch Fliegen ist erlaubt.

Lachmöwen stehen im Sturmwind, spielerisch.

Ausruhen gehört dazu.

Ausruhen? – Ein Schwarm Lachmöwen hat mich als Fütterer vermutet – ein Irrtum.

Also wieder hoch hinaus.

Und dann doch ausruhen.

An Turbulenzen lernen.

Gute Ratgeber schätzen.

In diesem Sinn nochmal: Alles Gute für 2025.

[Die Aufnahmen entstanden am 30.12.2024. Der Wind hat inzwischen 2 weitere Windstärken, auf 6, draufgelegt.]

Read Full Post »

« Newer Posts