Sperrungen wegen Bauarbeiten ! ? – Es heisst doch, der Bau krankt zur Zeit ! ?
Nun hat es auch mich auf meiner „normalen“ Deichradelrunde erwischt – egal, ob im oder gegen den Uhrzeigersinn. Die Ursache: ein weniger als 300 m langes Teilstück eines Marschwegs war vor Jahren bei Straßendeckenerneuerung ausgelassen worden – warum auch immer.
Macht nix, fahre ich halt für einen Monat etwas „um“.
[Es ist allerdings zu erwarten, dass die bisherige Schlaglochpiste anschliessend zur Fußgänger- und Radfahrer-Gefährdungsstrecke wird. Regelhaft angebrachte Tempo 30-Beschilderung interessiert seit Jahren wohl 50 % der Autofahrer nicht. – Aber wir wollen ja nicht belehren, nur beraten. Man fragt sich als Steuerzahler der klammen Städte, wieso Einnahmequellen – noch dazu bei rechtswidrigen Verhaltensweisen – nicht konsequent genutzt werden.]

Auf der Deichverteidigungsstraße – der kleine Umweg entlang der Badebucht liegt hinter mir, das Sperrwerk Wedeler Au vor mir (- am Horizont der Telekran am Wedeler Yachthafen, ich berichtete). – Diese an sich für Autos gesperrte Strecke ist nun die Umleitung zu in der Marsch liegenden Betrieben.
Über mir der uns derzeit hartnäckig im starken Hoch bedeckende Hochnebel !

Sperrwerk Wedeler Au, Blick Nord – bei fast Tidehochwasser schiesst die Elbe weiter heftig in die Marschgewässer.

Blick auf die Pappeln Langer Damm, Fährmannssand – diese meine Zu- oder Abfahrt ist vorübergehend gesperrt. – Am linken Bildrand steht der Tieflader mit dem Asphaltierungsgerät, wartet auf seinen Einsatz.

Ich stehe auf dem Elbdeich Hetlingen, habe 2 Partien „Deichschaf-Klo“ im Bericht weggelassen. So lange es nicht ordentlich regnet und / oder den Schweinkram austrocknet, werde ich künftig die Elbdeichrunde meiden. – Ulkiges Licht auf der Flut-Elbe, die Sonne guckt kurz durch den Hochnebel, ein Schaf vorn verschwindet fast im Gegenlicht.

Gen Hetlingen, westlich Giesensand – wie vorher, nicht gezeigt querab der Vogelstation Wedeler Marsch, äsen hier Nonnengänse.

Das findet in der neuen 2024er-Konfiguration in bis zu 500 Individuen-Gruppen statt – dahinter eine zweite solche Gruppe.
Wie üblich fliegen sie frühzeitig nach und nach ab.

Ich amüsiere mich während der Anfahrt! – Eine forschte so intensiv, dass ich schon fast „dran“ bin. Auch sie fliegt ab – wie es scheint, kopflos.

Nochmal Nonnengänse, diesmal mit einigen Graugänsen, wie üblich mindestens am Rand – meist sind diese beiden Arten in getrennten Gruppen zu sehen.
Oder soll es in diesem Klimawandel-Jahreswechsel etwa ausnahmsweise einmal wieder Schnee geben?





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