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Archive for Oktober 2024

Lebendigere Bäche und Flüsse werden spätestens seit den Gewinnen durch konsequente Abwasserreinigung seit Ende der 1970er in unserer dicht besiedelten und meist intensiv (bis exzessiv) genutzten Landschaft angestrebt.

Erfahrungen in den 1980ern und 1990ern führten europaweit zur Zieldefinition der EG-Wasserrahmenrichtlinie („guter ökologischer Zustand“ bzw. Erreichen eines „guten ökologischen Potenzials“, jeweils bis 2015 für ALLE Gewässer).

Inzwischen befinden wir uns in deren 2. Verlängerungszeitraum, Schluss Ende 2027. Weiter gilt, dass neben offiziellen Maßnahmen an Vorranggewässern an die Ziele angepasstes Handeln auch für Bäche und kleine Flüsse (ca. 80 % der Einzugsgebiete) erforderlich ist. Angesichts des Nutzungsdrucks ist „instream-Restaurieren“ hier die Methode der Wahl.

Nach Arbeiten in den Bundesländern Hamburg und Niedersachsen bietet die Edmund Siemers-Stiftung experimentelles Kennenlernen einfacher Lebensraumverbesserungen und – bei Gefallen – weitergehendes Fördern seit 2016 auch im südlichen Schleswig-Holstein an.

Seit 2021 kooperieren wir im Einzugsgebiet der Oberalster, SH, mit dem Gewässerpflegeverband Alster-Rönne, Gewässeranliegern im Agrarraum sowie den Landesforsten, hier: Forst Endern und den zuständigen Behörden, restaurieren mit Kiesgaben in übertief ins Gelände eingeschnittenen und überbreiten Bachprofilen  nicht mehr vorhandene Niedrig- und Mittelwasserstrukturen. Hochwässer fliessen ungehindert darüber ab.

Im Folgenden werden Zwischenergebnisse / -erlebnisse eines besonderen Beispiels für Wasserrückhalt, Anpassung an den Klimawandel, dargestellt.

Von einer Holzabfuhrtrasse aus wurde die Gewässersohle mit mehrfachen Kiesgaben so angehoben, dass früher aktive Mäander regelhaft wieder Wasser aufnehmen und „auf höherem Niveau“ abführen.

Der Abfluss findet regelhaft im statistischen Niederschlagsgeschehen „in historischen Strukturen“ statt.

Die Bredenbek wird also bei höheren Abflüssen wieder „im Bestand zur Aue aufgeweitet“.

Kiestransport ist dabei ausdrücklich erwünscht, da die bachab liegende Waldfläche nicht befahren werden soll (Entwicklung zum Naturwald).

Die Bredenbek sortiert ordentlich! – Im oberen Bildteil liegt ein bereits in „Vorzeiten“ verkürzter Sturzbaum.

Inzwischen zeigen sich im kuppierten Gelände zunehmend tiefere Strukturen, die für Wasserrückhalt, längeren Erhalt von Feuchte wieder aktiviert werden konnten.

Wie erwartet, stürzt der Flachwurzler Buche in den nun wieder nasseren Standorten. Eine Vielfalt Totholz entwickelt sich. Vorübergehend entstehen lichtreiche Flächen.

Auch der Eisvogel profitiert von den freistehenden Wurzeltellern, legt Brutröhren an.

So lange sich zeitweise wasserstauende Holzverhaue im Forst halten oder bewegen, wird hier nicht eingegriffen.

Solch Anblick will erstmal ertragen sein! – Ein völlig neues Gewässer- und Umfeldgefühl stellt sich ein.

Die Bereiche der hoch liegenden Alt-Mäander zeigen nicht nur aufgrund zeitweise provozierten Durchflusses, sondern auch wegen der Grundwasserstütze am Ausgang des Forsts zur Agrarlandschaft dauerhaftes Grün.

Wir erwarten, dass von im Buchenbestand vorhandenen Alt-Erlen sowie durch Anschwemmen von bachauf „der neue, nassere Lebensraum“ nun von der Schwarzerle erschlossen wird. Ihr – als einziger heimischer Baum – auch tief ins Wasser wachsendes Wurzelwerk stellt optimalen Erosionsschutz bei jeglichem Abfluss.

Die Sohlaufhöhung am Waldrand zur Agrarlandschaft mit neuer Struktur für Niedrig- und Mittelwasserabfluss, reich besiedelt von standorttypischen Wirbellosen.

Wir verfolgen das Geschehen weiter als interessantes Experiment.

Für den bachab folgenden Agrarraum bis zur Mündung in die Rönne (deren Mündung in die Alster folgt nahebei) sind weitere Maßnahmen zum Minimieren der Bodenerosion und Strukturverbesserung als Bachlebensraum vorgesehen – vgl. z.B. vorigen Beitrag.

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Die Hintergründe und unseren Weg zum „domestizierten HalbMäander“ habe ich im Beitrag vom 30. August beschrieben. Inzwischen sind mehrere Regenereignisse, darunter ein stoßartig abfliessender Starkregen durch die hiesigen Bäche abgeflossen. Da lohnt sich ein Besuch, ob Erosionsschutz und Gewässerstrukturverbesserung wirken, wie vorgesehen.

Kleine Realitätsstudie auf dem Weg zum Tatort, Thema Licht / Überlichten – die Beseitigung standorttypischen Baumbewuchses führt in Teilstrecken zum Profilzuwachsen durch Sumpfpflanzen.

Diese Abflusshindernisse führen zu („normal“ unnötiger) Unterhaltungsarbeit, die im Regelfall im völligen Freischnitt des Profils endet … – Schluss mit lustig.

Licht in Maßen – bereits Teilbeschatten durch Erlen, vorn Dost, hilft dem Bach, gerade in Zeiten des Klimawandels (Verhindern des Überheizens).

Nachschau statt meterweisen Mähens bis Baggerns entlastet in solchem Zustand auch die Gewässerunterhaltung.

Durch folgenden Erlenbewuchs blitzt gelegentlich der gegenüber liegende Acker durch.

Auch ich, im Angang „diesseits“, bewege mich auf einem Ackergrundstück. Das ist einer Intensivnutzung derzeit durch Teilnahme an einem Extensivierungsprogramm (Blüh-Brache) entzogen.

Dränrohr, Beginn des Halbmäanders – die Erlen-bestandene Strecke bachauf ist, wie berichtet, ebenfalls strukturverbessert.

Detail – die zu Beginn der Ausuferung in den Prallhang gelegten „Spiel-Depots“ für Hochwässer erfüllen ihren Zweck. Da kann noch allerhand drüberhingehen.

Der Erosionsschutz entlang der Kurve wirkt, …

… (Detail) die Verbesserung der Sohlstruktur, hier auch mit Störsteinen ergänzt, ebenfalls.

Das Ende des HalbMäanders haben wir im Übergang zur unbehandelten Strecke bachab mit einer Rausche-Kolk-Abfolge abgeschlossen – liegt super!

Im Weggehen, bachauf, sehe ich nochmal den oberen Übergang in die Kurve an.

Der nächste Besuch im Frühjahr 2025 wird zeigen, ob Nacharbeiten erforderlich werden.

Die Bredenbek in ihrem extrem Erosionssand produzierenden Zustand zu Lasten ihrer selbst und der abwärts fliessenden Oberalster bietet ansonsten noch herausfordernde, zu verbessernde Strecken genug. – Das Vorgehen? – – – Immer Schritt für Schritt, ein „Gesamt-Programm“ ist mit den Beteiligten formuliert.

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Am Zugang zum Yachthafengelände samt zugehöriger Gewerke – AhornRot, die Eschen zeigen leichte Verfärbung ins Gelbliche.

AhornGelb.

Der junge Ahorn kann gelber … – mal abwarten, welche Veränderungen folgen.

Schwer was los! Den Sachstand Richtung Segelsaisonende wollte ich sehen.

Gekonntes Platzieren auf Überwinterungsböcke – der große Telekran arbeitet professionell.

Dies Geschehen ist 2024 neu – der alte Kran funktioniert zwar, die Kranbrücke ist aber defekt, nicht nutzbar.

Vorbei geht`s bei halber Ebbephase an der Mündung Wedeler Au (das „viele Wasser“ ist Flutwasser der Elbe).

Vorn – hurra, freigeschnitten! Freie Sicht auf die Bundeswasserstrasse.

An den Bänken sind immerhin Sichtfenster frei. – Es naht Massengutfrachter GCL Luxembourg, 230 x 32 m, Tiefgang 8,6 m. Teils sichtbar vorn: Erneuerung der beiden Hafeneinfahrten wegen „Abgangs“.

Bin nicht ganz sicher, es könnte sich um den Kohlelieferanten des Kohlekraftwerks Wedel handeln. Leider ist das Hamburger KoKW weiter Luftverschmutzer für Wedel (bei östlichen Winden, in der kühlen Jahreszeit nicht selten), da sich in der Umstellung auf Künftiges Verzögerungen eingestellt haben.

Da ist der Frachter, unmittelbar voraus – neue Kohle holen.

Bei mittlerer Ebbe bewegt sich ein großer Drehstrudel vor der Yachthafenausfahrt, bis zur roten Tonne, …

… sich stetig ändernd.

Vor mir – Brombeer-Bunt …

… und Flechten-Gelb.

Gegen Mittag geben die Wolken die Sonne frei.

Glitzern – Wellen des Wasserschutzpolizeiboots rollen gen Ufer.

Dahinter baut sich eine Kreuzsse auf.

Die Wellen sind am Ufer ausgelaufen, das Kabbelwasser draussen bleibt. – Vielleicht handelt es sich mindestens zum Teil um Ebbe-Geschehen während des Wasserstandsinkens im grossen Yachthafen.

Dort wird weiter eifrig verladen, Hochdruck-gereinigt und winterfest gelagert – oder abgefahren.

Die Standflächen füllen sich. Auch Verkaufsangebote können hier gefunden werden.

Zurück – Blick von der Deichstraße auf die Schulauer Straße – beeindruckend artenreicher Baumbestand mit Esskastanie, Bergahorn, Kastanie, Esche, Eiche Hainbuche, Buche und mehr.

Nachmittags scheint es fast, als seien die Ausläufer von „Kirk“ bereits eingetroffen (sind erst für morgen angesagt). Extrem feuchte Luft mit ziehendem Wind gibt einen „sehr fremden“ Eindruck. Auf kühlen Flächen schlägt sich das Wasser nieder, ein seltenes Ereignis, das manchen fremd, bis völlig unverständlich ist.

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Zwar habe ich dieses Jahr Stint essen können – und es ist ja zur Zeit keine Stint-Saison.

Gleichwohl geht es dem kleinen Salmoniden-Schwarmfisch in seinen Lebensräumen, speziell auch der Elbe, schlecht.

So gönne ich mir gestern Spätnachmittag nach einer Exkursion an 3 Restaurierungsstellen (wird zu berichten sein) nicht nur Rotbier, …

… sondern auch lecker Sardellen – quasi als Stint-Gedächtnisessen.

Da es anschliessend noch hell ist, radele ich der späten Sonne entgegen.

Es geht gen Elbdeich, …

Bald bin ich da, auf der Deichverteidigungsstraße.

Noch vorbei an Spiegelungen auf einem Deich-nahen Angelteich, …

… dann ist freie Sicht, z.B. gen NordNordWest, wo imposante Wolkenberge angeleuchtet werden.

Die ultrahohe Schafdichte bis zum Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (und deren Ausfälle auf der Deichverteidigungsstraße bis dahin) scheinen auf Pausen von Herdentransporten Richtung Schlachtung hinzuweisen.

Ich mag mich irren … (Aber, wie bereits beschrieben: Wer mit 300 Mutterschafen ins Frühjahr startet, hat im Herbst 300-600 Tiere mehr. Die entsprechende Zahl geht „in den Transport“. Kleines EinmalEins)

Da mir das Foto am Sperrwerk Wedeler Au völlig misslungen ist, möge diese Hundeführerin auf der Deichkrone die Elbe-nahe Stimmung repräsentieren.

Pappelreihe Fährmannssand im Abendschein.

Bunte Rinderherde vor dem Geesthang.

Blick gen Westen – nicht mehr lang bis zum Sonnenuntergang.

Vom Geesthang aus …

… und oben auf der Geest, von der Helgolandstraße.

Heute haben uns die Vorläufer des angekündigten ex-Hurrikans „Kirk“ erste Regentropfen beschert. – Das wird wohl noch mehr werden, inkl. zugehörigem Sturm am Donnerstag.

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Morgensonne in der Marsch bei Hetlingen – Spitzahorn startet Herbstfärbung, Eschen (später Gelb) ringsum noch nicht ganz.

Elbdeich Hetlingen – über der Elbe noch Dies, ein knapp 300 m langer Containerfrachter zieht gen Hamburger Hafen.

Tau auf Reet glitzert silbern im Morgenlicht.

Auf der Geest, Wedel – Kirschrot in der Helgolandstraße.

Bei Wind und Wetter, ggf. einstellige Temperaturen, fallen die Kirschblätter leider allzu schnell ab. Das intesive Rot im Straßenbild ist nur von kurzer Dauer.

Zu Hause – auch eine der hier stehenden China-Ahornvarianten verfärbt sich.

Gegen das Intensivrot der – sich nach und nach öffnenden – Pfaffenhutsamenstände kommt so schnell nichts anderes an.

Abendsonne, kurz vor Untergang – Licht kommt von NordOst in unser Nordfenster, Spiegelung aus der Nachbarschaft.

Andere Perspektive, Tages- und Jahresgang – lichte Wohnung, immer wieder begeisternd.

Tags darauf, Tour andersrum – wieder an der Elbe, Elbdeich Fährmannssand – im Dies erscheint ein Containerfrachter, seewärts.

Elbdeich Hetlingen – das Reet liegt, abge“tau“t, in der Morgensonne. Der Frachter stellt sich als ein Großer heraus, knapp 400 m.

Beim Nachmittagsradeln auf der Geest, im NordOsten Wedels – schnell das Kirschrot fotografiert!

Die Nacht zuvor hat bereits Lücken ins Blattwerk produziert, ein Blätterhaufen auf dem Fußweg …

Nun sollen demnächst Sturm und Herbstregenschauer folgen, wie der Wetterbericht ansagt.

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Mit reifenden Eicheln, Walnüssen und mehr sind Dohlengruppen, Raben- und Saatkrähenschwärme wieder regelhaft zu sehen.

Ob windstill, bei verhangener Sonne …

… oder eisig, zur Abwechslung mal mit scharfem Ostwind – der Herbst ist da.

Nächste Woche soll dann wohl die Westvariante mit Regenzuschlag wieder dran sein.

Auf wenig von Autos befahrenen Strecken mit fester Decke, wie der Deichverteidigungsstraße, finden sich … Walnusschalen, Reste von Zubereitungstechniken der Rabenvögel. – Wer knackt die Nuss – vor allem, wie?

Kolkraben und / oder Rabenkrähen lassen die Früchte aus größerer Höhe fallen. Oft genug klappt es im ersten Versuch, dass die Nuss anschliessend zugänglich ist. – Der Schmaus am Wegesrand kann beginnen. Sobald wer naht, fliegen die Vögel auf, …

… bleiben aber, möglichst auf gutem Beobachtungsposten, in der Nähe. Ist der Störer weg, kommt wieder die Nuss dran.

Und nebendran – „Schwänzchen in die Höh`“ – zeigen Schwäne, dass diese Übung nicht Enten vorbehalten ist. Die gucken sich das aus der Nähe an.

Die „Spezialübung Schwan“ wird hier allerdings selten eingesetzt, meist reicht die Halslänge, Nahrungspflanzen zu erreichen.

Wie im vorigen Beitrag erwähnt, waren bislang Turmfalken die Hauptnutzer der Ansitzwarten am Deich – inzwischen, vorübergehend, durch Bussarde verdrängt.

Stare und Deichschafe am Deichkronengatter.

Holla, da fliegt noch eine Rauchschwalbe (das war allerdings vor einer Woche, die Rauchies sind inzwischen weg).

Alles scheint zu staunen.

Tour andersrum – hinter dem Hetlinger Elbdeich beutelt scharfer Ostwind den Auwaldrest am Alten Heuhafen.

Nahe Idenburg sitzen Dohlen und Saatkrähen auf dem Weg.

Sie beschäftigen sich unter anderem mit kaputtgefahrenen Eicheln.

Die beiden Vorfotos sind gezoomt – beim Nahen des Radlers fliegt die Gruppe bereits früh auf, …

… zerstreut sich scheinbar.

Anschliessend finden sich die Tiere beim vorigen Tun wieder ein – oder gehen ihrer häufiger zu sehenden Aktivität nach, dem flächigen Patrouillieren von Viehweiden.

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Mit Nachttemperaturen unter 10 Grad und noch flach stehender Sonne ist der Herbst – auch bei noch nicht überall beginnender Blattverfärbung – nicht zu leugnen. Beim „Abstieg“ von der Geest in die Marsch radele ich in eine Kälteloch.

So wundere ich mich über eine (späte) Mehlschwalbe – ja, zweimal hingesehen, die (eine?) ist noch hier. Mit Glück hat die Morgensonne am angeschienenen Hang das eine oder andere Insekt bereits in Gang gesetzt.

Kleine Flecken Raureif sind an schattigeren Stellen noch erkennbar.

Blick Richtung Vogelstation Wedeler Marsch – ein Bussard sitzt auf der Antenne (der Punkt im Luftraum, ganz links). Und etwa mittig rechts, auf der Marschwiese, schwarz-weiss, …

Tatsächlich! Eine kleine Gruppe Nonnengänse, sehr früh, so schon im Oktoberstart.

Ca. 150 weitere sehe ich kurze Zeit später ein paar Wiesen weiter.

Die Bussarde scheinen auch auf dem Zug – hier einer auf einem Zaunpfahl, …

… auch etliche der Ansitzpunkte am Deich, die das Jahr über meist von Turmfalken genutzt werden, sind Bussard-bestückt – hier querab Giesensand.

Diesem Graureiher ist es wohl noch zu kalt, um vor mir zu flüchten (oder er kennt mich). Entenflott bedeckt den Deichrandgraben quantitativ.

Schwarz-weiss, diesmal aber größer und mit langem Hals – Kanadagänse.

Auch Graugänse halten sich nahebei auf. Ich bin nicht sicher, ob die zweite von rechts eine Blässgans ist.

Dieser nahe Silberreiher flüchtet nicht – sehr ungewöhnlich, passen die sich nun doch wie die Graureiher „an Ungefährliche“ an?

Am Elbdeich Hetlingen, ich glaube es kaum, jagen ca. 10 Mehlschwalben flach über dem Deich und auf beiden Seiten nach Insekten. Die haben wohl im Schwalbenfunk von den Starkniederschlägen nördlich der Alpen gehört?

Die Sonne steigt, vorherige Schattenbereiche werden frei beschienen – Mikronebel vor Idenburg.

Stets in Bewegung im leichten Windzug, in der trockenen Luft, erwärmt, schnell verdunstend.

Vor dem geradelten Wiederanstieg auf die Geest sehe ich noch die Schwanenfamilie auf dem Graben des Brunnenschutzgebiets, die ich neulich mehrfach darstellte.

So langsam muss ich nun wohl mal die Vertreter der Rabenfamilie ringsum zeigen.

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In Kursstärke, ca. 30 Schülerinnen und Schüler, war das diesjährige Wassercamp wieder gut bestückt.

Vor dem Wildpark grüßt es herbstlich-Orange – im Hintergrund eine von zwei E-Ladesäulen, bei Bedarf von mir genutzt.

Drinnen, der Rubbel-Otter – morgendlich kalt und nass. Wer Wildsau oder Gänse mit Küken vorzieht, findet auch etwas zum Rubbeln.

Vorhandene Altkiese sind, so nötig, aufgestockt, neue Stellen beschickt.

Die Gruppe wird aufgeteilt und in Arbeitsstärken von ca. 8 Personen an ihren jeweiligen Positionen eingewiesen.

Und schon geht es los – Schwimmwesten sind angelegt.

Aktiv-dynamischer Einsatz – gewusst wie!

Es gilt, den Kies bei Erhalt uferschützenden Schüttwinkels als Lenker – leicht gegen die Strömung – unter den mittleren Wasserabfluss zu platzieren.

Das sieht sehr gut aus von Positionierung und Strömungsbild. Erfahrungsgemäß werden solch gelungene Konstruktionen bei höheren Abflüssen von Forellen und Neunaugen intensiv im Anstrom belaicht.

… mal abgesehen davon, dass die dreidimensionale Gabe ganzjährig neuen Lebensraum für eine Vielzahl von Gewässerarten und deren „unzählige“ Nachkommen bietet.

Hier ist die Fläche bereits gut vorbereitet, wird nun „nur noch“ unter Wasser geharkt.

Wer gut arbeitet, soll auch gut Pause machen – Anstehen kurz vor Lokalöffnung. – Das Mittagessen schmeckt!

Für weitere Aktionen ist vorgesorgt, ggf. in 2025 – Restkies liegt bereit. Weiterer wird bestellt, falls erforderlich.

Der wird an diesmal (noch) nicht beschickten Stellen …

… nachgelegt und später ausgeformt.

Wie bekannt (hier 3 von 4 Depots „vorher“, primär Uferschutz), …

… entsteht „nachher“ attraktiver Lebensraum mit Lenkfunktion Strömung.

Dann also … bis zum nächsten Mal!

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Ende September, Radtouren wollten geschickt gelegt werden – immer zwischen plötzlich aufziehende Schauer.

Es sieht günstig aus – auf zu einer Runde ins Wedeler Autal.

Blick Ost im östlichen Wedeler Autal – da dampft etwas.

Der vor kurzem noch nassgeregnete Angusbulle steht – abseits von seiner kleinen Herde – im Windschatten, die Sonne heizt. Er dampft ordentlich.

Feucht und hell stellt sich das Autal im Blick mit der Sonne dar.

Die 16 Highlands haben sich auf ihrer Weide verteilt, fressen im Sonnenschein.

Offenbar findet ein Nilganspaar geeignete Dauerunterkunft auf dieser Wiese. Nebendran ruht (?) eine Gruppe Ringeltauben.

Wie die Ringeltauben sind auch Krähen- und Dohlenschwärme herbstlich aufgetaucht. Die reifenden Eicheln, auch Walnüsse locken sie. – Darüber wird zu berichten sein.

Kleiner Schlenker – noch schnell ein Check am Pferdetümpel, anderswo. Der ist dieses Jahr (mit den Niederschlägen) gut über den Sommer gekommen.

Nun wird`s aber Zeit, nach Hause zu kommen. Die nächste Wolkenwand zieht auf.

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Nürnberg – Wien – Würzburg, das ist nun schon 3 Wochen her.

Inzwischen hat sich allerhand getan – hier im Umfeld und anderswo. Ich starte mit Beobachtungen ums Haus.

Blick vom Frühstückstisch – da liegt ein rotbrauner Pelz auf einem Mehlbeerast, unbeweglich.

Anderes Zimmer, da so gar keine Bewegung sichtbar wurde – der Pelz hat einen Kopf mit Walnuss dran / drin.

Das Eichhörnchen hat mich bemerkt, wechselt auf Astspitzen zwischen zwei Bäumen, formt sich zur Kugel, Schwanz als Deckung auf dem Rücken.

Aufgeregt sausen Meisen um das Pelztier herum, stören sich offenbar ihrerseits an dessen Anwesenheit.

Nach einer weiteren Weile ist der Spuk vorbei, das Eichhorn verschwindet.

Nachmittags, Zeitunglesen auf dem Balkon – fernes Trompeten ertönt, lautstark.

Rein, Digicam schnappen und hoffen – es könnte ja sein …

Tatsächlich – ca. 75 Kraniche erscheinen über uns, haben Diskussionsbedarf!

Hoch kreisen sie.

Drei neue fliegen zielgerichtet unter ihnen gen WestSüdWest durch, sind schon fast aus dem Foto.

Der Schwarm formiert sich.

Zielgerichtet geht es nun weiter in Herbst- und Winteraufenthaltsraum.

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