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Archive for September 2024

Am Südende der Burgstraße sehen wir die Sebalduskirche.

Heilige hatten es früher nicht leicht, …

… heute stehen auch ihre Abbilder in Bedrängnis (Beispiel, an anderem Ort in Nürnberg).

Vor der Handelskammer passiert eine Altstadtrundfahrt den Kaufmannszug.

Kaufmannszug über Eck, Gesamteindruck.

Nahebei am Hauptmarkt leuchtet der Schöne Brunnen in der Mittagssonne.

Die Frauenkirche – wir nehmen uns Zeit.

Das Männleinlaufen steht an.

Ergänzend hier ein umfassender Link zur Frauenkirche.

Die Sonne … – wir sehen zu, uns im Schatten aufzuhalten.

High Noon, es ist soweit – oben hämmtert`s, das Glockenspiel funktioniert prächtig. Unten marschieren „die Männlein“.

Wir kommen wieder an „unserer Heiligen“ vorbei, Hotel-nah.

Den Nachmittag nutzen wir, die südliche Stadtmauer, hier das Frauentor, kennenzulernen. Dahinter, innen, befindet sich der Handwerkerhof, ein mittelalterliches Handwerkerdorf. Allerhand Verköstigung unserer Zeit ist dort ebenfalls zu finden.

Aus dem Germanischen Nationalmuseum hatte ich bereits das Wal-„Schäufele“ vorgezogen. Hier präsentiert sich, als Teil einer alten Apothekeneinrichtung, das Einhorn!

Netterweise ist die Erklärung – dem Pferdekopf wurde ein Narwalzahn aufgepfropft – gleich mit dazugeschrieben.

Dafür, dass das Museum den komisch anmutenden Namen hat, bietet es eine Vielfalt Wissenswertes aus aller Welt, aus vielerlei Lebenssituation.

So auch ein Zitat von George Orwell – in zugehörigen Zusammenhang gesetzt.

Abends, wir wollen nochmal die Henkerquerungen nutzen, wird es in der Schmalheit des Umfelds angesichts einer Führung dann doch noch ein wenig drängelig.

Blick mit der Abendsonne auf die Museumsbrücke.

Nahe dem Schleifersteg zeigt eine scheinbar helfende Hand Unsinniges. – Wasservögel, gar sich übermäßig vermehrende und Plätze besetzende Kanadagänse zu füttern ist nun wahrlich keine gute Idee, keine Wohltat.

Abendhimmel gen West – die Sonne wird von Häusern verdeckt.

Dann kommen wir doch noch in den Genuss des Sonnenuntergangs.

Letzter Blick auf „unsere Heilige“.

Der Zwischenstopp in Nürnberg hat sich gelohnt!

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Da sind wir also, auf der Panoramaplattform der Kaiserburg Nürnberg. Es ist noch halbwegs überschaubar – früh wie wir sind, sind erst erste, wenige Busse angekommen.

Alle passen ohne Gedränge in die erste Reihe – Blick über die Altstadt.

Da geht`s rein.

Bunte Gemäuer, …

… begrünte Aussenwände beeindrucken. (Die immerhin vorhandenen, mehrere Dutzend Besucher knüllen sich um ihre Führer, lauschen deren Ausführungen.)

Der Zahn der Zeit lässt sich nicht verleugnen. Vergehende Aussenstrukturen, -figuren werden ständig restauriert. – Wie zu sehen, kann man nicht überall gleichzeitig aktiv sein.

Drinnen – Blick über die Stadt.

Steil – da haben wir gerade unseren Aufstieg zu fassen.

Baukunst, nicht zuletzt kirchliche – sehenswert. Historie in Anschauung, Wort und Bild wird reichlich geboten.

Nicht so präsent im Wissensschatz, obwohl irgendwo abgespeichert: Kaisertum bestand im Herumreisen. Nürnberg kam mit der Zeit eine besondere Rolle zu.

Blick von Innen aufs äussere Burg-Innere.

Der Museumsbesuch lohnt sich. Ich belasse es bei diesem Symbolfoto – aufwändige Blech-Mode, vergangen.

Viel gesehen – harte Schatten gen Ausgang.

Das ist aber auch ein Wetter – Klima-beeinflusst!

Gestein, vergänglich.

Lesenswert – Info zum Sandsteinfelsen Nürnberg.

Nach dem Lesen nochmal angucken – Sandstein, Natur- und Mensch wirken.

Sinwellturm, Panoramaplattform und Turm der Burgkapelle.

Wir wenden gen Süden – Dachdetailkunst, hoch droben an Steilhanghäusern der Altstadt.

Die Altstadt ist nun unser Ziel – abwärts geht`s.

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Wir gehen vom Hotel durch die Untere Wörthstraße Richtung Hallertor – schmale Gasse, beeindruckendes Fachwerk.

Schickes Fachwerk auch am Weinstadel, links der Wasserturm – wir haben Henkersteg und -brücke gequert.

Rush hour – ordentlich was los am Hallertor.

Der Kettensteg – leider gerade baulich unkenntlich verkleidet.

Wo wir einmal in der Ecke sind, wollen wir wissen, wie sich die Pegnitz ausserhalb der Stadtmauern darstellt. – Grün!

Sehr schön – sowas kann sich sehen lassen!

Wir kehren um, zurück zum Grünen Turm und dem Hallertürlein – wieder rein in die Altstadt.

Es geht langsam bergan. – Das Fachwerk der Weissgerbergasse, …

… auch die Gebäude generell lohnen mehr als einen Blick aufs Detail – hier Grün und Rot, Alt und Neu.

Getürmte Dach-Silhouette.

Vergolden ist auch erlaubt.

Wer auf sich hält, war hier.

Weiter hoch, das Ziel im Blick – links Anbau am Sebalder Pfarrhof, nicht sichtbar rechts von uns die Sebalduskirche.

Wir nähern uns dem Tiergärtnertor, als ein abendliches Zentrum des Tourismus beschrieben. Die Schilder lassen das Treiben erahnen.

Fachwerk, Wehrgang, Hinweis auf Albrecht Dürer.

Und da isser ja, der Hase! – Vorndran sitzt ein kleiner, knuddeliger – zum Rubbeln, bringt Glück. Ganz goldig sieht der kleine schon aus.

Hoch, Richtung Burg – es heisst weiter klettern.

In ruhigem Angang (bei der damaligen Hitze!) haben wir die Höhe erklommen, pausieren erstmal im Burggarten.

Immer wieder (hoffentlich allen Verantwortlichen allüberall) bekannt: Wer nicht unterhält, zerfällt – jedenfalls das zu betreuende Werk.

Weit gucken wir ins Land.

Und weiter geht`s – Feinheiten dieser Burg, diverse Baustile, die erforderliche Baustelle gleich nebendran.

Der Fünfeckturm mit Burggraben – Höhen und Tiefen.

Wir haben die Burg von NordOst umrundet, gelangen auf die Panoramaplattform am Sinwellturm.

Demnächst folgt die Beschreibung der Kaiserburg, innerhalb der Mauern.

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Bei der Wahl des Hotels hatte ich eine nahe Lage an der Pegnitz im Bereich der Nürnberger Altstadt bevorzugt.

Gelungene Wahl – ich nutze die Situation für einen frühen Rundgang, Blick Karlsbrücke bachab Richtung Henkersteg.

Blick bachauf Richtung Sonnenaufgang – Flieger fliegen schon längst.

Ich bin aber doch so früh, dass ich am Schleifersteg, Spitze Liebesinsel, eine Ente zu heftiger Wellenbildung auf der Flucht Richtung Blesshuhn und im Geäst kletterndem Kind veranlasse. – Pardon!

Blick Ost – Fleisch- und Museumsbrücke.

Erinnerung an die historischen Pegnitz-Fischer.

Blick mit der Sonne auf die Museumsbrücke.

Weiter westlich – Henkerbrücke mit Wasserturm rechts (Baum-verdeckt), Henkerhaus links.

Die (angesichts der Vielzahl unvollständige, frühe) Brückenrunde gibt Anregungen für den Tag.

Später, Angang Richtung Markt, Burg – Blick auf die Museumsbrücke.

Wasser und Licht bewirken ein bewegtes Gefunkel unter dem Brückenbogen. (Mal sehen, wie das Video geworden ist – wird hier nicht erscheinen.)

Die Natur … – lässt sich durch Menschenwerk nicht dauerhaft beeindrucken. Brennnessel und Erle zeigen, dass überall Gelegenheiten genutzt werden können.

Herbstliches Spinnennetz am Henkersteg.

Rückweg von der Vormittagstour, südöstlich Hauptmarkt – Narrenschiff, Symbol für unsere bedrohte Welt.

Das Ochsenportal an der Fleischbrücke.

„Zwischen den Fleischbänken“ wird die Historie erläutert.

Ergänzend illustriert eine Abbildung der Fleischbrücke früheres Geschehen.

Das muss man sich vorstellen – hier waren fürs Schlachten und weitere Fleischverarbeitung Flächen an der Pegnitz zugeteilt. Abfälle, Blut, Abwässer landeten im Fluss. Ob das gestunken hat?!

Womit wir auch bei den Fischern wären. – So denn der Sauerstoffgehalt der Pegnitz (wieder) hinreichend angestiegen war, werden wohl mindestens zahlreiche fette Aale als Profiteure verwertbarer organischer Massen herangewachsen sein. Günter Grass hat in der Blechtrommel ja anschaulich beschrieben, welch „zuHause“ (und gleichzeitig Fangmöglichkeit) Tierschädel für Aale bieten.

Zum Abschluss dieses Beitrags: Abendblick Richtung Henkersteg.

Über das Wetter in Nürnberg wollen wir uns nicht beklagen. Bei Hitze muss man halt Schatten bevorzugen und „halblang machen“.

Eindrücke der Altstadt und vom Besuch der Burg folgen demnächst.

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Nürnberg, Abendlicht auf „Schöner Brunnen„, dahinter die Frauenkirche.

Wir suchen einen geeigneten Platz zum Abendessen.

Wie es der Zufall will, läuft der uns quasi über den Weg – gleich hinter unserer Fotoposition hier am Hauptmarkt.

Befreundete Südlichter hatten uns im Norden empfohlen, Rotbier (Foto im vorigen Beitrag), Schäufele und Fränkischen Karpfen zu probieren.

Bunter Salat – der gehört zur vegetarischen Hälfte des Abends, mit Spinatspätzle.

Für mich also ist das „Schäufele“ ein Muss.

Das Schäufele, metzgerlich-biologisch präpariert – mit Blaukraut (und dem bekannten Rotbier).

In der Präsentation: Man erkennt die Namensentstehung – kleine Schaufel.

Beide Gerichte schmeckten ausgezeichnet – für Nachahmer: viel Erfolg beim Finden eines gleichartigen Restaurants!

Schöner Brunnen, Frauenkirche, danach – ein kleiner Bummel Richtung Hotel …

… tut nicht nur dem Schäufele, sondern auch den beiden Geniessern gut – Biergarten mit Lichtern im Baum.

Da die Lichterei in Bäumen recht dezent vorgenommen ist, hier noch ein Beispiel.

Nach Blick Pegnitz-aufwärts auf die Henkerbrücke (Henkersteg rechts im Dunkel nicht erkennbar) erreichen wir unser Hotel.

Der Vollständigkeit halber: Vom Schäufele begegneten uns auf der Nürnberg-Wien-Würzburg-Reise weitere Beispiele, die ich hier vorhole.

Das ist doch … ! ! !
Der Schulterknochen eines Wals, bemalt – begegnet uns tags drauf im Germanischen Nationalmuseum, Zeugnis vergangener Walfangzeit.

Mal ums Eck geguckt – na gut, so ein richtiges Schäufele zeigt sich nicht. – Wäre als Mahlzeit wohl etwas groß gewesen.

Mehr aus Verlegenheit kam dann auf der Rückreise in Würzburg noch ein Schäufele auf den Tisch – zu beachten: Flaschenbier! Wir befinden uns in einer Weingaststätte.

Da kann ich gleich erläutern, dass ich unterwegs keinen Wein trinke (daher gelegentlich Bier vom Fass in meinen Beiträgen zu finden). Dafür trinke ich zuhause kein Bier (mehr).

Das Würzburger Schäufele, teilpräpariert – mit Krautsalat.

Dieses Gericht war ebenfalls eine Köstlichkeit. Der Säger allerdings hat den Erkenntnisgewinn versägt: kein Schäufele erkennbar! – Wie gut, dass das in Nürnberg auch als Präsentation so prächtig gelungen war.

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Wir wandern einen Bus Richtung S Wedel nahe unserem Zuhause an. Das Wetter hat sich einen fetten Schauer dafür ausgesucht.

Ankunft S-Bahnhof Wedel – die Sonne lacht! – Na denn!

Immer wieder interessant, das Queren der BAB 7 nördlich des Elbtunnels – Deckelbauarbeiten voll ingang.

Spannendes wartet in Altona auf uns, jegliche Info (???) ging dazu an uns vorbei. Die Ferngleise sind wegen Bauarbeiten gesperrt.

Spät folgende Mail-Benachrichtigung sagt, unser Zug fällt aus, wir sind frei in jeglicher Entscheidung.

Also los, auf zum HHHauptbahnhof per S-Bahn.

Immerhin funktioniert die S-Bahn.

HHHauptbahnhof: Da stehen Züge für uns …

Da steht aber auch, dass „unser Zug“ doch fährt, nur halt von hier.

So trauen wir uns nicht zu „jeglicher Entscheidung“. – – – Siehe da, „unser Zug“ erscheint. Da wir Plätze gebucht haben, interessiert uns die HHHauptbahnhof-Hektik wenig.

Jetzt aber – im ICE, auf gen Süden, Nürnberg ist unser Etappenziel. Am Horizont der rechten Bildhälfte: Hafencity im Bau, Kurzer Olaf im Baustopp.

Nicht nur die Tide-Elbe in Hamburg, auch den Elbefluss – war es nun Wittenberg? – mit den Buhnen bekomme ich aufs Foto.

Richtung Leipzig zeigt sich bodennah eine dicke Grauschicht. Drüber bilden sich, teils mit gewitteranmutenden Türmen, die unterschiedlichsten Wolken.

Deutsche Landschaft, großräumig Agrar-dominiert. Durch fehlende Begleitvorschriften zum Subventions-Geldsegen spottet die Situation von Boden, Wasser und Luft jeder Beschreibung.

Gegenwärtig hoffen einige auf die (gar nicht so) neue 30 % Naturklausel im Europarecht. – Und was ist mit dem spätestens seit 1977 geltenden Verschlechterungsverbot für Gewässer im deutschen Recht? – Was mit der Wasserrahmenrichtlinie, seit 2000 für ALLE Gewässer einen guten Zustand fordernd?

Die Betrachtung der „30 % Natur“ kann man, gemessen an geltendem Gewässerschutzrecht fast als Verschlechterung ansehen (gemessen am Realzustand selbstverständlich nicht). Wir haben unsere Aufgaben nicht erledigt, erledigen wir sie nun? – „Schädliche Subventionen“ – wann kommt die nächste, im Sand verlaufende, Aktion, fehlgeleitete Geldmassen für Sinnvolles freizumachen?

Mais, großflächig.

Staubsturm, großflächig – die fast zwangsläufige Folge unseres Fehlverhaltens. (Das Stichwort „Luft“ hatte ich nicht zufällig mit Wasser und Boden genannt.)

Selten! Aber es gibt – mindestens in Ansätzen – auch gute Beispiele: Baum-gesäumtes Fliessgewässer, Erosionsstopper Knick / Feldgehölz im Übergang vom hängigen Acker zum Tauauen-Grünland.

Auch schön, kurzer Halt in Leipzig.

Für nächsten September, 2025, habe ich (mal wieder) eine Vortragseinladung hierher. – Mögen wir uns dann alle gesund und munter wiedersehen!

Die Fahrt geht weiter, das Wolkenspiel am Himmel ebenso.

Ohne weitere Probleme bringt uns DB nach Nürnberg – erster Eindruck: Burg, Kirchen, Brunnen.

Auf dem Weg zum Hotel landen wir vor dem Weissen Turm, bestaunen das „Ehekarussell“.

Einer der vielen Teilausschnitte – was man sich so ausdenkt, um einen U-Bahn-Entlüftungsschacht zu kaschieren

Später – Blick von der Fleischbrücke westwärts.

Wenige Schritte weiter ist dann tatsächlich noch der Sonnenuntergang zu bestaunen.

Der Tag klingt aus bei regionalem Essen und Trinken – Rotbier. Über das Essen wird gesondert berichtet.

Fortsetzung folgt.

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Wie die Zeit verfliegt …

Vom heissen Hochsommer in den bodenkühlen Herbst …

Den Übergang haben wir auf einer Tour Nürnberg (1   2/2 Tage), Wien (4   2/2 Tage) und Würzburg (1   2/2 Tage) verbracht, Wetterwechsel inklusive. Darüber wird zu berichten sein.

Heute mussten die Stadt-abgelaufenen Füße und Beine erstmal wieder rund gemacht werden – Radeln gegen den Uhrzeigersinn. Der scharfe, böige Nordwest gibt die Richtung vor. Einstellige Nachttemperatur hat entsprechend andere Kleidung als zuvor zur Folge – inkl. Schal.

Orange auf der Wedeler Geest. – Sowas hatten wir …

… in etwas anderer Ausprägung und Zusammensetzung bereits in Würzburg gesehen.

Auch während der Zugfahrten huschte das eine und andere (teil)abgeerntete Kürbisfeld vorbei – auf der Rückfahrt bereits mit zerkleinerten Ernteresten gegrubbert.

Die(se) Pappeln in der Marsch, auf der Geest z.B. Mehlbeeren – früh kahl.

Anderes Grün hält noch durch.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein großer Autoliner seewärts. Es werden also noch Autos ver- und gekauft.

Blick Hetlingen Richtung Elbdeich (hinter den Baumgruppen) – da fehlt was in der Gesamt-Optik!

Gerade las ich, dass das hinter den Bäumen verborgene Klärwerk des AZV den Neubau seiner Mechanik nach 10 Jahren Bau abgeschlossen hat. – Die Kräne sind weg!

Munteres Rabenspiel über einer Baumgruppe zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand.

Auch dazu gibt es gelegentlich einen kleinen Beitrag.

Kurz vor Rückkehr nach Wedel, Steinweg, südlich des Geesthangs – der scharfe Nordwest hat das vorher die Gesamtgrabenfläche bedeckende Entenflott zusammengeschoben. Kleine Rippelwellen hindern (vorübergehend) das Wiederausbreiten.

Soviel für heute. Die Reiseberichte folgen.

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Häufig tauchen in meinen Berichten Bäume mit zunehmenden Problemen auf. Das Stichwort Ulmensterben ist fast vergessen, die Erlenkrankheit wird weiter beobachtet, Eschen haben es seit geraumer Zeit ebenfalls schwer.

Esche mit heftigen Problemen.

Alles wird nach den früheren Erfahrungen, teils mit hektischen Versuchen der „Krankheitsausrottung durch Rundumfällen“, nun unter dem Aspekt betrachtet, ob sich nicht im Bestand robustere Individuen finden, die Wege in die Zukunft aufzeigen.

In der Hetlinger Marsch, Sauernbeeksweg, nahe dem Brunnenschutzgebiet aus jüngsten Berichten mit Höckerschwanfamilie und Graureiher, unternimmt Hetlingen (Stadt / Aktive ?) den Versuch, eine Allee neu zu etablieren. Ich berichtete von einer Vielzahl Bäumen, mehreren Arten. Das soll das zunehmende Verschwinden vor allem der Esche entlang des Weges (Absägen zur Verkehrssicherheit, s. erstes Foto) überkompensieren.

Das Wachstum in diesem Jahr lässt eine Beschreibung lohnend erscheinen.

Feldahorn scheint gut für den Standort geeignet.

Auch Bergahorn entwickelt sich bisher gut, hier bereits herbstelnd.

Die Eichen (verschiedene Arten) sind gut angewachsen.

Eichenallee mit Pferd, Idenburg nahebei – Jahrhunderte Wachstum belegen zumindest die frühere Eignung.

Alt-Eichen weisen allerdings mit Ausbilden von vielen Totästen, teils geringer werdender Beblätterung auf Wechsel ringsum hin.

[Angesichts der anscheinend vielen, die sich der Realität verweigern, hier einmal ein ganz anderes, kommerzielles Beispiel von anderswo, dessen Ergebnisse zeigen, dass alles viel schneller kommt, als wir uns (bisher) vorstellen.]

Auch der Spitzahorn steht „wie eine 1“.

Einzelexemplare lassen uns bereits bunte Herbstfarbenabfolge der Zukunft erahnen.

Mein PC hat nun erstmal Ruh` – bis demnächst!

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Elbdeich Fährmannssand – Deichpflege kommt hier von Frühjahr bis Herbst vierbeinig daher.

Bitte schonmal hinten das Rot fixieren – es geht auch berädert, ergänzend.

Das Räderwerk mit Gerät (oder umgekehrt) hat bereits eine Streifenspur neben der Deichverteidigungsstraße hinterlassen.

Da wirkt es aktuell.

Über die nicht zufriedenstellende Deichpflege durch hiesige „freie“, weitgehend ungesteuerte bis überhöhte Flächenbesetzung durch Schafherden hatte ich berichtet. „Wandernde“ Zäunung wie in Niedersachsen (Beispiel-Link), gleich gegenüber am anderen Ufer der Tide-Elbe üblich, führt zu einheitlichem Abgrasen, zur gewünschten Bodenbefestigung.

Die großflächige Schafhaltung hier mit täglich mehrfacher Herdenwanderung im Gänsemarsch ruft durch „wilde Wechsel“ Überlastung des Bodens, „Spurrillen“ hervor, die dem Deichschutz zuwiderlaufen.

Für gleichmäßigere Zustände sorgt kurz vor der Sturmflutsaison das die Beweidung ergänzende Flächenmähen.

Weiter westlich – Besonderheit Schachtelhalmstreifen entlang Deichgraben. Kommt auch noch dran.

Tags drauf: Schnell ist das Mähgut beim gegenwärtigen Wetter trocken.

Mal sehen, ob es heute bereits in Ballen liegt, evt. schon abgefahren ist.

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Elbdeich Fährmannssand, Tnw, Fernblick – Fernweh, oder was?

Verblüht – die Grossen Weidenröschen beginnen zu flusen.

Am Randgraben Brunnenschutzgebiet Sauerbecksweg, Holm – ein Graureiher hat die Schwanenposition der Vortage übernommen.

Der Graureiher bemerkt den Nahenden.

Die Höckerschwanfamilie sitzt diesmal schräg hinter mir, auf der vom Wind freigeblasenen Wasserfläche – beschäftigt.

Nochmal vergewissern, …

Es reicht! Der Spiddel mit den langen Schwungfedern hebt ab.

Fliegt ab. Das Fischrevier ist aber doch interessant.

So landet der Reiher, schräg hinter mir, nicht weit entfernt, bei der Schwanenfamilie.

Viel Falllaub – der Weg ist freigeblasen.

Blick zurück auf das Brunnenschutzgebiet – die Pappelreihen sind bereits ziemlich entblättert.

Ob die anstehenden Herbst- und Winterstürme weitere Lücken reissen werden?

Die Dreidimensionalität variiert, nun baut sich neues Baum- und Buschgrün im Bestand der (noch) verbliebenen Großbäume auf.

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