Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for August 2024

Holmer Marsch – da zieht was auf mich zu.

Querab Hetlingen fallen Tropfen – wohl so 10-20 zwischen Ort und Elbdeich        (Strecke ca. 1 km   🙂   ).

Elbdeich Hetlingen, Blick Elbinsel Hanskalbsand – Tideniedrigwasser, jede Menge Rastvögel auf dem Watt.

Wer fliegt da über Elbe und Watt … – erahnbar?

Ein Graureiher über dem Süßwasserwatt mit Rastvögeln.

Das Wetter, Elbdeich Fährmannssand, ist gnädig, entspricht der Vorhersage. Gut lässt es sich radeln und ringsum aushalten!

In der Binnenelbe steht und schwimmt … ein Jagd-Gespann.

Graureiher und Kormoran ergänzen sich oft trefflich. – Die Fische und Fischer freut`s wohl nicht.

Besonders effektiv wirken eine Gruppe Graureiher und ein Schwarm Kormorane in großen Teichen. Viele Karpfenfische weichen tauchenden Kormoranen ins Flachwasser aus. – Da warten die Reiher …

Spezialisten wie Schleien weichen in der Regel nicht aus, stellen sich auf den Grund. – Dort „pflücken“ sie dann die Kormorane.

Vielerorts haben Teichwirtschaften so inzwischen ihren Betrieb einstellen müssen – Großflächenschutz ist unmöglich.

Schon ist „mein“ Kormoran getaucht. Der Graureiher steht weiter in Erwartungsposition.

Pech für den Graureiher – der Kormoran jagte in Gegenrichtung.

Auf dem zweiten Foto ist zu erkennen, dass sich der Kormoran in leichter Wegschwimmbewegung rückwärts auf mich fokussiert. Da war ihm unterwasser „Strecke zwischen uns legen“ wohl wichtig.

Read Full Post »

Frühstück – wir und unser kleiner, groß wachsender Gast erfreuen uns am Eichhörnchen.

Nach einer Weile bemerken wir, dass mehrere Meisen sich an diesem potentiellen Nesträuber stören und es fortwährend umrunden – hin und her, vor und zurück. Fast scheint es, das Eichhörnchen hat seinen Schwanz schützend über den Rücken geklappt.

Wir sind nicht sicher, ob es etwas in den Pfoten, im Mund, hin und her?, hantiert.

Nach einer Weile saust es ein Stück baumab, findet geeignet erscheinende Äste, jagt schräg hoch, quer bis in horizontale Astspitzen – und springt auf gleiche am Nachbarbaum. – Kaum hinterherzugucken … – weg ist es.

Nach der Radelrunde (keine Fotos für den Blog) stoppe ich an einer aus unserem Grün auf den Fuß- / Radweg nebendran hängenden, späten Rose.

Damit sie ihre reiche Knospenpracht unbeschädigt entfalten kann, stecke ich sie hinter „Buschhalt“, weiter gut sichtbar.

Keine Probleme hatten und haben diese, sich offenbar für Bäume haltende Rosen. Sie stehen sicher im Apfelbaum.

Tolle Leistung!

Spätnachmittags geht`s nochmal radelnd los, gen HH-Sülldorf. – Auffällig dieses Jahr, die Kastanien sind quantitativ, von klein bis groß, von der Miniermotte befallen.

In den Vorjahren fiel das so extrem nicht auf. – Hier verlinke ich mal eine bayerische Kastanienbeschreibung aus dem Jahr 2021 – im Netz gibt es unendlich viel dazu, manches mehr Meinung als Wissen.

Ein Anlass der Grenzüberschreitung war die Besichtigung der neuen Wärmepumpe mit dem Abschluss des Einbaus verbundenes Grillen. – Zeitig vor Sonnenuntergang radeln wir gen Schleswig-Holstein zurück.

Radschnellweg HH-Rissen, sehr speziell beleuchtet von der Abendsonne.

Letzter Blick Richtung nahendem Sonnenuntergang vom Wedeler Autal aus.

Das hat mal wieder geklappt.

Read Full Post »

Die Osterau im Wildpark Eekholt ist seit 2017 regelmäßig entlang des dortigen Osterauwanderwegs mit Kies beschickt worden, der zu Lenkbuhnen geformt wurde. Ausserdem wurden während der jährlichen WasserCamps der Unterelbeschulen (e.V., leider in Auflösung begriffen) Treibselsammler aus Hölzchen & Stöckchen angelegt. Beides ergänzte thematisch ihre bis dahin auf Gewässeruntersuchung bezogenen Aktivitäten – angesichts spärlicher Bachbesiedlung kein dauerhaft erhebendes Thema. Das hat sich durch Strukturverbesserung seitdem erheblich geändert.

Einzelne Schulen werden das Angebot auch weiter wahrnehmen, ihre jeweilige Veranstaltung selbst organisieren, Start September / Oktober 2024.

Anfang Juli hatten wir vor Ort besprochen, welche vorhandenen Kiese neu ergänzt werden sollten, um Turbulenz stärker anzuregen und den Lebensraum Bach weiter zu verbessern.

Mehrere heftige Hochwasserwellen hatten landfressende Punkte hervorgerufen, die ebenfalls neu mit Kies beschickt und so entschärft werden sollten.

Das ist inzwischen geschehen, der Kies liegt für WasserCamp-Aktivitäten bereit – herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Am östlichen Start des Osterauwanderwegs war ein Strudelloch entstanden, das folgende Alt-Erlen gefährdete – neuer Kies liegt (in Blickrichtung geht`s weiter zu den Ottern).

Ab diesem ergänzten Kiesdepot werden alle neuen Zugaben von Schülerinnen und Schülern zum Stärken der Unterwasserlenker bearbeitet werden.

Lenkbuhnen-Abfolge – geschützt werden die scharfe Kurve, der Wanderweg sowie Alt-Erlen bachab.

Der schicke Beagle gehört dem Fotografen – nochmals Dank für die Fotos!  🙂

Ebenfalls eine scharfe Kurve, sichtbar eins von 3 Kies-Depots.

Unmittelbar über dem Kies vorn leuchtet es, weit hinten, hell aus dem Grün – eine von 2 neuen baumschützenden Schüttungen dort.

Dann können die Schulen also kommen.

Read Full Post »

Holmer Marsch, Geesthang im Rücken – gutes Radeln zwischen Fronten.

Bullenfluss Hetlingen – alte Bekannte, regelhaft beim Meditieren auf Brücken zu sehen.

Licht und Schatten – die Sonne kommt durch querab Klärwerk Hetlingen.

Am Elbdeich werde ich begrüßt – hier ist Schafland.

Fernblick gen Wedel auf Elbdeich Hetlingen.

Gänsemarsch – mal wieder, gen Giesensand.

Gänsemarsch auch auf der Deichkrone, gleichgerichtet.

Als hätte jemand auf Giesensand gerufen oder gepfiffen.

Wo Schubbern-geeignetes Gerät bereitsteht, kann man nicht vorbeigehen – hier Bestandteil des Planetenlehrpfads.

Glück im Unglück: Der viele Regen dieses Jahr lässt das Schafklo vor der Trift zum Hof Giesensand regelhaft freiregnen. Es bleibt bisher beradelbar.

Die Pforte Fährmannssand ist blockiert.

Wer strebend sich bemüht, kommt durch – die Schafe nehmen keine Notiz.

Deichkrone Fährmannssand – gleich 2 nutzbare Schubbergeräte, Bank und Treppengeländer – wenn das kein Service ist!

Nochmal Wetterzeiger, diesmal auf der Geest – der Pferdetümpel wird angesichts des regelhaften Niederschlags und wenig durchlässigen Bodens ringsum bislang in seiner Sohle gut nass erhalten.

Mal abwarten, was das heutige Regenband bringt. Das Schütten kürzlich resultierte in bis zu 1 m steilem Abflussanstieg. Inzwischen zeigen die Pegel, knapp 2 Tage später, bereits wieder das Erreichen des Mittelwasserabflusses.

Read Full Post »

Gestern gegen Spätnachmittag / Abend – Bewegung muss sein!

Nach nahezu ganztägigem Schütt (warum sollen wir nicht auch mal etwas abbekommen?) – immer wieder berichtet das Wetterradar von sich in fettem Grau neu bildenden, dann blau bis violett dargestellten Wolkentürmen –  wage ich ein kleines Rundradeln.

Sieh an, beim Aufbiegen aus unserer ruhigen Wohnlage in die etwa 200 m entfernte Straße – ein See auf der anderen Straßenseite mit Überlauf über die Mitte zu unserer Seite.

Wie gut, dass das nächste Auto erst nach meiner Passage eintraf!

Flerrentwiete – die Hainbuchen nass vom Stammablauf, der Fuß-/Radweg ist frei.

Wedeler Autal – Rückstau des Mühlenteichs bei starkem Zulauf Wedeler Au nässt die Auenwiesen.

Die Bäche ringsum sind von teils Niedrig-, teils Mittelwasserabfluss schlagartig um bis zu 1,20 m angestiegen, noch 0,5 m vom mittleren Hochwasser entfernt. Inzwischen sinkt der Abfluss, Rückgang der Pegelstände um 50 cm – wird sich fortsetzen.

Aus dem „Grünen B-Plan“ – von trocken auf nass – fliesst das Regenwasser gedrosselt ab.

Wie vorgesehen, stauen die Zwischenbereiche das Wasser gut ein, lassen einen hohen Anteil versickern – soweit nahe 100 % Luftfeuchtigkeit möglich, verdunsten.

Bei uns rund ums Haus sind Büsche und Bäume stark fruchtbehangen.

Jahreszeitengang, Wetter und Klima, haben die kleinen, grünen Früchte unserer Feuerdornbögen …

… schwellen lassen …

… und orange eingefärbt.

Dieser Buschbaum ist Grenzbestand Stadt Wedel / unser Grundstück. Die Vereinbarung ist, dass neue, lange Schüsse zu unserer Seite gezogen werden, blühen, fruchten, von der Vogelwelt genutzt werden können. Danach schneide ich sie – zur Freude unseres Gärtners – ab, so dass er die Hainbuchenhecke winterlich schneiden kann.

Eine späte Rose blüht – andernorts noch ein paar mehr.

Reicher Fruchtbesatz auch im „Wäldchen“.

Dort hat sich ein lange unbekanter Stängel zwischen den älteren Feldahornen hochgearbeitet, jeden Lichtfleck für Blühen und Fruchten nutzend – nun klar als Vogelbeere erkennbar.

Hoch oben, zwischen den Feldahornkronenspitzen, trägt dieser Wunderbaum auch reichlich.

Die ringsum frei bzw. in buschigem Bestand wachsenden Vogelbeeren tragen ebenfalls reich. Baum und Blätter wirken allerdings für Mitte August doch sehr herbstlich – mit allerhand sommerlichem Blattfall kürzlich.

Der Pfaffenhut färbt sich – langsam, aber bestimmt.

Seitdem wir dem Gärtner das Kugelschneiden abgewöhnt haben, blüht und trägt der Hartriegel (Cornus mas) prächtig.

Inzwischen gehen die Früchte von Rot in Schwarz über, werden demnächst von Vögeln entdeckt und für gut befunden.

Das dauert bei den städtischen Mehlbeeren, – anscheinend leidende, massiv Blätter abwerfende Bäume – noch einige Zeit.

Unmittelbar vorm Haus verfärbt der Schneeball seine Früchte ebenfalls von Rot …

zu Schwarz. Rosinenartige Früchte locken demnächst interessierte Kleinvögel verschiedener Arten, die sich hier von nah aus dem Haus beobachten lassen.

Nun hoffen wir heute auf einen trockenen Tag, haben von etwas südlicheren Anrufern bereits wieder von Schütts jenseits der Elbe gehört.

Möge der Wetterbericht für das südliche SH recht haben – wir wollen, anradelnd, mal wieder anderswo essen, Neues testen.

Read Full Post »

Fährmanssand – große Rauchschwalbengruppen, …

… immer in Aktion.

Bereits vor einigen Wochen sammelten sich – früh zugbereite? – Schwalbengruppen, liessen sich aber nicht fotografieren. – Jungstare setzten sich da ins Bild.

Jungstare auf Lebend- und Totbaum.

Ein großer Schwarm Krähen und Dohlen hielt sich in der Marsch auf, …

… verschwand in alten Pappeln. – Äusserst geschwätzige Bäume, ohne Sichtbarkeit der Verursacher, liessen Spazierende stillstehen.

Da waren dann unterschiedliche Orchester am Werk – Krähen und Dohlen, in hellerer Tonlage und anderen Melodien die große Zahl der Stare.

Zurück in die Gegenwart – querab Giesensand sitzt eine Krähe, mustert die Marsch nach ertragreicher x-ter Heuernte.

Ein Greifvogel (Bussard) nutzt, gerupft aussend, Heuballen zum Ansitz auf Beute.

Immer wieder interessant das unterschiedliche Verhalten von Graureihern. – Dieser fliegt ab. Links unten im Bild Wellen, vom stürmischen westlichen Wind ist Entenflott (Wasserlinse) zu dichter Masse zusammengeschoben.

Im Weiterflug – unscharf. – Nur mal der Farbgegensätze wegen in den Blog gesetzt.

Anderes Beispiel, nahe Idenburg, für einen Reiher während des Versuchs, die als nötig empfundene …

… Fluchtdistanz wieder einzuhalten.

Da gibt es aber, wie bekannt, coolere Kandidaten.

Dieser zum Beispiel, zwischen Schafen, stört sich überhaupt nicht an mir.

Nochmal in groß, da er so „abgeschnitten“ aussieht. Er steht in einem nur flach in die Marsch eingeschnittenen Entwässerungsgraben.

Mal sehen, was die nächste Runde bringt. Zur Zeit heisst es, knappen Freiraum zwischen großflächig ziehenden Gewitterschauern zu entdecken. – Etliche Leserinnen und Leser weiter südlich werden „ihren Teil“, bis hin zu lokalen Überschwemmungen bereits kennengelernt haben.

Read Full Post »

Das Mittagessen habe ich an / in bewährter Lokalität eingenommen. Die Offenau-Überschwemmungswiese nahebei steht zur Zeit insgesamt als Rinderweide zur Verfügung.

Zurück beim Restkies.

Die Kooperationspartner sind aus der Mittagspause zurück – am freigehaltenen Eck des öffentlichen Parkplatzes. – Der ist völlig überfüllt, neu ankommende Interessierte kreisen: Angesichts des Sonnenwetters strömt alles ins Freibad nebendran (das Rad wäre wohl die erfrischendere Alternative fürs Hin und Her …)! – Knallheisse Pkw!

Angesichts unserer Aktivitäten parke ich privilegiert – schattig auf dem Schulgelände (Sommerferien).

Auf dem Weg zur Krückau – harte Schatten!

Wir hatten vormittags eine günstige Zeit erwischt – die Krückau fliesst nun nicht mehr, staut ein. Die Flutphase hat begonnen.

Die letzte Fuhre …

… wird genau so gezielt platziert wie jegliches zuvor.

Offen zugänglicher Bereich fürs Schlussschütten – hier werden wir beim nächsten Mal weitermachen, vielleicht noch in den Herbstferien 2024.

Angelegte Depots warten auf Handarbeit zum Formen der Unterwasserlenker, z.B. auf Schulklassen oder andere Interessierte.

Zum Abschied ein Blick auf die angefütterte Enten-Überpopulation.

Erfreuter bin ich über diese Teichhuhnfamilie.

Abfahrt – super Arbeit, Platz sauber hinterlassen.

Mein Dank – auch der im Namen der Gewässerorganismen, gilt allen Beteiligten aus Stadt und Kreis sowie dem Gewässerpflegeverband Krückau!

Read Full Post »

Nach Ablaufen der Frühjahrshochwässer hatten wir das Werk aus Oktober / November 2023 angesehen und für die Sommerschulferien 2024 Ergänzungen sowie die Fortsetzung in der Strecke vereinbart.

Es ist so weit, Dienstag, 3. August 2024: Drei Sättel Kies (75 t) liegen bereit, es kann losgehen.

Die Arbeiten sind wie verabredet bei meiner Ankunft bereits begonnen. Kleine Pause für den Trecker mit Schaufel am Kanuanleger der Elsa-Brändström-Schule.

Der bekommt per Lkw Kies auf ein Zwischenlager und …

… platziert ihn zielgerichtet, hier zum Umfeldschutz einer Oberflächenwassereinleitung.

Im Fortgang der Arbeiten, ggf. beim nächsten Einsatz, wird mit zusätzlichem Kies punktueller Uferschutz mit ergänzendem Unterwasserlenker hergestellt.

Hier kann Vergleichbares unmittelbar vom Lkw her erledigt werden – Konzentration.

Die Fachleute vom Bauhof der Stadt Elmshorn meistern ihre Geräte, punktgenaues Arbeiten.

In der scharfen Erlenkurve wird inzwischen gesetzter Altkies um neuen ergänzt, …

… Material für den Unterwasserlenker platziert.

Arbeiten in Sichtentfernung.

Wir bewegen uns aufwärts, zum oberen Startpunkt des heutigen Einsatzes.

Zeichen der Zeit, Aspekte öffentlicher Parks – liegengelassener E-Roller, angefütterte Enten (daran wird angesichts Bevölkerungswechsels stetig gearbeitet).

Infozettelbeispiel aus Hamburg.

Stockenten auf der Krückau halten Abstand – offenbar Teil der „wilden“ Population.

Elmshorn kann sich zu seinem vielfältigen, dreidimensionalen grünen Krückauumfeld, dem Krückaupark, gratulieren!

Wir sind am großen Erosionsloch angekommen – hier im Foto optisch gnädig verdeckt von Brennesseln. Erstmal den Greifer seitwärts ruhigstellen.

Dann kann geschüttet werden. – Und noch ein Lkw, noch einer …

Von der Anfahrseite her scheint da ein niedlicher Dreieckkieshaufen längs zu liegen.

Real sind bereits mehrere Lkw geschüttet. – Weide und (rechts, nicht erkennbar) steiles Abrissufer sind noch nicht hinreichend bedient.

Der Trecker räumt zwischenzeitig – für weiteres Schütten – den Weg frei.

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, auch hier: Stadt Elmshorn in Aktion.

Besten Dank für schicke Fotos und Pressemitteilung! 🙂

Und schon wird ergänzend geschüttet.

Der Punkt ist für diesmal erledigt, der Trecker schiebt den Weg frei.

Allerhand los hier – Aufmerksamkeit wird groß geschrieben.

Neuer Kies für das Zwischenlager, …

… per Trecker und Schaufel wird die Erosion um die Oberflächenwassereinleitung am Kanueinsetzplatz bereinigt.

Auch in der scharfen Kurve ist noch Kies zu ergänzen.

Der wird, so lange es möglich ist, vom Lkw gegreifert. Der Rest …

… wird an geeigneter Stelle ins Ufer geschüttet, z.B. hier am Ende der scharfen Kurve, in Lücken links und rechts der letzten Alt-Erle vor längerer kanalartig gerader Strecke.

Zwei Drittel des Materials sind „drin“. – Mittagspause.

Demnächst geht`s weiter.

Read Full Post »

Nach kleinem Begrüßungstrunk haben wir vorgezogen, das Mittagessen drin zu geniessen.

Nach dem Bestellen müssen wir nicht lage warten, lernen neues Personal kennen – hier noch mit einer Suppe. Ein lebendiger Mensch übernimmt die unmittelbare Bedienung, die Maschine erleichtert den Transport.

Bunter Salat vornweg, sehr schön.

Während alle anderen ihr Essen aus der Mittagskarte wählen, empfinde ich es als Muss, örtlich passend, Scholle Finkenwerder Art zu bestellen.

Man sieht den Fachmann – ich kann`s noch. Ein Viertel Scholle ist genossen, entspricht bei dieser Saison-Version wohl einem der anderswo angebotenen kleinen Filets.

Also, noch 3 kleine Filets freipräparieren (und geniessen!) … – Da will ich in der Beschreibung nicht so knapp bleiben. Wir befinden uns bei „Bundts„, einem historischen Hotel und Gartenrestaurant – können den Besuch nur empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. – Hier weiss man, was gut ist und geht angesichts steter Veränderung, wie das erste Foto zeigt, mit der Zeit.

Für die Nachfahren – ein Foto der Hauptskeletts, die „Tote-Tiere-Sammlung“ hat immer Interesse an neuem.

Unaufdringlich steht das neue Personal stets zur Verfügung.

Das war ein Genuss! – Nun draussen, Blick zum Himmel. Da oben grummelt`s verdächtig!

Lange war unser Treffen angedacht, in stetem Kontakt wurde angesichts wechselnder Wetterberichte überlegt, ob wir verschieben müssen.

Wir trauten uns in der Annahme, in beiden Abfahrrichtungen ungeschoren nach Hause radeln zu können.

Wieder mal ein Erlebnis – wir also Richtung Fähranleger Rüschpark, Finkenwerder.

Hinterm alten Deich Neuenfelde zurück.

Rüber beim Schottenhus, vgl. voriger Beitrag.

Durch die Obstplantagen, entlang der baumfreien Strecke Neßdeich erreichen wir die Landebahn Airbus.

Da ist gerade schwer was los – aber nicht mit Flugzeugen. Eine Karawane Pkw zieht als rush hour-Quell gen Süd-Tor.

Gut, wieder raus aus dem Verkehrsgewühl, durch Wohngebiet und den Rüschpark erreichen wir die Elbe. – Die Fähre ist schon in Sicht.

Schonmal ein Dach über dem Kopf! – Blick zum Hamburger Hafen, da rauscht gerade mächtig Gewitterwasser runter.

Ausgestiegen, gen West über den Elberadweg – Licht und Schatten zeigen: Wir radeln „on the bright side of life“.

Die Sonne strahlt Blankeneses Prunkhang an.

Blick West – bei Wedel sieht es nicht vertrauenerweckend aus.

Gegenüber, in Buxtehude, geht gerade ein lokaler Gewitterschauer runter. – Wer die Realität nicht abkann, fährt an solch Tag am besten mit Scheuklappen.

Tragische aktuelle Information: Just an dieser Stelle ist jüngst ein kleines Mädchen ertrunken (Vorsicht, Bundeswasserstraße, unkalkulierbare Strudel auch durch Ebbe und Flut!). Nicht nur Bundeswasserstraßen, auch die „Kochtöpfe“ Baggerseen mit ihren steilen Ufern bergen größte Gefahr – auch hier verzeichnet Hamburg gerade einen weiteren Badetoten der ohnehin besorgniserregenden „Badesaison 2024“.

Scharfe Böen holen die Hamburgflagge aus vorher schlappem Dasein.

Grenze HH-SH überradelt – im Westen, hinter dem KoKW, dräut es auch.

Schaffen wir den Rest trocken?

Wir trennen uns – kurzfristig. Radelnd, gleich scharf rechts rum mit Teilschieben am Steilhang, ist eine Variante.

Ich selbst komme mit den steilen Stufen gut zurecht, die Elbewanderradler bisher verärgerten – Bruch des Elberadwegs, offenbar in kaum einem Führer erwähnt.

Rundumblick auf der Höhe – „das Wetter“ ist verdammt nah (und schnell)!

Nur noch Süd-Nord, ein kleines Reststück – mit Theaterdonner von schräg links.

Geschafft, im Fahrradhäuschen!

Glück muss der Mensch haben! [Nur kein Neid, liebe Leserinnen und Leser – bei solch Risikoradeln bekommen auch wir unseren Teil gelegentlich ab.]

Read Full Post »

Tide-Elbe, immer wieder neu – der Tidehub von 3,60 m lässt einen manchmal ordentlich kraxeln. Zum Glück ist gerade Halbzeit der Ebbe, die Steilheit könnte also noch extremer sein (bei Tidehochwasser geht es dann fast waagerecht).

Der Zustand der Elbe – haben wir ihr alle geistig den Rücken zugewandt? – ist gegenwärtig verheerend.

Wiederholte Elbevertiefungen, zuletzt auch maßgebliche Verbreiterungen der Fahrrinne, haben bekannte Gefahren zur Realität werden lassen. Seit der Jahrtausendwende, dieses Jahr verschärft, sind die Gewinne der Abwassertechnik, konsequenter Kläranlagenbau ff. dem Logistikwahn zum Opfer gefallen. Wohl die Hälfte der Milliarden Euro, die in Gewässerverbesserung flossen, sind in ihrer Positivwirkung, die sich in den 1990ern deutlich abzeichnete, dahin.

Und – nützt es was, das zu wissen?

Lernen aus Naturbeobachtung – Kleinklima – am Nordhang des Südufers, mindestens zeitweise schattig im Tagesgang, sind Algen in der Lage, die Wasserbausteine zu besiedeln, zumindest einen kleinen Beitrag für Umfeld- und Umweltverbesserung zu bewirken.

Symbolfoto Baum, Pappel neben dem Seglerhafen Rüschkanal – es schnackt und schnattert und singt darin, dass es eine Pracht ist. Große Starenschwärme sammeln sich seit einiger Zeit, verblüffen mit ihrer Flugkunst-Choreographie.

Blick über die Ausfahrt des Rüschkanals gen Ever Arm, es geht Richtung Tideniedrigwasser – rechts der Elbhang am Nordufer, Blankenese am Horizont.

Die Fähre ist nach Teufelsbrück unterwegs. – Hätten wir geahnt, dass das rote Ding ein Aussichtsturm und kein Sturmflutfluchtturm sein soll, wären wir wohl hochgeklettert …

Manchmal ist man später schlauer (für diesmal zu spät).

Wir radeln am Seglerhafen entlang (kein Foto von den Booten). Massen Restbeton zeugen von der Vergangenheit dieses Gebiets – U-Boot-Bunker.

Entlang der Hauptstraße Finkenwerder – man glaubt`s nicht: Dies ist noch immer eine der Haupt-rush hour-Routen im südlichen Hamburg. – Zur Zeit, wie zu sehen, rusht es gerade nicht.

Durch ein beschauliches Wohngebiet radelnd – Zone 30, wie sich das gehört – queren wir das Finkenwerder Fleet, …

… erfreuen uns am lichten Knick-Schatten entlang eines Kleingartengeländes …

… und radeln weiter, hitzig-sonnig, Richtung Neßdeich.

Im Slalom – Lärmschutz !! – nähern wir uns …

… der Hauptstraße gen Westen – Bushalt, Zaun, Aufsichtsturm in Sicht.

Sonnig-hitzig geht es hier weiter. – Wieso steht auf dem Lärmschutzdamm nix Grünes!? – Oder soll das – mit Lücken – ein Deichersatz sein?

Rabenkrähen, hoch auf Masten hecheln – fast wie wir hier unten.

Erinnernd an die Justizvollzugsanstalt Hahnöversand – Zaun und Turm …

… aber – Flugzeuge !! – es ist „nur“ das Airbus-Gelände.

Gen Neuenfelde, Ziel in Sicht – jetzt heisst es, richtig abzubiegen.

Aber wie das oft so ist – alle Wege führen nach Neuenfelde.

Schnell mal links rüber geguckt – Winzblick erfasst die seit der verheerenden Sturmflut 1962 abgeschleuste Alte Süderelbe.

Hoppelig geht es durch Obstplantagen weiter.

Auf dem alten Deich Neuenfelde – Blick über tief unten in der Marsch liegende Obstplantagen, am Horizont Blankenese am gegenüberliegenden Elbhang.

Andersrum geguckt, auch über Obstplantagen – dem Hamburger Hafen entgeht man hier nicht.

Ein Schild, neben dem Foto – sagt „Dat Schottenhus“.  – Verwirrung – – – sind hier in der Gegend nicht nur irgendwann Holländer angesiedelt worden, auch Schotten?

Das muss die Hitze sein! – – – Vorn im Bild sichtbar ist die Erklärung. Einschubhalterungen für Sturmflutschutz. „Schotten“, das sind hier unter Dach auf der Deichkrone gelagerte haltbare Bretter, die die Einstauhöhe der Sturmflut-Elbe bei Bedarf aufstocken (möge das Vergangenheit sein, der Hauptdeich im Norden immer halten).

Blick gen Süden – Reetdachhausfronten, zur Straße ausgerichtet.

Wir sind runter vom alten Deich Neuenfelde – noch ein kleines Stück radeln …

… und wir sind am Ziel.

Die Räder, verdoppelt, sind hinter Blumen gut geparkt.

Draussen oder drinnen ???

Nebendran, auf dem Minigolfplatz übt bereits eine Familie.

Wir bleiben erstmal draussen, beschattet – Zischschsch.

Danach geht`s rein.

HF 31, Schiffsmodell der Finkenwerder Fischkutter – hier gibt`s ein wenig zum Nachlesen.

Gegessen wird im nächsten Bericht.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »