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Archive for 9. August 2024

Schneller als erwartet sind wir unterm Elbhang SH – HH von Wedel zum Anleger Teufelsbrück gelangt.

Blick seewärts – neben dem Airbusgelände Finkenwerder liegt noch der – vgl. voriger Beitrag – Containerfrachter Ever Arm in Warteposition.

Keine Ahnung, worauf der wartet. Eigentlich soll nach jüngster – Lebensraum-Elbe-weiter-schädigender – Elbvertiefung plus -verbreiterung allzeit freier Weg von See und zurück geschaffen sein (???).

Schnell gucken, ob das unsere Fähre ist – vielleicht die frühere, vor der angepeilten.

Feine Sache, über den Hamburger Verkehrsverbund kann vorab online die Fahrkarte gekauft werden, gilt auch für HADAG-Fähren.

Ja, „unsere“ Linie 64 – wir sind drin bzw. drauf. – Es wird ordentlich turbulenziert, die Elbe – zumindest oberflächlich – gequirlt.

Bei an die 20 m Tiefe zu Thw (auch minus 3,60 m Tidehub zu Tnw, gut 16 m), spielt das Oberflächenquirlen im gequälten sommerlichen Sauerstoffhaushalt keine Rolle.

Zur Zeit beträgt das Sauerstoffloch über den gesamten Hamburger Hafen im Minimum 2 mg Sauerstoff / l Elbwasser (Wassergütemessnetz), schwappt mit der Tide kilometerweit auf und ab. Da fragt sich – nicht nur – der Elbe-engagierte Sachse, wo die Wanderfische bleiben …

Weit ist unsere Fährstrecke ja nicht. Unser Ziel liegt gleich gegenüber am Südufer.

Über spiegelblanke Elbe naht eine Kiellinienwelle.

Wir sind unterwegs.

Das Kielwasser zeigt, wir fahren eine scharfe Rechtskurve, …

… kurze Zeit später eine scharfe Linkskurve, …

… und schon haben wir den Anleger Rüschpark erreicht, sind ausgestiegen.

Drei Minuten! – Ich wollte es dem Fahrplan nicht glauben.

Seewärts, gezoomt – wie ein bunter Baukasten sieht die Ever Arm von hier aus aus. – Schiffe kann man diese Containerriesen und auch die „Traumschiffe“ heutzutage nicht mehr nennen. Finden wir.

Der grimmige Löwe hat noch was vor.

Schon wird wieder wild gewühlt.

Auf gen Anleger Finkenwerder – dann das Ganze zurück.

Blick ostwärts, Hafenkulisse – die Fähre verschwindet um die Ecke, zum Anleger im Köhlfleet.

Wir orientieren uns, haben durch die frühere Fähre 30 Minuten zusätzlich gewonnen, um auf möglichst grünen Wegen unser Ziel, Neuenfelde, anzuradeln.

Dazu demnächst mehr.

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