Bei meiner Tour unter wildem Himmel am Freitag, s. voriger Beitrag, begegneten mir auch etliche Vögel.

… landeten auf einer Marschwiese jenseits des Grabens am Deichfuß – die Fläche fürs Frühstück großräumig eingenommen von Nonnengänsen (in trockenen Partien eifrig aufgeworfen von den Grabowskis).
Saatkrähen sind so dicht am Deich das Jahr über eher selten anzutreffen, suchen ihr Futter anderswo.
Hier bewegen sich ansonsten regelhaft einige Rabenkrähen, einzelne Kolkraben.

Blick auf die Elbe vom Deich Fährmannssand – Tidehochwasser, die lange Buhne überstaut, wirkt wie ein Ruhepunkt. Ringsum vom Wind aufgerautes Wasser.
Anschwellendes Gezeter hinter mir.

Dickes Huhn in der Luft, links unten die Nonnengänse – wie einige Tage zuvor bin ich offenbar unterwegs in einer Zeit, in der Seeadler ihren Standort wechseln.

Der Seeadler quert die Pappeln am Langen Damm. Im Hintergrund zwei Silhouetten – ein weiterer Seeadler. „Der Dritte“ könnte auch ein Bussard sein.
Die Zuordnung der beiden hinteren Großvögel muss offen bleiben, sie verschwinden hinter den Pappeln und Weiden des Brunnenschutzgebiets.







lustig, ich mag das dicke Huhn in der Luft!
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Den Begriff habe ich als Zitat vereinnahmt. Das „dicke Huhn“ begegnete mir vor Jahren in einem norddeutschen Seenschutzgebiet. Der damalige Verwender meint wie ich, dass der Seeadler zwar sehr beeindruckend ist, der Rotmilan aber als Luftikus so viel eleganter … – Leider hat Letzterer eine zu große Schwäche in Bezug auf Windräder.
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